Naher Osten

Wandel in der arabischen Welt - Stillstand im Israel-Palästina-Konflikt

Veranstaltung der Heinrich Böll Stiftung in Berlin

Von Marokko bis Syrien fordern Bürger arabischer Länder Demokratie: „Das Volk soll nicht die Regierung fürchten. Die Regierungen sollen ihr Volk fürchten“. Dieser Slogan vom Kairoer Tahrir Platz steht stellvertretend für den Wandel in der arabischen Welt. Inzwischen arbeiten Übergangsregierungen in Ägypten und Tunesien an einer politischen Umstrukturierung, die syrische Demonstrierende und libysche Rebellen noch erkämpfen müssen.

Termin
von: 
Freitag, 28. Oktober 2011 - 17:30
bis: 
Sonntag, 30. Oktober 2011 - 13:30

Palästinensische UN-Initiative als Chance begreifen

Aufruf von EED und MISEREOR

Der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) und das katholische Hilfswerk MISEREOR rufen dazu auf, den  palästinensischen Antrag um Aufnahme in die UN als Chance für den Nahost-Friedensprozess zu begreifen. Man müsse beide Völker bei der Verwirklichung ihres Selbstbestimmungsrechts unterstützen. Hierzu sei ein Ende der Siedlungspolitik und der Besetzung erforderlich. Die Sicherheit Israels und die des palästinensischen Volkes müsse dabei unter allen Umständen gewährleistet werden.

Soziale Proteste in Israel: Der Schlüssel zu grundlegenden Veränderungen?

Kommentar zu den Ereignissen in Israel und ihre Auswirkungen auf den Friedensprozess

Ausgelöst durch den Protest einer einzelnen jungen Frau am 14. Juli 2011 wird das Zentrum Tel Avivs seither von einer für Israel beispiellosen Welle an Demonstrationen gegen Wohnungsnot und soziale Misstände beherrscht, die Palästinenserkonflikt, Iran, die einseitige Ausrufung eines Palästinenserstaates im September und die Demokratiekrise auf die letzten Zeitungszeiten verdrängt hat.

„Der arabische Frühling und die Demokratieförderung: Was kann, was soll getan werden?“

Jahreskonferenz 2011 der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK)

Bis vor Kurzem galt die arabische Welt als weitgehend demokratieresistent, der Versuch, von außen eine Demokratisierung der autoritären Regime in der Region einzuleiten, als aussichtsloses Unterfangen. Die Umbrüche – insbesondere in Tunesien und Ägypten – haben mit den alt eingesessenen Regimen auch solche Gewissheiten erschüttert.

Termin
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Mittwoch, 28. September 2011 - 10:00
bis: 
Mittwoch, 28. September 2011 - 17:00

Umbruch in der Arabischen Welt

Podiumsdiskussion an der HU Berlin

Die Arabische Welt erlebt aktuell eine bewegende Transformation. Ein Land nach dem anderen wird von einer Revolutionswelle erfasst, die an den Umbruch im Ostblock erinnert und die Welt vor neue Herausforderungen stellt. Seit 2007 organisiert die Stiftung Elemente der Begeisterung mit Unterstützung des Deutsch-Französischen Jugendwerks Projekte mit Tunesien. Eine Podiumsdiskussion mit arabischen Jugendlichen reflektiert die Entwicklungen mit Fokus auf die Rolle Neuer Medien und der jungen Generation. Die Diskussion wird von Niels Negendank (ZDF) moderiert.

Termin
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Mittwoch, 22. Juni 2011 - 19:00
bis: 
Mittwoch, 22. Juni 2011 - 21:00

Zeitwende in der arabischen Welt: Welche Antwort findet Europa?

28. Internationale Sommerakademie des Österreichischen Studienzentrums für Frieden und Konfliktlösung Burg Schleining

Die Internationale Sommerakademie findet jährlich in der 2. Woche im Juli auf Burg Schlaining statt. Die jeweiligen Themen orientieren sich am aktuellen friedenspolitischen und friedenswissenschaftlichen Diskurs. Bei der Wahl der Themen und der Gestaltung der Akademie werden interdisziplinäre Zugänge verfolgt.

Termin
von: 
Sonntag, 3. Juli 2011 (Ganztägig)
bis: 
Freitag, 8. Juli 2011 (Ganztägig)

Fotografie und Konflikt

Neuer blog online

Im Rahmen seiner Dissertation zum Thema "Fotojournalistische Produktion im Nahostkonflikt: Eine vergleichende Kommunikatorstudie über israelische, palästinensische und internationale Foto-Reporter" an der Universität Erfurt hat Felix Koltermann einen Blog eingerichtet auf dem regelmäßig Texte und Gedanken veröffentlicht und ein Austausch über dieses Thema ermöglicht werden soll. Daneben entsteht auf der Social-Bookmarking Plattform Mister Wong eine öffentliche, kommentierte Linksammlung.

"Peace Building, Peace Mediation and Private Diplomacy"

Podiumsdiskussion von CSSP Verein für integrative Mediation und „inmedio berlin“ in Berlin

Die Veranstaltung wird mit einem Vortrag von Botschafter John W. McDonald zum Thema Multitrack Diplomacy eingeleitet. Botschafter John W. McDonald ist Mitbegründer des Washingtoner Instituts für Multi-Track Diplomacy und hat zahlreiche Erfahrungen in der Friedenskonsolidierung in Konfliktländern. Anschließend wird ein Panel mit Vertretern der Bundesregierung und des Bundestages sowie mit Vertretern aus Durchführungsorganisationen der deutschen Friedensarbeit zur deutschen und europäischen Außenpolitik diskutieren.

Termin
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Mittwoch, 8. Juni 2011 - 19:00
bis: 
Mittwoch, 8. Juni 2011 - 20:30

Umbruch in der arabischen Welt – Ist Europa überfordert?

