Institut für konstruktive Konfliktaustragung und Mediation (ikm) e.V.

AnsprechpartnerIn in der Organisation: 
Dieter Lünse; Katty Nöllenburg

Das Institut für konstruktive Konfliktaustragung und Mediation (ikm) macht sich seit seiner Gründung 1997 gegen Gewalt und für Zivilcourage stark. Wir sind ein gemeinnütziger Verein mit dem Zweck, Bildung und Erziehung auf dem Gebiet der Konfliktaustragung, Konfliktbearbeitung und Konfliktlösung unter dem Stichwort "Gewaltprävention" in Schule und Gesellschaft zu fördern.
Das Institut ikm will die Kultur ziviler Konfliktbearbeitung stärken, indem es die vernetzte Kooperation, den fachliche Diskurs und die methodischen Kompetenzen zusammenführt. Deshalb sind wir in folgenden Bereichen tätig:
1. Vermittlung von Kompetenzen in Mediation, Konfliktaustragung und Zivilcourage:
Das ikm bietet Grundausbildungen in Mediation, berufsbegleitende Weiterbildung im Bereich Erziehung und Bildung, Fortbildungen für Mitarbeiter/innen im sozialen, kirchlichen und schulischen Bereich, sowie für Angestellte mit Leitungsfunktion und Trainings für interessierte Privatpersonen und Jugendgruppen an.
Wir veranstalten Projekttage und Projektwochen an Schulen zu den Themen Gewaltprävention, Zivilcourage, Streitvermittlung und Demokratie.
Wir sind in der Schulentwicklung und Schulberatung sowie bei Schulkonferenzen tätig, bieten Konfliktberatung von Teams in sozialen und öffentlichen Einrichtungen an und initiieren und begleiten Stadtteil- und Sicherheitskonferenzen.
Schließlich kümmert sich das ikm um die Veröffentlichung von Vorträgen, Materialien, Programmen und Studien.
2. Kompetente Mediatoren/innen und Trainer/innen vermitteln:
Wir vermitteln ausgebildete Fachleute für einzelne Konfliktbereiche und organisieren die Zusammenführung und Weiterqualifikation dieser Fachleute.
3. Das Netzwerk Zivilcourage stärken:
Unser Netzwerk besteht aus Institutionen, die in gesellschaftlichen und politischen Konflikten den Weg ziviler Konfliktbearbeitung und Mediation unterstützen. Um die Möglichkeiten der einzelnen Einrichtungen besser für die gesamte Arbeit nutzen zu können, führt das ikm die im Netzwerk mitarbeitenden Institutionen und Gruppen zusammen, informiert, koordiniert und hilft bei der Bewältigung anstehender Aufgaben. Die Mitglieder des Netzwerkes tragen die Arbeit des Institutes fachlich und finanziell mit.
4. Grundlagenarbeit:
Schließlich betreiben wir Forschung, erweitern laufend unser Archiv und machen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu den genannten Themen und organisieren Vorträge und Diskussionsveranstaltungen, die wir möglichst vielen Menschen zugänglich machen.

Vom Verfasser angegebene Themenschwerpunkte: Zivilcourage, Anti-Bias, Stadtteilarbeit

Publikationen:
- "Wie können Jugendliche Konflikte konstruktiv bearbeiten? – Ein Trainingsprogramm für Projektunterricht und außerschulische Jugendarbeit": Karakus, Muradiye; Materialien aus der Arbeitsgruppe Beratung und Training, Fachbereich Psychologie Universität Hamburg: Band 23; 2000.
- "Zivilcourage – Anleitung zum kreativen Umgang mit Konflikten": Lünse, Dieter; Rohwedder, Jörg; Baisch, Volker; agenda Verlag; 2001.
- "SchülerInnen lösen eigene Konflikte": ikm; 2002.
- "Mediation im Stadtteil": ikm; 2002/2003.
- "Konflikte und Gewalt 2 – präventive Konzepte, praktische Hilfen, Adressen": Gerstner, Dietrich; Grüner, Michael; Lünse, Dieter; Wiegmann, Frauke; Fachkreis Gewaltprävention und Behörde für Bildung und Sport; 2. Aufl. 2004.
- "Gewaltprävention im sozialen Raum – Fachgespräche zum Umgang mit Gewalt und Konflikten" (CD-Rom): Lünse, Dieter (Hrsg.); ikm 2005.

Alle Publikationen können über das Institut für konstruktive Konflikataustragung und Mediation bezogen werden.

Adressdaten
Adresstyp: 
Dienstlich
Straße und Hausnummer: 
An der Alster 40
Land: 
Deutschland
Hamburg
Telefon: 
040-28006852
Fax: 
040-28409510