Wirtschaft

Kommune gemeinsam gestalten

Seminar der Stiftung MITARBEIT in Bielefeld

Die Veranstaltung ist stark praxisorientiert und richtet sich an Akteure aus Kommunen, Bürgerschaft, Wirtschaft, Vereinen und Verbänden, die ihre Kommune aktiv (mit)gestalten wollen. Im Mittelpunkt des Seminars steht die Frage, wie kooperative Prozesse zwischen der Kommune, den Bürger/innen und der lokalen Wirtschaft angestoßen und ausgestaltet werden können: Wo liegen die Ansatzpunkte und Chancen? Wie soll die richtige Beteiligungsmethode ausgewählt und der Kommunikationsprozess gestaltet werden? Welche Probleme können auftreten und welche Lösungswege gibt es?

 

Termin
von: 
Freitag, 11. Oktober 2013 - 12:00
bis: 
Samstag, 12. Oktober 2013 - 16:30

Kontrolle und striktes Export-Verbot für Rüstungsgüter

Forderungen der Humanistischen Union zur strikten Beschränkung von Waffenexporten

Die Humanistische Union (HU) unterstützt angesichts der bestürzenden Bilanz der deutschen Rüstungsexportpolitik die Bemühungen aus dem politischen Raum und Forderungen aus der Zivilgesellschaft, durch ein Rüstungsexportgesetz verbindliche und justitiable Regelungen für Kontrolle und strikte Zurückhaltung in diesem Bereich zu schaffen. Die HU fordert, den Rüstungsexport in sogenannte Drittstaaten außerhalb von NATO- und EU grundsätzlich zu verbieten.

Zielscheibe Mensch

Internationaler Kongress zu sozialen und gesundheitlichen Folgen des globalen Kleinwaffenhandels

Lange Zeit hatte die Friedensbewegung – auch die ärztliche Friedensorganisation IPPNW - ihren Blick besonders auf die Waffen gerichtet, die offensichtlich großen Schaden anrichten können: Atomwaffen, Interkontinentalraketen, Kampfflieger, Landminen. Aktuelle Zahlen des Roten Kreuzes belegen aber: 90 Prozent der Kriegsopfer sterben durch den Einsatz von Kleinwaffen, zwei Drittel durch Gewehrkugeln. Die meisten dieser Opfer sind Zivilisten aus Ländern des Südens.

Termin
von: 
Donnerstag, 30. Mai 2013 - 18:00
bis: 
Sonntag, 2. Juni 2013 - 12:30

Make It Binding

Petition der IFFF - Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit zu den Verhandlungen eines Waffenhandelskontrollvertrages (ATT)

Die Women's League for Peace and Freedom (WILPF) fordert die Aufnahme eines konkreten Gender-Kriteriums in dem ausgehandelten Text. Die Vertragskriterien sollten Staaten dazu verpflichten, einen internationalen Transfer von konventionellen Waffen dann nicht zu genehmigen, wenn ein begründetes Risiko besteht, dass die Waffen dazu verwendet werden könnten, Gender-basierte Gewalt, einschließlich Vergewaltigung und andere Formen sexualisierter Gewalt, auszuüben oder zu unterstützen.

 

Waffenhandel: 74 Prozent der Deutschen für Vertrag mit Menschenrechtsklausel

Amnesty fordert starken Waffenhandelsvertrag

Am 18.03.2013 beginnt in New York eine UNO-Konferenz, die einen internationalen Waffenhandelsvertrag aushandeln soll. Amnesty International fordert einen Vertrag, der Rüstungslieferungen verbietet, die zu schweren Menschenrechtsverletzungen oder Kriegsverbrechen beitragen.

Kontra den Wachstumszwang - alternative ökonomische Ansätze

Aktueller Newsletter der Eine Welt Internet Konferenz informiert über Initiativen, Print und Online-Ressourcen

In der Ankündigung des Newsletters heisst es: "Kaum ein Begriff oder Konzept ist weltweit nach wie vor so positiv besetzt wie Wachstum, Wirtschaftswachstum. In den Köpfen wird es häufig verbunden mit materiellem Wohlstand, Entwicklung, Stabilität, Arbeitsplätzen und Verringerung der Armut hier wie anderswo. Wachstumsjahre sind Erfolgsjahre, heißt es, Stagnation oder gar Rezession lauten dem gegenüber die Schreckgespenster, die es abzuwehren gilt. Doch der Schein trügt: Dass es mit mehr Wirtschaftswachstum allen besser geht, wird auch hierzulande unübersehbar widerlegt. Denn trotz Zunahme des Bruttoinlandsprodukts boomen Tafeln und Tauschbörsen.

