Asien

Zivil und strategisch?! Deutschlands Afghanistanpolitik nach dem Abzug

Tagung an der Evangelischen Akademie Loccum

Ab 2015 soll sich das internationale Engagement in Afghanistan grundlegend wandeln: Ausländisches Militär wird größtenteils abgezogen und eine längerfristige zivile Unterstützung bei der gesellschaftlichen Transformation rückt in den Mittelpunkt. Die deutsche Bundesregierung hat sich verpflichtet, auch über 2014 hinaus diesen Prozess zu unterstützen.

 

Termin
von: 
Freitag, 12. September 2014 - 15:30
bis: 
Sonntag, 14. September 2014 - 15:00

Nominierungen für Martin Ennals Preis 2014

Preis soll Menschenrechtsverteidiger schützen

Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst Presseinformation vom 23.4.2014: Sie haben sich in besonderer Weise um die Verteidigung der Menschenrechte verdient gemacht und sind in Genf für den Martin Ennals Preis 2014 nominiert: Cao Shunli (China), Alejandra Ancheita (Mexiko) und Adilur Rahman Khan (Bangladesch). Der Preis zählt zu den wichtigsten Auszeichnungen der internationalen Menschenrechtsbewegung.

7-Punkte-Plan für die Menschenrechte

Amnesty zu den Präsidentschaftswahlen in Afghanistan

Amnesty International Pressemitteilung vom 3. April 2014: Vor den Präsidentschaftswahlen in Afghanistan am 5. April 2014 hat Amnesty International den Kandidaten einen 7-Punkte-Plan für die Menschenrechte übergeben. Darin werden unter anderem der verbesserte Schutz der Zivilbevölkerung und Binnenflüchtlinge, die Durchsetzung von Frauenrechten, Meinungsfreiheit und ein Ende der Straflosigkeit gefordert. Die Organisation erwartet vom neuen Präsidenten konkrete Verbesserungen.

Bilanz zum Afghanistan-Einsatz

Öffentlichen Anhörung des Auswärtigen Ausschusses in Berlin

Der ISAF-Einsatz in Afghanistan ist Thema einer Öffentlichen Anhörung des Auswärtigen Ausschusses. Sechs Sachverständige sollen dabei unter anderem Einschätzungen zur menschenrechtlichen, sozialen, politischen, sicherheitspolitischen und ökonomischen Lage nach mehr als zwölf Jahren internationaler Präsenz in Afghanistan abgeben. Ein weiterer Schwerpunkt soll die deutsche Entwicklungszusammenarbeit in Afghanistan sein – insbesondere mit Blick auf die Entwicklung von Rechtsstaatlichkeit, Gute Regierungsführung und Korruptionsbekämpfung.

Termin
von: 
Mittwoch, 2. April 2014 - 12:30
bis: 
Mittwoch, 2. April 2014 - 14:30

Afghanistan: Bilanz eines Einsatzes, Perspektiven und Konsequenzen

Vortrag von Winfried Nachwei an der Universität der Bundeswehr Hamburg

Am 18. Februar wird Winfried Nachwei an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg über das Thema "Afghanistan: Bilanz eines Einsatzes, Perspektiven und Konsequenzen" sprechen. Der Vortrag (mit anschließender Diskussion) findet um 19 Uhr in der Hauptbibliothek statt.

Termin
von: 
Dienstag, 18. Februar 2014 - 19:00
bis: 
Dienstag, 18. Februar 2014 - 20:30

Der Einsatz in Afghanistan: Aufgaben evangelischer Friedensethik

Kommentar der AGDF zur Stellungnahme der EKD

Die Position der Kirchen wird in friedensethischen Fragen ernst genommen. Die EKD hat Kriterien für militärische Einsätze entwickelt. Umso größer ist die Enttäuschung der christlichen Friedensdienste, dass sich die Kammer für öffentliche Verantwortung in ihrer am 27.01.2014 veröffentlichten Stellungnahme Selig sind die Friedenstifter“ – Der Einsatz in Afghanistan: Aufgaben evangelischer Friedensethik nicht zu einem differenzierten, aber zugleich auch eindeutigen Urteil durchringen konnte.

 

Wege zum Frieden in Afghanistan. Herausforderungen für Frieden und Entwicklung

Internationaler Afghanistan Kongress der Friedensbewegung in Strasbourg

Internationaler Afghanistan Kongress der Friedensbewegung und der europäischen afghanischen Exilgesellschaften vom 25.27.
April 2014 in Straßburg. Ziel ist es notwendige Voraussetzungen für Frieden, Versöhnung und einen Entwicklungsprozess
für Afghanistan zu diskutieren und zu formulieren. Dabei sollen auch Herausforderungen dieses Prozesses im Jahr der Parlamentswahlen (5. April 2014) und des so genannten Abzugs der ausländischen Truppen analysiert und debattiert werden.

