Religionsfreiheit - ein bedrohtes Menschenrecht

Tagung an der Evangelischen Akademie im Rheinland
Veranstaltungstyp: 
Fachtagungen und Konferenzen

Das Thema Religion und Politik ist vor einigen Jahren mit Macht auf die Bühne öffentlicher Wahrnehmung zurückgekehrt.Die  Nachrichten weisen uns immer wieder auf die gewalttätigen Auseinandersetzungen hin, mit denen die freie Religionsausübung massiv eingeschränkt und behindert wird. Immer mehr Menschen werden wegen ihres Glaubens verfolgt. Angehörige religiöser Minderheiten haben es in Ländern, die von einer Mehrheitsreligion geprägt sind, häufig schwer. Ob Christen in der arabischen Welt, Muslime in Myanmar, Christen und Ahmadiyya in Indonesien – oft sind es weniger religiöse Gründe, die für die Verfolgung bzw. Diskriminierung verantwortlich sind, sondern politische Motive, die Menschen anderen Glaubens unter Druck setzen. Weit verbreitete Ängste und Stereotypen werden von den Medien auch noch geschürt. Auch in Europa werfen neuere Entwicklung Fragen auf. Die Auseinandersetzungen um das Tragen religiöser Symbole am Arbeitsplatz, sei es christliches Kreuz oder muslimisches Kopftuch, beschäftigen mit großer Regelmäßigkeit den europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Welche Gründe stecken dahinter und wie lässt sich die Religionsfreiheit wirksam schützen? Wo wird Religion missbraucht für andere Interessen? Und wo ist unsere Solidarität gefragt, den Menschen beizustehen, die unter Diskriminierung und Bedrängung leiden?

 

Programm

Online-Anmeldung

Referenten: 
Dr. Theodor Rathgeber, Institut für interkulturelle Kompetenz und Didaktik; Kirchenrat Pfarrer Eckart Schwab, Evangelische Kirche im Rheinland; Ulrich Delius, Gesellschaft für bedrohte Völker u.a.
Termin
von: 
Freitag, 18. Oktober 2013 - 15:00
bis: 
Samstag, 19. Oktober 2013 - 16:45
Kosten: 
Verpflegung + Unterkunft 70,00 Euro inkl. Tagungsbeitrag; Verpflegung ohne Übernachtung 50,00 Euro inkl. Tagungsbeitrag; Teilnahme an Einzelvortrag 15,00 Euro (pro Vortrag o. Mahlzeiten)
Anmeldekontakt: 
Thorgit Stephan Erreichbarkeit: Mo. – Fr. 9.00 – 13.00 Uhr, Tel.: +49/(0)228/9523-205