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Die Gefahr eines Irankrieges und die Folgen der Sanktionen

Podiumsdiskussion veranstaltet von IPPNW Deutschland und IALANA in Berlin

Nach den Drohnenangriffen auf die größte Ölraffinerie Saudi-Arabiens und dem Konflikt über Tanker in der Straße von Hormus ist die Lage zwischen den USA und dem Iran erneut extrem angespannt. Deutschland, Frankreich und Großbritannien machen wie die USA den Iran für die Angriffe auf Saudi-Arabien verantwortlich. Es besteht die Gefahr, dass diese Spannungen zu einer folgenschweren Eskalation bis hin zu einem Krieg mit unabsehbaren globalen Folgen führen. Der Iran droht mit der Aufkündigung des Nuklearabkommens und hat bereits Teile der Vereinbarungen ausgesetzt.

Ein Krieg gegen den Iran würde jedoch für die iranische Bevölkerung noch verhängnisvoller sein und abertausende menschliche Opfer bringen. Nicht nur die Gefahr eines Krieges belastet das Leben der Menschen im Iran, schon jetzt leidet die iranische Zivilbevölkerung unter den Folgen der Sanktionen.  Darüber hinaus würde ein Irankrieg die gesamte Region des Mittleren und Nahen Ostens für einen längeren Zeitraum ins Chaos stürzen. Ein solcher Krieg hätte auch schwerwiegende Folgen für Europa und den Frieden in der Welt.

Termin
von: 
Donnerstag, 28. November 2019 - 19:00
bis: 
Donnerstag, 28. November 2019 - 21:00

Kein Krieg gegen Iran!

Social Media Aktion von IPPNW

Die IPPNW haben eine Social Media Initiative gestartet, um gegen einen Krieg zwischen den USA und dem Iran zu protestieren. Unter dem Hashtag #PeaceWithIran kann man sich mit einem Foto auf dem das Schild "Kein Krieg gegen Iran" zu sehen ist an der Aktion beteiligen und ein Zeichen für den Frieden setzen. Das Schild zum Ausdrucken ist in vier Sprachen erhältlich.

Zur Anleitung

„Kein Krieg gegen Iran - Verhandeln statt eskalieren!“

Unterschriftenaktion von Netzwerk Friedenskooperative

Derzeit spitzt sich die Lage zwischen den USA und Iran zu. Es besteht die Gefahr, dass die Spannungen zu einer folgenschweren Eskalation bis hin zu einem Krieg mit unabsehbaren globalen Folgen führen. Statt Kriegsdrohungen braucht es dringend Gespräche, um den Konflikt zu lösen. Das Nuklearabkommen (JCPOA) mit Iran muss Bestand haben.

Briefmarathon 2018: Start der weltweiten Aktion für Menschenrechtsverteidigerinnen

Aktion von Amnesty International

Am weltweiten Amnesty-Briefmarathon vom 29.11. - 23.12.2018 nehmen rund 180 Länder teil. Im Mittelpunkt stehen dieses Jahr acht Menschenrechtsverteidigerinnen und eine Vertreterin einer indigenen Gruppe aus neun Ländern. Auch in Deutschland ruft Amnesty auf, sich an der Solidaritätsaktion zu beteiligen. 2017 wurden allein in Deutschland 250.000 Briefe geschrieben. Auch Schulen sind wieder zur Teilnahme aufgerufen.

Iran-Atomabkommen eröffnet neue Perspektiven für Abrüstung im Nahen und Mittleren Osten

pax christi begrüßt erfolgreiche Diplomatie

pax christi - Pressemitteilung - 17. Juli 2015 - Das Iran-Atomabkommen eröffnet nach Ansicht von pax christi neue Perspektiven für Abrüstung im Nahen und Mittleren Osten und nährt die Hoffnung auf eine weitere Zusammenarbeit mit Russland. In dem am 14. Juli 2015 unterzeichneten Abkommen verpflichtet sich der Iran auf einen längeren Zeitraum, keine militärische Nutzung der Atomkraft anzustreben.