Europa

Europäische Außenpolitik - es gibt sie! Krisenprävention in Afrika

Friedenspolitische Tagung zur Münchner Sicherheitskonferenz 2020

Wie steht es um die EU als Friedensmacht? Die EU als Akteur in der Weltpolitik ist unterbelichtet. Auf die Titelsei-ten schaffen es allenfalls der Bundeswehreinsatz in Mali oder Migrationsfragen. Die europäische Außenpolitik in und zu unserem Nachbarkontinent Afrika umfasst jedoch weitaus mehr Aktivitäten. Wir wollen beleuchten welche Rolle die EU in der Afrikapolitik spielt und wie sie im Bereich der Krisenprävention und Stabilisierung selbst aktiv wird und mit afrikanischen PartnerInnen zusammenarbeitet. Dabei betrachten wir unter anderem die Zusammen-arbeit der EU mit der Afrikanischen Union, die zivilen Mittel der Außenpolitik und fragen welche Schwerpunkte eine europäische Afrikapolitik setzt.

Termin
von: 
Samstag, 1. Februar 2020 - 10:30
bis: 
Samstag, 1. Februar 2020 - 16:30

Friedens-Aufruf an Europäisches Parlament übergeben

110 Organisationen und 23.191 Bürgerinnen und Bürger fordern Abgeordnete zu mehr Einsatz für Friedensprojekt Europa auf

Am 19. November 2019 haben Vertreterinnen und Vertreter europäischer Friedensorganisationen 23.191 Unterschriften an die Vize-Präsidentin des Europäischen Parlaments Katarina Barley übergeben. 110 Organisationen und Institutionen aus 12 EU-Staaten, darunter viele Verbände der Friedensbewegung, Kirchen und kirchliche Organisationen und Hilfswerke, hatten anlässlich der Europawahlen einen Aufruf zur Rettung des Friedensprojekts Europa an die neuen Abgeordneten gerichtet.

Europäische Friedensfazilität - eine gefährliche Mogelpackung

Postkartenaktion von Ohne Rüstung Leben und forumZFD

Die "Europäische Friedensfazilität" ist ein geplanter Fonds der EU in Höhe von 10,5 Milliarden Euro für die Jahre 2021 bis 2027. Mit dem Geld sollen militärische Ausbildung und Ausrüstung in Drittstaaten sowie Militäreinsätze finanziert werden. Nahezu unbeachtet verhandeln derzeit die EU-Mitgliedsstaaten über Details.

Junior-Friedensfachkraft in Nordmazedonien

Stellenausschreibung der KURVE Wustrow; Bewerbungsfrist: 29.Oktober 2019

Die KURVE Wustrow sucht für ihr ZFD-Regionalprogramm "Aufarbeitung der Vergangenheit und Stärkung interethnischer Beziehungen im Bildungssystem" eine Junior-Friedensfachkraft in Nordmazedonien.

Friedensfachkraft in Kiew, Ukraine

Stellenausschreibung der KURVE Wustrow; Bewerbungsfrist: 16.Oktober 2019

Die KURVE Wustrow sucht für ihr ZFD-Vorhaben „Stärkung der Zivilgesellschaft zur gewaltfreien Konfliktaustragung mit staatlichen Akteuren" gemeinsam mit ihrer Partnerorganisation Coalition Justice for Peace in Donbas eine Friedensfachkraft in Kiew, Ukraine.

Friedensfachkraft in Zenica in Bosnien und Herzegowina

Stellenausschreibung der KURVE Wustrow; Bewerbungsfrist: 29.Oktober 2019

Die KURVE Wustrow sucht für ihr ZFD-Vorhaben  „Umgang mit der Vergangenheit und Friedenserziehung im Westlichen Balkan" gemeinsam mit ihrer Partnerorganisation SEZAM eine Friedensfachkraft in Zenica/Bosnien und Herzegowina.

Wohin waren wir unterwegs? Wohin sind wir unterwegs? Europäische Tagung zu Frauen als Akteurinnen in dengesellschaftlichen Umbrüchen 1989/90 und heute

Eine Veranstaltung von OWEN e.V. in Kooperation mit dem Friedenskreis Pankow, Fundacja STER Warschau und Gender Studies Prag

Rund um das Jahr 1989 schlossen sich in der DDR und in den Ländern Mittelost- und Osteuropas Bürgerinnen und Bürger zu breiten Protestbewegungen zusammen. Frauen spielten als Protagonistinnen und Akteurinnen in den damaligen Bürger*innenbewegungen eine große Rolle. 30 Jahre nach Beginn der friedlichen Revolutionen fragen wir danach, welche Visionen und Hoffnungen für gesellschaftliche Veränderungen die damaligen Protagonist*innen antrieben. Gab es spezifische „Frauenthemen“ bzw. feministische Perspektiven auf die Umgestaltung der Gesellschaften?

