Kunst und Kultur

Sinti und Roma - eine unerwünschte Minderheit in Europa?

Tagung an der Evangelischen Akademie im Rheinland

Kommunen und Bundesländer schlagen Alarm: Aus Serbien, Rumänien und Bulgarien kommen verstärkt Menschen nach Deutschland, die ohne Ausbildung sind und keine materiellen Grundlagen haben. Die meisten von ihnen sind Sinti und Roma, die unter Dis­ kriminierung und Armut in ihren Heimatländern leiden.

 

Termin
von: 
Freitag, 8. November 2013 - 9:00
bis: 
Samstag, 9. November 2013 - 18:00

Friedensfilmpreis 2013 für "A world not Ours"

Dokumentarfilm ein Plädoyer für einen neuen Friedensprozess im Nahen Osten

Der dänisch-palästinensische Regisseur Mahdi Fleifel stammt aus dem Flüchtlingslager Ain el-Helweh, einem der ältesten im Süd-Libanon. Sein Vater und er dokumentieren mit der Kamera das Leben der Familie und des Lagers, mit liebevollem Blick und Humor – über dreißig Jahre hinweg. Deutlich wird die zermürbende Situation der Menschen ohne Hoffnung und Zukunft im Lager, das zu einer Insel der Isolation wird. Aus Fleifels Erinnerungen entsteht ein dichtes Bild vom Leben im Niemandsland.

 

Friedensfilmpreis 2013

Internationale Filmfestspiele Berlin. Veranstaltung der Heinrich Böll Stiftung

Am Sonntag, den 17. Februar 2013 wird der Friedensfilmpreis der Internationalen Filmfestspiele Berlin zum 28. Mal vergeben. Der Friedensfilmpreis wurde im UNO-Jahr des Friedens 1986 von Berliner Friedensgruppen gestiftet. Seitdem ist er fester Bestandteil der Internationalen Filmfestspiele Berlin und wird jährlich auf der Berlinale verliehen.

Termin
von: 
Sonntag, 17. Februar 2013 - 17:00
bis: 
Sonntag, 17. Februar 2013 - 21:00

Lange Nacht des Menschenrechts-Films

Gewinnerfilme des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises 2012 im Haus der Kulturen der Welt in Berlin

Am 15. Januar 2013 werden im Berliner Haus der Kulturen der Welt alle Gewinnerfilme des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises 2012* gezeigt. Die Preisträger sind anwesend, um mit dem Publikum über ihre Produktionen zu diskutieren.

Termin
von: 
Dienstag, 15. Januar 2013 - 19:30
bis: 
Dienstag, 15. Januar 2013 - 23:00

Eyes on darkness - Aufarbeitung der Vergangenheit in Kambodscha

Wander-Fotoausstellung und begleitende Workshops gehen auf Tour

Die Ausstellung „Eyes on Darkness“ zeigt die Arbeit des ZFD und seiner lokalen Partnerorganisation „Youth for Peace“ in Kambodscha. Sie stellt Menschen in den Mittelpunkt, die kreative Wege gehen, um die Zeit der Roten Khmer zu verarbeiten, und mit viel Optimismus eine friedliche Zukunft Kambodschas mitgestalten möchten.

Termin
von: 
Dienstag, 1. Januar 2013 (Ganztägig)
bis: 
Mittwoch, 31. Juli 2013 (Ganztägig)

Lange Nacht des Menschenrechts-Films

Präsentation der Preisträger des Deutschen Menschenrechts-Filmpreises 2012 in Bonn

Engagierte Berichterstattung, unbequeme Bilder und mutige Kritik in Film und Fernsehen schärfen in besonderem Maße das Bewusstsein für Menschenrechte in der Öffentlichkeit und in der Politik. Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis zeichnet deshalb seit 1998 herausragende Produktionen aus, die engagiert und kritisch Menschenrechtsverletzungen in anderen Ländern oder der eigenen Region zum Thema machen.

