Religion

Workshop „Kultur und Religion“

Call for Contributions der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung (AFK). Einsendeschluss: 1.August 2011

Der „Arbeitskreis Kultur und Religion“ wurde auf der AFK-Jahrestagung in Villigst im April 2011 mit dem Ziel der inter- bzw. transdisziplinären Erforschung kultureller und religiöser Aspekte von Frieden und Konflikt gegründet. Durch die Arbeit des AKs sollen in der deutschsprachigen Friedens- und Konfliktforschung somit auch jene relevanten Disziplinen stärker verankert werden, die bislang eine eher nachgeordnete Rolle spielen. Dazu zählen unter anderem: Ethnologie, Postkoloniale Studien, Anthropologie, Religionswissenschaften, Cultural Studies, Kunstgeschichte etc.

Dialog: Johan Galtung und Hans Küng

Religion und Frieden: Szenische Lesung „Globalizing God“. Veranstaltung des Instituts für Friedenspädagogik Tübingen

Wie hört es sich an, wenn nicht nur Jesus und Mohammed, sondern auch Buddha, Lao Tse oder Konfuzius gemeinsam über Frieden diskutieren? Der international bekannte Friedensforscher Johan Galtung hat sich seine Gedanken gemacht und das Landestheater Tübingen diese für eine szenische Lesung interpretiert. Im Anschluss an diese Aufführung begeben sich Johan Galtung und Hans Küng in einem Dialog auf die gemeinsame Suche nach den friedensstiftenden Ansätzen von Religionen und Spiritualität. (Szenische Lesung und Dialog sind in deutscher Sprache.)

Termin
von: 
Freitag, 15. Juli 2011 - 20:00
bis: 
Freitag, 15. Juli 2011 - 22:00

Politische Konkretionen der Sorge um einen gerechten Frieden – nicht nur in Afghanistan

Vortrag und Diskussion mit Andreas Zumach

Als UNO-Korrespondent, Journalist, Friedens- und Konfliktforscher verfolgt Andreas Zumach die Entwicklung des Völkerrechts und der internationalen Organisationen einschließlich der Konflikte in der Golfregion seit mehr als fünfzehn Jahren. Die Veranstalter fragen nach den Konsequenzen seiner These, dass politische Emanzipation nicht durch militärische Stärke zu erreichen ist.

Termin
von: 
Mittwoch, 29. Juni 2011 - 19:00
bis: 
Mittwoch, 29. Juni 2011 - 19:00

Unversöhntes Ruanda?

Studientagung von pax christi und dem Versöhnungsbund e.V.

„Versöhnung“ ist ein vielfältig bemühter Begriff in Ruanda. Unmittelbar nach dem Genozid von 1994 haben zahlreiche Akteure begonnen, den Schmerz und die Wunden zu bearbeiten, die die grausamen Ereignisse in der Psyche der Menschen hinterlassen haben. Von Regierungsseite aus ist der Versöhnungsdiskurs Teil der nationalen Aufbauarbeit. Von „Hutus“ und „Tutsis“ und ihren verschiedenen kollektiven Interessen soll im neuen Ruanda keine Rede mehr sein. Stattdessen setzt die Regierung auf wirtschaftliche Entwicklung.

Termin
von: 
Freitag, 29. April 2011 - 19:00
bis: 
Samstag, 30. April 2011 - 18:00

Zeit zu handeln

Konsequenzen aus dem Kairos-Palästina-Dokument – Tagung in Bad Boll

"Die Stunde der Wahrheit: Ein Wort des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe aus der Mitte des Leidens der Palästinenser und Palästinenserinnen" haben palästinensische Theologinnen und Theologen ihren Aufschrei genannt. Es ist ein Wort der Liebe, weil es im Feind Gottes Antlitz sieht, es ist ein Wort des Glaubens, weil es in der christlichen Tradition wurzelt und es ist ein Wort der Hoffnung, weil es den Blick nach vorne richtet, auf ein Ende der Besatzung und ein friedliches Zusammenleben.

Termin
von: 
Freitag, 20. Mai 2011 - 19:15
bis: 
Sonntag, 22. Mai 2011 - 13:00

Feindbild Islam

Islamophobie oder Religionskritik?

Es gehört zum weit verbreiteten Konsens im christlich-islamischen Verhältnis, dass der Islam seit Jahrhunderten das Opfer christlich-abendländischer Arroganz und Expansionsbestrebungen sei. Dies wird belegt mit den Kreuzzügen, dem Kolonialismus, heutigen Militäroperationen im Irak und in Afghanistan, Mohammed-Karikaturen, Vorbehalte gegen den Bau von Moscheen oder die Islam-Darstellung in den Medien. So habe die westliche Welt im Islam ein neues Feindbild gesucht und gefunden.

Termin
von: 
Freitag, 25. Februar 2011 - 16:30
bis: 
Sonntag, 27. Februar 2011 - 12:45

Ehre sei Gott und Friede auf Erden

Die Internationale Ökumenische Friedenskonvokation in Kingston/ Jamaika 2011

Die ökumenische Bewegung war von Beginn an eine Friedensbewegung. Einer der Kernsätze der ersten Weltkirchenkonferenz 1948 in Amsterdam, der Gründungsversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen, lautet: „Krieg darf nach Gottes Willen nicht sein“. Bei der 6. ÖRK-Vollversammlung in Vancouver 1983 wurde im so genannten Konziliaren Prozess eine integrale Verknüpfung der Themen Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung vorgenommen. Diese Tradition bedeutete u. a.

Termin
von: 
Freitag, 10. Dezember 2010 - 15:00
bis: 
Sonntag, 12. Dezember 2010 - 12:30

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