Möglichkeiten der Vereinten Nationen zur Konfliktlösung und Konfliktverhinderung

Studientag an der Evangelischen Akademie im Rheinland
Veranstaltungstyp: 
Fachtagungen und Konferenzen

Am 26. Juni 1945 wurde auf Initiative des amerikanischen Präsidenten Theodore Roosevelt die Charta der Vereinten Nationen unterzeichnet. Nach der Erfahrung der beiden Weltkriege war und ist die Friedenssicherung eine der Hauptaufgaben der Vereinten Nationen (United Nations - UN).

 

Im Zentrum steht dabei ein System kollektiver Sicherheit, das die Anwendung von Gewalt gegen andere Staaten verbietet. Die Charta schließt die Gewaltanwendung aber nicht völlig aus, sondern erlaubt gemeinsame Maßnahmen der internationalen Gemeinschaft gegen Friedensstörer. Die Entscheidung darüber liegt beim Sicherheitsrat, in dem die Siegermächte des Zweiten Weltkriegs seit seiner Gründung ein Vetorecht haben.

 

Diese Nachkriegsordnung wird heute  u.a. dafür verantwortlich gemacht, dass eine effektive internationale Konfliktlösung häufig nur sehr langsam oder gar nicht zustande kommt.  Neue Konzepte sollten hier Abhilfe schaffen, z.B. die sog. Responsibility to protect, eine Schutzverantwortung, die eine rechtzeitige Erkennung von Verstößen gegen das Völkerrecht und die Einleitung von präventiven Maßnahmen vorsieht. Doch Konfliktlösungen durch die UN sind  nach wie vor schwierig.

 

Tagungsprogramm

Online-Anmeldung

Veranstalter: 
In Kooperation mit der Wirtschaftsgilde e.V., Evangelischer Arbeitskreis für Wirtschaftsethik und Sozialgestaltung, Regionalgruppe Rheinland-Westfalen
Anmeldefrist: 
bis spätestens 10 Tage vor Veranstaltungsbeginn
Termin
von: 
Montag, 17. Februar 2014 - 10:00
bis: 
Montag, 17. Februar 2014 - 19:00
Kosten: 
25 Euro
Anmeldekontakt: 
Thorgit Stephan, Erreichbarkeit: Mo. – Fr. 9.00 – 13.00 Uhr, Tel.: +49/(0)228/9523-205