Religion

Muslime und Mediation. Konfliktklärung im islamischen Kontext

Tagung an der Evangelischen Akademie Bad Boll

Das Fremde und Unbekannte kann Ängste auslösen und zu Abwehr und Ablehnung führen. Es braucht Zeit, die Irritationen, die sich daraus entwickeln, zu hinterfragen. Hier setzt der Workshop an und vermittelt einerseits Wissen und Erfahrungen zu innerislamisch geprägten Konfliktkulturen und stärkt andererseits interkulturelle und interreligiöse Kompetenz und Sensibilität.

Termin
von: 
Freitag, 30. Januar 2015 - 17:30
bis: 
Sonntag, 1. Februar 2015 - 14:00

„In der noch nicht erlösten Welt … für Recht und Frieden... zu sorgen“. Frieden, Gerechtigkeit, Recht und staatliche Gewalt im Kontext von Just Policing

Tagung an der Evangelischen Akademie Villigst

Die Präambel der UN-Charta aus dem Jahr 1945 nennt den Krieg eine Geißel der Menschheit, die es zu überwinden gelte.  Die Weltversammlung der Kirchen erklärte im Jahr 1948 den Krieg als unvereinbar mit Gottes Willen. Die  friedensethische  Grundposition der  Evangelischen Kirche in Deutschland wie auch die ökumenische Bewegung heute richten sich aus am  Leitbild des gerechten  Friedens.

Termin
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Dienstag, 20. Januar 2015 - 16:00
bis: 
Mittwoch, 21. Januar 2015 - 16:30

Die Zukunft, die wir meinen - Leben statt Zerstörung

Oekumenische Versammlung 2014 in Mainz

Eine Oekumenische Versammlung wird für 30. April bis 4. Mai 2014 nach Mainz am Rhein einberufen. Sie soll den gemeinsamen Weg von Christen, Initiativen und Kirchen für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung fortsetzen („Konziliarer Prozess“). Die Unterzeichnenden für die Einladung wollen das Zeugnis von Christen und ihrer Weltverantwortung befördern. Die Zusammenkunft wird die Ergebnisse der Zehnten Vollversammlung des Oekumenischen Rates der Kirchen aufgreifen.

Termin
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Mittwoch, 30. April 2014 - 9:15
bis: 
Sonntag, 4. Mai 2014 - 13:00

Religionsfreiheit - ein bedrohtes Menschenrecht

Tagung an der Evangelischen Akademie im Rheinland

Das Thema Religion und Politik ist vor einigen Jahren mit Macht auf die Bühne öffentlicher Wahrnehmung zurückgekehrt.Die  Nachrichten weisen uns immer wieder auf die gewalttätigen Auseinandersetzungen hin, mit denen die freie Religionsausübung massiv eingeschränkt und behindert wird. Immer mehr Menschen werden wegen ihres Glaubens verfolgt. Angehörige religiöser Minderheiten haben es in Ländern, die von einer Mehrheitsreligion geprägt sind, häufig schwer.

Termin
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Freitag, 18. Oktober 2013 - 15:00
bis: 
Samstag, 19. Oktober 2013 - 16:45

Religionen – Global Player in der Internationalen Politik?

Tagung an der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) - 1. und 2. Februar 2013

Ausgehend vom Säkularisierungsparadigma wurde der Religion lange Zeit nur wenig Bedeutung beigemessen – vor allem im wissenschaftlichen Diskurs, allen voran in den Politischen Wissenschaften. Dies betraf insbesondere die Disziplin der Internationalen Beziehungen, steht letztlich die Entstehung des internationalen Staatensystems doch in einem engen Zusammenhang mit dem Westfälischen Frieden, bei dem die Religion ihre Bedeutung als Basis der Außenpolitik scheinbar endgültig verlor.

