Asien

Friedens- und MenschenrechtsaktivistInnen für Philippinen

IPON Einstiegsseminar in Berlin

IPON ist eine junge Menschenrechtsorganisation, die seit 2006 Menschenrechtsbeobachtung in Konfliktgebieten in den Philippinen durchführt. Obwohl die Philippinen die wesentlichen internationalen Abkommen zum Schutz der Menschenrechte unterzeichnet haben, sind in dem südostasiatischen Inselstaat Menschenrechtsverletzungen noch immer an der Tagesordnung.

Termin
von: 
Donnerstag, 8. August 2013 - 14:00
bis: 
Sonntag, 11. August 2013 - 17:00

Aachener Friedenspreis 2013

Vier Schulen in Deutschland und im Irak sind Preisträger

Der diesjährige Aachener Friedenspreises geht an vier Schulen, eine im Irak und drei in Deutschland. Diese deutschen Schulen haben sich gegen die Werbebesuche der Bundeswehr gewandt. Das Bündnis „Schule ohne Bundeswehr NRW“ begrüßt diese Preisvergabe in einer Presseinformation. Das Bündnis kritisiert aber, dass eine dieser Schulen, die Hilda-Pankok-Gesamtschule in Düsseldorf, die Preisannahme inzwischen ablehnen will. Der Beschluss einer Schule, die Besuche der Bundeswehr abzulehnen, sei legal und legitim. Denn solche Besuche dienen auch der Werbung um Nachwuchs für die Bundeswehr.

Afghanische Zivilgesellschaft - Eigenständiger Akteur oder internationaler Spielball? Internationale Förderung auf dem Prüfstand

Veranstaltung der Reihe Kaleidoskop der Friedensarbeit von ifa und Steps for Peace in Berlin

Die Leiterin des Afghanistan Büros der Heinrich-Böll-Stiftung Marion Regina Müller, arbeitete von 2005 bis 2008 eng mit zivilgesellschaftlichen Gruppen zusammen. 2011 begleitete sie die afghanische Zivilgesellschaft bei ihrer Vorbereitung auf die Petersberger Konferenz.

Termin
von: 
Dienstag, 18. Juni 2013 - 19:00
bis: 
Dienstag, 18. Juni 2013 - 21:00

Nordkorea: Gefährliches Spiel mit dem Feuer

Bund für Soziale Verteidigung fordert Schritte zur nachhaltigen Verständigung und Versöhnung

BSV Pressemitteilung vom 3. April 2013: Dem Konflikt auf der koreanischen Halbinsel wird derzeit nach realpolitischen, dem alten Abschreckungsdenken verbundenen Maßgaben begegnet. Aber der Preis eines Versagens von Abschreckung ist zu hoch. Es ist deshalb an der Zeit, Schritte zu einer nachhaltigen Verständigung und Versöhnung einzuschlagen.

Menschenrechtsbeobachtung in den Philippinen

IPON Einstiegs- und Vorbereitungsseminar in Jena

Die Verhinderung von Menschenrechtsverletzungen und der Schutz von MenschenrechtsverteidigerInnen sind die Ziele von IPON. Seit 2006 entsendet IPON Freiwillige auf die Philippinen, um dort als Menschenrechtsbeobachter internationale Präsenz zu zeigen, lokalePartnergruppen zu begleiten, Menschenrechtsverletzungen zu dokumentieren und diese an eine breite, internationale Öffentlichkeit zu tragen.

Termin
von: 
Freitag, 4. April 2014 - 9:00
bis: 
Sonntag, 6. April 2014 - 17:00

Die Zukunft ziviler Konfliktbearbeitung nach Afghanistan

Podiumsdiskussion am BICC

Gerade im Kontext des bevorstehenden Abzugs des Militärs aus Afghanistan gewinnen zivile Alternativen erneut hohe Aktualität. Doch wo soll die zivile Konfliktbearbeitung ansetzen – wie kann sie „kundenorientiert“ werden? Wie stellt sich das Verhältnis zwischen zivilem Friedensdienst und Entwicklungszusammenarbeit dar? Welche Konfliktregelungskapazitäten gibt es in Afghanistan – wer sind die Hauptakteure? Wie löst die afghanische Bevölkerung Konflikte im Alltagsleben? Und schließlich – welche politischen Schlussfolgerungen sollte die Bundespolitik aus dem Afghanistan-Einsatz ziehen?

