Menschenrechte

Friedlicher Widerstand gegen die Gewalt - Kollektive Schutzmaßnahmen seit dem Friedensabkommen in Kolumbien

Podiumsgespräch in Frankfurt am 24. September 2020 um 18 Uhr

Mehrere Regionen Kolumbiens, die sich durch einen besonders hohen Anteil an indigener und/oder afrokolumbianischer Bevölkerung auszeichnen, gehören zu den Gebieten, die am stärksten von gravierenden Menschenrechtsverletzungen und der Ausbeutung natürlicher Ressourcen betroffen sind. Dies ist auf die Tätigkeit von legalen und illegalen Konfliktakteuren, aber auch auf die ausgedehnten Monokulturen und illegalen Kokaplantagen zurückzuführen.

Termin
von: 
Donnerstag, 24. September 2020 - 18:00
bis: 
Donnerstag, 24. September 2020 - 20:00

Vorurteile – Feindbilder – Rassismus: Polizei und Jugendarbeit im Gespräch

Vortrag am 24. September 2020 um 19:00 Uhr

Seit dem Tod von George Floyd bei einer Polizeikontrolle und den darauf folgenden Protesten der Black Lives Matter Bewegung in den USA ist auch in Deutschland eine heftige Debatte über Rassismus entbrannt. Es gibt eine breite öffentliche Diskussion über das Verhalten von Polizist*innen, das Vertrauen in die Institution Polizei und strukturellen Rassismus.

Termin
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Donnerstag, 24. September 2020 - 19:00
bis: 
Donnerstag, 24. September 2020 - 20:15

Menschenrechte bei Waffenlieferungen von Heckler & Koch noch immer zweitrangig!

DFG-VK Pressemitteilung

Staaten mit erheblichen Defiziten bei der Achtung von Menschenrechten fallen aus den selbstgewählten Exportbeschränkungen von Heckler & Koch, darunter Oman, Malaysia, Indonesien und Singapur. Exportstopp für Brasilien wird mit u.a. mit „harten Polizeieinsatz gegen die Bevölkerung“ begründet, während selbst von der UN verurteilte Polizeigewalt in Chile keine Konsequenzen hat.
Vorstand und Aufsichtsrat sprechen über die Forderung der Kritischen Aktionär*innen Heckler & Koch nach einem Opferfonds. Blockadehaltung gibt es jedoch bei dringend gebotener Rüstungskonversion.

Transformation und Konflikt

Workshop in Frankfurt am Main am 18. September 2020

In diesem Workshop wird sich mit den Menschenrechte im Kontext von Frieden und Konflikt im globalen Zusammenhang der Sustainable Development Goals auseinandergesetzt und unsere Rolle darin reflektieren.

Termin
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Freitag, 18. September 2020 - 10:00
bis: 
Freitag, 18. September 2020 - 17:00

MÖWE sucht junge, engagierte Menschen

Ausschuss für Weltmission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung der Landessynode der EKvW

Für den Ausschuss für Weltmission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung der Landessynode der EKvW sucht MÖWE interessierte junge Menschen (unter 30 Jahre), die Mitglied in der Evangelischen Kirche von Westfalen sind und Erfahrungen und Interesse aus dem Arbeitsgebiet mitbringen.

„Friedenspotenzial ökumenischer Beziehungen“

1. Studientag der Nordkirche am 23. September 2020 in Lübeck-Travemünde

Im Rahmen des Diskussionsprozesses „Reden über Frieden“ sind für den Herbst drei Studientage mit theologischen Impulsen,  Referaten, Workshops  und Podien  geplant,  die  der Ausschuss „Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“ initiiert hat.

Termin
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Mittwoch, 23. September 2020 - 18:00
bis: 
Mittwoch, 23. September 2020 - 21:00

Frauen schaffen Frieden - Frauen in der interreligiösen Friedensbildung in Südosteuropa

Online-Veranstaltung am 4. September 2020, 17 bis 19 Uhr

Online-Seminar mit Ana Raffai zur Rolle von Frauen in der interreligiösen Friedensbildung in Südosteuropa (speziell in Kroatien, Bosnien und Serbien).

Termin
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Freitag, 4. September 2020 - 17:00
bis: 
Freitag, 4. September 2020 - 19:00

Nach EU-Gipfel: Europa als Friedensprojekt stark machen

Organisationen fordern mehr Geld für Frieden und Menschenrechte

Aus Anlass der Verhandlungen zwischen dem Europäischen Parlament, dem Europäischen Rat und der Kommission über das EU-Finanzpaket fordern sieben Friedensorganisationen in einem Aufruf eine Verdreifachung der Mittel für gewaltfreie Konfliktbearbeitung, Unterstützung der Zivilgesellschaft und die Förderung der Menschenrechte im nächsten EU-Budget.

