Norwegen

Friedensnobelpreis 2011

Die Auszeichnung geht an Ellen Johnson Sirleaf (Liberia), Leymah Gbowee (Liberia) und Tawakkul Karman (Jemen)

Das norwegische Nobelpreiskommitee hat entschieden, dass der diesjährige Friedensnobelpreis zu gleichen Teilen an Ellen Johnson Sirleaf,  Leymah Gbowee und Tawakkul Karman für ihren gewaltfreien Kampf für die Sicherheit von Frauen sowie ihren Einsatz für Frauenrechte und deren Rechte auf Mitgestaltung in der Friedensarbeit.

 

http://www.nobelprize.org/nobel_prizes/peace/laureates/2011/johnson_sirleaf-photo.htmlEllen Johnson Sirleaf ist Afrikas erste demokratisch gewählte Präsidentin. Seit ihrer Amtseinführung 2006 hat sie maßgeblich zur Sicherung des Friedens, wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung und der Stärkung der Frauen in Liberia beigetragen.

 

http://www.nobelprize.org/nobel_prizes/peace/laureates/2011/gbowee-photo.htmlLeymah Gbowee mobilisierte und organisierte Frauen über ethnische und religiöse Trennlinien hinweg, um ein Ende des langen Krieges in Liberia herbeizführen und um die Partizipation von Frauen in Wahlen zu sichern. Sie hat sich während und nach dem Krieg für eine stärkere Mitbestimmung der Frauen in Westafrika eingesetzt.

 

http://www.nobelprize.org/nobel_prizes/peace/laureates/2011/karman-photo.html

 

Unter härtesten Bedingungen hat Tawakkul Karman sowohl vor als auch während des "Arabischen Frühlings" eine führende Rolle im Kampf um Frauenrechte, Demokratie und Frieden im Jemen gespielt.

 

 

Friedensforschung und Weltinnenpolitik im 21. Jahrhundert

Symposium zum 80. Geburtstag von Johan Galtung

Das Festsymposium aus Anlass des 80. Geburtstags von Johan Galtung resümiert und reflektiert den aktuellen Stand sowie zentrale Erkenntnisse des Werks des norwegischen Begründers der modernen Friedensforschung und des globalen Konfliktbearbeitungsnetzwerks TRANSCEND. Zugleich wird dieses Werk in Beziehung gesetzt zu einem vergleichbar umfassend angelegten Forschungs- und Politikprogramm, in dessen Zentrum der von dem deutschen Physiker-Philosophen und Friedensforscher Carl Friedrich von Weizsäcker geprägte Begriff der „Weltinnenpolitik“ steht.

Termin
von: 
Donnerstag, 2. Dezember 2010 - 19:30
bis: 
Sonntag, 5. Dezember 2010 - 10:00