Wirtschaft

More conflict-free mines in Congo

Enough Project identifies early signs of success four years after enactment of Dodd-Frank “conflict minerals” legislation

Market changes spurred by the 2010 Dodd-Frank law on conflict minerals have helped significantly reduce the involvement of armed groups in eastern Democratic Republic of Congo (“Congo”) in the mines of three out of the four conflict minerals according to an investigation by the 'Enough Project - The project against genocide and crimes against humanity' based in Washington.

Handel mit Konfliktrohstoffen: Geht die EU weit genug?

Seminar des Deutschen Instituts für Menschenrechte und der Humboldt-Viadrina School of Governance in Berlin

Die EU-Kommission hat am 5. März unter Federführung der Generaldirektion Handel einen Regulierungsvorschlag zum Handel mit Konfliktrohstoffen vorgelegt. Die Regulierung soll Sorgfaltspflichten für europäische Akteure in der Rohstofflieferkette konkretisieren. Der Vorschlag orientiert sich am US-amerikanischen Dodd-Frank-Act, mit dem die Vereinigten Staaten seit 2010 Unternehmen unter anderem zur Offenlegung der Herkunft von Rohstoffen, insbesondere von Zinn, Tantal, Wolfram und Gold, verpflichten.

Termin
von: 
Donnerstag, 15. Mai 2014 - 18:00
bis: 
Donnerstag, 15. Mai 2014 - 20:15

Nationaler Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte

Gemeinsames Papier von Cora und Forum Menschenrechte

Das Forum Menschenrechte und CorA - Corporate Accountability. Netzwerk für Unternehmensverantwortung haben zum Nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte, Anforderungen an den Umsetzungsprozess in Deutschland formuliert.

Brot für die Welt: EU-Vorschlag zu Konfliktrohstoffen greift zu kurz

Brot für die Welt Medieninformation, Berlin /Brüssel, 05.03.2014: Die EU bereitet eine Initiative zu Konfliktrohstoffen vor, die heute von EU-Handelskommissar Karel de Gucht in Brüssel vorgestellt werden soll. Die Maßnahmen der vorgeschlagenen Initiative, deren Entwurf Brot für die Welt vorliegt, sind nach Auffassung des evangelischen Hilfswerks noch zu schwach.

Zeit für Gerechtigkeit

Themenwoche der Friedrich Ebert Stiftung in Berlin

Gute Arbeit ist ein zentrales Element gerechter Gesellschaften. Und sie ist ein Menschenrecht, unabhängig von den sozialen, kulturellen oder ökonomischen Grundlagen eines Landes. Unter »guter Arbeit« verstehen wir: Recht auf Arbeit, freie Arbeitsplatzwahl, gute und faire Bedingungen, Schutz vor Arbeitslosigkeit, gleicher Lohn für gleiche Arbeit und freie Gewerkschaften.

Termin
von: 
Montag, 10. März 2014 - 18:00
bis: 
Donnerstag, 13. März 2014 - 15:00

Communities in focus. Wie kann Entwicklung im Kontext von Rohstoffinvestitionen gelingen?

Fachgespräch und Vorstellung der Publikation "Compensation Matters. An overview on practices and strategies" in Berlin
Im Rahmen einer integrierten Rohstoffstrategie will sich auch die neue Bundesregierung verstärkt für die Sicherung der Rohstoffversorgung auf den Weltmärkten und den Abbau von Handelshemmnissen für die deutsche Wirtschaft einsetzen. Umwelt- und Sozialstandards im internationalen Rohstoffabbau sollen über die Entwicklungspolitik verbessert werden, wie der Koalitionsvertrag ausführt.
 
