Meldungen

Frieden braucht eine Basis: Zivile Konfliktbearbeitung - Jedes Projekt zählt'

Bericht einer Präsentation von good-practice-Beispielen bei zivik am 21. Mai 2003 in Berlin - von Peter Mares (zivik)

Über 180 Gäste aus Politik, NRO-Netzwerk und Medien sind der Einladung des Auswärtigen Amtes und des Instituts für Auslandsbeziehungen - Projekt zivik - gefolgt. Im Rahmen der Veranstaltung wurden vier beispielhafte Projekte aus Afghanistan, Israel, Kolumbien und Südafrika vorgestellt, die aus dem Titel 'Friedenserhaltende Maßnahmen' des Auswärtigen Amtes gefördert wurden.

Das Gender-Informationsportal GLOW bei der Heinrich-Böll-Stiftung soll verbessert werden - Ihre Mitarbeit ist gefragt

Befragung der NutzerInnen des Portals per Fragebogen

Zur Optimierung der Seite www.glow-boell.de wurde ein Fragebogen entwickelt, der die Ideen, Kritik und Wünsche der NutzerInnen abfragt.
Der Fragebogen ist online verfügbar und schnell auszufüllen - wer an den Gesamtergebnissen der Studie interessiert ist, schreibt bitte seine mail im online-Fragebogen dazu - die Daten werden ansonsten anonym genutzt.

zivik erstellt Expertenpool

ExpertInnen zur Evaluierung von Projekten aus dem Bereich der zivilen Konfliktbearbeitung bekommen die Möglichkeit, bei zivik ihre Daten für zukünftige Evaluierungen zu hinterlegen

Das zivik-Förderkonzept wird derzeit dahingehend weiterentwickelt, die NRO und das Auswärtige Amt bestmöglich in ihren Bemühungen um zivile Konfliktbearbeitung, Krisenprävention und Friedenskonsolidierung bedarfsangepasst und ergebnisorientiert zu unterstützen. Der Wunsch von NRO war es dabei, bei zivik einen Pool von ExpertInnen zu haben, auf den im Fall von Evaluierungen zurückgegriffen werden kann. Mit dem Rahmenkonzept sollen bereits durchgeführte oder laufende Projekte evaluiert werden.

Sprache - Konflikt - Gender

Call for Papers

Der Themenkanon des Buches ist wie folgt angedacht: 'The issue will focus on the interactive dynamics among war, talk about war and issues of language and gender. It will be published in Fall 2004. Possible topics include, but are not limited to, the following: How does the language of war, opposition to war and war reporting employ gender? What are the relationships among war, peace, feminism, gender and language? Have feminist understandings of language and gender been reflected in recent war talk and writing?

Peter Becker-Preis für Friedens- und Konfliktforschung ausgeschrieben

vom Zentrum für Konfliktforschung der Philipps-Universität Marburg

Der Preis wird vergeben für Arbeiten oder Projekte, die wissenschaftliche Erkenntnisse über die Entstehung, den Verlauf und die Bearbeitung von Konflikten vorantreiben und eine praktische Umsetzung im Sinne der Konfliktregelung ermöglichen bzw. durchführen.
Der Preis kann auch für Arbeiten oder Projekte vergeben werden, die sich mit Konflikten im außereuropäischen Ausland befassen und die umgesetzt worden sind oder zumindest umgesetzt werden können.
Der Preis wird hiermit öffentlich ausgeschrieben. Er ist mit 10.000 ¤
dotiert.

Neuigkeiten von der Deutschen Stiftung Friedensforschung

Personelle Neuberufungen in den Stiftungsrat

Im 15 Personen umfassenden Stiftungsrat der DSF - dem höchsten Gremium der Stiftung - hat es personelle Veränderungen gegeben: die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn, hat dazu drei neue Mitglieder berufen: für das BMVg arbeitet nun Dr. Walter Kolbow als Nachfolger von Dr. Walther Stützle mit, das Auswärtige Amt wird zukünftig durch Staatsministerin Kerstin Müller, statt wie bisher durch Dr. Ludger Vollmer vertreten sein. Für den Bundestag folgt Ernst-Reinhard Beck auf Werner Lensing (beide CDU).

Master- und Nebenfachstudiengänge der Friedens- und Konfliktforschung gefördert

Entscheidungen im Stiftungsrat der Deutschen Stfitung Friedensforschung gefallen

Auf seiner jüngsten Sitzung beschloss der Stiftungsrat im Rahmen der Ausschreibung von Fördermitteln zur Einrichtung von 'Geistes- und sozialwissenschaftlichen Studiengängen Friedens- und Konfliktforschung' die Förderung von zwei Projekten. So wird an die Universität Tübingen ein Masterstudiengang 'Friedensforschung und Internationale Politik' und an der FernUniversität Hagen ein 'Master in Peace Studies' angeboten werden. Damit fördert die Stiftung zwei sehr unterschiedlich ausgerichtete Studiengänge, über die es möglich sein wird, unterschiedliche Zielgruppen anzusprechen.

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