Bis vor Kurzem galt die arabische Welt als weitgehend demokratieresistent, der Versuch, von außen eine Demokratisierung der autoritären Regime in der Region einzuleiten, als aussichtsloses Unterfangen. Die Umbrüche – insbesondere in Tunesien und Ägypten – haben mit den alt eingesessenen Regimen auch solche Gewissheiten erschüttert. Entschieden ist damit aber noch nichts. Die Jahreskonferenz 2011 der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung nimmt den „arabischen Frühling“ zum Anlass, um gemeinsam mit exzellenten Experten aus Wissenschaft und Praxis eine Bilanz der internationalen Demokratieförderung im Allgemeinen zu ziehen und nach den Möglichkeiten und Grenzen der externen Unterstützung der politischen Umbrüche in Nordafrika und dem Nahen Osten zu fragen.
Download des vorläufigen Programms:
http://hsfk.de/fileadmin/downloads/einladung_hsfk_jahreskonferenz2011.pdf