Naher Osten

Zwei Jahre nach dem ‚Arabischen Frühling’ – Versuch einer Bilanz

Diskussion und Vernissage am BICC in Bonn
Eine Expertendiskussion soll zum einen die Auswirkungen des „Arabischen Frühlings“ auf die geopolitische Großwetterlage im Nahen Osten, speziell auf die US-Politik beleuchten. Ein weiterer Focus wird auf der Frage liegen, welche Interessen hinter der regionalen Militarisierung seitens der Rüstungsimporteure und –exporteure stecken. Schließlich wird es um die Auswirkungen der Militarisierung auf die Entwicklung Ägyptens und Syriens gehen: Wie ist das Konfliktgeschehen? Wie ist die wirtschaftliche Situation?
 
Termin
von: 
Donnerstag, 21. Februar 2013 - 18:00
bis: 
Donnerstag, 21. Februar 2013 - 21:00

Eine umfassende Friedensperspektive ist von Nöten

Erklärung des BSV zur Situation in Syrien, dem Iran und Israel-Palästina

Presseinformation des Bund für Soziale Verteidigung e.V. (BSV) vom 18. Dezember 2012: "Mit großer Sorge beobachten wir die Situation im Nahen und Mittleren Osten um die Jahreswende. Gleich drei große Konflikte drohen, im kommenden Jahr (weiter) zu eskalieren und möglicherweise die gesamte Region in einen Flächenbrand hineinzuziehen: Iran, Syrien und Israel-Palästina. Sie sind eng untereinander verbunden, nicht zuletzt dadurch, dass die gesamte Region von erheblichem strategischen Interesse für die westlichen Staaten ist.

 

Syrien: Flüchtlinge nicht vergessen

Aufruf der Diakonie Katastrophenhilfe

Presseinformation, Berlin, 21.12.2012: Die Diakonie Katastrophenhilfe ruft dazu auf, mehr für syrische Flüchtlinge zu tun. „Viele Familien in Nachbarländern haben Flüchtlingen eine Herberge gegeben, obwohl sie selber nur über das Nötigste verfügen. Es ist eine Frage der Menschlichkeit, sie dabei nicht allein zu lassen, “ sagt Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin der Diakonie Katastrophenhilfe.

Durchbrecht den Teufelskreis der Gewalt! Schafft menschenwürdige Lebensbedingungen!

Offener Brief des Weltfriedensdienst an die Bundesregierung

In einem Offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesaußenminister Guido Westerwelle weist der WFD darauf hin, dass die menschenunwürdigen Lebensverhältnisse und die Perspektivlosigkeit der Menschen in dem abgeriegelten Gaza-Streifen wesentliche Ursachen für die zunehmende Radikalisierung gewaltbereiter Gruppen aus verschiedenen Lagern sind.

Medien International: Syrien

Podiumsdiskussion an der DW-Akademie Berlin

Der Konflikt in Syrien stellt Journalisten vor unlösbare Aufgaben. Ausländische Reporter können das Land kaum noch bereisen, kritische syrische Journalisten arbeiten unter Lebensgefahr. Die Kriegsparteien tragen den Konflikt gezielt über die Medien aus.

Termin
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Donnerstag, 29. November 2012 - 12:00
bis: 
Donnerstag, 29. November 2012 - 13:30

Jenseits von Oslo: Gewaltloser Widerstand in Palästina

Perspektiven junger palästinensischer Aktivist/innen. Veranstaltung der Heinrich Böll Stiftung Berlin

Eine Friedenslösung in Nahost ist in weite Ferne gerückt. Verhandlungen zwischen Israel und Palästina finden nicht mehr statt, aber die Besatzung geht weiter. In der palästinensischen Zivilgesellschaft gibt es Bestrebungen, gewaltfreie Antworten und Strategien jenseits der etablierten Parteien und Strukturen, die an Einfluss verlieren, zu finden.

