Syrien

Kriegsverbrechen nicht mit Krieg bekämpfen

Stellungnahme des BSV zu den Ereignissen in Syrien

Der Bund für Soziale Verteidigung warnt in einer Stellungnahme vom 27. August 2013 entschieden vor einer Militärintervention in Syrien. Der Einsatz von Giftgas ist ein Kriegsverbrechen, egal von welcher Seite er erfolgt ist. Aber Kriegsverbrechen mit Krieg zu bekämpfen hat nur eine vorhersehbare Folge: Noch mehr Tote, Verletzte, Obdachlose und Flüchtlinge. Der BSV fordert die deutsche Bundesregierung, die USA, die NATO und die Mitglieder der EU auf, auf jedes militärische Eingreifen zu verzichten.

Offener Brief an Bundeskanzlerin Merkel

Pax christi fordert Einstellung der Angriffsdrohungen gegenüber Syrien

„Erklären Sie deutlich, dass die Bundesrepublik Deutschland sich, auch im Rahmen des NATO-Bündnisses, nicht an einem Angriff gegen das Assad-Regime beteiligen wird und einen solchen auch nicht gutheißt“, fordert pax christi-Vizepräsidentin Wiltrud Rösch-Metzler am 29.08.2013 in einem Offenen Brief an Bundeskanzlerin Merkel.

Keine Militärintervention in Syrien!

Gegen Waffenexporte und Rüstungsproduktion. Gewerkschaften und Friedensbewegung zum Antikriegstag

Pressemitteilung des Bundesausschusses Friedensratschlag  vom 27. August 2013: Zum bevorstehenden Antikriegstag gaben die Sprecher des Bundesausschusses Friedensratschlag eine Erklärung ab, in der die wesentlichen Anlässe und Themen für die Friedens- und Gewerkschaftsbewegung zusammengefasst sind.

 

Medien International: Syrien

Veranstaltung der DW-Akademie in Berlin

Der Konflikt in Syrien stellt Journalisten vor unlösbare Aufgaben. Ausländische Reporter können das Land kaum noch bereisen, kritische syrische Journalisten arbeiten unter Lebensgefahr. Die Kriegsparteien tragen den Konflikt gezielt über die Medien aus.

Termin
von: 
Freitag, 9. August 2013 - 11:00
bis: 
Freitag, 9. August 2013 - 12:30

Der Westen muss den Flüchtlingen und Vertriebenen großzügiger helfen

Forderungen des IPPNW angesichts des Syrienkonflikts

IPPNW-Pressemitteilung vom 12.6.2013: Die Nachrichten über das Leid der Menschen in Syrien sind besorgniserregend.
Es ehrt jeden davon tief berührt zu sein, besonders wenn es aus eigener Kenntnis herrührt, wie bei „Tatort“-Schauspieler Jan-Josef Liefers. Falsch ist aber, daraus den Ruf nach einem „Kriegseintritt“ des Westens in den Konflikt abzuleiten.

Gewaltfrei im Schatten von Gewalt

Tagung des Bund für Soziale Verteidigung in Würzburg

Die diesjährige Tagung des Bunds für Soziale Verteidigung beschäftigt sich mit der Frage, wie AktivistInnen in Belarus, Syrien und Ägypten im Schatten von Gewalt und Repression arbeiten, welche Strategien sie entwickelt haben, wie sie mit der eigenen Gefährdung umgehen und welche Rolle internationale Partner spielen können.

Termin
von: 
Freitag, 22. März 2013 - 18:00
bis: 
Sonntag, 24. März 2013 - 10:45

Zwei Jahre nach dem ‚Arabischen Frühling’ – Versuch einer Bilanz

Diskussion und Vernissage am BICC in Bonn
Eine Expertendiskussion soll zum einen die Auswirkungen des „Arabischen Frühlings“ auf die geopolitische Großwetterlage im Nahen Osten, speziell auf die US-Politik beleuchten. Ein weiterer Focus wird auf der Frage liegen, welche Interessen hinter der regionalen Militarisierung seitens der Rüstungsimporteure und –exporteure stecken. Schließlich wird es um die Auswirkungen der Militarisierung auf die Entwicklung Ägyptens und Syriens gehen: Wie ist das Konfliktgeschehen? Wie ist die wirtschaftliche Situation?
 
