Religion

Appell zur Veränderung der Militärseelsorge beschlossen

Jülicher Kreissynode richtet sich an die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD)

Die Synode des Kirchenkreises Jülich der Evangelischen Kirche im Rheinland hat am 3.10.2020 zur Zukunft der evangelischen Militärseelsorge beschlossen, die EKD möge mit der Bundesregierung über eine Änderung des Militärseelsorgevertrages verhandeln. Ziel ist, die Militärseelsorger*innen künftig als Pfarrer*innen in kirchlichen Pfarrstellen zu beschäftigen.

FriedensDekade: Umkehr zum Frieden

Online-Terminkalender: 8.-18. November 2020

In Kooperation mit der Friedenskooperative in Bonn bietet die FriedensDekade die Möglichkeit an, Ihre Gottesdienste, Friedensgebete und Veranstaltungen zur Ökumenischen FriedensDekade über einen Online-Terminkalender zu bewerben. Selbstverständlich kostenlos und ganz einfach vorzunehmen über unsere Website.

"Leaving no one behind" - Ohne nachhaltige Entwicklung kein gerechter Frieden

Präsenzveranstaltung in der Evangelischen Akademie zu Berlin und online am 26. Oktober 2020

Ungerechtigkeit, Ausgrenzung und Ungleichheit verhindern weltweit stabile Friedensverhältnisse. Die wechselseitigen Auswirkungen zunehmender Gewaltkonflikte wirken sich negativ nicht nur auf die Länder des globalen Südens aus sondern auch auf den globalen Norden. Die einfache Gleichung „mehr Entwicklung gleich mehr Frieden“ geht schon längst nicht mehr auf. Die Vereinten Nationen (VN) haben 2015 mit ihrer "Agenda 2030" und den darin enthaltenen Sustainable Development Goals (SDGs) einen qualitativ neuen globalen Orientierungsrahmen geschaffen. Nur auf der Grundlage eines integrierten Ansatzes soll den Problemen dieser Welt begegnet werden.

Termin
von: 
Montag, 26. Oktober 2020 - 18:00
bis: 
Montag, 26. Oktober 2020 - 20:30

„Friedenspotenzial ökumenischer Beziehungen“

1. Studientag der Nordkirche am 23. September 2020 in Lübeck-Travemünde

Im Rahmen des Diskussionsprozesses „Reden über Frieden“ sind für den Herbst drei Studientage mit theologischen Impulsen,  Referaten, Workshops  und Podien  geplant,  die  der Ausschuss „Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“ initiiert hat.

Termin
von: 
Mittwoch, 23. September 2020 - 18:00
bis: 
Mittwoch, 23. September 2020 - 21:00

Wie wird Friede?

Online-Veranstaltung der Ev. Akademie im Rheinland

Die Gefährdung des Friedens in der Welt ist neben der ökologischen Krise die große Herausforderung unserer Zeit. Was bedeutet Friede im Islam und Christentum? Wie werden Meinungsverschiedenheiten auf friedlichem Wege geklärt? Wie können „der“ Islam und „das“ Christentum zum Frieden in der Welt beitragen? Zur Zeit steht vor allem der Islam in der Kritik und wird von vielen als kriegerische Religion gesehen. Was bedeutet das für ein respektvolles und tolerantes Zusammenleben?

Termin
von: 
Dienstag, 23. Juni 2020 - 19:00
bis: 
Dienstag, 23. Juni 2020 - 21:00

Gewaltfreie Kommunikation – eine Sprache des Herzens und ihre biblischen Bezüge

Seminar von gewaltfrei handeln am 09.-11. Dezember 2020 in Germete

Freude, Angst, Hass, Wut, Glück, Ausgeglichenheit

•    wie können wir aufrichtig zu uns selbst und anderen sein, ohne einerseits unsere Gefühle und Gedanken auszublenden und ohne andererseits jemanden zu verletzen?
•    welche spirituellen und sprachlichen Möglichkeiten lassen sich dazu im Raum der Gewaltfreien Kommunikation finden und eröffnen?

Termin
von: 
Mittwoch, 9. Dezember 2020 - 14:30
bis: 
Freitag, 11. Dezember 2020 - 13:30

Religion – Macht – Frieden“: Religionen als Friedensstifter*innen? Friedensethik/-theologie vor den Herausforderungen aktueller Friedenspolitik

Seminar von gewaltfrei handeln am 15.-18. Oktober 2020 in Germete

In diesem Seminar erhalten Sie einen Einblick in ein spannendes Forschungsgebiet – Religionen und Religionsgemeinschaften als wichtige Akteurinnen, die Friedensprozesse anregen und begleiten, gewaltfreien Widerstand mobilisieren und ihre Ressourcen zum Schutz bedrohter Menschen nutzen.