Frauen als Opfer der Austeritätspolitik

Erklärung der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit anlässlich des internationalen Tages für die Beseitigung von Armut

Anlässlich des internationalen Tages für die Beseitigung von Armut am 17. Oktober weist die Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit (IFFF/ WILPF) auf die tragischen Folgen der Austeritätspolitik der Europäischen Union insbesondere für Frauen hin. Durch den Druck der Finanzmärkte ist die Politik in Europa vom drastischen Abbau öffentlicher Ausgaben, von Lohn- und Pensionskürzungen und vom Abbau der sozialen Sicherung geprägt, manchmal auch von Steuererhöhungen, die insbesondere die Armen und sozial Schwachen treffen.

 

Ressourcen – Menschen – Rechte: Konsequenzen der Rohstoffausbeutung in Mosambik

Wochenend-Seminar der Initiative Südliches Afrika (INISA) und des KoordinierungsKreisMosambik (KKM) in Berlin

Immer mehr Land wird in Mosambik an internationale Konzerne aus dem Bergbau-, Energie- und Tourismussektor vergeben. Gleichzeitig leben 80 Prozent der Mosambikaner_innen von der Subsistenzlandwirtschaft. Passen diese Entwicklungen mit den Zielen einer gerechten und nachhaltigen Entwicklung zusammen?

Termin
von: 
Freitag, 16. November 2012 - 18:00
bis: 
Sonntag, 18. November 2012 - 12:30

Wissenschaft für die Praxis

Aktuelle Forschungsprojekte des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa)

Im Rahmen des ifa-Forschungsprogramms "Kultur und Außenpolitik" werden aktuell acht neue Forschungsprojekte zu Themen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik (AKBP) bearbeitet. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entwickeln dabei Empfehlungen für künftige außenkulturpolitische Maßnahmen. Ein aktuelles Projekt befasst sich mit den Zusammenhängen von Medien und Konflikt.

Landgrabbing - Gefährdung des Friedens? Das Kapital entdeckt das Land

Pax Christi Studientag in Mainz

Landgrabbing ist derzeit in aller Munde, da es zunehmend die Ernährungssicherung der Länder des globalen Südens gefährdet. Private Investor/innen und staatliche Akteure sichern sich durch Auslandsdirektinvestitionen und mittels langfristiger Pacht und Kaufverträge große Agrarflächen. Die dort angebauten Nahrungsmittel und Energiepflanzen dienen vor allem dem Export und somit der Ernährungs- und Energiesicherung der Investorländer.

Termin
von: 
Samstag, 15. September 2012 - 10:00
bis: 
Samstag, 15. September 2012 - 16:15

Rohstoffe für die Reichen – Lebensbedingungen der Armen

Hearing von Brot für die Welt und Misereor in Berlin

Mehr als 50 Entwicklungs- und Schwellenländer in Afrika, Asien und Lateinamerika sind reich an Erdöl, Erdgas und mineralischen Rohstoffen. Viele Menschen in diesen Ländern haben gehofft, dass der Abbau und der Export dieser Bodenschätze ihrem Land Wohlstand bringen würde. Doch stattdessen geht die Rohstoffgewinnung dort sehr oft mit Menschenrechtsverletzungen, Umweltproblemen oder gewaltsam ausgetragenen Konflikten einher. Die Gewinne kommen nur Wenigen zugute, während die in Armut lebende Bevölkerung häufig noch ärmer wird.

Termin
von: 
Donnerstag, 13. September 2012 - 9:00
bis: 
Donnerstag, 13. September 2012 - 17:00

Einseitige Wirtschaftsbeziehungen - Ursachen für die Flucht nach Europa?

Tagung der Evangelischen Akademie im Rheinland

Der wachsende Migrationsdruck auf die Außengrenzen Europas ist eine Folge der sich stetig verschlechternden Lebensbedingungen in Afrika, dem Kontinent, der in besonderem Maße von den negativen Folgen der Globalisierung betroffen ist. Die Europäische Union und der Westen profitieren vom Zugang zu Energiequellen aus den Regionen sowie zu den so genannten „seltenen Erden“ und beuten die heimischen Fischfanggründe durch unseriöse Handelsabkommen aus. Gleichzeitig zerstören sie die lokalen Märkte, indem sie sie mit eigenen hoch subventionierten Produkten überschwemmen.