Termin
von: 
Freitag, 25. April 2014 - 10:00
bis: 
Sonntag, 27. April 2014 - 17:00

"Zum Frieden raten" Afghanistan-Einsatz und evangelische Friedensethik

Veranstaltung der Evangelischen Akademie zu Berlin

Die Kammer für Öffentliche Verantwortung des Rates der EKD hat unterschiedliche friedensethische Positionen innerhalb der evangelischen Kirche miteinander ins Gespräch gebracht, inhaltliche Gabelungen herausgearbeitet und eine aktuelle Stellungnahme zur Friedensethik formuliert. Als Vorsitzender der Kammer wird der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Prof. Dr. Hans-Jürgen Papier, den Text vorstellen.

Termin
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Montag, 27. Januar 2014 - 18:30
bis: 
Montag, 27. Januar 2014 - 20:30

ACT Alliance: Der Taifun Haiyan ist eine weitere Klimakatastrophe

Diakonie Katastrophenhilfe weist auf globale Bedeutung der Katastrophe auf den Philippinen hin

Diakonie Katastrophenhilfe Pressemitteilung, Berlin, 12.11.2013. Während die Hilfsmaßnahmen für die Opfer des Taifun Haiyan auf den Philippinnen mühsam  anlaufen, mahnt ACT Alliance, das kirchliche Netzwerk für humanitäre Arbeit und Entwicklungshilfe, die globale Bedeutung der Naturkatastrophe nicht zu vergessen. Der Taifun Haiyan sei eine weitere Klimakatastrophe. Der am Montag begonnene Klimagipfel in Warschau müsse dringend Ergebnisse im Klimaschutz bringen und dürfe Länder wie die Philippinen nicht im Stich lassen. Die Diakonie Katastrophenhilfe ist Mitglied der ACT Alliance.

ASA-Programm 2014

Seit mehr als 50 Jahren fördert das ASA-Programm junge Menschen, die sich für globale Zusammenhänge interessieren und etwas bewegen wollen. Sie kommen aus Deutschland, Europa und dem Globalen Süden und setzen sich miteinander für eine solidarische, gerechte und nachhaltige Entwicklung ein. Das ASA-Programm steht für gemeinsames Lernen, globales Denken und gesellschaftliche Verantwortung.

Der Frieden ist der Ernstfall... - auch in Afghanistan nach 2014

Tagung an der Evangelischen Akademie Villigst

Was kommt nach dem Abzug der internationalen Truppen aus Afghanistan? Wird das Land bei seinen immensen Aufgaben für Sicherheit, Frieden, soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Stabilität auch weiterhin Unterstützung aus dem Ausland erhalten? Haben die Menschen in dem seit mehr als 30 Jahren kriegsgeschädigten Land eine Chance auf eine friedliche Zukunft? Auch Deutschland wird seinen Versprechen aus der Vergangenheit und den Erwartungen gerecht werden müssen. Wie sieht eine kohärente Afghanistan-Strategie aus? Wie können die Nachbarstaaten (Pakistan, Iran, Indien) eingebunden werden?

Termin
von: 
Freitag, 13. Dezember 2013 - 18:00
bis: 
Sonntag, 15. Dezember 2013 - 13:00

Afghanistan’s Transition in the Making? Natural Resources, Conflict and Development

Heinrich-Böll-Stiftung Expert Discussion in Berlin

Mit  Blick auf die Übergabe der politischen und militärischen Verantwortung von der internationalen Gemeinschaft in afghanische Hände wird der Ressourcensektor als wichtiger Faktor einer wirtschaftlichen Transition Afghanistans proklamiert. Eine in 2010 durchgeführte Erhebung verspricht bei vorteilhaften Erschließungsbedingungen hohe Staatseinkünfte. Die afghanische Regierung hat sich daher im Rahmen des Tokioer Abkommens 2012 verpflichtet, internationale soziale und ökologische Anforderungen zu erfüllen, um eine nachhaltige Entwicklung des Bergbausektors zu garantieren.

Termin
von: 
Montag, 28. Oktober 2013 - 10:00
bis: 
Montag, 28. Oktober 2013 - 12:00

Land der Extreme – Pakistan auf der Suche nach Frieden

Buchvorstellung mit Diskussion veranstaltet vom Bonn International Center for Conversion (BICC)

Pakistan fasziniert durch seine Gegensätze: Der bunte Volksislam bildet eine schillernde Parallelwelt zum „offiziellen“ Islam. Zahlreiche Völker und Stämme pochen auf ihre Eigenständigkeit. Zudem halten gleich mehrere politische Schwelbrände das Land in Atem: vom Kaschmirkonflikt mit Indien über die Auseinandersetzung mit militanten Islamisten bis hin zum Gegensatz von Militär und Demokratie. Wie soll man diesen Atomstaat regieren? Was macht seine Einheit aus?

