Wirtschaft

Geschäfte vor Menschenrechten

IPPNW und pax christi kritisieren Deutsche Bank

Friedensorganisationen kritisieren Finanzgeschäfte mit Firmen, die in den besetzen palästinensischen Gebieten völkerrechtlich illegal tätig sind. IPPNW und pax christi haben bei der Hauptversammlung der Deutschen Bank am 31.Mai 2012 in Frankfurt an das Geldinstitut appelliert, sich bei seinen Geschäften an internationales Recht zu halten. Dazu gehöre auch, sich nicht an atomarer Aufrüstung zu beteiligen.

Online-Petition: Hände hoch für Waffenkontrolle!

Amnesty International fordert starken Waffenkontrollvertrag

Jede Minute stirbt ein Mensch durch Waffengewalt - das sind eine halbe Million Menschen jedes Jahr. Amnesty International fordert strikte Regeln für den weltweiten Waffenhandel. Hunderttausende werden mit Waffen bedroht, unterdrückt und verletzt. Es gibt klare internationale Regeln für den Handel mit Bananen und Dinosaurierknochen, jedoch nicht für die Lieferung von Maschinenpistolen, Panzern und anderen konventionellen Rüstungsgütern. Die bestehenden nationalen und internationalen Exportkontrollen sind lückenhaft.

 

Jahrestagung: European Network Against Arms Trade (ENAAT)

Veranstaltung des europäische Netzwerks gegen Rüstungshandel in Berlin

Vom 14. – 17 Juni 2012 tagt das Europäische Netzwerk gegen Rüstungsexporte (ENAAT) in Berlin. Schwerpunkte der Konferenz werden Erfordernisse zum Stopp des europäischen Waffenhandels sein, dabei werden auch Inhalte und Auswirkungen der EU-Direktive zu Waffenhandel auf die europäischen Nationen beleuchtet. Gruppen aus Schweden, England, Norwegen, Spanien, Schweiz, Italien u.a. werden aus ihren Ländern zu nationalen Rüstungsexporten und Kampangenschwerpunkten berichten. Weiterhin werden die Bereiche der Drohnen sowie die Zivilklausel an deutschen Universitäten Thema sein.

Termin
von: 
Freitag, 15. Juni 2012 (Ganztägig)
bis: 
Sonntag, 17. Juni 2012 (Ganztägig)

You Get What You Pay For! - Du KRIEGst wofür Du zahlst!

Erklärung der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit anlässlich des weltweiten Aktionstages zu Militärausgaben am 17. April 2012

Die weltweiten Ausgaben für Militär würden ausreichen, um die Millenium Entwicklungsziele und eine geschlechtergerechte Welt zu verwirklichen. Alleine eine Kürzung der Militärausgaben genügt dabei nicht. Wichtig ist die Einführung eines Gender-Budgetings und die Umverteilung der Ressourcen in Zivile Krisenprävention, Soziale Leistungen und die Förderung der Menschenrechte.

 

Kleinschürfer in der DR Kongo und Peru: Welche Ansätze können Sozial- und Umweltbedingungen im Goldbergbau verbessern?

Fachtagung von BICC (Internationales Konversionszentrum Bonn) und SÜDWIND

In vielen Entwicklungsländern haben Kleinschürfer einen großen Anteil am Bergbau. Vor allem im Goldsektor hat ihre Zahl aufgrund des in den vergangenen Jahren stark gestiegenen Goldpreises massiv zugenommen: Schätzungsweise 25 Prozent der globalen Goldproduktion stammen aus dem informellen Kleinbergbau. In einigen Staaten graben Hunderttausende von Kleinschürfern nach dem wertvollen Edelmetall – meist unter miserablen Arbeitsbedingungen. Zudem setzen Kleinschürfer im Goldabbau in der Regel hochgiftiges Quecksilber ein, was Umwelt und Gesundheit schädigt.

