Meldungen

Hier finden Sie aktuelle Meldungen aus der Arbeit der Plattform und unserer Mitgliedsorganisationen sowie weitere News zum Arbeitsfeld zivile Konfliktbearbeitung.

Mehr Geld für die Arbeit des BMZ

Bundeshaushalt 2005 verabschiedet

Dem BMZ stehen für das kommende Jahr rund 76 Millionen Euro mehr zur Verfügung als 2004 - insgesamt 3,86 Milliarden Euro. Das BMZ wird die zusätzlichen Mittel in besonders wichtigen Bereichen wie der Reformpartnerschaft mit Afrika, dem Aufbau Afghanistans und dem Kampf gegen HIV/Aids einsetzen. Auch eine verstärkte Förderung erneuerbarer Energien steht im kommenden Jahr auf der Agenda. Allein 82 Millionen Euro werden im kommenden Jahr für die HIV/Aids-Bekämpfung aufgewendet - gegenüber 2004 mehr als das Doppelte.

Die Deutsche Stiftung Friedensforschung hat ein neues Logo!

erstmalig präsentiert

Endlich ist es soweit: Die Deutsche Stiftung Friedensforschung (DSF) kann sich künftig mit einem Logo präsentieren. Soeben übernahm die DSF den Entwurf des Osnabrücker Grafikers und Künstlers Jens Raddatz als ihr Markenzeichen und stellt es nun erstmals der Öffentlichkeit vor. Fächerartig zueinander stehende orangefarbene Balken, die um den Namen der Stiftung in deutscher und englischer Sprache ergänzt werden.

Rüstungshaushalt Senken!

DFG-VK Baden-Wuerttemberg bittet alle gesellschaftlichen Gruppen zur Unterzeichnung und Mitarbeit auf

In einem Rundschreiben an alle deutschen Friedensorganisationen, Menschenrechtsorganisationen, Sozialforen, Attac, Umweltgruppen, Gewerkschaften, Studentengruppen/Asten und SchülerInnenvertretungen/ Jugendorganisationen bittet die DFG-VK um Mitarbeit bei Protest-Mail-Aktion und dem Versand von Protestpostkarten.
Ziel ist es, den Ausschussvorsitzenden und Fraktionen des Deutschen Bundestages sowie den Abgeordneten zu vermitteln, daß die große Mehrheit der BürgerInnen gegen eine Erhöhung der Rüstungsausgaben eingestellt ist.

Geld für Entwicklungszusammenarbeit ist gut angelegt

Bundesministerin nimmt Stellung zum anders resümierenden Bericht von Welthungerhilfe und terre des hommes

Entwicklungszusammenarbeit ist die kostengünstigste Krisenprävention. Weltweit werden jedoch zehnmal mehr Mittel für Militärhaushalte als für Entwicklungszusammenarbeit ausgegeben. Die Deutsche Welthungerhilfe und terre des hommes haben nun den Bericht 'Die Wirklichkeit der Entwicklungshilfe' vorgelegt. Er kritisiert die internationalen Bemühungen zur Entschuldung und fordert mehr Geld für zivile Krisenprävention bereit zu stellen und Militäreinsätze nicht mit Entwicklungsaufgaben zu vermengen.

Rangliste zur Pressefreiheit weltweit veröffentlicht

drittes Ranking der Reporter ohne Grenzen (RoG)

Dabei schneiden der Mittlere Osten und Ostasien am schlechtesten ab. Das Schlusslicht bildet Nordkorea (Rang 167), gefolgt von Birma (164.), China (162.), Vietnam (161.) und Laos (153.). Im Mittleren Osten rangieren Saudi Arabien (159.), Iran (158.), Syrien (155.) und Irak (148.) ganz unten auf der Liste. In diesen Ländern sind Journalisten täglichen Repressalien und Zensur ausgesetzt und unabhängige Medien haben es schwer oder existieren gar nicht. Weder das Recht auf freie Information noch die Sicherheit der Journalisten werden dort garantiert.

Wiederaufbau und Terrorbekämpfung sind zweierlei

zur Trennung von militärischem Einsatz und ziviler Entwicklungszusammenarbeit in Konfliktgebieten

Gerade in Konfliktgebieten müssen Militäreinsatz und zivile Entwicklungsarbeit strikt auseinander gehalten werden. Diese Position bekräftigte Bundesentwicklungsministerin Wieczorek-Zeul mit Blick auf das Engagement der internationalen Gemeinschaft und Deutschlands in Afghanistan. Sie reagierte damit auf Überlegungen, die Mandate für den Isaf-Einsatz und das Mandat zur Terrorismusbekämpfung Operation Enduring Freedom in Afghanistan eventuell zusammenzulegen.

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