Termin
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Freitag, 1. Februar 2013 - 13:30
bis: 
Samstag, 2. Februar 2013 - 18:30

Gewaltlosigkeit im Islam - Wie sich Muslime für den Frieden einsetzen

Tagung an der Evangelische Akademie im Rheinland

Gewaltlosigkeit wird gemeinhin als Besonderheit insbesondere des Buddhismus und des Hinduismus angesehen. Mahatma Gandhi gilt als Vertreter eines modernen Pazifismus und eines gewaltlosen Widerstands, der Indien erfolgreich in die Unabhängigkeit führte. Aus dem Handeln Jesu leiten christliche Gemeinschaften ebenso einen Verzicht auf Gewalt und Krieg ab. Friedenskirchen wie die Quäker oder die Methodisten treten für einen pazifistischen Weg ein. Doch auch im Islam gibt es Beispiele für einen gewaltlosen Kurs.

Termin
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Freitag, 16. November 2012 - 14:00
bis: 
Samstag, 17. November 2012 - 15:00

Föderalismus als Konfliktregelung – auch gegenüber islamischen Fundamentalisten?

Podiumsdiskussion des BICC in Bonn

Vielvölkerstaaten gelten häufig als instabil - bietet Föderalismus eine Lösung oder ist er ein Teil des Problems? Nigeria gehört zu den wenigen Versuchen in Afrika, Vielfalt durch Föderalismus einzubinden. Aber auch hier zeigen sich kulturelle und ethnische Spannungen, die in religiösem Fundamentalismus münden.

Termin
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Donnerstag, 30. August 2012 - 18:00
bis: 
Donnerstag, 30. August 2012 - 21:00

Religiöse Gemeinschaften – Global Player in der Internationalen Politik?

Jahrestagung 2012 des DVPW-Arbeitskreises "Politik und Religion"

Ausgehend vom Säkularisierungsparadigma wurde der Religion lange Zeit nur wenig Bedeutung beigemessen – vor allem im wissenschaftlichen Diskurs, allen voran in den politischen Wissenschaften. Dies betraf insbesondere die Disziplin der Internationalen Beziehungen, steht letztlich die Entstehung des internationalen Staatensystems doch in einem engen Zusammenhang mit dem Westfälischen Frieden, bei dem die Religion ihre Bedeutung als Basis der Außenpolitik scheinbar endgültig verlor. Mittlerweile ist allerdings von einer Revitalisierung der Religion die Rede.

Termin
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Freitag, 29. Juni 2012 - 13:30
bis: 
Sonntag, 1. Juli 2012 - 13:00

Menschenrechte – immer noch eine Aufgabe für die Kirche!

Tagung der Evangelischen Akademie Villigst

In Antwort auf den Zweiten Weltkrieg und die Terrorherrschaft des Nationalsozialismus waren die christlichen Kirchen insbesondere im Ökumenischen Rat eine treibende Kraft bei der Entwicklung der Menschenrechte. Dies hat 1948 zur Mitgestaltung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte geführt und sich in vielfältiger Weise fortgesetzt. Auch im Bereich der Evangelischen Kirchen in Deutschland haben sich viele Christen und Christinnen beispielsweise im  Antiapartheidskampf gegen die Verletzung von Menschenrechten gewandt.

Termin
von: 
Donnerstag, 26. April 2012 - 12:30
bis: 
Freitag, 27. April 2012 - 15:30

Nigeria vor Eskalation des Konflikts

EED warnt vor Instrumentalisierung der Religionen im Konflikt und ruft alle Parteien zu strikter Gewaltenthaltung auf

"Die anhaltenden Gewaltausbrüche in Nigeria führen zu einer Destabilisierung des politischen Systems im Land. Der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) warnte in Bonn vor einer Instrumentalisierung der Religionen im Konflikt und rief alle Parteien zu strikter Gewaltenthaltung auf. "Die sich vermengenden sozialen, politischen, ökonomischen und religiösen Konflikte müssen auf Basis der Menschenrechte und der Demokratie im Land gelöst werden", so Katja Hansen, Nigeria-Referentin im EED.