HUMAN RIGHTS ON THE MOVE! #03

Fachtag am 19. August 2020 in der KulturKapelle in Hamburg-Wilhelmsburg

Am 19. August 2020 findet der Fachtag HUMAN RIGHTS ON THE MOVE! #03 in der KulturKapelle in Hamburg-Wilhelmsburg statt. Der Fachtag widmet sich der Frage wie sich die Handlungen von (global agierenden) Konzernen auf die Menschenrechte auswirken. Im Anschluss an den Fachtag wird das Open-Air Kino GLOBALE mit dem Film „Und dann der Regen“ von Icíar Bollaín eröffnet.

Termin
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Mittwoch, 19. August 2020 - 10:00
bis: 
Mittwoch, 19. August 2020 - 18:00

Das Programm der Bonner Friedenstage 2020

02. bis 30. September 2020

Das Programm der Bonner Friedenstage 2020 wurde veröffentlicht. Themen der Friedenstage sind u. a. die Perspektiven für Bosnien-Herzegowina 25 Jahre nach dem Dayton Abkommen sowie die Verschärfung von Konflikten durch den Klimawandel. Das Szenario „Sicherheit neu denken“ wird vorgestellt, ein Workshop lädt zum Dialog über Friedenshandeln ein. In einem Radiobeitrag geht es um die Wichtigkeit weiblicher Stimmen und der Menschenrechte und zwei Veranstaltungen erinnern an die Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner.

Menschenrechtliche Sorgfaltspflicht: Was bedeutet das für Rüstungsunternehmen? Zur Notwendigkeit verbindlicher Regelungen am Beispiel von Rüstungsexporten nach Mexiko

Online-Podiumsdiskussion: 9. Juli 2020, 17 Uhr

Deutsche Unternehmen, Politiker*innen und Aktivist*innen diskutieren seit Jahren über eine verbindliche gesetzliche Regelung menschenrechtlicher Sorgfaltspflicht von Unternehmen, die der bloß freiwilligen Unternehmensverantwortung ein Ende setzen soll. Noch in dieser Legislaturperiode könnte nun endlich ein Lieferkettengesetz in Deutschland verabschiedet werden.

Im Webinar wird der Frage nachgegangen: Was bedeutet die Debatte um menschenrechtliche Sorgfaltspflichten für Rüstungsunternehmen?

Zum Gespräch laden das European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR), die Deutsche Menschenrechtskoordination Mexiko, Ohne Rüstung Leben und der Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Völkerrecht und Menschenrechte der Universität Tübingen ein.

Termin
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Donnerstag, 9. Juli 2020 - 17:00
bis: 
Donnerstag, 9. Juli 2020 - 18:15

Rüstungsexportbericht 2019: Menschenrechte bei Genehmigungen offenbar nachrangig

Anstieg an Exporten in Staaten mit menschenrechtlich bedenklicher Lage

Am 17. Juni 2020 hat das Bundeskabinett den Rüstungsexportbericht für das Jahr 2019 verabschiedet. Amnesty International ist besorgt über den Anstieg beim Wert der Genehmigungen. Insbesondere der deutliche Sprung nach oben bei Exportgenehmigungen für Staaten mit menschenrechtlich bedenklicher Lage wie Algerien, Ägypten, die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar und Indonesien sendet ein fatales Signal.

Frauenrechte sind Menschenrechte! 25 Jahre nach der Weltfrauenkonferenz in Peking

Online-Veranstaltung des Friedensmuseums Nürnberg am 23. Juni 2020

Im März 2020 wollte die UNO Bestandsaufnahme machen: Was wurde 25 Jahre nach der Weltfrauenkonferenz in Peking erreicht? Sind die Rechte der Frauen und Mädchen weltweit gewährleistet? Wegen der COVID-19 Krise blieb von dieser internationalen Konferenz gerade mal ein einziger Tag Sitzungszeit übrig. Das moderierte Gespräch des Nürnberger Friedensmuseums mit Barbara Lochbihler thematisiert „Frauenrechte sind Menschenrechte“ und will zur Bestandsaufnahme nach 25 Jahren beitragen.