 
Termin
von: 
Montag, 10. März 2014 - 19:00
bis: 
Montag, 10. März 2014 - 21:30

Rohstoffe und Konflikte: Gewaltökonomie und politische Verantwortungslinien in Zentralafrika

Podiumsdiskussion veranstaltet von Ökumenisches Netz Zentralafrika in Berlin

Anlässlich der Alternativen Rohstoffwoche lädt das Ökumenische Netz Zentralafrika zu einer Podiumsdiskussion am 14. Oktober 2013 ein. Der Handel mit den wertvollen mineralischen Rohstoffen in der DR Kongo ist ein wichtiger Faktor, der den anhaltenden bewaffneten Konflikt in der Region verschärft.

Termin
von: 
Montag, 14. Oktober 2013 - 10:00
bis: 
Montag, 14. Oktober 2013 - 12:00

Wirtschaftliche Interessen und Menschenrechte

Tagung an der Evangelischen Akademie Thüringen

Wann sollen deutsche Soldatinnen und Soldaten im Ausland eingesetzt werden? Der Schutz vor schweren Menschenrechtsverletzungen und die Sicherung der Handelswege werden als Gründe angeführt. Ein systematisches Konzept, das die unterschiedlichen Begründungen in Zusammenhang bringt und Kriterien für Entscheidungen entwickelt, gibt es bislang nicht. Die Diskussion findet jeweils auf den Einzelfall bezogen statt.

Termin
von: 
Freitag, 8. November 2013 - 18:00
bis: 
Sonntag, 10. November 2013 - 12:30

Kommune gemeinsam gestalten

Seminar der Stiftung MITARBEIT in Bielefeld

Die Veranstaltung ist stark praxisorientiert und richtet sich an Akteure aus Kommunen, Bürgerschaft, Wirtschaft, Vereinen und Verbänden, die ihre Kommune aktiv (mit)gestalten wollen. Im Mittelpunkt des Seminars steht die Frage, wie kooperative Prozesse zwischen der Kommune, den Bürger/innen und der lokalen Wirtschaft angestoßen und ausgestaltet werden können: Wo liegen die Ansatzpunkte und Chancen? Wie soll die richtige Beteiligungsmethode ausgewählt und der Kommunikationsprozess gestaltet werden? Welche Probleme können auftreten und welche Lösungswege gibt es?

 

Termin
von: 
Freitag, 11. Oktober 2013 - 12:00
bis: 
Samstag, 12. Oktober 2013 - 16:30

Kontrolle und striktes Export-Verbot für Rüstungsgüter

Forderungen der Humanistischen Union zur strikten Beschränkung von Waffenexporten

Die Humanistische Union (HU) unterstützt angesichts der bestürzenden Bilanz der deutschen Rüstungsexportpolitik die Bemühungen aus dem politischen Raum und Forderungen aus der Zivilgesellschaft, durch ein Rüstungsexportgesetz verbindliche und justitiable Regelungen für Kontrolle und strikte Zurückhaltung in diesem Bereich zu schaffen. Die HU fordert, den Rüstungsexport in sogenannte Drittstaaten außerhalb von NATO- und EU grundsätzlich zu verbieten.

Zielscheibe Mensch

Internationaler Kongress zu sozialen und gesundheitlichen Folgen des globalen Kleinwaffenhandels

Lange Zeit hatte die Friedensbewegung – auch die ärztliche Friedensorganisation IPPNW - ihren Blick besonders auf die Waffen gerichtet, die offensichtlich großen Schaden anrichten können: Atomwaffen, Interkontinentalraketen, Kampfflieger, Landminen. Aktuelle Zahlen des Roten Kreuzes belegen aber: 90 Prozent der Kriegsopfer sterben durch den Einsatz von Kleinwaffen, zwei Drittel durch Gewehrkugeln. Die meisten dieser Opfer sind Zivilisten aus Ländern des Südens.