Termin
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Montag, 26. November 2012 - 19:00
bis: 
Montag, 26. November 2012 - 21:00

Breaking the Silence: Zeugnisse einer Besatzung - Israelische Soldaten berichten

Ausstellung von die Schwelle in Berlin

Israelische Soldatinnen und Soldaten sind seit über 45 Jahren in Hebron und anderen palästinensischen Städten im Einsatz. Sie patrouillieren durch die Straßen, kontrollieren Zivilpersonen, verhängen Ausgangssperren und führen nächtliche Hausdurchsuchungen durch. Über die Wirklichkeit dieser Einsätze zu sprechen, gilt in Israel als Tabubruch.

Termin
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Freitag, 14. September 2012 - 12:00
bis: 
Samstag, 29. September 2012 - 20:00

Syrien: Das Blutvergießen stoppen – zivile gewaltfreie Kräfte stützen

Kooperation für den Frieden fordert Diskussion in Deutschland

Der Kooperationsrat der Kooperation für den Frieden legt seinen Mitgliedern und einer weiteren Öffentlichkeit ein Diskussionspapier zum Konflikt in Syrien vor. Er ist das vorläufige Ergebnis einer mehrwöchigen produktiven Diskussion im Kooperationsrat.

 

Syrien - Ein Jahrzehnt verpasster Chancen: Repression und Revolution vom Damaszener Frühling zum Arabischen Frühling

Buchvorstellung und Podiumsdiskussion bei der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin

Die Situation in Syrien ist in den letzten 15 Monaten immer weiter eskaliert. Fast 10.000 Tote sind den Auseinandersetzungen inzwischen zum Opfer gefallen. Dabei ist die Opposition nach wie vor extrem gespalten und selbst in der grundsätzlichen Frage einer Intervention von außen gibt es keine Annäherung. Die Nachbarschaft Syriens reagiert mit großer Nervosität und regionale Konflikte, namentlich zwischen sunnitischen Staaten wie der Türkei und schiitischen Staaten, wie dem Iran, intensivieren sich.

Termin
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Montag, 25. Juni 2012 - 18:00
bis: 
Montag, 25. Juni 2012 - 20:00

Geschäfte vor Menschenrechten

IPPNW und pax christi kritisieren Deutsche Bank

Friedensorganisationen kritisieren Finanzgeschäfte mit Firmen, die in den besetzen palästinensischen Gebieten völkerrechtlich illegal tätig sind. IPPNW und pax christi haben bei der Hauptversammlung der Deutschen Bank am 31.Mai 2012 in Frankfurt an das Geldinstitut appelliert, sich bei seinen Geschäften an internationales Recht zu halten. Dazu gehöre auch, sich nicht an atomarer Aufrüstung zu beteiligen.

Journalistische Arbeit in Syrien

Ein Gespräch mit Rula Asad und Amer Mattar. Veranstaltung der Heinrich Böll Stiftung in Berlin

Die Bilder sind im Gedächtnis: In Syrien gehen seit über einem Jahr tausende Menschen auf die Straßen, um Bürgerrechte und Demokratie einzufordern. Die Protestbewegung wurde lange vorwiegend von der syrischen Jugend getragen, die, beflügelt von den Umbrüchen in Tunesien und Ägypten, die jahrzehntelange Herrschaft des Baath-Regimes herausfordert.

Termin
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Dienstag, 5. Juni 2012 - 19:00
bis: 
Dienstag, 5. Juni 2012 - 21:00

Palästina und Israel. Frieden in Grenzen?

Tagung der Evangelischen Akademie Bad Boll

Wie geht es weiter in Israel und Palästina? Für eine Zwei-Staaten-Lösung braucht es zwei Staaten. Der Staat Israel existiert seit 1948. Muss der Staat Palästina weiter warten, obwohl internationales Recht ihn seit Jahrzehnten vorsieht? Palästinenser-Präsident Muhammad Abbas hat im September 2011 vor der UNO die Anerkennung Palästinas als eigenen Staat beantragt. Der Ökumenische Rat der Kirchen hat an die UNO appelliert, eine klare Entscheidung für Palästina zu treffen.

