Menschenrechte

Zwischen Menschenrechten und Realpolitik? Grenzen und Handlungsspielräume in der Arbeit des UN-Sicherheitsrates

Podiumsdiskussion bei der Friedrich Ebert Stiftung in Berlin

Als wichtigstes internationales Gremium zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit befasst sich der UN-Sicherheitsrat auch mit schweren innerstaatlichen Menschenrechtsverletzungen, die eine potentielle Friedensbedrohung darstellen. Da der Sicherheitsrat in erster Linie ein politisches Gremium ist, spielen die Interessen seiner Mitglieder bei der Konfliktbearbeitung eine entscheidende Rolle. Vor dem Hintergrund der weitreichenden Kompetenzen des Rates ist auch seine Zusammensetzung aus fünf Vetomächten umstritten.

Termin
von: 
Mittwoch, 6. Juni 2012 - 19:00
bis: 
Mittwoch, 6. Juni 2012 - 21:30

Menschenrechte verantwortlich schützen - Konzept der Responsibility to Protect weiterentwickeln

Konferenz der GRÜNE Bundestagsfraktion in Berlin

Die internationale Staatengemeinschaft wird immer wieder mit schwersten Menschenrechtsverletzungen konfrontiert. Gemäß der VN-Charta steht einem Eingreifen in die inneren Angelegenheiten eines Staates dessen Souveränität entgegen. Allerdings heißt das auch: Souveränität verpflichtet. Auf dem VN-Millenniumsgipfel 2005 hat die VN-Generalversammlung daher die „Responsibility to Protect“ (RtoP), die Schutzverantwortung, beschlossen. Sie basiert auf dem Grundsatz, dass jeder Staat die eigene Bevölkerung vor schwersten Menschenrechtsverbrechen schützen muss.

Termin
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Freitag, 8. Juni 2012 - 9:00
bis: 
Freitag, 8. Juni 2012 - 16:30

Ein Jahr „Jetzt erst Recht(e) für Flüchtlingskinder“

Theateraufführung, Bilanz und Diskussion der Kampagne des GRIPS Theaters Berlin

Etwa 16.000 Kinder warten in Deutschland auf ihre Entscheidung im Asylverfahren. Etwa 24.000 Kinder sind lediglich „geduldet", also ständig von der Abschiebung bedroht. Nach einem Jahr Kampagne ziehen die Träger eine vorläufige Bilanz.

Termin
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Montag, 4. Juni 2012 - 18:00
bis: 
Montag, 4. Juni 2012 - 20:30

Philipinen - Ein Land ohne Menschenrechte?

Aktivisten berichten. Bundesweite Veranstaltungsreihe von IPON

Zwei MenschenrechtsverteidigerInnen aus den Philippinen berichten von ihren Erfahrungen im Einsatz für gesellschaftliche Mitbestimmung und Gleichheit vor dem Gesetz. Jessielyn Colgado ist Präsidentin der Indigenenorganisation PADATA aus Malaybalay, Mindanao, die sich für die Anerkennung ihrer Ahnenländer und Traditionen im Rahmen des Indigenous Peoples Rights Act einsetzen. Danilo Gaban ist Projektkoordinator in der Bauern- und Bäuerinnenorganisation Task Force Mapalad in Negros, die für Landrechte im Rahmen der Landreform streitet.

Termin
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Freitag, 13. April 2012 (Ganztägig)
bis: 
Mittwoch, 25. April 2012 (Ganztägig)

100 Tage bis Verhandlungsbeginn für ein Kontroll-Abkommen des Waffenhandels

Amnesty startet Kampagne für effektive Kontrolle des internationalen Waffenhandels

In 100 Tagen, am 2. Juli 2012, beginnt die UN-Konferenz, auf der ein Vertrag zur Kontrolle des internationalen Waffenhandels (ATT – Arms Trade Treaty) ausgearbeitet werden soll. Amnesty International startet deshalb heute die Kampagne „Hände hoch für Waffenkontrolle“, für ein effektives Abkommen, das den Schutz der Menschenrechte ins Zentrum stellt.

 

Menschenrechte – immer noch eine Aufgabe für die Kirche!

Tagung der Evangelischen Akademie Villigst

In Antwort auf den Zweiten Weltkrieg und die Terrorherrschaft des Nationalsozialismus waren die christlichen Kirchen insbesondere im Ökumenischen Rat eine treibende Kraft bei der Entwicklung der Menschenrechte. Dies hat 1948 zur Mitgestaltung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte geführt und sich in vielfältiger Weise fortgesetzt. Auch im Bereich der Evangelischen Kirchen in Deutschland haben sich viele Christen und Christinnen beispielsweise im  Antiapartheidskampf gegen die Verletzung von Menschenrechten gewandt.