Termin
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Dienstag, 23. Juni 2020 - 19:30
bis: 
Dienstag, 23. Juni 2020 - 21:30

Präsentation des Grundrechte-Reports 2020

Per Live-Stream oder unter Einhaltung der Abstandsregeln im Maison de France in Berlin

Der gefeierte Pianist Igor Levit, dessen knappe Selbstbeschreibung „Human being. Citizen. European. Pianist“ lautet, wird dieses Jahr den Grundrechte-Report vorstellen. Die Mitherausgeberin des Grundrechte-Reports Michèle Winkler, Referentin beim Komitee für Grundrechte und Demokratie, moderiert die Präsentation.

Termin
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Dienstag, 2. Juni 2020 - 10:30
bis: 
Dienstag, 2. Juni 2020 - 12:30

Ethnolog*in, Pädagog*in für Erinnerungsarbeit in Chalatenango, El Salvador

Stellenausschreibung von AGIAMONDO. Bewerbungsfrist: 10. Mai 2020

AGIAMONDO sucht zur Konsolidierung bestehender Ansätze der Erinnerungsarbeit und zur Förderung der Vernetzung im Department Chalatenango für die Partnerorganisation Caritas Diözese in Chalatenango eine*n Ethnolog*in, Pädagog*in für Erinnerungsarbeit in Chalatenango, El Salvador.

Globale/lokale Krisen als Herausforderung für die Friedens- und Konfliktforschung

AFK-Tagung in der Ev. Akademie Villigst am 12.-14.03.2020

Das 21. Jahrhundert ist von vielfältigen globalen Krisen geprägt. Die Klima-, Energie-, Nahrungsmittelpreis- und Finanzkrise haben weltweit weitreichende Auswirkungen auf nationaler und lokaler Ebene. Diese gehen potentiell mit Konflikten einher und können bestehende Konfliktlinien und - konstellationen verschieben. Auch internationale Institutionen und Regelwerke befinden sich (teilweise) in der Krise. Manche einstigen Initiator*innen stellen die Ergebnisse multilateraler Kooperationen, die ein friedliches Zusammenleben weltweit sichern (sollen), in Frage. Staatliche wie nichtstaatliche Akteure missachten bewusst Regelwerke wie das humanitäre Völkerrecht oder grundlegende Menschenrechte oder missbrauchen diese, um gewaltsames Eingreifen zu legitimieren, etwa mit Verweis auf den vermeintlichen Schutz von ‚Frauen und Kindern‘.

Termin
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Donnerstag, 12. März 2020 - 14:00
bis: 
Samstag, 14. März 2020 - 13:00

Konferenz „Killerroboter & Gender“

Am 8. Februar in der Universität Kassel

Während der Konferenz der Campaign to Stop Killer Robots soll vermittelt werden, warum eine Betrachtung von Waffensystemen und Konflikten aus der Perspektive der Genderforschung gewinnbringend für das Verständnis der u.a. humanitären und sicherheitspolitischen Implikationen von autonomen Waffen ist. Aus dieser Perspektive kann untersucht werden, welche Machtverhältnisse bei der Entwicklung, Produktion und dem Einsatz von Killerrobotern vorliegen und wie ungerechte Machtverteilung sowie soziale Ungleichheiten durch diese Technologie verstetigt werden. Daraus sollen Handlungsempfehlungen für die Politik abgeleitet werden, wie wir für eine nachhaltige Gerechtigkeit sorgen können. Dafür muss ein Blick darauf geworfen werden, wer von technologischen Entwicklungen besonders betroffen ist, um so eben nicht soziale Ungerechtigkeiten zu wiederholen, sondern diese aufzulösen.

Termin
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Samstag, 8. Februar 2020 - 10:00
bis: 
Samstag, 8. Februar 2020 - 17:00

Zwischen den Fronten: Menschenrechte im Jemen

7. Werner Lottje Lecture im Haus der Evangelischen Akademie zu Berlin

Das Deutsche Institut für Menschenrechte und Brot für die Welt laden herzlich zur 7. Werner Lottje Lecture am 12. Februar 2020 ein. Die Reihe diskutiert aktuelle Probleme und Herausforderungen des Menschenrechtschutzes, insbesondere des Schutzes von Menschenrechtsverteidiger_innen. Diesmal steht dabei die Situation im Jemen im Fokus.

Termin
von: 
Mittwoch, 12. Februar 2020 - 18:00
bis: 
Mittwoch, 12. Februar 2020 - 20:00

Radikalisierung und kollektive Gewalt

Nachwuchstagung der Arbeitsgemeinschaft Friedens- und Konfliktforschung (AFK) vom 11.-12. März 2020 in Schwerte

Die Junge AFK lädt herzlich zur Nachwuchstagung der Arbeitsgemeinschaft Friedens- und Konfliktforschung (AFK)  zum Thema "Radikalisierung und kollektive Gewalt" (11.-12 März, Schwerte) ein.

