Lateinamerika + Karibik

Zum Umgang mit Bedrohung, Gewalt und Traumata: Die Bedeutung psychosozialer Begleitung in der Menschenrechtsarbeit

Veranstaltung von Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst in Berlin

Zum Alltag in der Menschenrechtsarbeit gehört die Auseinandersetzung mit Traumata und Gewalt. Mitarbeitende von sozialen Organisationen sind häufig selbst massiven Bedrohungen ausgesetzt – was Professionalität und ihren couragierten Einsatz untergräbt. Die Akteurinnen und Akteure müssen einen adäquaten Umgang mit Belastungen und Sicherheitsanforderungen entwickeln, um ihre Arbeitsfähigkeit langfristig aufrechterhalten zu können.

Termin
von: 
Donnerstag, 21. Mai 2015 - 18:00
bis: 
Donnerstag, 21. Mai 2015 - 20:00

Internationale Gemeinschaft versagt beim Schutz der Zivilbevölkerung

Amnesty International Report 2014/15 veröffentlicht

Presseinformation - Amnesty International - 25. Februar 2015 - Die zunehmende Macht und Brutalität bewaffneter Gruppen erfordert neue Antworten der internationalen Gemeinschaft. Das stellt Amnesty International anlässlich der Veröffentlichung des "Amnesty International Report 2014/2015" fest. Darin beschreibt die Organisation die Menschenrechtssituation in 160 Ländern.

Kolumbien: Ein langer Weg zum Frieden

Veranstaltung der Reihe „Forschung trifft Praxis" der GIZ in Bonn

Die Geschichte Kolumbiens ist von Bürgerkrieg, Gewalt, Kriminalität, Landvertreibung und Menschenrechtsverletzungen gekennzeichnet. In den letzten Jahren sind allerdings wichtige Schritte in Richtung Frieden eingeleitet worden. Friedensverhandlungen mit der größten Guerillagruppierung FARC werden geführt und Konfliktursachen und –lösungsansätze thematisiert. Darüber hinaus engagieren sich zahlreiche Friedensinitiativen gegen die alltägliche Gewalt.

Termin
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Donnerstag, 26. Februar 2015 - 16:00
bis: 
Donnerstag, 26. Februar 2015 - 19:00

Konflikte im Schatten der WM. Ziviler Widerstand abseits der Metropolen

Veranstaltung der Projektgruppe Zivile Konfliktbearbeitung Rhein-Main

In Brasilien werden innergesellschaftliche Konflikte besonders oft mit Waffengewalt ausgetragen. Ein bekanntes Beispiel sind die gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Polizei, Armee und Drogenkartellen, die sich im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft noch verschärft haben. In den Städten finden Zwangsumsiedlungen im Umfeld der WM-Stadien statt. Zehntausende demonstrieren immer heftiger gegen eine Politik, die Milliarden US-Dollar für die FIFA-WM ausgibt, aber kaum Geld in Bildung und Infrastruktur investiert. Hierüber wird auch in Deutschland in den Medien berichtet.

Termin
von: 
Freitag, 27. Juni 2014 - 18:00
bis: 
Freitag, 27. Juni 2014 - 21:00

Nominierungen für Martin Ennals Preis 2014

Preis soll Menschenrechtsverteidiger schützen

Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst Presseinformation vom 23.4.2014: Sie haben sich in besonderer Weise um die Verteidigung der Menschenrechte verdient gemacht und sind in Genf für den Martin Ennals Preis 2014 nominiert: Cao Shunli (China), Alejandra Ancheita (Mexiko) und Adilur Rahman Khan (Bangladesch). Der Preis zählt zu den wichtigsten Auszeichnungen der internationalen Menschenrechtsbewegung.

Medien International: Brasilien

Veranstaltung der Deutschen Welle-Akademie in Berlin

Brasilien präsentiert sich als aufstrebende Wirtschaſtsmacht. Doch die anhaltenden Proteste im Land zeigen: Die Brasilianer gehen diesen Weg nicht widerstandslos mit. Neben sozialer Gerechtigkeit fordern sie vor allem das Ende der traditionellen Medienmonopole.

Termin
von: 
Freitag, 9. Mai 2014 - 11:00
bis: 
Freitag, 9. Mai 2014 - 12:30

Aussichten und Bedingungen für Frieden in Kolumbien

Diskussionsveranstaltung von Berghof Foundation und kolko – Menschenrechte für Kolumbien e.V. in Berlin

Nach 23 offiziellen Verhandlungsrunden in Havanna sind die Friedensgespräche zwischen der kolumbianischen Regierung und der FARC-Guerilla, auch bedingt durch die Wahlkampfmaschinerie, am Punkt drei der Verhandlungsagenda (illegale Drogen) ins Stocken geraten: Zeit für ein Zwischenfazit zum bisherigen Verhandlungsverlauf und für einen Blick nach vorne. Nach einer Einführung zum aktuellen Stand der Verhandlungen möchten wir mit unserer Referentin Vera Grabe anhand der Erfahrungen aus dem Friedensprozess mit der „Bewegung 19.