Termin
von: 
Mittwoch, 29. Februar 2012 - 10:00
bis: 
Mittwoch, 29. Februar 2012 - 17:00

Rüstungsexportbericht der Bundesregierung

Geheime Kriegsgeschäfte auf Rekordniveau

"Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW übt scharfe Kritik an der Steigerung des Exports von Kriegswaffen aus Deutschland im vergangenen Jahr. Der Exportumsatz der deutschen Rüstungskonzerne stieg mit 2,1 Milliarden Euro auf einen historischen Höchstwert. "Die geheimen Entscheidungen im Bundessicherheitsrat über Rüstungsexporte sowie der späte Veröffentlichungszeitpunkt erwecken den Eindruck, dass die Bundesregierung eine öffentliche Debatte über ihre Kriegsgeschäfte vermeiden will", erklärt der IPPNW-Vorsitzende Matthias Jochheim.

„Des einen Freud, des anderen Leid? - Wechselwirkungen zwischen Konsumverhalten und Konflikten um Rohstoffe in Entwicklungsländern“

Workshop des BICC im Rahmen der 3. Bonner Konferenz für Entwicklungspolitik „Globale Lebensstile – Neue Wege für die Entwicklungspolitik

Im Rahmen der 3. Bonner Konferenz für Entwicklungspolitik „Globale Lebensstile – Neue Wege für die Entwicklungspolitik“ veranstaltet das BICC in Zusammenarbeit mit Misereor den Workshop „Des einen Freud, des anderen Leid? - Wechselwirkungen zwischen Konsumverhalten und Konflikten um Rohstoffe in Entwicklungsländern“.

Termin
von: 
Montag, 30. Januar 2012 - 16:15
bis: 
Montag, 30. Januar 2012 - 18:30

Ökonomie und Krieg - it's the eonomy, stupid!

9. Strategiekonferenz der Kooperation für den Frieden in Magdeburg.

Nicht zu bestreiten ist, dass eine wesentliche Ursache für Kriege in ökonomischen Interessen zu finden ist. Regierungen sprechen von Menschenrechten und Demokratie und meinen Bereicherung an Rohstoffen, an billigen Arbeitskräften und an profitablen Märkten. Die Friedensbewegung und VertreterInnen alternativer Ökonomiekonzepte müssen sich verstärkt mit den wirtschaftlichen Hintergründen und Bedingungen des Krieges beschäftigen.

Termin
von: 
Freitag, 10. Februar 2012 (Ganztägig)
bis: 
Samstag, 11. Februar 2012 (Ganztägig)

Die Ökonomie des Glücks

Berliner Premiere - Filmvorführung in der Heinrich Böll Stiftung

Stimmen aus sechs Kontinenten fordern in dem Film „Die Ökonomie des Glücks – The Economics of Happiness“ einen Wandel des Wirtschaftssystems. Die Dokumentation zeigt eine Welt, die sich in zwei gegensätzliche Richtungen entwickelt. Einerseits werben Regierungen und Großindustrie für die Globalisierung und Verfestigung der Macht der Konzerne. Andererseits widersetzen sich dieser Politik weltweit Menschen mit einer Forderung nach Re-Regulierung von Handel und Finanzen. Entgegen der alten Machtinstitutionen sind sie dabei, eine neue, andere Zukunft zu schmieden.

Termin
von: 
Montag, 28. November 2011 - 19:00
bis: 
Montag, 28. November 2011 - 21:00

Waffenexporte ins südliche Afrika: Ein Geschäft mit dem Tod

Veranstaltungsangebot mit Emanuel Matondo und Connection e.V.

Die Veranstaltungsreihe „Stoppt die Waffenhändler – Rüstungsgüter Made in Germany ins südliche Afrika“ wird gemeinsam von Connection e.V., der Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel! und der Informationsstelle Südliches Afrika veranstaltet.