Termin
von: 
Dienstag, 16. April 2013 - 18:00
bis: 
Dienstag, 16. April 2013 - 20:30

„Usbekistan – das ignorierte Land“ - Politische Ratlosigkeit im Umgang mit der Stagnation

Veranstaltung der Uzbekistan Press Freedom Group in Berlin

Usbekistan ist in der deutschen Öffentlichkeit wenig bekannt. Zwar spielt der usbekische Luftstützpunkt Termes eine wichtige Rolle bei der Versorgung der in Afghanistan stationierten Bundeswehrsoldaten, von dem mit knapp 30 Millionen Menschen bevölkerungsreichsten Land Zentralasiens, den politischen Verhältnissen und den Lebensumständen der Menschen ist aber in deutschen Medien und der politischen Debatte um den Afghanistaneinsatz kaum je die Rede. Warum ist das so? Woher beziehen wir unsere Informationen über Usbekistan? Wie ist die innenpolitische Situation zu bewerten?

Termin
von: 
Montag, 18. März 2013 - 19:00
bis: 
Montag, 18. März 2013 - 21:00

Menschenrechtsbeobachtende auf den Philippinen

International Peace Observers Network (IPON) sucht Freiwillige ab Mai 2013

IPON ist eine junge Menschenrechtsorganisation, die seit 2006 Menschenrechtsbeobachtung in Konfliktgebieten in den Philippinen durchführt. Obwohl die Philippinen zu den Unterzeichnern der UN-Menschenrechtscharta gehören, gibt es in dem südostasiatischen Staat noch immer viele Menschenrechtsverletzungen. Seit November 2006 sind nun MenschenrechtsbeobachterInnen der gemeinnützigen Organisation IPON (International Peace Observers Network) auf den Philippinen aktiv, um durch Präsenz, Begleitung und Beobachtung die Verletzung der Menschenrechte zu unterbinden. 

Eyes on darkness - Aufarbeitung der Vergangenheit in Kambodscha

Wander-Fotoausstellung und begleitende Workshops gehen auf Tour

Die Ausstellung „Eyes on Darkness“ zeigt die Arbeit des ZFD und seiner lokalen Partnerorganisation „Youth for Peace“ in Kambodscha. Sie stellt Menschen in den Mittelpunkt, die kreative Wege gehen, um die Zeit der Roten Khmer zu verarbeiten, und mit viel Optimismus eine friedliche Zukunft Kambodschas mitgestalten möchten.

Termin
von: 
Dienstag, 1. Januar 2013 (Ganztägig)
bis: 
Mittwoch, 31. Juli 2013 (Ganztägig)

Ev. Akademie Villigst: Afghanistan nicht aufgeben - Deutschlands Verantwortung

Namhafte deutsche und afghanische Experten diskutieren bei XXVI. Afghanistan-Tagung

Der Abzug der Truppen aus Afghanistan ist von der internationalen Gemeinschaft beschlossen. Zugleich wird dem Land weiterhin internationale Hilfe und Unterstützung angeboten. Welche Zukunftsperspektive haben die Menschen in Afghanistan nach 2014? Damit das Land nicht in einem Bürgerkrieg versinkt und die gesamte Region destabilisiert wird, sind immense Aufgaben zu lösen: Wie soll den Bedürfnissen der Afghaninnen und Afghanen nach Sicherheit, Freiheit und wirtschaftlicher Stabilität begegnet werden? Ist ein Interessenausgleich zwischen Regierung, Taliban und anderen Kräften denkbar? Welche Rolle kommt dabei auf Deutschland zu? Welche „Lessons learnt“ ergeben sich für die Bundeswehr aus dem Afghanistaneinsatz?

