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Wer aus seinen Fehlern nicht lernt, ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen

Kommentar des Bundes für Soziale Verteidigung zum Militäreinsatz in Mali

Angesichts der Militärintervention in Mali hat der BSV die folgende Erklärung herausgegeben:  Wer aus seinen Fehlern nicht lernt, ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen. In dem Kommentar heisst es: "Das zeigt sich deutlich an der derzeitigen Diskussion um die Frage, wer mit welchen Mitteln von außen in Mali eingreifen soll. Spätestens seit der Übergangspräsident, der nach dem Militärputsch im letzten Frühjahr eingesetzt wurde, Frankreich um militärische Hilfe gebeten hat, wird in der deutschen Öffentlichkeit nur noch über das Für und Wider einer Beteiligung an der oder den ausländischen Militäraktion(en) diskutiert. Dabei schienen unsere JournalistInnen und PolitikerInnen angesichts des Desasters in Afghanistan in den letzten Jahren doch einige Dinge gelernt zu haben:

Militärische Einsätze und humanitäre Hilfe müssen strikt getrennt werden

Ärzte ohne Grenzen kritisiert Bundesaußenminister

Anlässlich der Entscheidung der Bundesregierung, die französische militärische Intervention in Mali zu unterstützen, warnt die internationale medizinische Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen vor einer Vermischung militärischer und humanitärer Aufgaben.

Mali - Lokale Friedensbündnisse stärken statt Militäroperation

EIRENE zur aktellen Lage

Seit dem Frühjahr 2012 kontrollieren islamistische Rebellen im Norden Malis ein Gebiet von der Größe Frankreichs. Die Bundeswehr soll nach Plänen der Bundesregierung nun die malische Armee bei der Rückeroberung unterstützen. Zu der aktuellen Situation und dem Engagement von EIRENE in Mali gab Christoph van Edig, EIRENE Koordinator für den Sahel, dem Konsortium Ziviler Friedensdienst Auskunft. Das im November aufgezeichnete November Interview ist angesichts aktueller Entwicklungen und des Militäreinsatzes äußerst relevant.

Mali: Flüchtlingsstrom verschärft Lage in Dürregebiet

Evangelisches Hilfswerk will Unterstützung ausweiten

Die Spannungen im westafrikanischen Mali verschärfen die Lage in den Nachbarländern. Seit Januar sind Zehntausende in den Niger und nach Burkina Faso geflohen. Martin Kessler, Leiter der Programmabteilung der Diakonie Katastrophenhilfe, sagte nach seinem Besuch an der malischen Grenze in Burkina Faso: „Wegen der Dürre gibt es kaum Ressourcen, um die lokale Bevölkerung zu ernähren.“