Termin
von: 
Freitag, 27. September 2019 (Ganztägig)
bis: 
Sonntag, 29. September 2019 (Ganztägig)

EU-Sicherheitspolitik: Der (un)aufhaltsame Weg Europas zur militärischen Großmacht?

Podiumsdiskussion in Frankfurt (M)

2012 erhielt die EU den Friedensnobelpreis. Gleichzeitig wird die militärische Komponente der EU intensiviert und eine verstärkte sicherheitspolitische und militärische Kooperation innerhalb der EU umgesetzt. Wie verträgt sich das mit dem vielbeschworenen Europa als „Raum des Friedens, der Freiheit und des Rechts“?

Termin
von: 
Mittwoch, 28. August 2019 - 19:00
bis: 
Mittwoch, 28. August 2019 - 21:00

Vielfalt Gestalten – Konflikte Bearbeiten. Erfahrungen aus Stadt und Land im Kontext von Migration und Integration

Eine Workshopreihe im Rahmen der AG "Zivile Konfliktbearbeitung im Inland" der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung.

Die Gesellschaft ist im Wandel – geprägt durch Globalisierung, Flucht, Migration und damit einher­gehende unterschiedliche Interessen und Verun-sicherungen. Dies zeigt sich auch auf kommunaler Ebene. Ansätze der zivilen Konfliktbearbeitung tra­gen dazu bei, diesen Wandel ernst zu nehmen und konstruktiv zu gestalten. Entstehende Konflikte bie­ten Chancen für zukunftsorientierte, inklusive Kom­munen.

70 Jahre Bertha-von-Suttner-Platz – eine Straßenbahn wird zur Bertha-Bahn

Initiative vom Frauennetzwerk für Frieden und dem Netzwerk Friedenskooperative

Das Frauennetzwerk für Frieden und das Netzwerk Friedenskooperative machen mit dem Projekt "70 Jahre Bertha-von-Suttner-Platz – eine Straßenbahn wird zur Bertha-Bahn" auf das 70-jährige Jubiläum der Namensgebung des Bertha-von-Suttner-Platzes aufmerksam. Ab dem 21. September 2019, dem Internationalen Friedenstag der Vereinten Nationen, fährt eine Bahn der Straßenbahn-Linie 62 ein Jahr lang als „Bertha-Bahn“ durch Bonn.

Projekt-Referent/in Aktive Gewaltfreiheit

Stellenausschreibung von pax christi; Bewerbungsfrist: 20. August 2019
Die deutsche Sektion der Internationalen Katholischen Friedensbewegung pax christi sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt, zunächst befristet für zwei Jahre eine/einen Projekt-Referent/in Aktive Gewaltfreiheit mit einem Beschäftigungsumfang von 50%.

„Russland, die Ukraine und der Westen: Konfliktnarrative 1989-2014 im Dialog“

Einladung zum KICK-OFF Workshop

inmedio peace consult (Berlin), Ideas for Change (Kyiv) und das Institute for Law and Public Policy (Moskau) führen in diesem Jahr einen deutsch-russisch-ukrainischen Expertendialog zu Konfliktnarrativen durch. Dieser baut auf ein deutsch-russisches Dialogprojekt vom letzten Jahr auf und wird vom Auswärtigen Amt gefördert.

Viel Zuspruch für LOVE-Storm beim Kirchentag 2019 in Dortmund

Thema Hass im Netz wird immer wichtiger

Der 37. Kirchentag in Dortmund war für den Stand von LOVE-Storm ein großer Erfolg! „Hass im Netz“ war dieses Jahr ein wichtiges Thema. Vielen Besucher*innen wurde LOVE-Storm als „schnelle Eingreiftruppe“ bei Hass im Netz vorgestellt und das Informationsmaterial stieß auf große Nachfrage.

