Religionsfreiheit. Ein umkämpftes Menschenrecht

Vortrag im Zentrum Ökumene der EKHN, Frankfurt am Main

Die Menschenrechte sind ein kostbares Gut. Gilt das auch für Religionsfreiheit? Die Veranstaltung soll klären, was Religionsfreiheit überhaupt bedeutet: Die Freiheit, überall missionieren zu können? Ein grundsätzlicher Anspruch auf Gleichbehandlung aller Religionen? Wo sind die Grenzen? Ist jede Form der Religionsausübung zu schützen? Auch Praktiken von Scientologen, die Ablehnung von Bluttransfusionen bei den Zeugen Jehovas oder religiöse Kleidervorschriften? Wie verhalten wir uns, wenn in Ausübung religiöser Traditionen Menschenwürde und Menschenrechte verletzt werden? In einigen Ländern werden Christen verfolgt. Bekannt sind uns Iran, Saudi-Arabien und Nordkorea; aber auch in Ländern wie Indien, Eritrea und Indonesien gibt es massive Probleme für Christen. Es fällt auf, dass dabei hauptsächlich Protestanten betroffen sind, da ihnen Missionsaktivitäten unterstellt werden. Aber auch ganz andere religiöse Gruppen werden Opfer von Verfolgungen: Ahmadis, Falun Gong, Bahai‘s, muslimische Sufis - und manchmal auch Atheisten. Der Vortrag informiert über aktuelle Fragen zur Situation der Religionsfreiheit und stellt eine Typologie der Verletzungen der Religionsfreiheit vor. Ebenfalls setzt sich der Referent mit der These auseinander, dass monotheistische Religionen zu Gewalt neigten.

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Veranstalter: 
Fachbereich Entwicklung und Partnerschaft Zentrum Ökumene der EKHN, Frankfurt am Main
Referenten: 
Prof. Dr. Heiner Bielefeldt, Menschenrechtler und Sonderberichterstatter der UNO
Veranstaltungsort
Name: 
Zentrum Ökumene der EKHN
Straße: 
Praunheimer Landstraße 206
Ort: 
60488 Frankfurt am Main
Termin
von: 
Freitag, 4. November 2011 - 17:00
bis: 
Freitag, 4. November 2011 - 19:30
Anmeldekontakt: 
Annette Wiech, Tel. 069 - 97 65 18 31, annette.wiech[at]zoe-ekhn.de