Säkular oder sakral? Militär und Kirche zwischen religiöser Sinnstiftung und politischer Vereinnahmung

Tagung der Evangelischen Akademie Villigst in Mainz

Zehn Jahre haben sich die Kirchen während der weltweiten Dekade zur Überwindung von Gewalt dafür eingesetzt, den Geist, die Logik und die Praxis der Gewalt theologisch zu delegitimieren. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) spricht sich in ihrer Friedensdenkschrift „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ deutlich für die vorrangige Option der Gewaltfreiheit aus und setzt dem rechtserhaltenden militärischen Gewaltgebrauch enge Grenzen.

Termin
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Dienstag, 24. Januar 2012 - 14:30
bis: 
Mittwoch, 25. Januar 2012 - 15:00

Religionsfreiheit. Ein umkämpftes Menschenrecht

Vortrag im Zentrum Ökumene der EKHN, Frankfurt am Main

Die Menschenrechte sind ein kostbares Gut. Gilt das auch für Religionsfreiheit? Die Veranstaltung soll klären, was Religionsfreiheit überhaupt bedeutet: Die Freiheit, überall missionieren zu können? Ein grundsätzlicher Anspruch auf Gleichbehandlung aller Religionen? Wo sind die Grenzen? Ist jede Form der Religionsausübung zu schützen? Auch Praktiken von Scientologen, die Ablehnung von Bluttransfusionen bei den Zeugen Jehovas oder religiöse Kleidervorschriften? Wie verhalten wir uns, wenn in Ausübung religiöser Traditionen Menschenwürde und Menschenrechte verletzt werden?

Termin
von: 
Freitag, 4. November 2011 - 17:00
bis: 
Freitag, 4. November 2011 - 19:30

"Die Deutsche Islam Konferenz - Forum für Integration? Auf der Suche nach einer gemeinsamen Zukunft"

Interreligiöse Tagung der Akademie im Rheinland

Deutschland ist durch muslimische Zuwanderer religiös und kulturell vielfältiger geworden. Die DIK soll dazu beitragen, angesichts dieser Veränderungen den Austausch und letztlich den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern. Dabei geht es den Initiatoren vor allem darum, Gemeinsamkeiten zu stärken, Unterschiede zu bewältigen und Teilhabe zu fördern.

Termin
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Freitag, 15. Juli 2011 (Ganztägig)
bis: 
Samstag, 16. Juli 2011 (Ganztägig)

Workshop „Kultur und Religion“

Call for Contributions der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung (AFK). Einsendeschluss: 1.August 2011

Der „Arbeitskreis Kultur und Religion“ wurde auf der AFK-Jahrestagung in Villigst im April 2011 mit dem Ziel der inter- bzw. transdisziplinären Erforschung kultureller und religiöser Aspekte von Frieden und Konflikt gegründet. Durch die Arbeit des AKs sollen in der deutschsprachigen Friedens- und Konfliktforschung somit auch jene relevanten Disziplinen stärker verankert werden, die bislang eine eher nachgeordnete Rolle spielen. Dazu zählen unter anderem: Ethnologie, Postkoloniale Studien, Anthropologie, Religionswissenschaften, Cultural Studies, Kunstgeschichte etc.

Dialog: Johan Galtung und Hans Küng

Religion und Frieden: Szenische Lesung „Globalizing God“. Veranstaltung des Instituts für Friedenspädagogik Tübingen

Wie hört es sich an, wenn nicht nur Jesus und Mohammed, sondern auch Buddha, Lao Tse oder Konfuzius gemeinsam über Frieden diskutieren? Der international bekannte Friedensforscher Johan Galtung hat sich seine Gedanken gemacht und das Landestheater Tübingen diese für eine szenische Lesung interpretiert. Im Anschluss an diese Aufführung begeben sich Johan Galtung und Hans Küng in einem Dialog auf die gemeinsame Suche nach den friedensstiftenden Ansätzen von Religionen und Spiritualität. (Szenische Lesung und Dialog sind in deutscher Sprache.)