Aide Memoires des Forum Menschenrechte 2011

Forderungspapiere der Forum-Mitglieder anlässlich des Gesprächs mit Außenminister Westerwelle

Anlässlich des Gesprächs des Forum Menschenrechte mit Außenminister Guido Westerwelle am 6. Oktober 2011 in Berlin haben die Mitglieder des Forum Menschenrechte Forderungspapiere in Bezug auf zahlreiche Themen und Regionen erarbeitet, die auf der Website des Forum abgerufen werden können. Die Themen reichen von 'Frauen, Frieden und Sicherheit' (Deutscher Frauenrat/Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit), über 'Landpolitik und Landkonflikte' (Brot für die Welt, FIAN, Miserior, VEM) bis zum Thema 'Rohstoffe' (BICC, Brot für die Welt, FIAN) etc.

 

Wasserkriege? Realität oder Science-Fiction. Wassermanagement zwischen Konfrontation und Kooperation

Podiumsdiskussion des Projektbüros Eine Welt-Eine Zukunft in Berlin

Wasser wird knapp, die Konkurrenz darum nimmt zu. Wirtschaftsentwicklung, Bevölkerungswachstum, Klimawandel – sie alle tragen Schuld. In Entwicklungsländern, wo Wasser besonders knapp ist, werden aber auch riesige Mengen an Wasser verbraucht, um Konsum- und Agrargüter für die Industriestaaten zu produzieren. Welche Auswirkung hat diese Entwicklung auf das Konfliktpotenzial in den Ländern des globalen Südens? Immer häufiger treten MahnerInnen auf den Plan: Sie befürchten gewaltsame Konflikte um die Ressource Wasser.

Termin
von: 
Dienstag, 8. November 2011 - 19:00
bis: 
Dienstag, 8. November 2011 - 21:30

Der Kunde ist König: Exportschlager Rüstung? Aktuelle Herausforderungen an Politik und Kirche

Veranstaltung der Evangelischen Akademie Villigst

„Wenn es zutrifft, dass der Bundessicherheitsrat eine grundsätzlich positive Entscheidung über die Lieferung von 200 Leopard-Panzern nach Saudi-Arabien gefällt hat, so halte ich eine solche Entscheidung für nicht akzeptabel.“ Mit diesen Worten kritisierte der Bevollmächtigte des Rates der EKD, Prälat Dr. Bernhard Felmberg im Sommer die Bundesregierung. Vor allem die Menschenrechtsfrage in den Empfängerländern werde durch eine solche Rüstungsexportgenehmigung missachtet, so Felmberg.

Termin
von: 
Freitag, 25. November 2011 - 19:30
bis: 
Freitag, 25. November 2011 - 21:30

Simbabwes Diamanten und die Menschenrechte - Der Kimberley Prozess auf dem Prüfstand

Rundtischgespräch von Heinrich Böll Stiftung und BICC in Berlin
Der Kimberley Prozess (KP) für Rohdiamanten ist ein weltweit einmaliges Zertifizierungsschema. Er soll sicherstellen, dass ausschließlich konfliktfreie Rohdiamanten auf dem Weltmarkt gehandelt werden. Im KP arbeiten Regierungen, Industrie und Zivilgesellschaft zusammen um zu überwachen, dass keine Konfliktdiamanten in die Handelskette gelangen. Dieses System wurde lange als vorbildlich und wegweisend auch für andere Rohstoffe gesehen. Doch der KP befindet sich in der Krise.
Termin
von: 
Mittwoch, 28. September 2011 - 11:00
bis: 
Mittwoch, 28. September 2011 - 13:00

Dunkle Rüstungsgeschäfte

Wie kann die Transparenz und parlamentarische Kontrolle verbessert werden? Öffentliche Anhörung der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Die aktuellen Enthüllungen um die Panzerlieferungen nach Saudi-Arabien bringen ein altbekanntes Problem des deutschen Rüstungsexportregimes erneut prominent auf die Tagesordnung: Es mangelt erheblich an Transparenz. Ohne die Meldungen in der Presse hätte die Öffentlichkeit frühestens in anderthalb Jahren bei der Veröffentlichung des nächsten Rüstungsexportberichts von diesen Geschäften erfahren. Eine häufig genannte Forderung für mehr Transparenz ist die Beteiligung des Parlaments an Rüstungsexportentscheidungen. Diese Beteiligung kann aber unterschiedlich stark ausgeprägt sein.

