Ukraine – Brücke zwischen West und Ost Kampagne für Kooperation

Kampagne der Kooperation für den Frieden
Seit April 2015 ruft eine AG der Kooperation für den Frieden dazu auf, für eine friedliche Lösung des Ukraine-Konflikts einzutreten und in
der Öffentlichkeit Stellung zu beziehen.

Auf der Webseite der AG heisst es: "Wir, die Arbeitsgruppe Ukraine aus der ‚Kooperation für den Frieden’, der größten Dachorganisation von Friedensgruppen in Deutschland, setzen uns zum Ziel, eine friedliche Lösung des Ukraine-Konflikts nach Kräften zu unterstützen. Dazu wollen wir in Deutschland diejenigen Kräfte miteinander in Verbindung und vielleicht auch zur Zusammenarbeit bringen, die sich für eine friedliche Lösung des Ukraine-Konflikts einsetzen. Wir wissen dabei die Mehrheit der Bevölkerung auf unserer Seite, aber auch viele Gruppierungen wie zum Beispiel die IPPNW-Ärzte mit ihrer Aussage: „Wir weigern uns, Feinde zu sein.“ Das entspricht auch unseren Vorstellungen.

Die Beschlüsse von Minsk im Februar 2015 bieten eine Basis, die Waffen in der Ukraine dauerhaft zum Schweigen zu bringen. Diese Beschlüsse müssen realisiert und von der Organisation für Europäische Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE) wirksam kontrolliert werden. Auch wenn das geschieht, ist die Gefahr der Eskalation der Konfrontation nach wie vor gegeben. Wechselseitige Beschuldigungen führen nicht zur Abwendung von Gefahren, sondern können Anlass zu unfriedlichem Verhalten geben. Die gegenseitigen Sanktionen beschädigen ebenfalls die Beziehungen. Die übergeordnete West-Ost-Konfrontation ist mit einem Waffenstillstand in der Ukraine nicht aufgehoben.

Deshalb bedarf es einer beständigen gesellschaftlichen Zusammenarbeit der Kräfte in Deutschland, die sich darum bemühen, Konfrontation in Kooperation zu wandeln. Hierzu wollen wir beitragen. Die Ukraine darf nicht Zankapfel zwischen West und Ost sein, sondern soll und kann immer noch zur Brücke zwischen West und Ost werden. Das liegt im Interesse aller Menschen dieser großen Region, die Frieden und nicht Krieg wollen. Befreundung statt Verfeindung heißt unsere Devise!"

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