Meldungen

"Umkehr zum Frieden"

Motto der Ökumenischen FriedensDekade 2020

Das Gesprächsforum der Ökumenischen FriedensDekadehat auf seiner Novembertagungin Kasseldas Jahresmotto für das Jahr 2020festgelegt. „Umkehr zum Frieden“lautet das neue Motto, unter dem im kommenden Jahr vom 8. -18. November vierzig JahreFriedensDekade begangen wird.

AGIAMONDO - neuer Name der AGEH verkündet

Feier des 60-jährigen Jubiläums

„Vom Entwicklungsdienst zum Weltdienst“ – unter dieser Überschrift begeht die Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe (AGEH) mit Sitz in Köln ihr 60-jähriges Bestehen. Das heißt, seit 1959 hat der Personaldienstleister der deutschen Katholiken für internationale Zusammenarbeit, der unter anderem die großen Hilfswerke Caritas International, Misereor und Renovabis zu seinen Auftraggebern zählt, rund 7.000 Fachkräfte in Entwicklungsprojekte weltweit vermittelt.

Friedens-Aufruf an Europäisches Parlament übergeben

110 Organisationen und 23.191 Bürgerinnen und Bürger fordern Abgeordnete zu mehr Einsatz für Friedensprojekt Europa auf

Am 19. November 2019 haben Vertreterinnen und Vertreter europäischer Friedensorganisationen 23.191 Unterschriften an die Vize-Präsidentin des Europäischen Parlaments Katarina Barley übergeben. 110 Organisationen und Institutionen aus 12 EU-Staaten, darunter viele Verbände der Friedensbewegung, Kirchen und kirchliche Organisationen und Hilfswerke, hatten anlässlich der Europawahlen einen Aufruf zur Rettung des Friedensprojekts Europa an die neuen Abgeordneten gerichtet.

20 Jahre Ziviler Friedensdienst: Konstruktiv streiten lohnt sich

Festakt mit Bundesminister Dr. Gerd Müller und ZFD-Partnern im Dezember

Am 22.11.2019 wurde der Zivile Friedensdienst 20 Jahre alt. Seit 1999 haben sich rund 1.400 ZFD-Fachkräfte in knapp 60 Ländern erfolgreich für Friedensförderung und Gewaltprävention eingesetzt. Der ZFD ist zu einem wichtigen Bestandteil deutscher Friedenspolitik geworden. Im Dezember feiert der ZFD sein 20-jähriges Bestehen mit Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller und vielen Partnern in Berlin.

BICC Globaler Militarisierungsindex 2019 ist online

TOP 10 bleiben unverändert

Der Globale Militarisierungsindex (GMI) des BICC bildet alljährlich das relative Gewicht und die Bedeutung des Militärapparats von Staaten im Verhältnis zur Gesellschaft als Ganzes ab. Der GMI 2019 umfasst 154 Staaten und basiert auf den aktuellsten vorliegenden Zahlen, in der Regel sind das die Daten des Jahres 2018.

Unter den höchst militarisierten Staaten finden sich, wie schon in den Jahren zuvor Israel, Singapur, Armenien, Zypern, Südkorea, Russland, Griechenland, Jordanien, Weißrussland und Aserbaidschan.

Frieden fördern – Humanitären Bedarf verringern

VENRO zieht u.a. im Bereich Friedensförderung Halbzeitbilanz zur Arbeit der Bundesregierung

Auszug aus der Stellungnahme vom Verband für Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe zum Politikfeld Friedensförderung:

Im Koalitionsvertrag haben die Regierungsparteien festgelegt, die Leitlinien „Krisen verhindern, Konflikte bewältigen, Frieden fördern“ als Referenzrahmen konsequent umzusetzen. Hier hat die Bundesregierung mittlerweile drei ressortgemeinsame Strategien – Rechtsstaatsförderung, Reform des Sicherheitssektors und Vergangenheitsarbeit und Versöhnung – erarbeitet. Die angekündigten Investitionen in Analysekapazitäten, Erfahrungslernen, Personalausbau und internationale sowie lokale Partnerschaften sind aber bisher weitgehend ausgeblieben. Das Zentrum für internationale Friedenseinsätze wurde vereinbarungsgemäß zu einer Entsendeorganisation weiterentwickelt, der strukturelle Ausbau beim Zivilen Friedensdienst oder in der Friedensforschung ist angesichts der mittelfristigen Finanzplanung in den betreffenden Ressorts nicht absehbar und bisher im Haushaltsentwurf 2020 nicht vorgesehen.

Öffentliche Sitzung des Unterausschusses Zivile Krisenprävention zur Umsetzung der Leitlinien „Krisen verhindern, Konflikte bewältigen, Frieden fördern“

Bericht der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung in FriEnt-Impulse (10/2019) erschienen

Zwei Jahre nach Veröffentlichung der Leitlinien „Krisen verhindern, Konflikte bewältigen, Frieden fördern“ im Juni 2017 stellte der Unterausschuss Zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und Vernetztes Handeln in einer seiner (teil-)öffentlichen Sitzungen am 21.10.2019 die Frage nach dem aktuellen Stand der Umsetzung.

Wie genau es um diese Umsetzung bestellt ist und wie sie bewertet werden muss, ist für die Zivilgesellschaft eine schwer zu beantwortende Frage, ist die Informationslage - nicht nur aufgrund der veränderten Berichtspflicht der Bundesregierung gegenüber dem Parlament - doch deutlich erschwert.

Bundestag verlängert Bundeswehreinsatz in Syrien und Irak

Pressemitteilung der Kampagne „MACHT FRIEDEN“

Die Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“ bedauert die erneute Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Syrien und Irak. Mit 343 Ja-Stimmen gegenüber 275 Nein-Stimmen bei 3 Enthaltungen hat der Bundestag dem Antrag der Bundesregierung zugestimmt. Die MACHT FRIEDEN.-Kampagne hat in den letzten Wochen mit mehreren Schreiben an die Bundestagsabgeordneten noch einmal verstärkt für das Ende des Bundeswehreinsatzes geworben und mit einer Mahnwache vor dem Reichstag am 17. Oktober in Berlin gegen die Verlängerung des Mandates demonstriert.

Humanitäre Interventionen 1945-2014

Interaktive Weltkarte

Mit Unterstützung der DSF haben Dr. Matthias Dembinski und Dr. Thorsten Gromes (HSFK) im Rahmen einer Pilotstudie einen Datensatz zu humanitären militärischen Interventionen in den Jahren 1947- 2014 erstellt. Der Datenstatz ist online zugänglich und wird anhand einer Weltkarte dargestellt.

Abiy Ahmed Ali erhält den Friedensnobelpreis 2019

Ehrung für Bemühungen um Frieden und internationale Zusammenarbeit

Der äthiopische Premierminister Abiy Ahmed Ali erhält den diesjährigen Friedensnobelpreis. Insbesondere sein Einsatz für die Lösung des Grenzkonflikts mit Eritrea wurde als besondere Leistung vom Norwegischen Nobelkommittee hervorgehoben.

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