Termin
von: 
Freitag, 7. September 2012 - 13:00
bis: 
Samstag, 8. September 2012 - 15:00

Geschäfte vor Menschenrechten

IPPNW und pax christi kritisieren Deutsche Bank

Friedensorganisationen kritisieren Finanzgeschäfte mit Firmen, die in den besetzen palästinensischen Gebieten völkerrechtlich illegal tätig sind. IPPNW und pax christi haben bei der Hauptversammlung der Deutschen Bank am 31.Mai 2012 in Frankfurt an das Geldinstitut appelliert, sich bei seinen Geschäften an internationales Recht zu halten. Dazu gehöre auch, sich nicht an atomarer Aufrüstung zu beteiligen.

Online-Petition: Hände hoch für Waffenkontrolle!

Amnesty International fordert starken Waffenkontrollvertrag

Jede Minute stirbt ein Mensch durch Waffengewalt - das sind eine halbe Million Menschen jedes Jahr. Amnesty International fordert strikte Regeln für den weltweiten Waffenhandel. Hunderttausende werden mit Waffen bedroht, unterdrückt und verletzt. Es gibt klare internationale Regeln für den Handel mit Bananen und Dinosaurierknochen, jedoch nicht für die Lieferung von Maschinenpistolen, Panzern und anderen konventionellen Rüstungsgütern. Die bestehenden nationalen und internationalen Exportkontrollen sind lückenhaft.

 

Jahrestagung: European Network Against Arms Trade (ENAAT)

Veranstaltung des europäische Netzwerks gegen Rüstungshandel in Berlin

Vom 14. – 17 Juni 2012 tagt das Europäische Netzwerk gegen Rüstungsexporte (ENAAT) in Berlin. Schwerpunkte der Konferenz werden Erfordernisse zum Stopp des europäischen Waffenhandels sein, dabei werden auch Inhalte und Auswirkungen der EU-Direktive zu Waffenhandel auf die europäischen Nationen beleuchtet. Gruppen aus Schweden, England, Norwegen, Spanien, Schweiz, Italien u.a. werden aus ihren Ländern zu nationalen Rüstungsexporten und Kampangenschwerpunkten berichten. Weiterhin werden die Bereiche der Drohnen sowie die Zivilklausel an deutschen Universitäten Thema sein.

Termin
von: 
Freitag, 15. Juni 2012 (Ganztägig)
bis: 
Sonntag, 17. Juni 2012 (Ganztägig)

You Get What You Pay For! - Du KRIEGst wofür Du zahlst!

Erklärung der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit anlässlich des weltweiten Aktionstages zu Militärausgaben am 17. April 2012

Die weltweiten Ausgaben für Militär würden ausreichen, um die Millenium Entwicklungsziele und eine geschlechtergerechte Welt zu verwirklichen. Alleine eine Kürzung der Militärausgaben genügt dabei nicht. Wichtig ist die Einführung eines Gender-Budgetings und die Umverteilung der Ressourcen in Zivile Krisenprävention, Soziale Leistungen und die Förderung der Menschenrechte.

 

Kleinschürfer in der DR Kongo und Peru: Welche Ansätze können Sozial- und Umweltbedingungen im Goldbergbau verbessern?

Fachtagung von BICC (Internationales Konversionszentrum Bonn) und SÜDWIND

In vielen Entwicklungsländern haben Kleinschürfer einen großen Anteil am Bergbau. Vor allem im Goldsektor hat ihre Zahl aufgrund des in den vergangenen Jahren stark gestiegenen Goldpreises massiv zugenommen: Schätzungsweise 25 Prozent der globalen Goldproduktion stammen aus dem informellen Kleinbergbau. In einigen Staaten graben Hunderttausende von Kleinschürfern nach dem wertvollen Edelmetall – meist unter miserablen Arbeitsbedingungen. Zudem setzen Kleinschürfer im Goldabbau in der Regel hochgiftiges Quecksilber ein, was Umwelt und Gesundheit schädigt.

