Für eine neue Friedens- und Entspannungspolitik JETZT!

Gemeinsame Erklärung über Ergebnisse des Gedankenaustauschs von Friedensinitiativen

pax Christi - Pressemitteilung - 8. Oktober 2015 - Unterzeichner/innen des „Berliner Appells“, Vertreter/innen des „Willy-Brandt-Kreises“, des „Ostausschusses der deutschen Wirtschaft“ und der „Initiative für eine Neue Ostdenkschrift“, unter ihnen u.a. SPD-Bundesvize Ralf Stegner, Professor Peter Brandt und der Friedensforscher Professor Hans-Joachim Giessmann, berieten in Berlin über die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Zivilgesellschaft und Politik zur Unterstützung einer Erneuerung der deutschen und europäischen Friedenspolitik. Anlass waren die aktuellen Bemühungen um eine friedliche Lösung des Ukraine-Konfliktes und die Beendigung des Krieges in Syrien.

Die wichtigsten Ergebnisse

Der Ukraine-Konflikt und die durch Kriege ausgelöste europäische Flüchtlingskrise geben dringenden Anlass, für eine neue Phase der Entspannungspolitik unter Einbeziehung Russlands zu kämpfen und Gespräche mit möglichst allen relevanten Akteuren zu suchen. Die 1969 von Bundeskanzler Willy Brandt eingeleitete Entspannungspolitik hatte wesentlich dazu beige-tragen, in Europa Krieg zu verhindern, den Kalten Krieg zu beenden und die Vereinigung Deutschlands und Europas zu ermöglichen. Eine der Lehren von Egon Bahr daraus ist: Friedenspolitik und Beendigung von Kriegen und Konflikten erfordert immer „gemeinsame Konfliktlösungen mit anderen, die unsere Werte nicht teilen“.

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