Podiumsdiskussion – Tipp für den Raum Bonn

Die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik, Forum NRW, lädt Sie in Zusammenarbeit mit der Deutschen Welle, der Deutschen Atlantischen Gesellschaft und dem BICC (Internationales Konversionszentrum Bonn) am Freitag, den 15. April 2011, um 19.00 Uhr in den Gremiensaal der Deutschen Welle, Kurt-Schuhmacher-Str. 3, 53113 Bonn, zu einer Podiumsdiskussion ein.

Termin
von: 
Freitag, 15. April 2011 - 19:00
bis: 
Freitag, 15. April 2011 - 19:00

Ferien vom Krieg

Erfahrungen mit Dialog-Seminaren zwischen israelischen und palästinensischen Jugendlichen – Vortrag und Diskussion

»Der Mensch wird am Du zum Ich« (Martin Buber). Dieses Zitat könnte das Motto der Begegnungsarbeit sein, die das Komitee für Grundrechte und Demokratie alljährlich organisiert.

Termin
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Freitag, 11. März 2011 - 16:00
bis: 
Freitag, 11. März 2011 - 19:00

Zeit zu handeln

Konsequenzen aus dem Kairos-Palästina-Dokument – Tagung in Bad Boll

"Die Stunde der Wahrheit: Ein Wort des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe aus der Mitte des Leidens der Palästinenser und Palästinenserinnen" haben palästinensische Theologinnen und Theologen ihren Aufschrei genannt. Es ist ein Wort der Liebe, weil es im Feind Gottes Antlitz sieht, es ist ein Wort des Glaubens, weil es in der christlichen Tradition wurzelt und es ist ein Wort der Hoffnung, weil es den Blick nach vorne richtet, auf ein Ende der Besatzung und ein friedliches Zusammenleben.

Termin
von: 
Freitag, 20. Mai 2011 - 19:15
bis: 
Sonntag, 22. Mai 2011 - 13:00

pax christi fordert Freilassung von palästinensischem Menschenrechtsverteidiger

Gewaltloser Widerstand Thema bei pax christi-Tagung

Die Hoffnung auf Wandel, Demokratisierung und Überwindung von Repression, die Ägypten und Tunesien erfasst hat, zeigt sich auch in Palästina. In den letzten Wochen ging es bei den wöchentlichen Demonstrationen in den Dörfern entlang der Sperranlage in der von Israel besetzten Westbank, neben dem Protest gegen Mauer und Siedlungen, auch um die Solidarität mit den Demonstrierenden auf dem Tahrir Platz in Kairo.

UN-Menschenrechtsrat legt Untersuchungsbericht zur Gaza-Freiheits-Flotte vor

pax christi unterstützt Forderung nach Strafverfolgung

(Im folgenden der Wortlaut der Pressemitteilung von pax christi) Berlin, den 23. September 2010 'Aus dem Geist der Menschlichkeit UN-Menschenrechtsrat legt Untersuchungsbericht zur Gaza-Freiheits-Flotte vor. pax christi unterstützt Forderung nach Strafverfolgung Vier Monate nach dem gewaltsamen Aufbringen der Gaza-Freiheits-Flotte durch die israelische Armee hat die Untersuchungskommission des UN-Menschenrechtsausschusses am 22. September 2010 ihren Abschlussbericht vorgelegt. Die Kommission war eingesetzt worden, um die Vorgänge des 31. Mai 2010 zu klären.

„Israelische Regierung muss Erschießung der neun Passagiere aufklären helfen“

KOPI-Stellungnahme zur Untersuchung des Überfalls auf die Gaza-Hilfsflotte (August 2010)

[Der folgende Text gibt den Wortlaut der Pressemitteilung des Deutschen Koordinationskreises Palästina Israel KOPI wieder:] „18. August 2010 Stellungnahme zur Untersuchung des Überfalls auf die Gaza-Hilfsflotte: Israelische Regierung muss Erschießung der neun Passagiere aufklären helfen Die israelische Regierung muss zulassen, dass israelische Militärs, die am Überfall auf die Free-Gaza-Flotte beteiligt waren, als Zeugen vernommen werden dürfen.

„Gaza – die Blockade beenden!“

Bericht von M. Jochheim über seine Reise nach Gaza - Artikel für IPPNW

„Gaza – die Blockade beenden!“ „Mavi Marmara“ – ein Piratenakt auf hoher See - Von Matthias Jochheim Dieser Artikel wird im Juli 2010 im IPPNW-Forum publiziert werden: „Diese Erinnerungen, Bilder und Geräusche werden mich sicher noch oft einholen: eng gefesselte, meist in eine knieende Position gezwungene Menschen, zu hunderten auf einem Schiffsdeck festgehalten, und von vermummten, mit Maschinenpistolen bewaffneten Soldaten in Schach gehalten, so erlebten wir unsere Reise durch das östliche Mittelmeer, nachdem die israelische Armee handstreichartig, vor Beginn des Morgengrauens, die türkis

Ein Schiff für Gaza

Aktuelle Bewertung des pax christi-Präsidiums zur Aktion (26. Juni 2010)

Pressemitteilung von pax christi, Fulda, den 26.06.2010 „Die deutsche Sektion von pax christi hat zusammen mit zahlreichen Nichtregierungsorganisationen aus 38 Nationen eine Aktion mitgetragen, die im internationalen Sprachgebrauch unter dem Begriff „FreeGaza-Flottilla“ am 21. Mai 2010 gestartet wurde. Als mitverantwortliche Organisation haben die deutsche Sektion von pax christi seit dem Aufbringen der Mavi Marmara durch die israelische Marine zahlreiche kritische Stellungnahmen erreicht.

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