Termin
von: 
Donnerstag, 15. Oktober 2020 - 17:00
bis: 
Sonntag, 18. Oktober 2020 - 14:00

Globale/lokale Krisen als Herausforderung für die Friedens- und Konfliktforschung

AFK-Tagung in der Ev. Akademie Villigst am 12.-14.03.2020

Das 21. Jahrhundert ist von vielfältigen globalen Krisen geprägt. Die Klima-, Energie-, Nahrungsmittelpreis- und Finanzkrise haben weltweit weitreichende Auswirkungen auf nationaler und lokaler Ebene. Diese gehen potentiell mit Konflikten einher und können bestehende Konfliktlinien und - konstellationen verschieben. Auch internationale Institutionen und Regelwerke befinden sich (teilweise) in der Krise. Manche einstigen Initiator*innen stellen die Ergebnisse multilateraler Kooperationen, die ein friedliches Zusammenleben weltweit sichern (sollen), in Frage. Staatliche wie nichtstaatliche Akteure missachten bewusst Regelwerke wie das humanitäre Völkerrecht oder grundlegende Menschenrechte oder missbrauchen diese, um gewaltsames Eingreifen zu legitimieren, etwa mit Verweis auf den vermeintlichen Schutz von ‚Frauen und Kindern‘.

Termin
von: 
Donnerstag, 12. März 2020 - 14:00
bis: 
Samstag, 14. März 2020 - 13:00

„Kirche und Frieden – von außen betrachtet!“

Talkrunde am 4. Februar in Bad Boll

Am 4. Februar 2020 findet die öffentliche Talkrunde "Kirche und Frieden" im Rahmen der Konferenz für Friedensarbeit im Raum der EKD in der Evangelischen Akademie in Bad Boll statt.

Termin
von: 
Dienstag, 4. Februar 2020 - 20:00
bis: 
Dienstag, 4. Februar 2020 - 22:00

Ökumenischer Kirchentag 2021

Möglichkeiten zum Mitmachen

Bis zum 30.04. können sich Organisationen sich für verschiedene Mitmach-Möglichkeiten beim Kirchentag 2021 in Frankfurt (Main) bewerben. Die Angebote beinhalten sowohl das musikalische Rahmenprogramm, thematische Programmvorschläge und die Teilnahme an der Agora (Markt der Möglichkeiten/Kirchenmeile).

Ökumenische FriedensDekade: Einladung zur Schreibwerkstatt

13.-15. März in Niederalfingen / Württemberg

Jedes Jahr bietet die Ökumenische FriedensDekade eine Schreibwerkstatt an, um Kurztexte und Gebete für die zehn Tage der FriedensDekade zu erarbeiten. Alle entstandenen Texte werden in einem Faltblatt (Auflage ca. 10.000 Stück) veröffentlicht, das als ein Bestandteil unserer Materialien angeboten wird.

Stärkung für die Friedensarbeit

Einkehrtage des Versöhnungsbundes (21.-25.02.2020 in Soest)

Unter dem Titel "Stärkung finden für die Friedensarbeit" finden vom 21.-25.2.2020 wieder Einkehrtage des Versöhnungsbundes statt. Dieses Mal vorbereitet von Gisela Sauerland und Berthold Keunecke im Tagungshaus der Westfälischen Frauenhilfe in Soest.

Termin
von: 
Freitag, 21. Februar 2020 - 0:00
bis: 
Dienstag, 25. Februar 2020 - 0:00

Radikalisierung und kollektive Gewalt

Nachwuchstagung der Arbeitsgemeinschaft Friedens- und Konfliktforschung (AFK) vom 11.-12. März 2020 in Schwerte

Die Junge AFK lädt herzlich zur Nachwuchstagung der Arbeitsgemeinschaft Friedens- und Konfliktforschung (AFK)  zum Thema "Radikalisierung und kollektive Gewalt" (11.-12 März, Schwerte) ein.

Termin
von: 
Mittwoch, 11. März 2020 - 0:00
bis: 
Donnerstag, 12. März 2020 - 0:00

Kirche muss Gewaltfreiheit in einer Welt voller Gewalt nachdrücklich betonen

Pressemitteilung der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF)

Angesichts der Herausforderungen für den Frieden in der Welt muss es nach Ansicht der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) die Aufgabe der Kirchen sein, das Prinzip der Gewaltfreiheit in einer Welt voller Gewalt nachdrücklich zu betonen.

Wenn das Eis schmilzt … Umwelt und Frieden zusammen denken

Abendveranstaltung in der Frauenkirche Dresden

Wenn das ewige Eis in der Arktis und Antarktis immer schneller schmilzt, gefährdet dies nicht nur die Lebensgrundlage der dort heimischen Tiere und Menschen. Das Abschmelzen der Pole steht symptomatisch für die fortschreitende Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen durch den Menschen. Die Folgen der Übernutzung natürlicher Ressourcen und der ungebremsten Freisetzung von Treibhausgasen werden immer deutlicher: Wirbelstürme, Überschwemmungen, Dürren oder durch Hitze ausgelöste Waldbrände nehmen an Häufigkeit und Intensität zu. Konflikte um knapper werdende Ressourcen zeichnen sich ab, die Zunahme extremer Wetterereignisse zwingt Menschen in allen Weltregionen, ihre Heimat zu verlassen.

