Ramadan Pavillon

ikm unterstützt Initiative Hamburger Organisationen

Institut für konstruktive Konfliktaustragung und Mediation e.V. - Pressemitteilung - 1. Juni 2016 - Anfang nächster Woche beginnt der muslimische Fastenmonat Ramadan. Bei Weihnachten und Advent kennen wir es, dass viele Menschen, die das Jahr über nicht in die Kirche gehen, sich intensiv mit den Ritualen dieser Zeit beschäftigen: Adventgebäck und Tannenbaum, Geschenke verteilen und Familienbesuche. Eine besondere Zeit. Genauso hat der Ramadanmonat für fast alle muslimisch geprägten Menschen eine ähnlich erfüllte Bedeutung. Unabhängig von der individuellen religiösen Ausprägung, fasten viele von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang, auch viele Kinder wollen gern schon mitmachen wie die "Großen". Diejenigen die sich entscheiden nicht zu fasten, treffen sich trotzdem häufig mit Familie und Freunden zum gemeinsamen Essen abends, dem Iftar (Fastenbrechen). Und dann der Höhepunkt am Ende der besinnlichen Zeit, das große Ramadanfest Anfang Juli, von der Wichtigkeit so bedeutend wie Weihnachten für christlich Geprägte.

In Hamburg leben ca. 150.000 Menschen mit einem muslimisch geprägten Hintergrund. Also bis zu ca. 10 % unserer NachbarInnen, KollegInnen, SchülerInnen und Freunde, die ab nächster Woche eine besondere Zeit begehen.

Wer privat mehr darüber erfahren, die Gastfreundschaft erleben, Kontakte knüpfen und Fragen besprechen möchte, ist sehr herzlich zum Hamburger Ramadan Pavillon eingeladen! Vom 10.-12. Juni findet jeweils von 16- 23 Uhr der Hamburger Ramadan Pavillon als öffentliche Dialogveranstaltung auf dem Platz am Spadenteich statt, am Anfang der Langen Reihe in St. Georg. Die „Zeltstadt“ lädt alle Interessierten ein einfach vorbei zu schauen für das vielfältige Bühnenprogramm, informative und spannende Aktionszelte und kreative Aktionen. Und natürlich ist jeder zum gemeinsamen Essen um ca. 21.30 Uhr zum Sonnenuntergang eingeladen.

Der Ramadan Pavillon ist ein Ort für den Austausch zwischen einer Vielfalt der Hamburger Kulturen und auch zwischen der Vielfalt der muslimischen Gemeinden in Hamburg. Hochrangige Laudatoren wie Andy Grote (Innensenator Hamburg), Falko Droßmann (Bezirksamtsleiter HH-Mitte) und Aiman Mazyek (Vorsitzender des Zentralrats der Muslime) würdigen dies während des Ramadan-Pavillons.

Organisiert wird der Ramadan Pavillon vom Islamischen Bund, der Muhajirien-Gemeinde, in Kooperation mit der SCHURA, also dem Rat der islamischen Gemeinschaften in Hamburg, wie auch vielen nicht-muslimischen Einrichtungen. Wir veranstalten und unterstützen im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und damit unserer Koordination für „Vielfalt St.Georg“ sehr gern diese Dialogveranstaltung.

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