Simbabwe 2011: Zwischen Hoffnung und Angst

Weltfriedensdienst im Gespräch – Vortrag und Diskussion mit Barbara Jochheim

Als Koordinatorin für Projekte des Zivilen Friedensdienstes im WFD-Regionalbüro südliches Afrika verfolgt Barbara Jochheim das politische Geschehen in Simbabwe aus unmittelbarer Nähe. Zwar ist mit der Bildung einer Interims-Koalitionsregierung im Februar 2009 ein gewisses Maß an Stabilität zurückgekehrt. Handel und Transport normalisierten sich, Reformen jedoch blieben aus und die beiden großen Lager ZanuPF und MDC blockierten sich zunehmend. Im Zuge der Diskussion einer neuen Verfassung kam es erneut zu Drohungen und Gewalt. Seit Mugabe für 2011 Wahlen angekündigt hat und seine Anhänger mobilisiert, wächst die Angst. Und doch ist Simbabwe 2011 nicht dasselbe wie in 2008. In der Bevölkerung ist die Angst vor neuem Terror so groß wie die Hoffnung auf Veränderung.

Was können Projekte des Zivilen Friedensdienstes in einem Umfeld ausrichten, das von Willkür und Machtmissbrauch geprägt ist? Welchen Einfluss haben unbearbeitete Traumata auf die Gegenwart? Wie stehen die Chancen für einen demokratischen Wandel in Simbabwe und wer sind die Akteure? Welche Rolle können Friedensfachkräfte spielen?

Die Veranstalter freuen sich darauf, Sie bei einer Veranstaltung begrüßen zu dürfen, die auf diese und andere Fragen Antwort geben will! Bei Tee und Musik aus Simbabwe und westafrikanischen Gerichten können Sie im Anschluss das Gespräch im kleinen Kreise fortsetzen.

Veranstalter: 
Referenten: 
Barbara Jochheim, Friedensfachkraft, Harare
Termin
von: 
Montag, 21. März 2011 - 19:00
bis: 
Montag, 21. März 2011 - 19:00
Anmeldekontakt: 
Kontakt beim Weltfriedensdienst: Katrin Steinitz, 030 25399022, eMail: steinitz(at)wfd.de, www.wfd.de