Termin
von: 
Donnerstag, 30. Mai 2013 - 18:00
bis: 
Sonntag, 2. Juni 2013 - 12:30

Make It Binding

Petition der IFFF - Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit zu den Verhandlungen eines Waffenhandelskontrollvertrages (ATT)

Die Women's League for Peace and Freedom (WILPF) fordert die Aufnahme eines konkreten Gender-Kriteriums in dem ausgehandelten Text. Die Vertragskriterien sollten Staaten dazu verpflichten, einen internationalen Transfer von konventionellen Waffen dann nicht zu genehmigen, wenn ein begründetes Risiko besteht, dass die Waffen dazu verwendet werden könnten, Gender-basierte Gewalt, einschließlich Vergewaltigung und andere Formen sexualisierter Gewalt, auszuüben oder zu unterstützen.

 

Waffenhandel: 74 Prozent der Deutschen für Vertrag mit Menschenrechtsklausel

Amnesty fordert starken Waffenhandelsvertrag

Am 18.03.2013 beginnt in New York eine UNO-Konferenz, die einen internationalen Waffenhandelsvertrag aushandeln soll. Amnesty International fordert einen Vertrag, der Rüstungslieferungen verbietet, die zu schweren Menschenrechtsverletzungen oder Kriegsverbrechen beitragen.

Kontra den Wachstumszwang - alternative ökonomische Ansätze

Aktueller Newsletter der Eine Welt Internet Konferenz informiert über Initiativen, Print und Online-Ressourcen

In der Ankündigung des Newsletters heisst es: "Kaum ein Begriff oder Konzept ist weltweit nach wie vor so positiv besetzt wie Wachstum, Wirtschaftswachstum. In den Köpfen wird es häufig verbunden mit materiellem Wohlstand, Entwicklung, Stabilität, Arbeitsplätzen und Verringerung der Armut hier wie anderswo. Wachstumsjahre sind Erfolgsjahre, heißt es, Stagnation oder gar Rezession lauten dem gegenüber die Schreckgespenster, die es abzuwehren gilt. Doch der Schein trügt: Dass es mit mehr Wirtschaftswachstum allen besser geht, wird auch hierzulande unübersehbar widerlegt. Denn trotz Zunahme des Bruttoinlandsprodukts boomen Tafeln und Tauschbörsen.

Frauen als Opfer der Austeritätspolitik

Erklärung der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit anlässlich des internationalen Tages für die Beseitigung von Armut

Anlässlich des internationalen Tages für die Beseitigung von Armut am 17. Oktober weist die Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit (IFFF/ WILPF) auf die tragischen Folgen der Austeritätspolitik der Europäischen Union insbesondere für Frauen hin. Durch den Druck der Finanzmärkte ist die Politik in Europa vom drastischen Abbau öffentlicher Ausgaben, von Lohn- und Pensionskürzungen und vom Abbau der sozialen Sicherung geprägt, manchmal auch von Steuererhöhungen, die insbesondere die Armen und sozial Schwachen treffen.

 

Ressourcen – Menschen – Rechte: Konsequenzen der Rohstoffausbeutung in Mosambik

Wochenend-Seminar der Initiative Südliches Afrika (INISA) und des KoordinierungsKreisMosambik (KKM) in Berlin

Immer mehr Land wird in Mosambik an internationale Konzerne aus dem Bergbau-, Energie- und Tourismussektor vergeben. Gleichzeitig leben 80 Prozent der Mosambikaner_innen von der Subsistenzlandwirtschaft. Passen diese Entwicklungen mit den Zielen einer gerechten und nachhaltigen Entwicklung zusammen?

Termin
von: 
Freitag, 16. November 2012 - 18:00
bis: 
Sonntag, 18. November 2012 - 12:30

Wissenschaft für die Praxis

Aktuelle Forschungsprojekte des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa)

Im Rahmen des ifa-Forschungsprogramms "Kultur und Außenpolitik" werden aktuell acht neue Forschungsprojekte zu Themen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik (AKBP) bearbeitet. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entwickeln dabei Empfehlungen für künftige außenkulturpolitische Maßnahmen. Ein aktuelles Projekt befasst sich mit den Zusammenhängen von Medien und Konflikt.