Termin
von: 
Freitag, 14. Dezember 2012 - 18:00
bis: 
Sonntag, 16. Dezember 2012 - 13:00

People make the difference

Bewerbungsphase für das ASA-Programm 2013 läuft noch bis 10. Januar 2013

Das ASA-Programm fördert entwicklungspolitisch interessierte Menschen, die etwas bewegen wollen. Dafür bietet das ASA-Programm eine einzigartige Kombination aus Seminar- und Praxisphasen sowie die Einbindung in ein dynamisches Netzwerk von Gleichgesinnten. Die Seminare vermitteln Wissen und Kompetenzen über globale Zusammenhänge, Entwicklungszusammenarbeit, interkulturelle Kommunikation, Konfliktbearbeitung und entwicklungspolitische Bildungsarbeit. Sie bereiten die Teilnehmenden gezielt auf ihren Auslandsaufenthalt vor.

 

Frauenrechte und der Friedensprozess in Afghanistan

Pressegespräch von medica mondiale und der Evangelischen Akademie im Rheinland

Bei dem Pressegespräch berichten Zarghona Ahmadzai und Fawzia Koofi von der Situation afghanischer Frauen und äußern sich zu möglichen Perspektiven. Danach ist Gelegenheit, mit ihnen sowie Monika Hauser und Jörgen Klußmann ins Gespräch zu kommen.

Termin
von: 
Freitag, 30. November 2012 - 13:00
bis: 
Freitag, 30. November 2012 - 15:00

Hoffnung auf Frieden und Angst um die Frauenrechte in Afghanistan

Tagung an der Evangelischen Akademie im Rheinland

Trotz des bereits elf Jahre andauernden Militäreinsatzes und der Zahlung von Milliarden von Hilfsgeldern leben afghanische Frauen und Mädchen nach wie vor in einem Klima der Gewalt. Neben der extremen Gewalt im Alltag und der Rechtlosigkeit in den Familien wächst der Druck auf Frauen, die sich für ihre Rechte engagieren. Viele Afghaninnen in öffentlichen Positionen werden bedroht und müssen um ihr Leben fürchten. Vor einem Jahr traf sich erneut die internationale Staatengemeinschaft in Bonn, um vor dem geplanten Abzug der ausländischen Truppen 2014 über die Zukunft Afghanistans zu beraten.

Termin
von: 
Freitag, 30. November 2012 - 14:00
bis: 
Samstag, 1. Dezember 2012 - 16:15

Freiwilligendienst auf Mindanao/Philippinen

Ausschreibung des forumZFD. Bewerbungsfrist: 15. Dezember 2012

Seit dem Jahr 2008 arbeitet das forumZFD, mit mittlerweile drei Projektbüros in Davao, Butuan und Cotabato, im Zivilen Friedensdienst auf Mindanao. Ziel des Engagements in der Region ist es, in der Friedensarbeit engagierte Organisationen und Akteure miteinander zu vernetzen und die Bevölkerung bei ihren Bemühungen um eine friedliche Beilegung der Konflikte zu unterstützen. Der/die Freiwillige unterstützt die Programmleitung in ihrer Arbeit und hat so die Möglichkeit, professionelle Friedensarbeit in all ihren Facetten kennen zu lernen und zu begleiten.

Menschenrechtspreis 2012

Preisverleihung und Podiumsdisskusion bei der Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin

Mit der Verleihung des Menschenrechtspreises 2012 an den pakistanischen Jour nalistenverband Tribal Union of Journalists würdigt die Friedrich-Ebert-Stiftung die besonderen Verdienste der Organisation für ihre Unterstützung von verfolgten JournalistInnen und unterdrückten Medien in den Stammesgebieten von Pakistan.

Termin
von: 
Mittwoch, 31. Oktober 2012 - 17:30
bis: 
Mittwoch, 31. Oktober 2012 - 20:00

Friedensbemühungen um Bergkarabach. Zur Rolle der Gerechtigkeitsfrage für die Konfliktlösung

CfP der Hessischen Stiftung für Konfliktforschung (HSFK). Frist: 19.10.2012

Die Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) veranstaltet mit Förderung durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) eine Konferenz zum Thema "Friedensbemühungen um Bergkarabach. Zur Rolle der Gerechtigkeitsfrage für die Konfliktlösung". Sie wird vom 23. bis 27. November 2012 an der Evangelischen Akademie Arnoldshain bei Frankfurt am Main stattfinden. Die Konferenzsprachen sind Deutsch und Russisch (simultan gedolmetscht).

