Wirtschaft

EU-Sicherheitspolitik: Der (un)aufhaltsame Weg Europas zur militärischen Großmacht?

Podiumsdiskussion in Frankfurt (M)

2012 erhielt die EU den Friedensnobelpreis. Gleichzeitig wird die militärische Komponente der EU intensiviert und eine verstärkte sicherheitspolitische und militärische Kooperation innerhalb der EU umgesetzt. Wie verträgt sich das mit dem vielbeschworenen Europa als „Raum des Friedens, der Freiheit und des Rechts“?

Termin
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Mittwoch, 28. August 2019 - 19:00
bis: 
Mittwoch, 28. August 2019 - 21:00

Autonome Waffensysteme – Realitäten und Imaginationen zukünftiger Kriegführung

Wissenschaftliche Fachtagung und Öffentliche Podiumsdiskussion vom HIIG in Berlin

Die Veranstaltung von dem Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) umfasst eine wissenschaftliche Fachtagung als auch eine öffentliche Podiumsdiskussion mit Publikumsbeteiligung. Es wird diskutiert, welche vermeintlichen Gewissheiten um LAWS als ‘realistisch’ gelten müssen. Welche politischen Konsequenzen und ethischen Problemstellungen erwachsen aus ihrer Entwicklung – oder auch nur der prinzipiellen Möglichkeit ihrer Verwirklichung?

Termin
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Donnerstag, 4. Juli 2019 (Ganztägig)
bis: 
Donnerstag, 4. Juli 2019 (Ganztägig)

Durst?! Die Welt im Wassermangel

Podiumsdiskussion von Global Water Dances Performance Kollektiv Berlin

Im Rahmen des Global Water Dances Minifestivals findet die Podiumsdiskussion "Durst?! Die Welt im Wassermangel" am 13. Juni in Berlin statt. Es wird einen filmischen Ausschnitt aus dem Projekt Global Water Dances geben. Kurze Inputreferate bieten Einstieg für Diskussionen; Gedanken und Lösungen von Berlin, über die EU bis zum Globalen Süden.

Termin
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Donnerstag, 13. Juni 2019 - 18:30

Kleinwaffenhersteller im Visier: "Sig Sauer" und "Heckler&Koch"

Podiumsgespräch mit Holger Rothbauer, Carola Hausotter, Lotta Ramhorst und Charlotte Kehne im Hospitalhof
Mehrere Gerichtsverfahren verschaffen deutschen Kleinwaffenherstellern derzeit eine ungewollte Aufmerksamkeit. Am 21. Februar 2019 wurden zwei ehemalige Mitarbeitende von Heckler & Koch wegen illegaler Waffenexporte nach Mexiko zu Bewährungsstrafen verurteilt. Von Heckler & Koch selbst soll der Verkaufserlös der illegalen Geschäfte in Millionenhöhe eingezogen werden.
Termin
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Mittwoch, 10. April 2019 - 19:00

Land - Leute - Lucha - Kämpfe um Land und Selbstbestimmung in Zentralamerika

Tagung der Evangelische Akademie Bad Boll

Die Ausbeutung natürlicher Ressourcen schreitet in Zentralamerika voran. Bergbau, Wasserkraft und Monokulturen gefährden Naturräume und die Lebensgrundlagen der betroffenen Gemeinden.

Termin
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Freitag, 22. März 2019 (Ganztägig)
bis: 
Sonntag, 24. März 2019 (Ganztägig)

Kolumbien: Menschenrechtsschutz muss Vorrang haben vor Wirtschaftsinteressen

Pressemitteilungen von Amnesty International und pax christi anlässlich einer Wirtschaftskonferenz

Während Kolumbiens Außenminister Carlos Holmes Trujillo García in Deutschland für Wirtschaftsinvestitionen in seinem Heimatland wirbt, eskaliert dort weiter die Gewalt gegen die Zivilgesellschaft. 109 Menschenrechtsverteidiger fielen allein in diesem Jahr Anschlägen zum Opfer. Erst im September wurden erneut zwei Angehörige von Aktivisten getötet, die sich gegen das von der deutschen KfW-Ipex-Bank mitfinanzierte Wasserkraftwerk Hidroituango engagieren.