Termin
von: 
Donnerstag, 23. Januar 2020 - 19:00
bis: 
Donnerstag, 23. Januar 2020 - 21:00

Ökumenische FriedensDekade sucht grafisches Motiv für 2020

Ausschreibung Plakatwettbewerb

Das Gesprächsforum der Ökumenischen FriedensDekade hat einen Plakatwettbewerb für die Gestaltung des grafischen Motivs zum Motto 2020 ausgeschrieben. „Umkehr zum Frieden" lautet das neue Motto, unter dem im kommenden Jahr vom 8. - 18. November vierzig Jahre FriedensDekade begangen wird.

Tagung: Religion und Krieg

Eine Veranstaltung der Evangelischen Akademie der Pfalz in Kooperation mit dem Verein für Pfälzische Kirchengeschichte und dem Institut für Evangelische Theologie an der Universität Koblenz-Landau

Die interdisziplinäre und komparatistische Tagung betrachtet die Ereignisse des Dreißigjährigen Krieges aus internationaler und regionaler Perspektive.

Welchen Anteil hatten Religion und Theologie an dem humanitären Desaster? Welchen Beitrag leisteten sie zum Friedensschluss? In welcher Weise bildeten die Künste Resonanzräume? Welches Gewaltpotenzial haben religiöse Konflikte heute? Wie können Religionen dem Frieden dienen? Welche Rolle spielen dabei Kultur und Künste?

Termin
von: 
Freitag, 24. Januar 2020 - 0:00
bis: 
Samstag, 25. Januar 2020 - 0:00

"Umkehr zum Frieden"

Motto der Ökumenischen FriedensDekade 2020

Das Gesprächsforum der Ökumenischen FriedensDekade hat auf seiner Novembertagung in Kassel das Jahresmotto für das Jahr 2020 festgelegt. „Umkehr zum Frieden“ lautet das neue Motto, unter dem im kommenden Jahr vom 8. -18. November vierzig Jahre FriedensDekade begangen wird.

Call for Contributions: Radikalisierung und kollektive Gewalt

Fristverlängerung bis 01. August 2019

Für die 6. Junge Konferenz der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung (Junge AFK) vom 11.-12. März 2020 in Villigst können bis zum 01. August kurze Abstracts zu der Thematik "Radikalisierung und kollektive Gewalt" eingereicht werden.

Aufruf zur Menschenkette 'Vertraue dem Frieden und lebe ihn'

Aktion der AGDF

Der Aufruf für die Menschenkette  'Vertraue dem Frieden und lebe ihn' erfährt eine tolle Resonanz - 27 Organisationen unterstützen den Aufruf.
Viele sagen: Ja, gerade jetzt ist es wichtig, beim Kirchentag Gesicht zu zeigen und Mut zu machen und zu fordern, den Weg der Gewaltfreiheit und des Friedens zu gehen.

Von der Friedensmacht zur Festung Europa?

Tagung der Evangelischen Akademie Villigst

Weltpolitische Krisen stellen die Politik der Europäischen Union immer wieder vor neue Herausforderungen. An ihren Außengrenzen sieht sich die EU gleich mehrfach mit krisenhaften Ereignissen konfrontiert. Gleichzeitig schafft die „Flüchtlingskrise“ neue Realitäten, auf welche viele europäische Regierungen und die EU als solche mit Abschottung reagieren. Zivilgesellschaftliche Akteure, die im Mittelmeer Leben retten, werden an ihrer Arbeit gehindert. Die „Festung Europa“ setzt verstärkt auf militärische Ertüchtigung.

Termin
von: 
Donnerstag, 7. März 2019 - 14:00
bis: 
Samstag, 9. März 2019 - 13:00

Christliche Friedensethik und Rüstungsexporte gehen nicht zusammen

Studientag in Bonn berät über Handlungsmöglichkeiten für kirchliche Akteure

Im Gedenken an das Ende des Ersten Weltkriegs 1918 hat die Landessynode, das oberste Leitungsgremium der Evangelischen Kirche im Rheinland, in diesem Jahr ein Friedenswort verabschiedet, das sich eindringlich für gewaltfreie Lösungen eingesetzt. Gewaltfreie Lösungen sind keine Utopie, aber eine Herausforderung für alle Beteiligten. Sie fordern ein Umdenken, z. B. auf dem Sektor der Rüstungsindustrie. Christliche Friedensethik und Rüstungsexporte in Kriegs- und Krisenländer passen nicht zusammen. Sie werden von den Kirchen  als "Schmerzpunkte" erlebt.

Katholischer Preis gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus

Initiative der Deutschen Bischofskonferenz

Die Deutsche Bischofskonferenz schreibt zum dritten Mal einen Preis für herausragendes kirchliches Engagement gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus aus. Dieser Preis ist mit einem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro dotiert und kann auf bis zu drei Preisträger aufgeteilt werden.

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