Voller Erfolg: Die Menschenkette beim Kirchentag in Dortmund

Deutliches Signal für Abrüstung, Gewaltfreiheit und Frieden

Laut der Aktionsgemeinschft Dienst für den Frieden (AGDF) nahmen rund 2500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Menschenkette beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dortmund teil und setzten ein deutliches Zeichen für Abrüstung, Gewaltfreiheit, zivile Konfliktbearbeitung und Frieden. Unter dem Motto „Vertraue dem Frieden und lebe ihn“ wurde das Ende der Rüstungsexporte und der nuklearen Aufrüstung gefordert. Auch die Kirche müssten alle Bemühungen unterstützen. Laut Landesbischof Bedford-Strohm sei zivile Konfliktlösungen zu stärken.

Etwas tun! Aber wie?

Symposium zur aktiven Gewaltfreiheit aus Anlass von Gandhis 150. Geburtstag in Linz

Die Veranstaltung anlässlich Gandhis 150. Geburtstags in der österreichischen Friedensstadt Linz besteht aus Vorträgen mit Diskussionen, einem zweitägigen Schnupper-Training und einem anschließenden Fachkolloquium zur Gewaltfreiheit. Die Friedensakademie Linz zeigt außerdem die Ausstellung "Gandhis Weg zur Gewaltlosigkeit", die vom Gandhi-Informationszentrum Berlin und dem Anti-Kriegs-Museum Berlin gestaltet wurde.

Weitere Informationen

Termin
von: 
Freitag, 27. September 2019 (Ganztägig)
bis: 
Sonntag, 29. September 2019 (Ganztägig)

Demokratie konkret: Meinungsbildung, Kommunikation und Transparenz in Vereinen

Praxisworkshop für ehrenamtliche Vereinsvorstände

Das Seminar der Stiftung Mitarbeit richtet sich an ehrenamtliche Vorstände in gemeinnützigen Vereinen. Inputs und der Austausch untereinander werden dazu genutzt, die eigene Vorstandsarbeit zu überprüfen und weiterzuentwickeln. Vereine sind eine demokratische Organisationsform der Zivilgesellschaft. Sie sind Lern- und Praxisorte der Demokratie. Um das gemeinsame Ziel zu erreichen, sind die gemeinsame Willensbildung, eine offene Kommunikation, die Transparenz von Entscheidungen und Entscheidungsprozessen und das Aushandeln von Interessen oder einem Konsens unverzichtbar.

Termin
von: 
Freitag, 27. September 2019 (Ganztägig)
bis: 
Samstag, 28. September 2019 (Ganztägig)

Forderung nach sicheren Zugangswegen nach Europa und die Freilassung der Flüchtlinge und Migrant_innen in Libyen

E-Mail-Aktion an die Bundeskanzlerin von Amnesty International

Amnesty International fordert in einer E-Mail-Aktion Unterstützer*innen dazu auf, eine E-Mail an Bundeskanzlerin Angela Merkel zu versenden, um für sichere Zugangswege nach Europa zu sorgen. Die Europäische Union arbeitet seit Jahren eng mit Libyen zusammen, um zu verhindern, dass Migrant_innen und Flüchtlinge auf der zentralen Mittelmeerroute Europa erreichen. Deutschland hat gemeinsam mit anderen EU-Mitgliedstaaten die libysche Küstenwache ausgerüstet und trainiert.

„Kein Krieg gegen Iran - Verhandeln statt eskalieren!“

Unterschriftenaktion von Netzwerk Friedenskooperative

Derzeit spitzt sich die Lage zwischen den USA und Iran zu. Es besteht die Gefahr, dass die Spannungen zu einer folgenschweren Eskalation bis hin zu einem Krieg mit unabsehbaren globalen Folgen führen. Statt Kriegsdrohungen braucht es dringend Gespräche, um den Konflikt zu lösen. Das Nuklearabkommen (JCPOA) mit Iran muss Bestand haben.

Forderung nach Abzug der Bundeswehr

Offener Brief von "MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien" an die Bundesregierung

Die Kampagne "MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien" fordert in einem offenen Brief an die Bundesregierung einen sofortigen Abzug der deutschen Soldat*innen aus Jordanien. Angesichts der derzeitigen Lage in der Region, insbesondere der Spannungen zwischen den USA und Iran, ist die Stationierung der Bundeswehr laut den Sprecher*innen der Kampagne nicht tragbar. Die Gefahr selbst in den Konflikt zu geraten ist derzeit sehr groß.

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