Landgrabbing - Gefährdung des Friedens? Das Kapital entdeckt das Land

Pax Christi Studientag in Mainz

Landgrabbing ist derzeit in aller Munde, da es zunehmend die Ernährungssicherung der Länder des globalen Südens gefährdet. Private Investor/innen und staatliche Akteure sichern sich durch Auslandsdirektinvestitionen und mittels langfristiger Pacht und Kaufverträge große Agrarflächen. Die dort angebauten Nahrungsmittel und Energiepflanzen dienen vor allem dem Export und somit der Ernährungs- und Energiesicherung der Investorländer.

Termin
von: 
Samstag, 15. September 2012 - 10:00
bis: 
Samstag, 15. September 2012 - 16:15

Rohstoffe für die Reichen – Lebensbedingungen der Armen

Hearing von Brot für die Welt und Misereor in Berlin

Mehr als 50 Entwicklungs- und Schwellenländer in Afrika, Asien und Lateinamerika sind reich an Erdöl, Erdgas und mineralischen Rohstoffen. Viele Menschen in diesen Ländern haben gehofft, dass der Abbau und der Export dieser Bodenschätze ihrem Land Wohlstand bringen würde. Doch stattdessen geht die Rohstoffgewinnung dort sehr oft mit Menschenrechtsverletzungen, Umweltproblemen oder gewaltsam ausgetragenen Konflikten einher. Die Gewinne kommen nur Wenigen zugute, während die in Armut lebende Bevölkerung häufig noch ärmer wird.

Termin
von: 
Donnerstag, 13. September 2012 - 9:00
bis: 
Donnerstag, 13. September 2012 - 17:00

Einseitige Wirtschaftsbeziehungen - Ursachen für die Flucht nach Europa?

Tagung der Evangelischen Akademie im Rheinland

Der wachsende Migrationsdruck auf die Außengrenzen Europas ist eine Folge der sich stetig verschlechternden Lebensbedingungen in Afrika, dem Kontinent, der in besonderem Maße von den negativen Folgen der Globalisierung betroffen ist. Die Europäische Union und der Westen profitieren vom Zugang zu Energiequellen aus den Regionen sowie zu den so genannten „seltenen Erden“ und beuten die heimischen Fischfanggründe durch unseriöse Handelsabkommen aus. Gleichzeitig zerstören sie die lokalen Märkte, indem sie sie mit eigenen hoch subventionierten Produkten überschwemmen.

Termin
von: 
Freitag, 7. September 2012 - 13:00
bis: 
Samstag, 8. September 2012 - 15:00

Geschäfte vor Menschenrechten

IPPNW und pax christi kritisieren Deutsche Bank

Friedensorganisationen kritisieren Finanzgeschäfte mit Firmen, die in den besetzen palästinensischen Gebieten völkerrechtlich illegal tätig sind. IPPNW und pax christi haben bei der Hauptversammlung der Deutschen Bank am 31.Mai 2012 in Frankfurt an das Geldinstitut appelliert, sich bei seinen Geschäften an internationales Recht zu halten. Dazu gehöre auch, sich nicht an atomarer Aufrüstung zu beteiligen.

Online-Petition: Hände hoch für Waffenkontrolle!

Amnesty International fordert starken Waffenkontrollvertrag

Jede Minute stirbt ein Mensch durch Waffengewalt - das sind eine halbe Million Menschen jedes Jahr. Amnesty International fordert strikte Regeln für den weltweiten Waffenhandel. Hunderttausende werden mit Waffen bedroht, unterdrückt und verletzt. Es gibt klare internationale Regeln für den Handel mit Bananen und Dinosaurierknochen, jedoch nicht für die Lieferung von Maschinenpistolen, Panzern und anderen konventionellen Rüstungsgütern. Die bestehenden nationalen und internationalen Exportkontrollen sind lückenhaft.

 

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