Projekt „Friedenslogik weiterdenken – Dialoge zur Friedensarbeit und Politik“

Herzlich Willkommen auf der Seite des Plattform Projekts: „Friedenslogik weiterdenken – Dialoge zur Friedensarbeit und Politik“.

„Friedenslogik“ in verschiedenen Feldern der Konfliktbearbeitung und Krisenprävention zu diskutieren, Handlungsansätze zu erarbeiten und diese in den politischen Dialog einzubringen sind die Ziele des 2016 begonnenen Projekts. Was bedeutet friedenslogisches Handeln konkret in verschiedenen Politikfeldern? Welche Implikationen hat ein am Konzept Friedenslogik orientiertes Handeln? Wie können eigene Arbeitsansätze friedenslogisch weiterentwickelt werden? Was sind politische Herausforderungen der Friedenslogik?

Flyer/Informationen zum Projekt in verschiedenen Sprachen finden Sie hier.

Dialog-Veranstaltungen zur Friedenslogik – Ein Rückblick

Mit einer Förderung des Auswärtigen Amts haben im Rahmen des Projekts 2017 eine Fülle von Dialog- Veranstaltungen (Workshops, Konferenzen) stattgefunden, vielfach organisiert von Plattform – Mitgliedern. Auch außerhalb des eigentlichen Projektrahmens  waren Referierende zur Friedenslogik zu Vorträgen eingeladen. Fachliche Unterstützung leistete vor allem der Projektfachrat, in dem Prof. Dr. Hanne-Margret Birckenbach, Dr. Sabine Jaberg, Dr. Martin Quack, Gaby Weber, Hagen Berndt sowie Prof. Dr. Angela Mickley mitarbeiten. Einen Liste aller Veranstaltungen finden Sie hier.

Thematisch widmeten sich die Veranstaltungen meist einem konkreten Arbeitsfeld, etwa bei der letztjährigen Jahrestagung der Plattform zum Sozialen Frieden im Kontext der Agenda 2030, bei der Konferenz der Kampagne Macht Frieden! "Zivile Lösungen für Syrien - was können wir als Friedensbewegung tun?",  bei dem Abendsymposium des Frauennetzwerks für Frieden „Vom Frieden her denken und handeln – Alternativen zur Sicherheitslogik und Gewaltkultur“ sowie  bei der Tagung „Friedenslogik politisch entwickeln“, organisiert von Ohne Rüstung Leben. Wichtig waren weiterhin die Fachgespräche mit Akteuren aus der Menschenrechts- und Entwicklungszusammenarbeit, mit deren Expertise das Konzept buchstäblich „weitergedacht“ werden kann.  Während des Evangelischen Kirchentages konnten wir das Konzept der Friedenslogik an verschiedenen Orten vorstellen und die Flyer über Infostände der Mitgliedsorganisationen verbreiten. Auch an der Erstellung des „Magdeburger Friedensmanifests“ haben wir uns beteiligt.  Im Rahmen der Debatte um die Fortentwicklung der Friedensethik der Evangelischen Kirche wurden Referierende zur Friedenslogik wiederholt angefragt.

Auch außergewöhnliche Einladungen, über die Friedenslogik zu referieren, erreichten das Projektbüro bzw. Mitglieder des Fachrats: Friedenslogik wurde vorgestellt in Teheran im Zusammenhang mit der Erarbeitung eines universitären Curriculums zur Friedenspädagogik. Eine  Einladung seitens der buddhistischen Glaubensgemeinschaft  Soka Gakkai zu ihrer öffentlichen Jahresveranstaltung wurde gerne angenommen.   

Das Jahr beendet hat ein parlamentarisches Gespräch im Deutschen Bundestag, zu dem wir mit der Vorsitzenden des Unterausschusses Zivile Krisenprävention der letzten Legislaturperiode alle Bundestagsabgeordneten einluden: knapp 20 Abgeordnete bzw. MdB-Mitarbeitende meldeten sich hierzu an. Vorgestellt wurden dort  parlamentarische, staatliche und zivilgesellschaftliche Ansätze  der Krisenprävention.

Die rege Beteiligung von Plattformmitgliedern, kirchlichen Stellen und anderen Organisationen am Projekt war wirklich sehr erfreulich. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei allen bedanken, die sich mit uns und Anderen auf den Weg gemacht haben, Friedenslogik weiterzudenken.

Informationen, Artikel und Veranstaltungshinweise – ein Einblick

Auf der Unterseite „Friedenslogik“ wurden im Laufe des vergangenen Jahres weiterführende Artikel zur Friedenslogik, Hintergrundinformationen und Veranstaltungshinweise eingestellt. Auch Berichte über die Veranstaltungen sind dort nachzulesen.

Wie weiter in 2018? – ein Ausblick

Leider wurde das für 2018 beim Förderprogramm zivik beantragte Folgeprojekt nicht bewilligt. Deshalb können wir viele  der für das laufende Jahr vorgesehenen Maßnahmen nicht umsetzen. Durch die Unterstützung einer Stiftung ist es aber möglich, die für den Herbst geplante MultiplikatorInnenschulung durchzuführen. Das Programm finden Sie hier.

Um die inhaltliche Arbeit an dem Thema fortzusetzen – unabhängig von weiterer Förderung – wurde auf der letzten Jahresversammlung der Plattform eine AG Friedenslogik gegründet. Die im früheren Fachrat Friedenslogik beteiligten Expertinnen und Experten werden dort weiter aktiv sein.

Über weitere Planungen, Veranstaltungen, Publikationen halten wir Sie auf dem Laufenden.

Bitte kontaktieren Sie uns gerne bei Interesse oder Fragen: 

Beate Roggenbuck
Email: friedenslogik [at] konfliktbearbeitung.net (friedenslogik(at)konfliktbearbeitung.net)

 

       

 

Das Projekt "Friedenslogik weiterdenken" wurde durch das Programm zivik – zivile Konfliktbearbeitung des ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) gefördert.