Termin
von: 
Dienstag, 6. September 2011 - 16:00
bis: 
Dienstag, 6. September 2011 - 20:00

Deutsche Wirtschaftsinteressen in Angola

Empfehlungen für die Lobbyarbeit

Angola ist neben Südafrika die wichtigste Regional- und Wirtschaftsmacht im Südlichen Afrika. Das Land besitzt reiche Öl und Diamantenvorkommen und ist mit einem BIP-Wachstum zwischen 14 und 20 Prozent seit mehreren Jahren das „Boomland" Afrikas. Angola ist der drittwichtigste Handelspartner Deutschlands in Sub-Sahara-Afrika. Angola ist zugleich aber auch ein Land, das wegen Korruption, Geldwäsche, mangelnder Transparenz des Staatshaushalts, wegen der Verletzung von Menschenrechten und der Unterdrückung der freien Presse in der Kritik steht.

Energie für das Leben

Nach dem Atomausstieg: Die Energiewende als gesamtgesellschaftliche Herausforderung der Zukunft. Tagung der Evangelischen Akademie Villigst

Fukushima hat die Welt verändert: Die Risiken der zivilen Nutzung der Kernkraft sind auch 25 Jahre nach Tschernobyl nicht beherrschbar geworden. Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen in Japan gilt es Wege für eine sichere und verantwortbare Energieversorgung der Zukunft zu finden. War bis vor kurzem noch die Atomenergie in immer mehr Ländern die Antwort auf die knapper werdenden fossilen Brennstoffe und die Bedrohung durch den sich verstärkenden Klimawandel, so ist der Mythos der sauberen und sicheren Lösung durch Atomenergie nun endgültig zerstört.

Termin
von: 
Freitag, 23. September 2011 - 18:00
bis: 
Sonntag, 25. September 2011 - 13:30

Forderung an Shell: Geschäfte mit Syrien stoppen

Internationale Petition - Kampagne von pax christi

Angesichts der aktuellen politischen Lage in Syrien und dem gewaltsamen Vorgehen der syrischen Regierung gegen die eigene Bevölkerung ruft pax christi zum Protest auf und bittet daher auch internationale Unternehmen wie Shell, ihre Zusammenarbeit mit der syrischen Regierung einzustellen.

Uranabbau in der DR Kongo

Ein lukratives Geschäft für Europäische Konzerne. Vorstellung einer Studie des Ökumenischen Netzs Zentralafrika

Seit dem Reaktorunglück im japanischen Fukushima ist auch in Europa die Debatte um die Sicherheit der Nutzung von Kernenergie wieder erstarkt und hat u.a. dazu geführt, dass die deutsche Bundesregierung die Zeitspanne des Atomausstiegs wieder verkürzt hat. In der Diskussion um die Risiken der Nutzung von Atomkraft und der Endlagerung von nuklearem Abfall fehlt die Debatte über die Bedingungen, unter denen radioaktives Material abgebaut wird.

Termin
von: 
Dienstag, 28. Juni 2011 - 9:30
bis: 
Dienstag, 28. Juni 2011 - 12:00

Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) kritisiert Bundesregierung

Noch immer keine amtlichen Zahlen zu Rüstungsexporten 2009

Presseerklärung der GKKE, 13. Dezember 2010:

"Weder die Bundesregierung noch das Generalsekretariat des Europäischen Rates haben die Zahlen und Werte über Rüstungsexportgenehmigungen in 2009 zur Verfügung gestellt. Damit sei ein vorläufiger Höhepunkt an fehlender Information, Transparenz und mangelnder Beteiligung im sensiblen Feld der Rüstungsexportpolitik erreicht, so die GKKE bei der Vorstellung ihres 14. Rüstungsexportberichtes heute in Berlin.

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