Offener Brief an Bundeskanzlerin Merkel

Pax christi fordert Einstellung der Angriffsdrohungen gegenüber Syrien

„Erklären Sie deutlich, dass die Bundesrepublik Deutschland sich, auch im Rahmen des NATO-Bündnisses, nicht an einem Angriff gegen das Assad-Regime beteiligen wird und einen solchen auch nicht gutheißt“, fordert pax christi-Vizepräsidentin Wiltrud Rösch-Metzler am 29.08.2013 in einem Offenen Brief an Bundeskanzlerin Merkel.

 

Weitere Aufforderungen der katholischen Friedensbewegung pax christi in dem Offenen Brief lauten:

„Setzen Sie sich dafür ein, dass die zu einem Angriff entschlossenen Regierungen der Staatengemeinschaft ihre Absicht aufgeben und alle Angriffsdrohungen eingestellt werden.

Stellen Sie klar, dass von amerikanischen oder NATO-Militärbasen auf deutschem Boden kein Angriffskrieg geführt werden darf.

Arbeiten Sie mit diplomatischen Mitteln auf einen Waffenstillstand hin und bereiten Sie weiter den Boden für die in Genf geplanten Verhandlungen.

Öffnen Sie die Politik für die Unterstützung von gewaltfreien Bewegungen.

Bedenken Sie angesichts des jüngsten Erfolgs der deutschen UN-Unterhändlerin den Vorteil der Maklerposition, die sich die Bundesrepublik Deutschland offenkundig aufgebaut hat, und setzen Sie diese nicht aufs Spiel.“

Der ausführliche Offene Brief findet sich hier.

 

(pax christi Pressemitteilung vom 29. August 2013, Berlin)