 

Termin
von: 
Mittwoch, 18. September 2013 - 18:00
bis: 
Mittwoch, 18. September 2013 - 19:30

Medien International: Myanmar

Veranstaltung der Deutschen Welle Akademie in Berlin

Seit April 2013 boomt die Zeitungsbranche in Myanmar: Nach jahrzehntelanger Zensur dürfen jetzt private Tageszeitungen wieder erscheinen. Wie können Herausgeber und Journalisten diese neue Freiheit in einer sich rasant entwickelnden Medienlandschaft nutzen?

Termin
von: 
Freitag, 13. September 2013 - 11:00
bis: 
Freitag, 13. September 2013 - 12:30

Afghanistan 2014 – Herausforderungen für Frieden und Entwicklung

Konferenz des Internationalen Netzwerks No to War – No to NATO

Die Veranstalter kündigen die Konferenz wie folgt an: "2014 wird das entscheidende Jahr für die zukünftige Entwicklung Afghanistans werden. Der Krieg in Afghanistan hat einen schrecklichen Tribut der afghanischen Bevölkerung gefordert. Man kann sicher behaupten, dass über die letzten 33 Jahre kein Afghane in oder außerhalb Afghanistans sich den Auswirkungen des Krieges entziehen konnte.

Termin
von: 
Freitag, 11. Oktober 2013 - 18:30
bis: 
Sonntag, 13. Oktober 2013 - 14:00

Friedens- und MenschenrechtsaktivistInnen für Philippinen

IPON Einstiegsseminar in Berlin

IPON ist eine junge Menschenrechtsorganisation, die seit 2006 Menschenrechtsbeobachtung in Konfliktgebieten in den Philippinen durchführt. Obwohl die Philippinen die wesentlichen internationalen Abkommen zum Schutz der Menschenrechte unterzeichnet haben, sind in dem südostasiatischen Inselstaat Menschenrechtsverletzungen noch immer an der Tagesordnung.

Termin
von: 
Donnerstag, 8. August 2013 - 14:00
bis: 
Sonntag, 11. August 2013 - 17:00

Aachener Friedenspreis 2013

Vier Schulen in Deutschland und im Irak sind Preisträger

Der diesjährige Aachener Friedenspreises geht an vier Schulen, eine im Irak und drei in Deutschland. Diese deutschen Schulen haben sich gegen die Werbebesuche der Bundeswehr gewandt. Das Bündnis „Schule ohne Bundeswehr NRW“ begrüßt diese Preisvergabe in einer Presseinformation. Das Bündnis kritisiert aber, dass eine dieser Schulen, die Hilda-Pankok-Gesamtschule in Düsseldorf, die Preisannahme inzwischen ablehnen will. Der Beschluss einer Schule, die Besuche der Bundeswehr abzulehnen, sei legal und legitim. Denn solche Besuche dienen auch der Werbung um Nachwuchs für die Bundeswehr.

Afghanische Zivilgesellschaft - Eigenständiger Akteur oder internationaler Spielball? Internationale Förderung auf dem Prüfstand

Veranstaltung der Reihe Kaleidoskop der Friedensarbeit von ifa und Steps for Peace in Berlin

Die Leiterin des Afghanistan Büros der Heinrich-Böll-Stiftung Marion Regina Müller, arbeitete von 2005 bis 2008 eng mit zivilgesellschaftlichen Gruppen zusammen. 2011 begleitete sie die afghanische Zivilgesellschaft bei ihrer Vorbereitung auf die Petersberger Konferenz.

Termin
von: 
Dienstag, 18. Juni 2013 - 19:00
bis: 
Dienstag, 18. Juni 2013 - 21:00

Nordkorea: Gefährliches Spiel mit dem Feuer

Bund für Soziale Verteidigung fordert Schritte zur nachhaltigen Verständigung und Versöhnung

BSV Pressemitteilung vom 3. April 2013: Dem Konflikt auf der koreanischen Halbinsel wird derzeit nach realpolitischen, dem alten Abschreckungsdenken verbundenen Maßgaben begegnet. Aber der Preis eines Versagens von Abschreckung ist zu hoch. Es ist deshalb an der Zeit, Schritte zu einer nachhaltigen Verständigung und Versöhnung einzuschlagen.

Menschenrechtsbeobachtung in den Philippinen

IPON Einstiegs- und Vorbereitungsseminar in Jena

Die Verhinderung von Menschenrechtsverletzungen und der Schutz von MenschenrechtsverteidigerInnen sind die Ziele von IPON. Seit 2006 entsendet IPON Freiwillige auf die Philippinen, um dort als Menschenrechtsbeobachter internationale Präsenz zu zeigen, lokalePartnergruppen zu begleiten, Menschenrechtsverletzungen zu dokumentieren und diese an eine breite, internationale Öffentlichkeit zu tragen.

Termin
von: 
Freitag, 4. April 2014 - 9:00
bis: 
Sonntag, 6. April 2014 - 17:00

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