Termin
von: 
Donnerstag, 21. Februar 2013 - 18:00
bis: 
Donnerstag, 21. Februar 2013 - 21:00

Eine umfassende Friedensperspektive ist von Nöten

Erklärung des BSV zur Situation in Syrien, dem Iran und Israel-Palästina

Presseinformation des Bund für Soziale Verteidigung e.V. (BSV) vom 18. Dezember 2012: "Mit großer Sorge beobachten wir die Situation im Nahen und Mittleren Osten um die Jahreswende. Gleich drei große Konflikte drohen, im kommenden Jahr (weiter) zu eskalieren und möglicherweise die gesamte Region in einen Flächenbrand hineinzuziehen: Iran, Syrien und Israel-Palästina. Sie sind eng untereinander verbunden, nicht zuletzt dadurch, dass die gesamte Region von erheblichem strategischen Interesse für die westlichen Staaten ist.

 

Syrien: Flüchtlinge nicht vergessen

Aufruf der Diakonie Katastrophenhilfe

Presseinformation, Berlin, 21.12.2012: Die Diakonie Katastrophenhilfe ruft dazu auf, mehr für syrische Flüchtlinge zu tun. „Viele Familien in Nachbarländern haben Flüchtlingen eine Herberge gegeben, obwohl sie selber nur über das Nötigste verfügen. Es ist eine Frage der Menschlichkeit, sie dabei nicht allein zu lassen, “ sagt Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin der Diakonie Katastrophenhilfe.

Medien International: Syrien

Podiumsdiskussion an der DW-Akademie Berlin

Der Konflikt in Syrien stellt Journalisten vor unlösbare Aufgaben. Ausländische Reporter können das Land kaum noch bereisen, kritische syrische Journalisten arbeiten unter Lebensgefahr. Die Kriegsparteien tragen den Konflikt gezielt über die Medien aus.

Termin
von: 
Donnerstag, 29. November 2012 - 12:00
bis: 
Donnerstag, 29. November 2012 - 13:30

Syrien: Das Blutvergießen stoppen – zivile gewaltfreie Kräfte stützen

Kooperation für den Frieden fordert Diskussion in Deutschland

Der Kooperationsrat der Kooperation für den Frieden legt seinen Mitgliedern und einer weiteren Öffentlichkeit ein Diskussionspapier zum Konflikt in Syrien vor. Er ist das vorläufige Ergebnis einer mehrwöchigen produktiven Diskussion im Kooperationsrat.

 

Syrien - Ein Jahrzehnt verpasster Chancen: Repression und Revolution vom Damaszener Frühling zum Arabischen Frühling

Buchvorstellung und Podiumsdiskussion bei der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin

Die Situation in Syrien ist in den letzten 15 Monaten immer weiter eskaliert. Fast 10.000 Tote sind den Auseinandersetzungen inzwischen zum Opfer gefallen. Dabei ist die Opposition nach wie vor extrem gespalten und selbst in der grundsätzlichen Frage einer Intervention von außen gibt es keine Annäherung. Die Nachbarschaft Syriens reagiert mit großer Nervosität und regionale Konflikte, namentlich zwischen sunnitischen Staaten wie der Türkei und schiitischen Staaten, wie dem Iran, intensivieren sich.

Termin
von: 
Montag, 25. Juni 2012 - 18:00
bis: 
Montag, 25. Juni 2012 - 20:00

Journalistische Arbeit in Syrien

Ein Gespräch mit Rula Asad und Amer Mattar. Veranstaltung der Heinrich Böll Stiftung in Berlin

Die Bilder sind im Gedächtnis: In Syrien gehen seit über einem Jahr tausende Menschen auf die Straßen, um Bürgerrechte und Demokratie einzufordern. Die Protestbewegung wurde lange vorwiegend von der syrischen Jugend getragen, die, beflügelt von den Umbrüchen in Tunesien und Ägypten, die jahrzehntelange Herrschaft des Baath-Regimes herausfordert.

Termin
von: 
Dienstag, 5. Juni 2012 - 19:00
bis: 
Dienstag, 5. Juni 2012 - 21:00

Syrien: Pax Christi International wendet sich an den russischen Außenminister Lavrov

Pax Christi International hat sich am 12.03.2012 in einem Brief an den russischen Außenminister gewandt und die Bedeutung der russischen Regierung für eine Vermittlung in Syrien betont. PCI unterstützt die Vermittlungsversuche von Kofi Annan und befürchtet, dass fehlendes Handeln der internationalen Gemeinschaft mit dazu beiträgt, die gewaltfreien Kräfte zu marginalisieren und einer politischen Lösung den Boden zu entziehen.

Zivilen Widerstand in Syrien unterstützen!