Lateinamerikatage 2018

pbi Deutschland eröffnet Veranstaltungsreihe in Hamburg

Am 11. Oktober eröffnet pbi Deutschland die Lateinamerikatage 2018 mit der Veranstaltung „Frauen für die Menschenrechte - Cristina Auerbach“.

Das Engagement von Cristina Auerbach beginnt im Februar 2006, als bei einer Explosion in der Mine Pasta de Conchos, im Bundesstaat Coahuila im Norden von Mexiko 65 Minenarbeiter eingeschlossen werden. Schnell gibt der Minenbetreiber die Suche und Bergung der Körper auf. Weder die Betreiber noch die Behörden werden für die Verletzung der Sicherheitsstandards in der Mine zur Rechenschaft gezogen.

Termin
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Donnerstag, 11. Oktober 2018 - 19:00

Crashkurs Rohstoffpolitik

Veranstaltung von PowerShift und INKOTA in Dresden
Die deutsche Industrie ist der weltweit fünftgrößte Importeur von metallischen Rohstoffen. Auf Druck der Industrie bemühen sich die Bundesregierung und die EU, mit politischen Instrumenten die „Versorgungssicherheit“ deutscher Unternehmen zu gewährleisten. Umwelt-, Sozial- und Entwicklungsanliegen spielen dabei eine untergeordnete Rolle, obwohl der Rohstoffabbau häufig mit Menschenrechtsverletzungen und Umweltverschmutzung einhergeht.

Termin
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Freitag, 12. Oktober 2018 - 11:00
bis: 
Samstag, 13. Oktober 2018 - 17:00

Gipfel für globale Solidarität

Zivilgesellschaftlicher Alternativgipfel in Hamburg

Ein Bündnis von mehr als 75 Organisationen lädt für den 5. und 6. Juli 2017 zum „Gipfel für globale Solidarität“ mit vielen internationalen Referent/innen ein. Die Veranstalter schreiben: "Die G20 verteidigt ein System, das die soziale Ungleichheitauf die Spitze treibt. Wir zeigen die Zusammenhänge der globalen Probleme auf und diskutieren Alternativen, die zu einer Lösung führen können.

Termin
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Mittwoch, 5. Juli 2017 (Ganztägig)
bis: 
Donnerstag, 6. Juli 2017 (Ganztägig)

Business, Conflict & Human Rights Course

Training at swisspeace

Businesses are commonly seen as the ‘bad guys’ in conflict-affected contexts. However, the roles businesses play in such environments are more complex. While some companies have been accused of committing human rights violations and exacerbating conflicts, others have been commended for advocating a peaceful resolution to conflict or actively engaging in international peace initiatives.

Termin
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Donnerstag, 10. November 2016 (Ganztägig)
bis: 
Samstag, 12. November 2016 (Ganztägig)

Rüstungsproduktion, Waffenexporte und Friedensethik

Tagung der Evangelischen Akademie Loccum

Bei Entscheidungen über Rüstungsexporte steht die Bundesregierung immer wieder vor schwierigen Zielkonflikten zwischen verteidigungs-, struktur-, sicherheits- und wirtschaftspolitischen Erwägungen. Bestimmte wehrtechnische Kernkompetenzen und Schlüsseltechnologien der deutschen Industrie sind verteidigungspolitisch erforderlich, können aber ohne Exporte nicht aufrecht erhalten werden. Besonders bei Exporten außerhalb von EU und NATO muss dann zwischen dem deutschen verteidigungspolitischen Interesse und der Situation im Empfängerland abgewogen werden.

