Mehr Schutz für Menschenrechte und Aktivist*innen

Jahresversammlung von Amnesty International in Stuttgart

Mehr als 400 Delegierte der Amnesty-Jahresversammlung in Stuttgart sprachen sich für eine Unterstützung von Menschenrechten und Aktivist*innen weltweit aus. Sie fordern von den Regierungen Menschenrechtsarbeit zu unterstützen und von der deutschen Bundesregierung sich gegen die Kriminalisierung nichtstaatlicher Seenotretter*innen einzusetzen. Inmitten von Stuttgart stellten die Delegierten für alle Getöteten eine Blume auf.

„Mehr denn je brauchen wir jetzt Menschen, die sich zusammentun und der Unterdrückung die Stirn bieten. Aktivistinnen und Aktivisten können aus allen Teilen der Gesellschaft kommen. Gemeinsam mit ihnen werden wir für die Menschenrechte kämpfen“, versprach Gabriele Stein, Vorstandssprecherin von Amnesty International in Deutschland.

Die Jahresversammlung plädierte außerdem für ein europäisches Waffenembargo im Jemen, den Familiennachzug unbegleiteter
minderjähriger Flüchtlinge und den Einsatz gegen Antisemitismus. Die Amnesty Jugend bekäftigte gemeinsames Handeln gegen den Klimawandel und dessen Folgen mehr als Teil der Menschenrechtsarbeit in Deutschland zu machen. Die deutsche Sektion von Amnesty International fordert vom Generalstaatsanwalt der Republik El Salvador ein faires Verfahren für Evelyn Hernandez, der derzeit bis zu 30 Jahre Haft drohen aufgrund einer Fehlgeburt im späten Stadium ihrer Schwangerschaft.

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