Termin
von: 
Mittwoch, 11. März 2020 (Ganztägig)
bis: 
Donnerstag, 12. März 2020 (Ganztägig)

Amnesty Briefmarathon

Vom 1. bis 23. Dezember 2019 für zehn bedrohte jugendliche Aktivisten

Dieses Jahr ist ein Jahr der großen Protestbewegungen. Jugendliche Aktivistinnen und Aktivisten sind dabei so sichtbar wie nie. Trotz der Risiken für ihre Freiheit und ihr Leben, die in vielen Ländern bestehen, setzen sie sich für Gleichberechtigung, Meinungsfreiheit und für ihre Zukunft ein. Weltweit werden sie dafür verfolgt und eingesperrt. Zehn von ihnen widmet Amnesty International die größte Menschenrechtsaktion der Welt, die jedes Jahr rund um den Tag der Menschenrechte am 10. Dezember stattfindet: Den Briefmarathon 2019.

IPPNW Peace Academy: "Wanted: Peacemakers"

Ein Angebot von und für junge IPPNWler*innen und IPPNW-Studierende in Berlin

Die IPPNW bietet ein Wochenende an, um sich über „Frieden“ und „Gewaltfreiheit“ auszutauschen. Die IPPNW Peace Academy ist ein Angebot von und für junge IPPNWler*innen und IPPNW-Studierende.  Studierende anderer Fachrichtungen, die sich mit Krieg und Frieden, Internationalen Beziehungen, humanitären Kriegsfolgen, Abrüstung, Global Health und Planetary Health befassen, sind ebenfalls willkommen.

Termin
von: 
Freitag, 7. Februar 2020 - 18:00
bis: 
Sonntag, 9. Februar 2020 - 13:00

Bildungsangebote zum Thema Flucht

Neue Broschüre der AGDF veröffentlicht

Ob es ein Planspiel zu den Themen Flucht und Asyl, das über die Lebenswirklichkeiten von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern informiert, ein Workshop zu friedenslogischem Denken und Handeln oder ein Kurs in ziviler, gewaltfreier Konfliktbearbeitung für Menschen mit und ohne Migrations- und Fluchterfahrung ist. Die Friedensdienste der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) haben in den vergangenen Jahren vielfältige Bildungsangebote zum Thema Flucht unter Einbeziehung von Geflüchteten entwickelt. In einer neuen Broschüre werden diese Projekte vorgestellt.

Internationale Menschenrechtsbeobachtung: Als Ökumenischer Begleiter in Israel/Palästina

Landau Peace Lecture der Friedensakademie Rheinland-Pfalz

Herr Christian Sterzing (Rechtsanwalt und Sozialpädagoge, Publizist und Autor, Ehem. Leiter Regionalbüro der Heinrich Böll Stiftung in Ramallah) spricht in der Reihe Landau Peace Lecture der Friedensakademie Rheinland-Pfalz zum Thema "Internationale Menschenrechtsbeobachtung: Als Ökumenischer Begleiter in Israel/Palästina".

Termin
von: 
Mittwoch, 27. November 2019 - 18:00
bis: 
Mittwoch, 27. November 2019 - 21:00

Menschenrechtspreis 2019: Miriam Miranda (Honduras)

Preisverleihung in der Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin

Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) lädt zur Verleihung des Menschenrechtspreises an die honduranische Menschenrechts- und Umweltaktivistin Miriam Miranda am 27. November in Berlin ein. Mit der Verleihung würdigt die FES das Engagement von Miriam Miranda für die Rechte des Volkes der Garífuna und für den Klimaschutz in Honduras.

Termin
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Mittwoch, 27. November 2019 - 17:00
bis: 
Mittwoch, 27. November 2019 - 20:30

Partizipation in Post-Konflikt-Phasen

8. Cologne Latin America Symposium in Köln

Das achte Symposium soll am 29. und 30. November 2019 unter dem Titel „Partizpation in Post-Konflikt-Phasen - die Rolle zivilgesellschaftlicher Akteur*innen bei der Aufarbeitung von Menschenrechtsverbrechen in Lateinamerika“ in den Räumlichkeiten der Fritz Thyssen Stiftung abgehalten werden. Die Wahl der Thematik begründet sich in laufenden und in weiten Teilen noch ausstehenden Aufarbeitungsprozessen vergangener Menschenrechtsverletzungen auf dem amerikanischen Kontinent.

Termin
von: 
Freitag, 29. November 2019 (Ganztägig)
bis: 
Samstag, 30. November 2019 (Ganztägig)

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