Veranstaltung des Deutschen Instituts für Menschenrechte
Das Deutsche Institut für Menschenrechte lädt ein zu irakischen Filmen im Rahmen des ONEWORLD BERLIN Filmfestivals für Menschenrechte und Medien. Die irakischen Kurzfilme "HumanRights Matter" greifen unterschiedliche Menschenrechtsthemen auf. Sie sind unter Anleitung des irakischen Filmemachers Kasim Abid entstanden.
Amnesty International zieht gemischte Bilanz der Proteste im arabischen Raum / Deutschlands Menschenrechtspolitik nicht konsequent
Amnesty International zieht eine gemischte Bilanz der Proteste in den arabischen Ländern. „In Tunesien sind große Fortschritte etwa bei der Achtung der Meinungsfreiheit zu beobachten,“ sagte Wolfgang Grenz, Generalsekretär von Amnesty International in Deutschland auf der Pressekonferenz anlässlich des Tags der Menschenrechte (10. Dezember).
Konferenz der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
Seit Beginn diesen Jahres vollziehen sich in den Staaten Nordafrikas und des Mittleren Ostens (MENA-Region) enorme Umwälzungsprozesse. Nach Jahrzehnten der Stagnation wehren sich die Menschen jenseits ethnischer und konfessioneller Unterschiede und demonstrieren mit bewundernswertem Mut und zum Teil unter großen Opfern gegen die autoritären Regime in ihren Ländern und für ein menschenwürdiges Leben. Dabei werden große Unterschiede zwischen den einzelnen Staaten deutlich. In Tunesien und Ägypten konnten die alten Herrscher durch den Protest auf der Straße aus dem Amt gedrängt werden.
Veranstaltung der Projektgruppe Zivile Konfliktbearbeitung Rhein-Main
Die arabische Revolution im Frühjahr dieses Jahres fegte scheinbar mühelos jahrzehntelang herrschende Diktatoren in Tunesien und Ägypten hinweg. Während in Tunesien in diesen Tagen die ersten freien Wahlen stattfanden, gestaltet sich der Weg in Ägypten schwieriger. Armee, Polizei und Geheimdienst gelang es bisher, ihre Strukturen zu erhalten. Zwar hat dort die Armee zumindest vorerst ein Blutbad verhindert, auf ihre politische Macht und ihre Privilegien scheint sie aber nicht verzichten zu wollen. Neue, teilweise blutige Auseinandersetzungen sind in Kairo wieder auf der Tagesordnung.
Der Algerier Boualem Sansal als diesjähriger Preisträger geehrt
Im Rahmen der Frankfurter Buchmesse wurde dem algerischen Schriftsteller Boualem Sansal am 16. Oktober 2011 in der Frankfurter Paulskirche der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels durch den Börsenverein verliehen. In der Begründung der Jury heißt es: "Den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verleiht der Börsenverein im Jahr 2011 Boualem Sansal und ehrt damit den algerischen Schriftsteller, der als leidenschaftlicher Erzähler, geistreich und mitfühlend, die Begegnung der Kulturen in Respekt und wechselseitigem Verstehen befördert. Boualem Sansal gehört zu den wenigen in Algerien verbliebenen Intellektuellen, die offen Kritik an den politischen und sozialen Verhältnissen üben. Mit seinem hartnäckigen Plädoyer für das freie Wort und den öffentlichen Dialog in einer demokratischen Gesellschaft tritt er gegen jede Form von doktrinärer Verblendung, Terror und politischer Willkür auf. Dabei richtet sich sein Blick nicht nur auf die Heimat, sondern auf die ganze heutige Welt."
Vacancy at CSSProject. Deadline for applications: 10 February 2012
The CSSProject for Integrative Mediation, a German NGO working on inter-community conflict resolution through Integrative Mediation in the Western Balkans, the MENA region, Sub-Saharan and South East Asia, offers talented and motivated people the opportunity to assist the Lead Mediator for our Egypt activities at our office in Berlin.
pax christi erwartet von der europäischen und deutschen Außenpolitik politische und diplomatische Vermittlungstätigkeit
In der pax christi Presseinformation vom 17.1.2012 heißt es: "Als Mitglieder der Kommission Friedenspolitik der katholischen Friedensbewegung pax christi verfolgen wir die anhaltende Eskalation des Konflikts in Syrien zwischen dem Regime Baschar al Assads und der Protestbewegung mit Entsetzen und Besorgnis. Abermals droht eine im Umfeld der arabischen Rebellion 2011 zunächst hoffnungsvoll in Gang gekommene Bewegung des gewaltfreien Widerstands gegen ein autoritäres Regime in einen Bürgerkrieg umzuschlagen.
Veranstaltung der Zeitschrift Wissenschaft und Frieden (W&F) und des BICC (Internationales Konversionszentrum Bonn)
Am 27. Januar laden die Zeitschrift Wissenschaft und Frieden (W&F) und das BICC (Internationales Konversionszentrum Bonn) zum Vortrag mit anschließender Diskussion „Klimawandel und Sicherheit: Konfliktpotenzial und Kooperation im Mittelmeerraum“ ins BICC ein. Es referiert Prof. Dr. Jürgen Scheffran, Uni Hamburg.