Deutschland

Fachgespräch „Friedensmediation - Wie kann Deutschland seine Fähigkeiten weiter ausbauen?" ist online verfügbar

Unterausschuss für Zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und vernetztes Handeln am 9. März 2020

Am 9. März 2020 fand ein öffentliches Fachgespräch mit dem Titel „Friedensmediation - Wie kann Deutschland seine Fähigkeiten weiter ausbauen?“ des Unterausschusses „Zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und vernetztes Handeln“ unter dem Vorsitz von Ottmar von Holtz (Bündnis 90/Die Grünen) statt.

Tagung: »Beteiligung braucht (neue) Spielräume«

25. bis 27. September 2020 in Loccum

Bürgerbeteiligung ist mit vielfältigen Herausforderungen verbunden, das wissen alle die in diesem Bereich aktiv sind. Es ist nicht einfach, verschiedene gesellschaftliche Positionen zusammen zu bringen, dem Gemeinwohl gerecht zu werden und zugleich die rechtlichen Rahmensetzungen zu beachten. Oftmals werden mangelnde Spielräume, ein komplexer Beteiligungsgegenstand oder zu kontroverse Positionen als Gründe dafür herangezogen, dass keine Beteiligung stattfindet.

Aber sind das wirklich Aspekte, die Beteiligung verhindern sollten? Es ist viel geschehen in den letzten Jahren. Zahlreiche gute Beispiele zeigen uns, wo Beteiligung in politischen Entscheidungsprozessen – trotz einiger Hindernisse – gewinnbringend möglich ist.

Das Forum für Demokratie und Bürgerbeteiligung 2020 schaut dorthin, wo sich Möglichkeitsräume öffnen und neue Entwicklungen angestoßen werden. Unter dem Titel »Beteiligung braucht (neue) Spielräume« werden verschiedene Akteure und föderale Ebenen der Bürgerbeteiligung beleuchtet: Beteiligungsorientierte Städte und Bundesländer zeigen ihren Weg hin zu mehr Bürgerbeteiligung. Es wird danach gefragt, wie eine gute Öffentlichkeitsbeteiligung bei Großprojekten aussehen kann und welche Möglichkeiten es gibt, ländlichen Räumen durch Beteiligung neue Perspektiven zu geben. Unter anderem wird auch der Einfluss zivilgesellschaftlicher Netzwerke auf Entscheidungsprozesse näher beleuchtet und einiges mehr.

Termin
von: 
Freitag, 25. September 2020 (Ganztägig)
bis: 
Sonntag, 27. September 2020 (Ganztägig)

Aktionspräsenz gegen Atomwaffen in Büchel wird verschoben

Auftaktveranstaltungen und Kirchlicher Aktionstag wurden bereits abgesagt

Viele Termine der Aktionspräsenz 2020 am Fliegerhorst Büchel fallen aus oder werden verschoben. Das betrifft den Auftakt der Aktionspräsenz mit Arun Gandhi und dem Ostermarsch in Büchel. Zum jetzigen Zeitpunkt steht ein Beginn der Aktionspräsenz noch nicht fest.

Außerdem wurde der für den 6. Juni geplante Kirchliche Aktionstag auf einen noch nicht festgelegten späteren Zeitpunkt verschoben.

Friedensfilmpreis 2020 wurde verliehen

Der Film „Los Lobos“ erhält den 35. Friedensfilmpreis

Im Rahmen der 70. Internationalen Filmfestspiele Berlin wurde „Los Lobos“ am 1. März 2020 der 35. Friedensfilmpreis verliehen. Der Preis würdigt Filme, die in herausragender Weise das friedliche Zusammenleben fördern und ist mit 5.000 Euro dotiert. Eine unabhängige Jury sichtet sektionsübergreifend die Filme der Berlinale und prämiert alljährlich den Film, der durch seine eindringliche Friedensbotschaft und seine ästhetische Umsetzung besticht.

10 Jahre Bundestagsbeschluss zu Atomwaffen

Unterschriftenaktion

Am 26. März 2010 beschloss der Deutsche Bundestag fraktionsübergreifend einen Antrag, in dem es heißt: "Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf, sich (...) mit Nachdruck für den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland einzusetzen". Dieser Beschluss wurde bis heute nicht umgesetzt.

Projektkoordinator*in im Projekt „Teilhabe für (H)alle"

Stellenausschreibung vom Friedenskreis Halle. Bewerbungsfrist: 8. April 2020

Der Friedenskreis Halle e.V. sucht zum 15. Mai 2020 eine*n Projektkoordinator*in im Projekt „Teilhabe für (H)alle" mit 20h/ Woche befristet bis voraussichtlich zum 31.12.2020 als Elternzeitvertretung.

Sachbearbeitung (m/w/d) Verwendungsnachweisprüfung in Teilzeit (75%)

Stellenausschreibung vom Institut für Auslandsbeziehungen. Bewerbungsfrist: 8. April 2020

Das ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt für das Förderprogramm zivik eine/n Sachbearbeitung (m/w/d) Verwendungsnachweisprüfung in Teilzeit (75%) in Berlin.

Sachbearbeitung (m/w/d) Antragsprüfung in Teilzeit (75%)

Stellenausschreibung vom Institut für Auslandsbeziehungen. Bewerbungsfrist: 8. April 2020

Das ifa (Institut für Auslandsbeziehungen) sucht zum 1. Juni 2020 für das Förderprogramm zivik eine/n Sachbearbeitung (m/w/d) Antragsprüfung in Teilzeit (75%) in Berlin.