Termin
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Freitag, 29. Juni 2012 - 18:00
bis: 
Sonntag, 1. Juli 2012 - 12:30

Krieg in Sicht? Israel, Iran und die Bombe

Veranstaltung der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung und der Frankfurter Rundschau

Der westlichen Politik ist es nicht gelungen, das iranische Atomprogramm zu verhindern: Der Iran baut sein Nuklearpotenzial weiter aus. Früher oder später droht ein Präventivschlag Israels oder der USA. Strebt der Iran wirklich nach der Atombombe? Welche Politik verfolgt Israel? Treibt der Nahe Osten auf einen neuen Krieg zu? Welche friedlichen, diplomatischen Lösungen sind denkbar?

Termin
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Montag, 23. April 2012 - 19:30
bis: 
Montag, 23. April 2012 - 21:30

Syrien: Pax Christi International wendet sich an den russischen Außenminister Lavrov

Pax Christi International hat sich am 12.03.2012 in einem Brief an den russischen Außenminister gewandt und die Bedeutung der russischen Regierung für eine Vermittlung in Syrien betont. PCI unterstützt die Vermittlungsversuche von Kofi Annan und befürchtet, dass fehlendes Handeln der internationalen Gemeinschaft mit dazu beiträgt, die gewaltfreien Kräfte zu marginalisieren und einer politischen Lösung den Boden zu entziehen.

Zivilen Widerstand in Syrien unterstützen!

Bund für Soziale Verteidigung fordert Deeskalation der Gewalt

Je gewalttätiger die Krise in Syrien wird, desto höher rückt sie auf der politischen Agenda. Das haben an diesem Wochenende gleich zwei Ereignisse gezeigt: Zum einen haben die Vereinten Nationen und die Arabische Liga keinen Geringeren als den früheren UNO-Generalsekretär Kofi Annan zu ihrem Sondergesandten für Syrien ernannt. Zum anderen hat erstmals in Tunis die „Gruppe der Freunde des syrischen Volks“ getagt, zu der unter anderem der jetzige UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon, die US-Außenministerin Hillary Clinton und der deutsche Außenminister Guido Westerwelle gehören.

 

Hamas und Fatah: Der schwierige Versöhnungsprozess in Palästina

Veranstaltung der Heinrich Böll Stiftung in Berlin
Veranstaltung mit Hani al-Masri - Direktor, Palestinian Center For Policy Research and Strategic Studies (PCPRSS),Khalil Shaheen - Vizedirektor, Palestinian Center For Policy Research and Strategic Studies (PCPRSS), Faiha Abdel-Hadi - politische Beraterin und Autorin, Wafa Ab dar-Rahman - Gründerin und Direktorin der NGO Filastiniyat, Ramallah und Mouin Rabbani - Crisis Management Initiative. Die Moderation übernimmt René Wildangel - Heinrich-Böll-Stiftung Ramallah.
Termin
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Dienstag, 28. Februar 2012 - 19:30
bis: 
Dienstag, 28. Februar 2012 - 21:30

Klimawandel und Sicherheit: Konfliktpotenzial und Kooperation im Mittelmeerraum

Veranstaltung der Zeitschrift Wissenschaft und Frieden (W&F) und des BICC (Internationales Konversionszentrum Bonn)

Am 27. Januar laden die Zeitschrift Wissenschaft und Frieden (W&F) und das BICC (Internationales Konversionszentrum Bonn) zum Vortrag mit anschließender Diskussion „Klimawandel und Sicherheit: Konfliktpotenzial und Kooperation im Mittelmeerraum“ ins BICC ein. Es referiert Prof. Dr. Jürgen Scheffran, Uni Hamburg.

Termin
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Freitag, 27. Januar 2012 - 18:30
bis: 
Freitag, 27. Januar 2012 - 20:00

Nordafrika und Mittlerer Osten: Gefahr von Gewalt und Unterdrückung auch 2012

Amnesty International fordert konsequenten Schutz der Menschenrechte

Anlässlich seiner Nordafrika-Reise fordert Amnesty International Außenminister Westerwelle auf, die Reise zu nutzen, um konsequenten Menschenrechtsschutz in der Region zu fordern. In der Presseinformation vom 9. Januar 2012 heißt es: "Gewalt und Unterdrückung drohen den Ländern im Mittleren Osten und Nordafrika auch im Jahr 2012, solange die Regierungen der Länder die Forderungen der Demonstranten nicht ernsthaft aufgreifen und umfassende Reformen umsetzen.

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