Termin
von: 
Donnerstag, 26. April 2012 - 12:30
bis: 
Freitag, 27. April 2012 - 15:30

Zivilen Widerstand in Syrien unterstützen!

Bund für Soziale Verteidigung fordert Deeskalation der Gewalt

Je gewalttätiger die Krise in Syrien wird, desto höher rückt sie auf der politischen Agenda. Das haben an diesem Wochenende gleich zwei Ereignisse gezeigt: Zum einen haben die Vereinten Nationen und die Arabische Liga keinen Geringeren als den früheren UNO-Generalsekretär Kofi Annan zu ihrem Sondergesandten für Syrien ernannt. Zum anderen hat erstmals in Tunis die „Gruppe der Freunde des syrischen Volks“ getagt, zu der unter anderem der jetzige UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon, die US-Außenministerin Hillary Clinton und der deutsche Außenminister Guido Westerwelle gehören.

 

Menschenrechtsbeobachtung in Philippinen

IPON Einstiegs- und Vorbereitungsseminar in Marburg

Für menschenrechtlich engagierte Journalisten, politische Aktivisten und Bauerngruppen sind in den Philippinen außergerichtliche Hinrichtungen bittere Realität. Obwohl sich der philippinische Staat nach außen hin als einzige demokratische und menschenrechts-achtende Nation in Asien präsentiert, werden Menschenrechtsverteidiger_innen bedroht, eingeschüchtert und diskriminiert.

International Migration and its Consequences: A Human Rights Perspective

Call for Applications von Humanity in Action Deutschland e. V. Bewerbungsfrist: 12. Februar 2012

Humanity in Action (HIA) fördert Demokratiebewusstsein und gesellschaftliche Vielfalt durch internationale Bildungsprogramme für engagierte junge Erwachsene. Gemeinsames Lernen und Projektarbeit bereiten den Weg in ein aktives, internationales Alumni-Netzwerk von Studierenden und jungen Berufstätigen in Deutschland, Frankreich, den USA, Dänemark, den Niederlanden, Polen, der Ukraine und Bosnien-Herzegowina. Unsere Alumni (Senior Fellows) setzen sich wirkungsvoll für eine lebendige Demokratie sowie für die Wahrung von Menschen- und Minderheitenrechten ein.

 

Zehn Jahre Guantanamo

Human Rights Watch fordert US-Regierung dringend zu rechtsstaatlichen Verfahren für Häftlinge auf

"Als die USA am 11. Januar 2002 die ersten 20 Häftlinge in das Gefangenenlager Guantanamo Bay brachten, markierte dies den Beginn eines Programms zur unbefristeten Inhaftierung von Terrorverdächtigen ohne Anklage, das nun schon seit 10 Jahren andauert. Seitdem wurden insgesamt 779 Gefangene in der Einrichtung inhaftiert.

Kleinschürfer in der DR Kongo und Peru: Welche Ansätze können Sozial- und Umweltbedingungen im Goldbergbau verbessern?

Fachtagung von BICC (Internationales Konversionszentrum Bonn) und SÜDWIND

In vielen Entwicklungsländern haben Kleinschürfer einen großen Anteil am Bergbau. Vor allem im Goldsektor hat ihre Zahl aufgrund des in den vergangenen Jahren stark gestiegenen Goldpreises massiv zugenommen: Schätzungsweise 25 Prozent der globalen Goldproduktion stammen aus dem informellen Kleinbergbau. In einigen Staaten graben Hunderttausende von Kleinschürfern nach dem wertvollen Edelmetall – meist unter miserablen Arbeitsbedingungen. Zudem setzen Kleinschürfer im Goldabbau in der Regel hochgiftiges Quecksilber ein, was Umwelt und Gesundheit schädigt.

Termin
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Mittwoch, 29. Februar 2012 - 10:00
bis: 
Mittwoch, 29. Februar 2012 - 17:00

Nordafrika und Mittlerer Osten: Gefahr von Gewalt und Unterdrückung auch 2012

Amnesty International fordert konsequenten Schutz der Menschenrechte

Anlässlich seiner Nordafrika-Reise fordert Amnesty International Außenminister Westerwelle auf, die Reise zu nutzen, um konsequenten Menschenrechtsschutz in der Region zu fordern. In der Presseinformation vom 9. Januar 2012 heißt es: "Gewalt und Unterdrückung drohen den Ländern im Mittleren Osten und Nordafrika auch im Jahr 2012, solange die Regierungen der Länder die Forderungen der Demonstranten nicht ernsthaft aufgreifen und umfassende Reformen umsetzen.

