Föderalismus als Konfliktregelung – auch gegenüber islamischen Fundamentalisten?

Podiumsdiskussion des BICC in Bonn
Veranstaltungstyp: 
Vorträge und Abendveranstaltungen

Vielvölkerstaaten gelten häufig als instabil - bietet Föderalismus eine Lösung oder ist er ein Teil des Problems? Nigeria gehört zu den wenigen Versuchen in Afrika, Vielfalt durch Föderalismus einzubinden. Aber auch hier zeigen sich kulturelle und ethnische Spannungen, die in religiösem Fundamentalismus münden.

Andreas Heinemann-Grüder hat in seinem Buch „Föderalismus als Konfliktlösung" die Erfahrungen in Indien, Russland, Spanien und Nigeria verglichen. Welche Chancen und Grenzen Föderalismus als Konfliktpräventionsmechanismus birgt, diskutieren am Beispiel Nigerias:

- RA Marie Ivonne Otisi-Schaarschmidt, bi medien GmbH, deutsch-nigerianische Rechtsanwältin und Historikerin

- PD Dr. Andreas Heinemann-Grüder, Universität Bonn

- Dr. Jörn Grävingholt, DIE, Co-Vorsitzender des Beirats „Zivile Krisenprävention“ der Bundesregierung

- Dr. John Akude, DIE, Berater des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

 

Die Moderation wird von Dr. Elke Grawert, BICC geleitet. Die Begrüßung wird durch Herr Volker Schlegel, Vorsitzender DGAP Forum NRW, und Frau Susanne Heinke, BICC, erfolgen. Nach der Veranstaltung wird die Möglichkeit gegeben sein, bei einem Glas Wein die Gespräche fortzusetzen.

Veranstaltungsort
Name: 
DIE
Straße: 
Tulpenfeld 6
Ort: 
53113 Bonn
Anmeldefrist: 
23. August 2012
Termin
von: 
Donnerstag, 30. August 2012 - 18:00
bis: 
Donnerstag, 30. August 2012 - 21:00
Anmeldekontakt: 
pr[at]bicc.de oder Fax 0228/911 96 22