Rohstoffe für die Reichen – Lebensbedingungen der Armen

Hearing von Brot für die Welt und Misereor in Berlin

Mehr als 50 Entwicklungs- und Schwellenländer in Afrika, Asien und Lateinamerika sind reich an Erdöl, Erdgas und mineralischen Rohstoffen. Viele Menschen in diesen Ländern haben gehofft, dass der Abbau und der Export dieser Bodenschätze ihrem Land Wohlstand bringen würde. Doch stattdessen geht die Rohstoffgewinnung dort sehr oft mit Menschenrechtsverletzungen, Umweltproblemen oder gewaltsam ausgetragenen Konflikten einher. Die Gewinne kommen nur Wenigen zugute, während die in Armut lebende Bevölkerung häufig noch ärmer wird.

Termin
von: 
Donnerstag, 13. September 2012 - 9:00
bis: 
Donnerstag, 13. September 2012 - 17:00

Stoppt den Krieg – Wege zum Frieden in Afghanistan

Friedenskongress 2012 der Kooperation für den Frieden in Bonn

Über 33 Jahre haben die Menschen in Afghanista einen hohen Blutzoll leisten müssen. Wohl keine Afghanin und kein Afghane in und außerhalb des Landes ist von den andauernden Kriegsereignissen unbehelligt geblieben. Jetzt wird der Abzug der meisten fremden Truppen aus dem Land vorbereitet und dem Land zugleich die fortgesetzte Hilfe der ehemaligen Interventionskräfte angeboten.

Termin
von: 
Samstag, 13. Oktober 2012 - 10:30
bis: 
Sonntag, 14. Oktober 2012 - 13:30

Sorge über Einschränkung von Bürgerrechten in Russland

Brot für die Welt kritisiert verabschiedetes NGO-Gesetz

(Brot für die Welt Presseinformation vom 13. Juli 2012) „Brot für die Welt“ sieht die Verschärfungen des Gesetzes über Nichtregierungsorganisationen in Russland mit großer Sorge. „Nichtregierungsorganisationen, die Gelder aus dem Ausland erhalten, werden nun - unter dem Vorwand höherer Transparenz - gezwungen, sich selbst öffentlich als ‚ausländische Agenten‘ zu bezeichnen, d.h. sie werden mehrheitlich gezwungen, über ihren wahren Auftrag und Charakter Lügen zu verbreiten.

Kein Panzer Deal mit Indonesien

Aktion Aufschrei fordert Bundesregierung zum Verzicht auf dieses Geschäft auf. Menschenrechtsverteidiger in Indonesien brauchen Unterstützung

(Pax Christi Pressemitteilung vom 6. Juli 2012) “Wir fordern  Kanzlerin Angela Merkel auf, Anfragen aus Indonesien zum Kauf von Leopard 2 Panzern abzulehnen. Der Verkauf von Panzern an die indonesische Regierung, wäre ein falsches Signal. Minderheiten in Indonesien sind Repressionen durch Polizei und Armee ausgesetzt. In der Vergangenheit hat es vielfach Tote bei Übergriffen von Polizei und Armee gegeben. Opposition und religiöse Minderheiten werden eingeschüchtert und attackiert.

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels vergeben

Liao Yiwu ist Preisträger 2012

Der Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels hat den chinesischen Schriftsteller Liao Yiwu zum diesjährigen Träger des Friedenspreises gewählt. Das gab Prof. Dr. Gottfried Honnefelder, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, zur Eröffnung der Buchtage Berlin am 21. Juni 2012 bekannt. In der Begründung heißt es: Der Börsenverein "ehrt damit den chinesischen Schriftsteller, der sprachmächtig und unerschrocken gegen die politische Unterdrückung aufbegehrt und den Entrechteten seines Landes eine weithin hörbare Stimme verleiht.  Liao Yiwu setzt in seinen Büchern und Gedichten den Menschen am Rand der chinesischen Gesellschaft ein aufrüttelndes literarisches Denkmal. Der Autor, der am eigenen Leib erfahren hat, was Gefängnis, Folter und Repression bedeuten, legt als unbeirrbarer Chronist und Beobachter Zeugnis ab für die Verstoßenen des modernen China.

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