Termin
von: 
Mittwoch, 7. Mai 2014 - 19:30
bis: 
Mittwoch, 7. Mai 2014 - 21:30

Rohstoffausbeutung und die Zukunft der Demokratie in Lateinamerika

Konferenz der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin

Vor dem Hintergrund des weltweiten Rohstoffbooms hat Lateinamerika seit Ende der 1990er Jahre den Abbau und Export natürlicher Ressourcen intensiviert. Die Parameter haben sich allerdings verschoben: In vielen Ländern behalten die Regierungen nun die Kontrolle über die Rohstoffproduktion bzw. sichern sich einen größeren Anteil an den Exporteinnahmen. Damit werden, zumindest in den (Mitte-)links regierten Staaten, Entwicklungs- und Sozialprogramme finanziert.

Termin
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Dienstag, 13. Mai 2014 - 16:30
bis: 
Mittwoch, 14. Mai 2014 - 19:00

Anne-Klein-Frauenpreis 2014

Mexikanische Frauenrechtsaktivistin für ihren Kampf gegen genderspezifische Gewalt ausgezeichnet

Der Anne-Klein-Frauenpreis 2014 der Heinrich-Böll-Stiftung ist am 7. März 2014 an Imelda Marrufo Nava vergeben worden. Die mexikanische Juristin und Frauenrechtsaktivistin wurde vor allem für ihren Kampf gegen die genderspezifische Gewalt in ihrer Heimatstadt Ciudad Juárez ausgezeichnet.

50 Jahre nach der Militärdiktatur

Juristische und psychologische Aufarbeitung von Repression und Folter in Brasilien

Am 1. April 2014 jährt sich zum 50. Mal die Machtübernahme der Militärs in Brasilien. Obwohl mehr als 25 Jahre seit dem Ende der brasilianischen Diktatur vergangen sind, wurde diese gewalttätige Vergangenheit in Brasilien nur wenig aufgearbeitet.

Termin
von: 
Donnerstag, 10. April 2014 - 19:30
bis: 
Donnerstag, 10. April 2014 - 21:30

PBI Kolumbien: Ausschreibung für die Teilnahme am internationalen Projektauswahltraining 2014

Interessierte Personen, die sich als Freiwillige im PBI Kolumbienprojekt engagieren wollen, können sich noch bis zum 15. Dezember 2013 für die Teilnahme am internationalen Projektauswahltraining in 2014 bewerben. Alle Informationen zur freiwilligen Begleitarbeit, Auswahlkriterien, dem Ablauf des mehrstufigen Auswahlverfahrens sowie die Bewerbungsunterlagen sind hier zu finden.

ASA-Programm 2014

Seit mehr als 50 Jahren fördert das ASA-Programm junge Menschen, die sich für globale Zusammenhänge interessieren und etwas bewegen wollen. Sie kommen aus Deutschland, Europa und dem Globalen Süden und setzen sich miteinander für eine solidarische, gerechte und nachhaltige Entwicklung ein. Das ASA-Programm steht für gemeinsames Lernen, globales Denken und gesellschaftliche Verantwortung.

Gegen das Klima der Unsicherheit. Zivilgesellschaftliche Strategien im Umgang mit Korruption und Gewalt in Mexiko

Veranstaltung der Heinrich Böll Stiftung Berlin

Vor allem aus Mexiko kamen in den letzten Jahren verstörende Meldungen: Seit der ehemalige Präsident Calderón bei seinem Amtsantritt 2006 den „Krieg gegen die Drogen“ erklärte, hat die Gewalt in dem Land an der Grenze zwischen Nord- und Südamerika erschreckende Ausmaße angenommen. Die Bilanz seiner sechsjährigen Amtszeit ist bedrückend. Es wurden mehr als 70 000 Tote und mindestens 27 000 Vermisste gezählt. Dabei erreichten die Morde ein teilweise unvorstellbares Ausmaß an Brutalität.

Termin
von: 
Dienstag, 8. Oktober 2013 - 19:30
bis: 
Dienstag, 8. Oktober 2013 - 21:30

People make the difference

Bewerbungsphase für das ASA-Programm 2013 läuft noch bis 10. Januar 2013

Das ASA-Programm fördert entwicklungspolitisch interessierte Menschen, die etwas bewegen wollen. Dafür bietet das ASA-Programm eine einzigartige Kombination aus Seminar- und Praxisphasen sowie die Einbindung in ein dynamisches Netzwerk von Gleichgesinnten. Die Seminare vermitteln Wissen und Kompetenzen über globale Zusammenhänge, Entwicklungszusammenarbeit, interkulturelle Kommunikation, Konfliktbearbeitung und entwicklungspolitische Bildungsarbeit. Sie bereiten die Teilnehmenden gezielt auf ihren Auslandsaufenthalt vor.

 

StreiterInnen für Gerechtigkeit - von der Kritik zur Alternative

Friedrich-Ebert-Stiftung veranstaltet Abschlussdiskussion der Gerechtigkeitswoche 2012

Gibt es so etwas wie eine weltweite Proteststimmung? Sicher wäre es falsch, die sozialen Bewegungen in Tunis und Tel Aviv, in Madrid und Santiago de Chile, in New York und Berlin in einen Topf zu werfen. Zu unterschiedlich sind die Ausgangsbedingungen, Formen und Adressaten der Proteste. Dennoch haben sie ähnliche Wurzeln.

Termin
von: 
Donnerstag, 29. November 2012 - 18:00
bis: 
Donnerstag, 29. November 2012 - 21:00

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