Wirtschaft

Wasserkriege? Realität oder Science-Fiction. Wassermanagement zwischen Konfrontation und Kooperation

Podiumsdiskussion des Projektbüros Eine Welt-Eine Zukunft in Berlin

Wasser wird knapp, die Konkurrenz darum nimmt zu. Wirtschaftsentwicklung, Bevölkerungswachstum, Klimawandel – sie alle tragen Schuld. In Entwicklungsländern, wo Wasser besonders knapp ist, werden aber auch riesige Mengen an Wasser verbraucht, um Konsum- und Agrargüter für die Industriestaaten zu produzieren. Welche Auswirkung hat diese Entwicklung auf das Konfliktpotenzial in den Ländern des globalen Südens? Immer häufiger treten MahnerInnen auf den Plan: Sie befürchten gewaltsame Konflikte um die Ressource Wasser.

Termin
von: 
Dienstag, 8. November 2011 - 19:00
bis: 
Dienstag, 8. November 2011 - 21:30

Der Kunde ist König: Exportschlager Rüstung? Aktuelle Herausforderungen an Politik und Kirche

Veranstaltung der Evangelischen Akademie Villigst

„Wenn es zutrifft, dass der Bundessicherheitsrat eine grundsätzlich positive Entscheidung über die Lieferung von 200 Leopard-Panzern nach Saudi-Arabien gefällt hat, so halte ich eine solche Entscheidung für nicht akzeptabel.“ Mit diesen Worten kritisierte der Bevollmächtigte des Rates der EKD, Prälat Dr. Bernhard Felmberg im Sommer die Bundesregierung. Vor allem die Menschenrechtsfrage in den Empfängerländern werde durch eine solche Rüstungsexportgenehmigung missachtet, so Felmberg.

Termin
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Freitag, 25. November 2011 - 19:30
bis: 
Freitag, 25. November 2011 - 21:30

Simbabwes Diamanten und die Menschenrechte - Der Kimberley Prozess auf dem Prüfstand

Rundtischgespräch von Heinrich Böll Stiftung und BICC in Berlin
Der Kimberley Prozess (KP) für Rohdiamanten ist ein weltweit einmaliges Zertifizierungsschema. Er soll sicherstellen, dass ausschließlich konfliktfreie Rohdiamanten auf dem Weltmarkt gehandelt werden. Im KP arbeiten Regierungen, Industrie und Zivilgesellschaft zusammen um zu überwachen, dass keine Konfliktdiamanten in die Handelskette gelangen. Dieses System wurde lange als vorbildlich und wegweisend auch für andere Rohstoffe gesehen. Doch der KP befindet sich in der Krise.
Termin
von: 
Mittwoch, 28. September 2011 - 11:00
bis: 
Mittwoch, 28. September 2011 - 13:00

Dunkle Rüstungsgeschäfte

Wie kann die Transparenz und parlamentarische Kontrolle verbessert werden? Öffentliche Anhörung der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Die aktuellen Enthüllungen um die Panzerlieferungen nach Saudi-Arabien bringen ein altbekanntes Problem des deutschen Rüstungsexportregimes erneut prominent auf die Tagesordnung: Es mangelt erheblich an Transparenz. Ohne die Meldungen in der Presse hätte die Öffentlichkeit frühestens in anderthalb Jahren bei der Veröffentlichung des nächsten Rüstungsexportberichts von diesen Geschäften erfahren. Eine häufig genannte Forderung für mehr Transparenz ist die Beteiligung des Parlaments an Rüstungsexportentscheidungen. Diese Beteiligung kann aber unterschiedlich stark ausgeprägt sein.

Termin
von: 
Dienstag, 6. September 2011 - 16:00
bis: 
Dienstag, 6. September 2011 - 20:00

Deutsche Wirtschaftsinteressen in Angola

Empfehlungen für die Lobbyarbeit

Angola ist neben Südafrika die wichtigste Regional- und Wirtschaftsmacht im Südlichen Afrika. Das Land besitzt reiche Öl und Diamantenvorkommen und ist mit einem BIP-Wachstum zwischen 14 und 20 Prozent seit mehreren Jahren das „Boomland" Afrikas. Angola ist der drittwichtigste Handelspartner Deutschlands in Sub-Sahara-Afrika. Angola ist zugleich aber auch ein Land, das wegen Korruption, Geldwäsche, mangelnder Transparenz des Staatshaushalts, wegen der Verletzung von Menschenrechten und der Unterdrückung der freien Presse in der Kritik steht.

Energie für das Leben

Nach dem Atomausstieg: Die Energiewende als gesamtgesellschaftliche Herausforderung der Zukunft. Tagung der Evangelischen Akademie Villigst

Fukushima hat die Welt verändert: Die Risiken der zivilen Nutzung der Kernkraft sind auch 25 Jahre nach Tschernobyl nicht beherrschbar geworden. Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen in Japan gilt es Wege für eine sichere und verantwortbare Energieversorgung der Zukunft zu finden. War bis vor kurzem noch die Atomenergie in immer mehr Ländern die Antwort auf die knapper werdenden fossilen Brennstoffe und die Bedrohung durch den sich verstärkenden Klimawandel, so ist der Mythos der sauberen und sicheren Lösung durch Atomenergie nun endgültig zerstört.

Termin
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Freitag, 23. September 2011 - 18:00
bis: 
Sonntag, 25. September 2011 - 13:30

Forderung an Shell: Geschäfte mit Syrien stoppen

Internationale Petition - Kampagne von pax christi

Angesichts der aktuellen politischen Lage in Syrien und dem gewaltsamen Vorgehen der syrischen Regierung gegen die eigene Bevölkerung ruft pax christi zum Protest auf und bittet daher auch internationale Unternehmen wie Shell, ihre Zusammenarbeit mit der syrischen Regierung einzustellen.

Uranabbau in der DR Kongo

Ein lukratives Geschäft für Europäische Konzerne. Vorstellung einer Studie des Ökumenischen Netzs Zentralafrika

Seit dem Reaktorunglück im japanischen Fukushima ist auch in Europa die Debatte um die Sicherheit der Nutzung von Kernenergie wieder erstarkt und hat u.a. dazu geführt, dass die deutsche Bundesregierung die Zeitspanne des Atomausstiegs wieder verkürzt hat. In der Diskussion um die Risiken der Nutzung von Atomkraft und der Endlagerung von nuklearem Abfall fehlt die Debatte über die Bedingungen, unter denen radioaktives Material abgebaut wird.

Termin
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Dienstag, 28. Juni 2011 - 9:30
bis: 
Dienstag, 28. Juni 2011 - 12:00

Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) kritisiert Bundesregierung

Noch immer keine amtlichen Zahlen zu Rüstungsexporten 2009

Presseerklärung der GKKE, 13. Dezember 2010:

"Weder die Bundesregierung noch das Generalsekretariat des Europäischen Rates haben die Zahlen und Werte über Rüstungsexportgenehmigungen in 2009 zur Verfügung gestellt. Damit sei ein vorläufiger Höhepunkt an fehlender Information, Transparenz und mangelnder Beteiligung im sensiblen Feld der Rüstungsexportpolitik erreicht, so die GKKE bei der Vorstellung ihres 14. Rüstungsexportberichtes heute in Berlin.

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