Initiativen

Hier finden Sie Hinweise zu aktuellen Initiativen (Kampagnen, Aktionen und weiteren Lobbyaktivitäten) der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung und ihrer Mitgliedsorganisationen sowie weiterer Akteurinnen und Akteure.


 

Initiative for RECOM

Civil society demands for a regional truth commission in the former Yugoslavia

The Coalition for RECOM is a non-political regional gathering of civil society organizations in the countries of the former Yugoslavia. It consists of a network of non-governmental organizations, associations, and individuals who represent and promote the Initiative for RECOM towards the establishment of a Regional Commission Tasked with Establishing the facts about All Victims of War crimes and Other Serious Human Rights Violations Committed on the Territory of the Former Yugoslavia in the period from 1991-2001 (RECOM).

 

Ausverkauf der Flüchtlingsrechte stoppen

Aufruf von Pax Christi und Pro Asyl

pax christi-Generalsekretärin Christine Hoffmann hat den EU-Ratspräsident Herman van Rompuy aufgefordert, sich beim Treffen des Europäischen Rates am 24. Juni für die Aufnahme der im tunesisch-libyschen Grenzgebiet festsitzenden Flüchtlingen einzusetzen und sich der Abschottungspolitik der Europäischen Union entschieden entgegenzustellen.

Aufruf zu Frieden und Gerechtigkeit

Abschlussbotschaft der Internationalen Friedenstagung des Weltkirchentages in Jamaika

Mit einem Aufruf zu Frieden und Gerechtigkeit ist in Kingston (Jamaika) die internationale Friedenstagung des Weltkirchenrates zu Ende gegangen. "Wir verstehen Frieden und Friedenstiften als unverzichtbaren Bestandteil unseres gemeinsamen Glaubens", heißt es in der Abschlussbotschaft der rund 1.000 Vertreterinnen und Vertretern aus den 349 Mitgliedskirchen des Weltkirchenrates. Doch das Fazit fällt gemischt aus.

Zivile Krisenprävention ins Zentrum deutscher Außenpolitik rücken

Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Bundestag

Deutschland solle Maßnahmen der Zentralen Krisenprävention ins Zentrum deutscher Außen-, Entwicklungs- und Sicherheitspolitik stellen. So lautet die zentrale Forderung der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen am 26. Mai 2011 in den Bundestag eingebracht hat. In dem Antrag heißt es weiter: "Der Friedensauftrag des Grundgesetzes sowie das Prinzip der Gewaltprävention als ein zentraler Bestandteil aktiver Menschenrechtspolitik gebietet, dass zivile Krisenprävention, Konfliktlösung und Friedenskonsolidierung Vorrang in der deutschen Außen-, Entwicklungs- und Sicherheitspolitik bekommen.

Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel

Deutsche Waffenhilfe für autoritäre Regime in Arabien

„Aktion Aufschrei: Stoppt den Waffenhandel“ – heißt eine Kampagne gegen deutsche Rüstungsexporte, die zehn Nichtregierungsorganisationen aus der Friedens- und Entwicklungszusammenarbeit am 6. Mai 2011 gestartet haben.

Ziel ist es, mit einer Klarstellung des Grundgesetzes ein allgemeines Verbot deutscher Rüstungsexporte zu erreichen. Als ersten Schritt wollen wir bis zur Bundestagswahl 2013 die Aufnahme unserer Forderung in die Wahlprogramme der Bundestagsparteien erreichen.

20 Millionen mehr vom Militär

Kampagne für den Ausbau des Zivilen Friedensdienstes
                     Kampagnenschild

Am Montag, den 11. April 2011 startete nach monatelanger Vorbereitung die Kampagne "20 Millionen mehr vom Militär!". Das Datum ist kein Zufall. Das Friedensforschungsinstitut SIPRI gibt die Jahresstatistik der globalen Militärausgaben bekannt. Was könnte passender sein, als angesichts der unvorstellbaren Höhe der Militärausgaben mehr Investitionen in Friedensarbeit zu fordern!

Pünktlich zum Auftakt wurde eine Website zur Kampagne gelauncht. Hier können sich Interessierte informieren, unterzeichnen und selbst aktiv werden.

"Der NATO-Einsatz in Libyen ist (Öl-)interessengeleitet"

Artikel von Prof. Andreas Buro und Clemens Ronnefeldt

Der angehängte Artikel beleuchtet die vielen Widersprüche westlicher Politik, die mit dem NATO-Einsatz in Libyen verbunden sind.

Er versucht auch nachzuweisen, dass dieser Krieg nicht aus humanitären Gründen geführt wird, sondern (Öl-)interessengeleitet ist – und er enthält sehr viele offene Fragen, die weiterer Untersuchungen bedürfen.

"Drücken vor der Verantwortung"

Vizepräsident der deutschen Sektion von pax christi kritisiert im Interview die Position der Bundesregierung im Libyen-Krieg

Noch vor den ersten Flügen französischer Jagdbomber Ende vergangener Woche warnte Johannes Schnettler vor den Folgen des NATO-Militäreinsatzes. Nun kritisiert der Vizepräsident der deutschen Sektion der katholischen Friedensbewegung im Interview die Haltung Deutschlands.

"Gegen jegliche Gewalt – Erklärung zu Libyen"

Presseerklärung des „Bund für Soziale Verteidigung“ vom 20. März 2011

Die Mitgliederversammlung des „Bund für Soziale Verteidigung“, die am 20. März 2011 in Minden / Westfalen stattfand, nahm mit Entsetzen die Bombardierungen Libyens durch Frankreich, Großbritannien und die USA und deren Unterstützung durch andere Länder zur Kenntnis. Nach den weitgehend gewaltfreien Aufständen in Tunesien und Ägypten sind in einer Reihe weiterer Länder des Nahen und Mittleren Ostens Volksbewegungen entstanden, die sich gegen ihre diktatorischen Regierungen erheben. Die Versuche der gewaltsamen Niederschlagung dieser Aufstände – nicht nur in Libyen, sondern auch in Bahrain, Jemen und anderen Ländern – beobachten wir mit großer Sorge und sehen uns solidarisch mit all jenen Menschen, die ohne Waffen für Demokratisierung eintreten.

"Erfahrungen und Perspektiven der zivilen Krisenprävention aus der Sicht von Nichtregierungsorganisationen"

Dokumentation der Sitzung des Unterausschusses "Zivile Krisenprävention und vernetzte Sicherheit" vom 14. März 2011

Nach der letzten Bundestagswahl richtete der Deutsche Bundestag einen neuen Unterausschuss ein, der sich mit Fragen der zivilen Konfliktbearbeitung und Krisenprävention befasst. Der von dem Abgeordneten Joachim Spatz (FDP) geleitete Unterausschuss Zivile Krisenprävention und vernetzte Sicherheit im Auswärtigen Ausschuss führte am 14. März 2011 eine öffentliche Anhörung zum Thema „Erfahrungen und Perspektiven der zivilen Krisenprävention aus der Sicht von Nichtregierungsorganisationen“ durch.

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