Lateinamerika + Karibik

ASA-Programm 2014

Seit mehr als 50 Jahren fördert das ASA-Programm junge Menschen, die sich für globale Zusammenhänge interessieren und etwas bewegen wollen. Sie kommen aus Deutschland, Europa und dem Globalen Süden und setzen sich miteinander für eine solidarische, gerechte und nachhaltige Entwicklung ein. Das ASA-Programm steht für gemeinsames Lernen, globales Denken und gesellschaftliche Verantwortung.

Gegen das Klima der Unsicherheit. Zivilgesellschaftliche Strategien im Umgang mit Korruption und Gewalt in Mexiko

Veranstaltung der Heinrich Böll Stiftung Berlin

Vor allem aus Mexiko kamen in den letzten Jahren verstörende Meldungen: Seit der ehemalige Präsident Calderón bei seinem Amtsantritt 2006 den „Krieg gegen die Drogen“ erklärte, hat die Gewalt in dem Land an der Grenze zwischen Nord- und Südamerika erschreckende Ausmaße angenommen. Die Bilanz seiner sechsjährigen Amtszeit ist bedrückend. Es wurden mehr als 70 000 Tote und mindestens 27 000 Vermisste gezählt. Dabei erreichten die Morde ein teilweise unvorstellbares Ausmaß an Brutalität.

Termin
von: 
Dienstag, 8. Oktober 2013 - 19:30
bis: 
Dienstag, 8. Oktober 2013 - 21:30

People make the difference

Bewerbungsphase für das ASA-Programm 2013 läuft noch bis 10. Januar 2013

Das ASA-Programm fördert entwicklungspolitisch interessierte Menschen, die etwas bewegen wollen. Dafür bietet das ASA-Programm eine einzigartige Kombination aus Seminar- und Praxisphasen sowie die Einbindung in ein dynamisches Netzwerk von Gleichgesinnten. Die Seminare vermitteln Wissen und Kompetenzen über globale Zusammenhänge, Entwicklungszusammenarbeit, interkulturelle Kommunikation, Konfliktbearbeitung und entwicklungspolitische Bildungsarbeit. Sie bereiten die Teilnehmenden gezielt auf ihren Auslandsaufenthalt vor.

 

StreiterInnen für Gerechtigkeit - von der Kritik zur Alternative

Friedrich-Ebert-Stiftung veranstaltet Abschlussdiskussion der Gerechtigkeitswoche 2012

Gibt es so etwas wie eine weltweite Proteststimmung? Sicher wäre es falsch, die sozialen Bewegungen in Tunis und Tel Aviv, in Madrid und Santiago de Chile, in New York und Berlin in einen Topf zu werfen. Zu unterschiedlich sind die Ausgangsbedingungen, Formen und Adressaten der Proteste. Dennoch haben sie ähnliche Wurzeln.

Termin
von: 
Donnerstag, 29. November 2012 - 18:00
bis: 
Donnerstag, 29. November 2012 - 21:00

Ossietzky-Medaille an Peter Lilienthal

50. Verleihung der Carl-von-Ossietzky-Medaille der Internationalen Liga für Menschenrechte (ILM)

Am 9. Dezember 2012 wird dem Filmregisseur Peter Lilienthal in Berlin die Carl-von-Ossietzky-Medaille verliehen. Aufgrund der langjährigen Zusammenarbeit der Filmwerkstatt Münster und der Redaktion Graswurzelrevolution mit Peter Lilienthal hat die Filmwerkstatt Münster ein detailreiches Bild seines politischen Engagements bekommen und ihn der Internationalen Liga für Menschenrechte (ILM) für die Ossietzky-Medaille vorgeschlagen.

Rohstoffe für die Reichen – Lebensbedingungen der Armen

Hearing von Brot für die Welt und Misereor in Berlin

Mehr als 50 Entwicklungs- und Schwellenländer in Afrika, Asien und Lateinamerika sind reich an Erdöl, Erdgas und mineralischen Rohstoffen. Viele Menschen in diesen Ländern haben gehofft, dass der Abbau und der Export dieser Bodenschätze ihrem Land Wohlstand bringen würde. Doch stattdessen geht die Rohstoffgewinnung dort sehr oft mit Menschenrechtsverletzungen, Umweltproblemen oder gewaltsam ausgetragenen Konflikten einher. Die Gewinne kommen nur Wenigen zugute, während die in Armut lebende Bevölkerung häufig noch ärmer wird.

Termin
von: 
Donnerstag, 13. September 2012 - 9:00
bis: 
Donnerstag, 13. September 2012 - 17:00

Freiwillige für einjährige Einsätze im Ausland

Ausschreibung von pax christi Aachen. Bewerbungsfrist: 31.1.2012

Bis zum 31. Januar 2012 können sich Interessierte zwischen 18-25 Jahren für einen einjährigen Auslandsfreiwilligendienst ab Sommer 2012 bei pax christi im Bistum Aachen bewerben. Einsatzstellen bei Partnerorganisationen in Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Polen, Ukraine, Mazedonien und Lateinamerika laden engagierte Freiwillige zur Mitarbeit ein. Einsatzstellen gibt es bei sozialen oder kulturellen Einrichtungen, Gedenkstätten oder Projekten der zivilen Konfliktlösung.

 

Kleinschürfer in der DR Kongo und Peru: Welche Ansätze können Sozial- und Umweltbedingungen im Goldbergbau verbessern?

Fachtagung von BICC (Internationales Konversionszentrum Bonn) und SÜDWIND

In vielen Entwicklungsländern haben Kleinschürfer einen großen Anteil am Bergbau. Vor allem im Goldsektor hat ihre Zahl aufgrund des in den vergangenen Jahren stark gestiegenen Goldpreises massiv zugenommen: Schätzungsweise 25 Prozent der globalen Goldproduktion stammen aus dem informellen Kleinbergbau. In einigen Staaten graben Hunderttausende von Kleinschürfern nach dem wertvollen Edelmetall – meist unter miserablen Arbeitsbedingungen. Zudem setzen Kleinschürfer im Goldabbau in der Regel hochgiftiges Quecksilber ein, was Umwelt und Gesundheit schädigt.

Termin
von: 
Mittwoch, 29. Februar 2012 - 10:00
bis: 
Mittwoch, 29. Februar 2012 - 17:00

Lateinamerikanische Visionen von Frieden und Gerechtigkeit

Tagung der Evangelischen Akademie Bad Boll

Widersprüchliche Meldungen kommen aus Lateinamerika. Einerseits Menschenrechtsverletzungen, Armut und Vertreibungen, andererseits neue soziale Bewegungen und Aufbrüche. Wir fragen: Was hat die ökumenische Dekade zur Überwindung von Gewalt in Lateinamerika bewirkt? Welche Perspektiven ergeben sich für die internationale Solidaritätsarbeit?

Termin
von: 
Freitag, 24. Februar 2012 (Ganztägig)
bis: 
Sonntag, 26. Februar 2012 (Ganztägig)

Tote suchen - Leben finden

Kernjak, Franc. 2006. Tote Suchen - Leben Finden. Exhumierungen In Guatemala - Historische Aufarbeitung Und Psychosoziale Arbeit. Bd. Reihe: Psychoanalyse und Qualitative Sozialforschung Bd. 4. Exhumierungen In Guatemala - Historische Aufarbeitung Und Psychosoziale Arbeit. Studienverlag. http://www.studienverlag.at/.

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