Friedenspädagogik und Menschenrechte

Tagung des Instituts für konstruktive Konfliktaustragung und Mediation (ikm)

Neue Formen internationaler Konflikte und andauernde gesellschaftliche Gewalt beunruhigen Kinder und Jugendliche ebenso wie Pädagoginnen und Pädagogen. Das öffentliche Interesse an friedenspädagogischem Denken und Handeln wächst. In einer Welt, in der auf globaler und lokaler Ebene ein friedliches und gewaltloses Zusammenleben alles andere als selbstverständlich ist, droht die Gefahr, dass brachiale und militärische Maßnahmen zunehmend als unabänderlich und alternativlos hingenommen werden.

Termin
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Donnerstag, 26. Januar 2012 - 14:00
bis: 
Samstag, 28. Januar 2012 - 14:00

Arabischer Frühling ist Ermutigung im Kampf für die Menschenrechte

Amnesty International zieht gemischte Bilanz der Proteste im arabischen Raum / Deutschlands Menschenrechtspolitik nicht konsequent

Amnesty International zieht eine gemischte Bilanz der Proteste in den arabischen Ländern. „In Tunesien sind große Fortschritte etwa bei der Achtung der Meinungsfreiheit zu beobachten,“ sagte Wolfgang Grenz, Generalsekretär von Amnesty International in Deutschland auf der Pressekonferenz anlässlich des Tags der Menschenrechte (10. Dezember).

"Human Rights Matter" - Irakische Filme im Rahmen des One World Berlin Filmfestivals

Veranstaltung des Deutschen Instituts für Menschenrechte

Das Deutsche Institut für Menschenrechte lädt ein zu irakischen Filmen im Rahmen des ONE WORLD BERLIN Filmfestivals für Menschenrechte und Medien. Die irakischen Kurzfilme "Human Rights Matter" greifen unterschiedliche Menschenrechtsthemen auf. Sie sind unter Anleitung des irakischen Filmemachers Kasim Abid entstanden.

Termin
von: 
Samstag, 26. November 2011 - 18:00
bis: 
Samstag, 26. November 2011 - 23:00

Rechtsextremistischer Terror

Menschenrechtsinstitut fordert öffentliche Anerkennung des Leids und Befassung mit rassistischen Einstellungen in Staat und Gesellschaft

Zu der Mordserie mit mindestens zehn Opfern, die einer Neonazi-Zelle zugeordnet wird, erklärt Prof. Dr. Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte, Berlin: "Es ist erschütternd, dass rechtsextremistische Terroristen über zehn Jahre hinweg Menschen in Deutschland aus rassistischen Motiven  ermordeten und dass die Täter unentdeckt bleiben konnten.

Die Ökonomie des Glücks

Berliner Premiere - Filmvorführung in der Heinrich Böll Stiftung

Stimmen aus sechs Kontinenten fordern in dem Film „Die Ökonomie des Glücks – The Economics of Happiness“ einen Wandel des Wirtschaftssystems. Die Dokumentation zeigt eine Welt, die sich in zwei gegensätzliche Richtungen entwickelt. Einerseits werben Regierungen und Großindustrie für die Globalisierung und Verfestigung der Macht der Konzerne. Andererseits widersetzen sich dieser Politik weltweit Menschen mit einer Forderung nach Re-Regulierung von Handel und Finanzen. Entgegen der alten Machtinstitutionen sind sie dabei, eine neue, andere Zukunft zu schmieden.

Termin
von: 
Montag, 28. November 2011 - 19:00
bis: 
Montag, 28. November 2011 - 21:00

Aide Memoires des Forum Menschenrechte 2011

Forderungspapiere der Forum-Mitglieder anlässlich des Gesprächs mit Außenminister Westerwelle

Anlässlich des Gesprächs des Forum Menschenrechte mit Außenminister Guido Westerwelle am 6. Oktober 2011 in Berlin haben die Mitglieder des Forum Menschenrechte Forderungspapiere in Bezug auf zahlreiche Themen und Regionen erarbeitet, die auf der Website des Forum abgerufen werden können. Die Themen reichen von 'Frauen, Frieden und Sicherheit' (Deutscher Frauenrat/Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit), über 'Landpolitik und Landkonflikte' (Brot für die Welt, FIAN, Miserior, VEM) bis zum Thema 'Rohstoffe' (BICC, Brot für die Welt, FIAN) etc.

