Ist Frieden möglich? Zur Situation der Menschenrechte in Nahost

Tagung an der Evangelischen Akademie Bad Boll
Veranstaltungstyp: 
Fachtagungen und Konferenzen

Im Mittelpunkt der Tagung stehen die Menschenrechtslage und die zivilgesellschaftliche Menschenrechtsarbeit in Israel und in den besetzten palästinensischen Gebieten sowie die Frage, wie diese verbessert werden können.

Folgende Themen werden behandelt:
• der Umgang mit Gefangenen, Bewegungs- und Reisefreiheit;
• das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit;
• Freizügigkeit zwischen Gaza, dem Westjordanland und Ost-Jerusalem; das Recht auf ein faires Verfahren im Rahmen der sogenannten Administrativhaft;
• Beschlagnahmung, Enteignung, Zerstörung privaten Eigentums durch den Staat als Besatzungsmacht oder durch Dritte, ohne dass der Staat schützend eingreift.

Zivilgesellschaftliche Menschenrechtsarbeit in Israel und in den besetzten palästinensischen Gebieten kann:
• im Einzelfall Menschen helfen;
• Menschenrechtsverletzungen dokumentieren;
• ein Scheinwerferlicht auf Verstöße werfen.
Eines kann sie, wie die letzten 50 Jahre zeigen, offenbar nicht, die politischen Entstehungsbedingungen für immer neue Zuwiderhandlungen beeinflussen.

Hier ist die Staatengemeinschaft gefragt – insbesondere die mit Israel und Palästina auf vielfältige Weise - rechtlich, wirtschaftlich, wissenschaftlich und kulturell – verbundenen europäischen Staaten. Sie müssen Verantwortung übernehmen. Mit ihrem beträchtlichen politischen Gewicht könnten sie auf ein Ende der Besatzung und Besiedlung palästinensischer Gebiete hinwirken. Die Kräfte in der deutschen Zivilgesellschaft, die sich den Zielen der israelischen Menschenrechts- und Friedensbewegung verbunden fühlen, sollten dies aktiv einfordern.

Tagungsprogramm

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Termin
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Freitag, 1. Juli 2016 - 17:00
bis: 
Sonntag, 3. Juli 2016 - 12:30
Kosten: 
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