Frauen, Frieden & Sicherheit - Impulse für den dritten Nationalen Aktionsplan der Bundesregierung

Start der neuen Debatte auf PeaceLab Blog

Vor 20 Jahren verabschiedete der UN-Sicherheitsrat die Resolution 1325 und legte damit den Grundstein für die Agenda „Frauen, Frieden und Sicherheit“. Im Jubiläumsjahr der Resolution wird die Bundesregierung ihren aktuellen Nationalen Aktionsplan (NAP) zur Umsetzung der Agenda auswerten und einen neuen, dritten Aktionsplan beschließen.

Der Deutsche Bundestag debattierte über die Stärkung der Deutschen Stiftung Friedensforschung (DSF) und der Friedens- und Konfliktforschung

Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

Auf Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN „Ein Kompass in unruhigen Zeiten – Friedensforschung als Grundlage der Politik stärken“ befassten sich die Mitglieder des Deutschen Bundestages am 13. Februar 2020 mit der Frage, wie die Deutsche Stiftung Friedensforschung (DSF) sowie die Friedens- und Konfliktforschung in Deutschland eine größere finanzielle Unterstützung erhalten können.

Protest- und Kunstaktion der „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“

Rückblick auf die Aktion am 26.02.2020 vor dem Bundestag

Friedensaktivist*innen protestierten am 26.02.2020 vor dem Deutschen Bundestag gegen die Rüstungsexportpolitik der Bundesregierung. Sie fordern, dass die Erteilung von Ausfuhrgenehmigungen „Keine Frage der Abwägung!“ zwischen Menschenrechten und außen- und sicherheitspolitischen Interessen mehr sein darf. Stattdessen müsse die Einhaltung der Menschenrechte immer das entscheidungsrelevante Kriterium sein. Staaten, wie die der sog. „Arabischen Koalition“, die seit 5 Jahren am Krieg im Jemen beteiligt sind und denen schwere Menschenrechtsverletzungen nachgewiesen wurden, dürfen keine Rüstungsgüter mehr aus Deutschland erhalten. Die Bundesregierung wird aufgefordert ihre Rüstungsexportpolitik am Schutz der Menschenrechte auszurichten.

Sachbearbeitung (m/w/d) Antragsprüfung für das Förderprogramm zivik in Teilzeit (75%)

Stellenausschreibung von zivik. Bewerbungsfrist: 11. März 2020

Für den Standort in Berlin sucht die Abteilung Dialoge vom Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Sachbearbeitung (m/w/d) Antragsprüfung für das Förderprogramm zivik in Teilzeit (75%).

Finanzielles Projektmanagement

Stellenausschreibung vom Institut für konstruktive Konfliktaustragung und Mediation e.V.; Bewerbungsfrist: 24. Februar 2020

Das Institut für konstruktive Konfliktaustragung und Mediation (ikm) sucht für die Erstellung, Bearbeitung und Abrechnung von Förderanträgen für projektbezogene Drittmittel zum 1. April 2020 ein neues Teammitglied.

Ökumenischer Kirchentag 2021

Möglichkeiten zum Mitmachen

Bis zum 30.04. können sich Organisationen sich für verschiedene Mitmach-Möglichkeiten beim Kirchentag 2021 in Frankfurt (Main) bewerben. Die Angebote beinhalten sowohl das musikalische Rahmenprogramm, thematische Programmvorschläge und die Teilnahme an der Agora (Markt der Möglichkeiten/Kirchenmeile).

Ökumenische FriedensDekade: Einladung zur Schreibwerkstatt

13.-15. März in Niederalfingen / Württemberg

Jedes Jahr bietet die Ökumenische FriedensDekade eine Schreibwerkstatt an, um Kurztexte und Gebete für die zehn Tage der FriedensDekade zu erarbeiten. Alle entstandenen Texte werden in einem Faltblatt (Auflage ca. 10.000 Stück) veröffentlicht, das als ein Bestandteil unserer Materialien angeboten wird.

Broschüre „Vielfalt gestalten – Konflikte bearbeiten. Erfahrungen aus Stadt und Land im Kontext von Migration und Integration" der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung

Plattform-AG "Zivile Konfliktbearbeitung im Inland"

Drei Projekte in Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz haben in den letzten Jahren im Rahmen des Bundes­programms „Demokratie leben!" auf unterschiedliche Weise Konflikte und Spannungen im städtischen und ländlichen Raum bearbeitet. Die Zugänge und Metho­den reichen von Kommunaler Konfliktberatung über konfliktsensibles Empowerment, Mediation und Kon­fliktmoderation bis hin zur Gestaltung von Begegnung und Auseinandersetzung in der Nachbarschaft. Diese Erfahrungen sind beschrieben und durch eine Einführung in Zivile Konfliktbearbeitung im Inland und einen schlussfolgernden Artikel gerahmt.

Menschenkette in Büchel am 26. April 2020

Motto „Menschen-Kettenreaktion: Atombomben weg – Verbotsvertrag her!“

2020 jähren sich zahlreiche wichtige Ereignisse: Vor 75 Jahren wurden die Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki abgeworfen, seit 60 Jahren protestieren Menschen in Deutschland bei den Ostermärschen für Frieden und nukleare Abrüstung, der Nichtverbreitungsvertrag „feiert“ sein 50-jähriges Inkrafttreten, u.v.m. Deshalb prüfen Aktive aus verschiedenen Organisationen derzeit die Möglichkeit, am 26. April eine Menschenkette vom Haupttor des Fliegerhorsts zum Dorfkern von Büchel zu organisieren. Entlang der Bundesstraße wollen wir eine 3,7 km lange Menschenkette unter dem Motto „Menschen-Kettenreaktion: Atombomben weg – Verbotsvertrag her!“ bilden.

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