 

Religionsfreiheit. Ein umkämpftes Menschenrecht

Vortrag im Zentrum Ökumene der EKHN, Frankfurt am Main

Die Menschenrechte sind ein kostbares Gut. Gilt das auch für Religionsfreiheit? Die Veranstaltung soll klären, was Religionsfreiheit überhaupt bedeutet: Die Freiheit, überall missionieren zu können? Ein grundsätzlicher Anspruch auf Gleichbehandlung aller Religionen? Wo sind die Grenzen? Ist jede Form der Religionsausübung zu schützen? Auch Praktiken von Scientologen, die Ablehnung von Bluttransfusionen bei den Zeugen Jehovas oder religiöse Kleidervorschriften? Wie verhalten wir uns, wenn in Ausübung religiöser Traditionen Menschenwürde und Menschenrechte verletzt werden?

Termin
von: 
Freitag, 4. November 2011 - 17:00
bis: 
Freitag, 4. November 2011 - 19:30

Menschenrechtspreis der Friedrich Ebert Stiftung 2011

Auszeichnung für Aktivisten aus Tunesien und Ägypten

Am 19. September 2011 hat die Friedrich Ebert Stiftung den an den Tunesier Slim Amamou und den verstorbenen Ägypter Kahled Said den diesjährigen Menschenrechtspreis der Stiftung verliehen. Die Laudatio hielt Joachim Gauck. Für den verstorbenen Said hat dessen Schwester Zarah Kassem die Ehrung entgegen genommen und an der Podiumsdiskussion teilgenommen.

 

Friendensaktivisten gesucht! Menschenrechtsbeobachtung in den Philippinen

IPON Einstiegsseminar in Hamburg

Menschenrechtsverteidiger_innen werden bedroht, eingeschüchtert und diskriminiert. Für menschenrechtlich engagierte Journalisten, politische Aktivisten und Bauerngruppen sind in den Philippinen sogar außergerichtliche Hinrichtungen bittere Realität. Obwohl sich der philippinische Staat nach außen hin als einzige demokratische und menschenrechtsachtende Nation in Asien präsentiert. Menschenrechtsverteidiger brauchen Schutz durch internationale Begleitung.

Termin
von: 
Freitag, 4. November 2011 (Ganztägig)
bis: 
Sonntag, 6. November 2011 (Ganztägig)

Bedrohung und Schutz von MenschenrechtsverteidigerInnen im Wandel

Konferenz zum 30jährigen Jubiläum von Peace Brigades International (pbi) in Berlin

MenschenrechtsverteidigerInnen spielen eine wichtige gesellschaftliche und politische Rolle, da sie an Prozessen der sozialen Veränderung maßgeblich beteiligt sind. Gleichwohl sehen sie sich Bedrohungen und Angriffen ausgesetzt, die ihren Handlungsspielraum gefährden. Der Schutz von MenschenrechtsverteidigerInnen leistet daher einen wesentlichen Beitrag für eine friedliche gesellschaftliche Entwicklung. International vereinbarte Schutzinstrumente erkennen diese Bedeutung an, werden aber nicht konsequent und nachhaltig umgesetzt.

Termin
von: 
Donnerstag, 27. Oktober 2011 - 9:00
bis: 
Donnerstag, 27. Oktober 2011 - 22:00

Demokratie? Gefällt mir! Menschenrechte und die Rolle der Medien in Nordafrika

Veranstaltung aus der Reihe Eine Welt-Eine Zukunft

In Nordafrika hat am 17. Dezember 2010, dem Beginn der Jasminrevolution in Tunesien, ein beispielloser Demokratisierungsprozess eingesetzt. Vor allem über die sogenannten Social Media wie Facebook, Twitter oder YouTube hatten Beobachter aus aller Welt dabei den direkten Draht zum Geschehen. Seit vielen Jahren schon ist das Internet eine ernsthafte Konkurrenz für die traditionellen Medien und ihre Berichterstattung.

Termin
von: 
Dienstag, 31. Mai 2011 - 19:00
bis: 
Dienstag, 31. Mai 2011 - 21:30

Wirtschaftliche und Soziale Menschenrechte – Chance für eine gerechtere Welt

Forum zu Impulsen des Ständigen Theologischen Ausschusses zu wirtschaftlichen und sozialen Menschenrechten

2009 hat in der Evangelischen Akademie im Rheinland eine Tagung zur Theologie der Menschenrechte stattgefunden. Als ein Ergebnis dieser Tagung hat der Ständige Theologische Ausschuss der EKiR ein Papier erarbeitet, das sich mit den wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Menschenrechten (WSK-Rechte) theologisch auseinandersetzt.

Termin
von: 
Freitag, 13. Mai 2011 (Ganztägig)
bis: 
Samstag, 14. Mai 2011 (Ganztägig)

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