Termin
von: 
Mittwoch, 29. Februar 2012 - 10:00
bis: 
Mittwoch, 29. Februar 2012 - 17:00

Rüstungsexportbericht der Bundesregierung

Geheime Kriegsgeschäfte auf Rekordniveau

"Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW übt scharfe Kritik an der Steigerung des Exports von Kriegswaffen aus Deutschland im vergangenen Jahr. Der Exportumsatz der deutschen Rüstungskonzerne stieg mit 2,1 Milliarden Euro auf einen historischen Höchstwert. "Die geheimen Entscheidungen im Bundessicherheitsrat über Rüstungsexporte sowie der späte Veröffentlichungszeitpunkt erwecken den Eindruck, dass die Bundesregierung eine öffentliche Debatte über ihre Kriegsgeschäfte vermeiden will", erklärt der IPPNW-Vorsitzende Matthias Jochheim.

„Des einen Freud, des anderen Leid? - Wechselwirkungen zwischen Konsumverhalten und Konflikten um Rohstoffe in Entwicklungsländern“

Workshop des BICC im Rahmen der 3. Bonner Konferenz für Entwicklungspolitik „Globale Lebensstile – Neue Wege für die Entwicklungspolitik

Im Rahmen der 3. Bonner Konferenz für Entwicklungspolitik „Globale Lebensstile – Neue Wege für die Entwicklungspolitik“ veranstaltet das BICC in Zusammenarbeit mit Misereor den Workshop „Des einen Freud, des anderen Leid? - Wechselwirkungen zwischen Konsumverhalten und Konflikten um Rohstoffe in Entwicklungsländern“.

Termin
von: 
Montag, 30. Januar 2012 - 16:15
bis: 
Montag, 30. Januar 2012 - 18:30

Ökonomie und Krieg - it's the eonomy, stupid!

9. Strategiekonferenz der Kooperation für den Frieden in Magdeburg.

Nicht zu bestreiten ist, dass eine wesentliche Ursache für Kriege in ökonomischen Interessen zu finden ist. Regierungen sprechen von Menschenrechten und Demokratie und meinen Bereicherung an Rohstoffen, an billigen Arbeitskräften und an profitablen Märkten. Die Friedensbewegung und VertreterInnen alternativer Ökonomiekonzepte müssen sich verstärkt mit den wirtschaftlichen Hintergründen und Bedingungen des Krieges beschäftigen.

Termin
von: 
Freitag, 10. Februar 2012 (Ganztägig)
bis: 
Samstag, 11. Februar 2012 (Ganztägig)

Die Ökonomie des Glücks

Berliner Premiere - Filmvorführung in der Heinrich Böll Stiftung

Stimmen aus sechs Kontinenten fordern in dem Film „Die Ökonomie des Glücks – The Economics of Happiness“ einen Wandel des Wirtschaftssystems. Die Dokumentation zeigt eine Welt, die sich in zwei gegensätzliche Richtungen entwickelt. Einerseits werben Regierungen und Großindustrie für die Globalisierung und Verfestigung der Macht der Konzerne. Andererseits widersetzen sich dieser Politik weltweit Menschen mit einer Forderung nach Re-Regulierung von Handel und Finanzen. Entgegen der alten Machtinstitutionen sind sie dabei, eine neue, andere Zukunft zu schmieden.

Termin
von: 
Montag, 28. November 2011 - 19:00
bis: 
Montag, 28. November 2011 - 21:00

Waffenexporte ins südliche Afrika: Ein Geschäft mit dem Tod

Veranstaltungsangebot mit Emanuel Matondo und Connection e.V.

Die Veranstaltungsreihe „Stoppt die Waffenhändler – Rüstungsgüter Made in Germany ins südliche Afrika“ wird gemeinsam von Connection e.V., der Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel! und der Informationsstelle Südliches Afrika veranstaltet.

Aide Memoires des Forum Menschenrechte 2011

Forderungspapiere der Forum-Mitglieder anlässlich des Gesprächs mit Außenminister Westerwelle

Anlässlich des Gesprächs des Forum Menschenrechte mit Außenminister Guido Westerwelle am 6. Oktober 2011 in Berlin haben die Mitglieder des Forum Menschenrechte Forderungspapiere in Bezug auf zahlreiche Themen und Regionen erarbeitet, die auf der Website des Forum abgerufen werden können. Die Themen reichen von 'Frauen, Frieden und Sicherheit' (Deutscher Frauenrat/Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit), über 'Landpolitik und Landkonflikte' (Brot für die Welt, FIAN, Miserior, VEM) bis zum Thema 'Rohstoffe' (BICC, Brot für die Welt, FIAN) etc.

 

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