Bund für Soziale Verteidigung fordert Deeskalation der Gewalt

Je gewalttätiger die Krise in Syrien wird, desto höher rückt sie auf der politischen Agenda. Das haben an diesem Wochenende gleich zwei Ereignisse gezeigt: Zum einen haben die Vereinten Nationen und die Arabische Liga keinen Geringeren als den früheren UNO-Generalsekretär Kofi Annan zu ihrem Sondergesandten für Syrien ernannt. Zum anderen hat erstmals in Tunis die „Gruppe der Freunde des syrischen Volks“ getagt, zu der unter anderem der jetzige UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon, die US-Außenministerin Hillary Clinton und der deutsche Außenminister Guido Westerwelle gehören.

 

In Syrien ist Vermittlung angesagt

pax christi erwartet von der europäischen und deutschen Außenpolitik politische und diplomatische Vermittlungstätigkeit

In der pax christi Presseinformation vom 17.1.2012 heißt es: "Als Mitglieder der Kommission Friedenspolitik der katholischen Friedensbewegung pax christi verfolgen wir die anhaltende Eskalation des Konflikts in Syrien zwischen dem Regime Baschar al Assads und der Protestbewegung mit Entsetzen und Besorgnis. Abermals droht eine im Umfeld der arabischen Rebellion 2011 zunächst hoffnungsvoll in Gang gekommene Bewegung des gewaltfreien Widerstands gegen ein autoritäres Regime in einen Bürgerkrieg umzuschlagen.

Macht - Arabien - Demokratie? Wandlungsprozesse in Syrien und Ägypten

Tagung der Petra Kelly Stiftung in München

Gebannt, erschüttert, hoffnungsvoll und auch voller Sorgen verfolgen wir die Aufstände und die politischen Veränderungsprozesse in vielen Ländern des arabischen Raums. Verstehen wir wirklich, was da passiert? Sicher ist eins: Viele Bürgerinnen und Bürger der sogenannten westlichen Welt haben in den vergangenen Monaten mancherlei Vorstellungen von „der arabischen Welt“ revidieren müssen, z.B. was das Bild der Frau und den Stellenwert von Demokratie und Menschenrechten betrifft. Ebenso sicher ist: Mit den Veränderungen im arabischen Raum wird die Welt eine andere.

Termin
von: 
Freitag, 27. Januar 2012 - 19:00
bis: 
Samstag, 28. Januar 2012 - 17:30

Aufbrüche in der arabischen Welt – Entwicklungen und Perspektiven

Konferenz der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Seit Beginn diesen Jahres vollziehen sich in den Staaten Nordafrikas und des Mittleren Ostens (MENA-Region) enorme Umwälzungsprozesse. Nach Jahrzehnten der Stagnation wehren sich die Menschen jenseits ethnischer und konfessioneller Unterschiede und demonstrieren mit bewundernswertem Mut und zum Teil unter großen Opfern gegen die autoritären Regime in ihren Ländern und für ein menschenwürdiges Leben. Dabei werden große Unterschiede zwischen den einzelnen Staaten deutlich. In Tunesien und Ägypten konnten die alten Herrscher durch den Protest auf der Straße aus dem Amt gedrängt werden.

Termin
von: 
Freitag, 18. November 2011 - 9:30
bis: 
Freitag, 18. November 2011 - 16:30

Forderung an Shell: Geschäfte mit Syrien stoppen

Internationale Petition - Kampagne von pax christi

Angesichts der aktuellen politischen Lage in Syrien und dem gewaltsamen Vorgehen der syrischen Regierung gegen die eigene Bevölkerung ruft pax christi zum Protest auf und bittet daher auch internationale Unternehmen wie Shell, ihre Zusammenarbeit mit der syrischen Regierung einzustellen.

Perestroika auf Arabisch

Wohin führen die Volksaufstände in der arabischen Welt? Tagung der Evangelischen Akademie im Rheinland in Kooperation mit dem Theater an der Ruhr, Mülheim

Die Demokratiebewegungen in der arabischen Welt kamen nicht nur für viele Beobachter überraschend, sie trafen vor allem die Machthaber völlig unvorbereitet. Nach der Jasmin-Revolution in Tunesien und dem Sturz des langjährigen Präsidenten Hosni Mubarak in Ägypten dauern die Unruhen im Jemen, Syrien und Libyen weiter an. Nur in Libyen hat sich der Westen mit der NATO zu einem militärischen Eingreifen entschlossen. 

Termin
von: 
Freitag, 28. Oktober 2011 - 14:00
bis: 
Samstag, 29. Oktober 2011 - 22:00

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