Termin
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Dienstag, 1. September 2015 - 15:00
bis: 
Donnerstag, 3. September 2015 - 12:30

Zwischen Elmau und Addis Abeba: Deutschlands Beitrag für Frieden und nachhaltige Entwicklungsziele

Fachgespräch zur Post-2015-Agenda veranstaltet von forumZFD

Im September verabschiedet die Staatengemeinschaft nachhaltige Entwicklungsziele (SDG), die bis 2030 die internationale Politik bestimmen sollen. Diese neue Agenda löst die alten, auf entwicklungspolitische Ziele fokussierten Millenniumsziele ab. Die Millenniumsziele hatten friedenspolitische Fragen nicht im Blick. Das soll sich nun ändern, denn Kriege, Konflikte und fragile Staaten hemmen Entwicklung und die Bekämpfung von Hunger und Armut.

Termin
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Montag, 22. Juni 2015 - 17:00
bis: 
Montag, 22. Juni 2015 - 19:00

Der Gipfel globaler Verantwortung(slosigkeit): Ein Plädoyer für Nachhaltigkeit anstelle militärischer Aufrüstung

Kommentar von Conrad Schetter, Wissenschaftlicher Direktor des BICC, zum G7 Gipfel

Die G7 ist sicherlich kein Hort der partizipativen Gestaltung der Welt, sondern vielmehr der elitäre Zusammenschluss sieben gleichgesinnter westlicher Industriestaaten. Mit dem bewussten Ausschluss Russlands sowie dem Fernhalten aufstrebender Mächte wie China, Indien, Brasilien oder der Türkei kontrastiert das Zusammentreffen eine sich immer stärker herausbildende, multipolare Weltordnung. Das Treffen mit verlesenen afrikanischen Staatschefs am Rande des Gipfels wirkt daher weniger partizipativ als imperial.

Eine neue Politik für globale Gerechtigkeit - Zivilgesellschaftliche Forderungen zur deutschen G7-Präsidentschaft

Kampagne #MailanMerkel von VENRO und das Forum Umwelt und Entwicklung

#MailanMerkel: Für globale Gerechtigkeit! - Deine Stimme gegen Armut - April 2015 - Die Bundesregierung ist Gastgeberin des Gipfeltreffens der Staats- und Regierungschefs der Gruppe der Sieben (G7) am 7. und 8. Juni 2015 in Elmau bei München. Wir – VENRO und das Forum Umwelt und Entwicklung – fordern die Bundesregierung dazu auf, ihre Präsidentschaft zu nutzen, eine neue Politik einzuleiten: Die Bundesregierung muss Gerechtigkeit ganz oben auf ihre Agenda setzen.

Keine Rohstoffe aus Kriegsökonomien

Erklärung der pax christi-Kommission Solidarität für Zentralafrika

pax christi Erklärung vom 10. Juli 2014 (Berlin): pax christi fordert eine rechtsverbindliche EU-Direktive zur verantwortungsvollen Beschaffung von Rohstoffen aus Konfliktregionen. Erklärung der Kommission Solidarität mit Zentralafrika. Der Osten der Demokratischen Republik Kongo ist reich an Rohstoffen, die über mafiöse Handelswege auf den Weltmarkt geschleust werden. Warlords, die den Zugriff auf den Gold-, Zinn- und Coltan-Abbau haben, fahren riesige Gewinne ein, mit denen sie wiederum Milizen finanzieren.

More conflict-free mines in Congo

Enough Project identifies early signs of success four years after enactment of Dodd-Frank “conflict minerals” legislation

Market changes spurred by the 2010 Dodd-Frank law on conflict minerals have helped significantly reduce the involvement of armed groups in eastern Democratic Republic of Congo (“Congo”) in the mines of three out of the four conflict minerals according to an investigation by the 'Enough Project - The project against genocide and crimes against humanity' based in Washington.

Handel mit Konfliktrohstoffen: Geht die EU weit genug?