Termin
von: 
Freitag, 15. Juli 2011 - 20:00
bis: 
Freitag, 15. Juli 2011 - 22:00

Politische Konkretionen der Sorge um einen gerechten Frieden – nicht nur in Afghanistan

Vortrag und Diskussion mit Andreas Zumach

Als UNO-Korrespondent, Journalist, Friedens- und Konfliktforscher verfolgt Andreas Zumach die Entwicklung des Völkerrechts und der internationalen Organisationen einschließlich der Konflikte in der Golfregion seit mehr als fünfzehn Jahren. Die Veranstalter fragen nach den Konsequenzen seiner These, dass politische Emanzipation nicht durch militärische Stärke zu erreichen ist.

Termin
von: 
Mittwoch, 29. Juni 2011 - 19:00
bis: 
Mittwoch, 29. Juni 2011 - 19:00

Unversöhntes Ruanda?

Studientagung von pax christi und dem Versöhnungsbund e.V.

„Versöhnung“ ist ein vielfältig bemühter Begriff in Ruanda. Unmittelbar nach dem Genozid von 1994 haben zahlreiche Akteure begonnen, den Schmerz und die Wunden zu bearbeiten, die die grausamen Ereignisse in der Psyche der Menschen hinterlassen haben. Von Regierungsseite aus ist der Versöhnungsdiskurs Teil der nationalen Aufbauarbeit. Von „Hutus“ und „Tutsis“ und ihren verschiedenen kollektiven Interessen soll im neuen Ruanda keine Rede mehr sein. Stattdessen setzt die Regierung auf wirtschaftliche Entwicklung.

Termin
von: 
Freitag, 29. April 2011 - 19:00
bis: 
Samstag, 30. April 2011 - 18:00

Zeit zu handeln

Konsequenzen aus dem Kairos-Palästina-Dokument – Tagung in Bad Boll

"Die Stunde der Wahrheit: Ein Wort des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe aus der Mitte des Leidens der Palästinenser und Palästinenserinnen" haben palästinensische Theologinnen und Theologen ihren Aufschrei genannt. Es ist ein Wort der Liebe, weil es im Feind Gottes Antlitz sieht, es ist ein Wort des Glaubens, weil es in der christlichen Tradition wurzelt und es ist ein Wort der Hoffnung, weil es den Blick nach vorne richtet, auf ein Ende der Besatzung und ein friedliches Zusammenleben.

Termin
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Freitag, 20. Mai 2011 - 19:15
bis: 
Sonntag, 22. Mai 2011 - 13:00

Feindbild Islam

Islamophobie oder Religionskritik?

Es gehört zum weit verbreiteten Konsens im christlich-islamischen Verhältnis, dass der Islam seit Jahrhunderten das Opfer christlich-abendländischer Arroganz und Expansionsbestrebungen sei. Dies wird belegt mit den Kreuzzügen, dem Kolonialismus, heutigen Militäroperationen im Irak und in Afghanistan, Mohammed-Karikaturen, Vorbehalte gegen den Bau von Moscheen oder die Islam-Darstellung in den Medien. So habe die westliche Welt im Islam ein neues Feindbild gesucht und gefunden.

Termin
von: 
Freitag, 25. Februar 2011 - 16:30
bis: 
Sonntag, 27. Februar 2011 - 12:45

Ehre sei Gott und Friede auf Erden

Die Internationale Ökumenische Friedenskonvokation in Kingston/ Jamaika 2011

Die ökumenische Bewegung war von Beginn an eine Friedensbewegung. Einer der Kernsätze der ersten Weltkirchenkonferenz 1948 in Amsterdam, der Gründungsversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen, lautet: „Krieg darf nach Gottes Willen nicht sein“. Bei der 6. ÖRK-Vollversammlung in Vancouver 1983 wurde im so genannten Konziliaren Prozess eine integrale Verknüpfung der Themen Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung vorgenommen. Diese Tradition bedeutete u. a.

Termin
von: 
Freitag, 10. Dezember 2010 - 15:00
bis: 
Sonntag, 12. Dezember 2010 - 12:30

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