Meldungen

Hier finden Sie aktuelle Meldungen aus der Arbeit der Plattform und unserer Mitgliedsorganisationen sowie weitere News zum Arbeitsfeld zivile Konfliktbearbeitung.

Vier Staaten treten dem UN-Vertrag über das Verbot von Atomwaffen bei

75 Jahre nach den Atombombenabwürfen der USA auf Hiroshima und Nagasaki

Der karibische Inselstaat Saint Kitts und Nevis hat den Vertrag für ein Verbot von Atomwaffen am Nagasaki-Gedenktag ratifiziert. Zuvor waren Irland, Nigeria und Niue dem Vertrag am Hiroshima-Gedentag beigetreten. Fünfzig Beitritte von Staaten sind für sein Inkrafttreten erforderlich. Er wird 90 Tage nach Hinterlegung des 50. Beitritts in Kraft treten.

Nach EU-Gipfel: Europa als Friedensprojekt stark machen

Organisationen fordern mehr Geld für Frieden und Menschenrechte

Aus Anlass der Verhandlungen zwischen dem Europäischen Parlament, dem Europäischen Rat und der Kommission über das EU-Finanzpaket fordern sieben Friedensorganisationen in einem Aufruf eine Verdreifachung der Mittel für gewaltfreie Konfliktbearbeitung, Unterstützung der Zivilgesellschaft und die Förderung der Menschenrechte im nächsten EU-Budget.

Call for Papers and Panels: AFK-Kolloquium 2021

“Globale/lokale Krisen als Herausforderung für die Friedens- und Konfliktforschung”

Vom 17. bis zum 19. März 2021 findet die 52. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung (AFK) in Kooperation mit der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg statt. Rahmenthema der Tagung ist “Globale/lokale Krisen als Herausforderung für die Friedens- und Konfliktforschung”.

Das Programm der Bonner Friedenstage 2020

02. bis 30. September 2020

Das Programm der Bonner Friedenstage 2020 wurde veröffentlicht. Themen der Friedenstage sind u. a. die Perspektiven für Bosnien-Herzegowina 25 Jahre nach dem Dayton Abkommen sowie die Verschärfung von Konflikten durch den Klimawandel. Das Szenario „Sicherheit neu denken“ wird vorgestellt, ein Workshop lädt zum Dialog über Friedenshandeln ein. In einem Radiobeitrag geht es um die Wichtigkeit weiblicher Stimmen und der Menschenrechte und zwei Veranstaltungen erinnern an die Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner.

Mehrheit der Deutschen ist für Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvetrags

Repräsentative Umfrage von Greenpeace

Laut einer Umfrage von Greenpeace zu Atomwaffen und dem Atomwaffenverbotsvertrag ist die Mehrheit der Deutschen gegen Atomwaffen. 92 Prozent der befragten Personen sind dafür, dass die Bundesregierung den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnet.

UN-Sicherheitsrat verabschiedet Resolution 2532

Unterstützung für den Aufruf des Generalsekretärs zu weltweiter Waffenruhe und für den Kampf gegen COVID-19

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen verabschiedete am 1. Juli 2020 Resolution 2532 wodurch er seine Verantwortung für die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit bekräftigte. Mit der Resolution wird die Forderung des Generalsekretärs António Guterres nach einem weltweiten Waffenstillstand angesichts der Covid-19-Pandemie unterstützt, jedoch schließt Res-2532 kein Stopp aller militärischer Operationen, wie etwa gegen den Islamischen Staat, mit ein.

Positionspapier „Demokratie braucht den konstruktiven Umgang mit Konflikten"

Plattform-AG "Zivile Konfliktbearbeitung im Inland"

Die Plattform-AG "Zivile Konfliktbearbeitung im Inland" hat das Positionspapier „Demokratie braucht den konstruktiven Umgang mit Konflikten" veröffentlicht. Ziel ist die Etablierung von Instrumenten und Strukturen zur Bearbeitung von gesellschaftlichen Konflikten und die Verankerung einer konstruktiven Konfliktkultur in der Breite der Gesellschaftzur nachhaltigen Bearbeitung bestehender gesellschaftlicher Herausforderungen.

Rüstungsexportbericht 2019: Menschenrechte bei Genehmigungen offenbar nachrangig

Anstieg an Exporten in Staaten mit menschenrechtlich bedenklicher Lage

Am 17. Juni 2020 hat das Bundeskabinett den Rüstungsexportbericht für das Jahr 2019 verabschiedet. Amnesty International ist besorgt über den Anstieg beim Wert der Genehmigungen. Insbesondere der deutliche Sprung nach oben bei Exportgenehmigungen für Staaten mit menschenrechtlich bedenklicher Lage wie Algerien, Ägypten, die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar und Indonesien sendet ein fatales Signal.

Evangelischer Friedenspreis für Zivilklausel-und Kirchenasylbewegung

Förderpreis für gewaltfreies Handeln

Der Arbeitskreis Zivilklausel der Universität Köln und die Evangelische Studierendengemeinde Leipzig erhalten in diesem Jahr den Friedrich-Siegmund-Schultze-Förderpreis für gewaltfreies Handeln der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für KDV und Frieden (EAK). Die mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung wird dabei als evangelischer Friedenspreis verliehen.

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