Seminar des Deutschen Instituts für Menschenrechte und der Humboldt-Viadrina School of Governance in Berlin

Die EU-Kommission hat am 5. März unter Federführung der Generaldirektion Handel einen Regulierungsvorschlag zum Handel mit Konfliktrohstoffen vorgelegt. Die Regulierung soll Sorgfaltspflichten für europäische Akteure in der Rohstofflieferkette konkretisieren. Der Vorschlag orientiert sich am US-amerikanischen Dodd-Frank-Act, mit dem die Vereinigten Staaten seit 2010 Unternehmen unter anderem zur Offenlegung der Herkunft von Rohstoffen, insbesondere von Zinn, Tantal, Wolfram und Gold, verpflichten.

Termin
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Donnerstag, 15. Mai 2014 - 18:00
bis: 
Donnerstag, 15. Mai 2014 - 20:15

Nationaler Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte

Gemeinsames Papier von Cora und Forum Menschenrechte

Das Forum Menschenrechte und CorA - Corporate Accountability. Netzwerk für Unternehmensverantwortung haben zum Nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte, Anforderungen an den Umsetzungsprozess in Deutschland formuliert.

Brot für die Welt: EU-Vorschlag zu Konfliktrohstoffen greift zu kurz

Brot für die Welt Medieninformation, Berlin /Brüssel, 05.03.2014: Die EU bereitet eine Initiative zu Konfliktrohstoffen vor, die heute von EU-Handelskommissar Karel de Gucht in Brüssel vorgestellt werden soll. Die Maßnahmen der vorgeschlagenen Initiative, deren Entwurf Brot für die Welt vorliegt, sind nach Auffassung des evangelischen Hilfswerks noch zu schwach.

Zeit für Gerechtigkeit

Themenwoche der Friedrich Ebert Stiftung in Berlin

Gute Arbeit ist ein zentrales Element gerechter Gesellschaften. Und sie ist ein Menschenrecht, unabhängig von den sozialen, kulturellen oder ökonomischen Grundlagen eines Landes. Unter »guter Arbeit« verstehen wir: Recht auf Arbeit, freie Arbeitsplatzwahl, gute und faire Bedingungen, Schutz vor Arbeitslosigkeit, gleicher Lohn für gleiche Arbeit und freie Gewerkschaften.

Termin
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Montag, 10. März 2014 - 18:00
bis: 
Donnerstag, 13. März 2014 - 15:00

Communities in focus. Wie kann Entwicklung im Kontext von Rohstoffinvestitionen gelingen?

Fachgespräch und Vorstellung der Publikation "Compensation Matters. An overview on practices and strategies" in Berlin
Im Rahmen einer integrierten Rohstoffstrategie will sich auch die neue Bundesregierung verstärkt für die Sicherung der Rohstoffversorgung auf den Weltmärkten und den Abbau von Handelshemmnissen für die deutsche Wirtschaft einsetzen. Umwelt- und Sozialstandards im internationalen Rohstoffabbau sollen über die Entwicklungspolitik verbessert werden, wie der Koalitionsvertrag ausführt.
 
 
Termin
von: 
Montag, 10. März 2014 - 19:00
bis: 
Montag, 10. März 2014 - 21:30

Rohstoffe und Konflikte: Gewaltökonomie und politische Verantwortungslinien in Zentralafrika

Podiumsdiskussion veranstaltet von Ökumenisches Netz Zentralafrika in Berlin

Anlässlich der Alternativen Rohstoffwoche lädt das Ökumenische Netz Zentralafrika zu einer Podiumsdiskussion am 14. Oktober 2013 ein. Der Handel mit den wertvollen mineralischen Rohstoffen in der DR Kongo ist ein wichtiger Faktor, der den anhaltenden bewaffneten Konflikt in der Region verschärft.

Termin
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Montag, 14. Oktober 2013 - 10:00
bis: 
Montag, 14. Oktober 2013 - 12:00

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