Termin
von: 
Montag, 17. Dezember 2012 - 19:00
bis: 
Montag, 17. Dezember 2012 - 21:30

Ossietzky-Medaille an Peter Lilienthal

50. Verleihung der Carl-von-Ossietzky-Medaille der Internationalen Liga für Menschenrechte (ILM)

Am 9. Dezember 2012 wird dem Filmregisseur Peter Lilienthal in Berlin die Carl-von-Ossietzky-Medaille verliehen. Aufgrund der langjährigen Zusammenarbeit der Filmwerkstatt Münster und der Redaktion Graswurzelrevolution mit Peter Lilienthal hat die Filmwerkstatt Münster ein detailreiches Bild seines politischen Engagements bekommen und ihn der Internationalen Liga für Menschenrechte (ILM) für die Ossietzky-Medaille vorgeschlagen.

Do you remember Sarajevo? (Sjecas li se Sarajeva?)

Filmscreening und Gespräch in Berlin

Im Rahmen des Projekts “limited space: Berlin / Sarajevo” wird der Film von Nihad Kresevljakovic „Do you remember Sarajevo?“ gezeigt. Der Film verwendet verschiedene „home videos“ der Bewohner des belagerten Sarajevos aus der Zeit des Bosnienkrieges von 1992 bis 1995 und kreiert daraus eine kollektive Erinnerungscollage jenseits bekannter Nachrichtenbilder.

Termin
von: 
Freitag, 23. November 2012 - 19:00
bis: 
Freitag, 23. November 2012 - 21:00

Wissenschaft für die Praxis

Aktuelle Forschungsprojekte des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa)

Im Rahmen des ifa-Forschungsprogramms "Kultur und Außenpolitik" werden aktuell acht neue Forschungsprojekte zu Themen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik (AKBP) bearbeitet. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entwickeln dabei Empfehlungen für künftige außenkulturpolitische Maßnahmen. Ein aktuelles Projekt befasst sich mit den Zusammenhängen von Medien und Konflikt.

Musik für den Frieden

Friedenssong-Wettbewerb der DFG-VK Bonn-Rhein-Sieg. Einsendeschluss: 21. Juli 2012

Das Ziel des Friedenssong-Wettbewerb 2012 ist es, Friedenslieder aktiv zu fördern. Die Musik soll von Nachwuchskünstlern selbst komponiert und geschrieben sein. Thematisch sollten sich die Lieder mit den zahlreichen Facetten von Krieg und Frieden auseinandersetzen. Texte in deutsch werden besser verstanden, grundsätzlich jedoch sind sämtliche Sprachen willkommen. Gewünscht werden Texte in der Muttersprache. Musikalisch gibt es keine Grenzen – erlaubt ist das gesamte Spektrum der populären Musik wie zum Beispiel Folk, Soul, Pop, Rock, Alternative, Hip Hop, Techno, Liedermacher etc.

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels vergeben

Liao Yiwu ist Preisträger 2012

Der Stiftungsrat des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels hat den chinesischen Schriftsteller Liao Yiwu zum diesjährigen Träger des Friedenspreises gewählt. Das gab Prof. Dr. Gottfried Honnefelder, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, zur Eröffnung der Buchtage Berlin am 21. Juni 2012 bekannt. In der Begründung heißt es: Der Börsenverein "ehrt damit den chinesischen Schriftsteller, der sprachmächtig und unerschrocken gegen die politische Unterdrückung aufbegehrt und den Entrechteten seines Landes eine weithin hörbare Stimme verleiht.  Liao Yiwu setzt in seinen Büchern und Gedichten den Menschen am Rand der chinesischen Gesellschaft ein aufrüttelndes literarisches Denkmal. Der Autor, der am eigenen Leib erfahren hat, was Gefängnis, Folter und Repression bedeuten, legt als unbeirrbarer Chronist und Beobachter Zeugnis ab für die Verstoßenen des modernen China.

Medien International: Aserbaidschan

Expertengespräch der Deutschen Welle Akademie in Berlin

In Aserbaidschan werden regimekritische Journalisten verhaftet, eingeschüchtert und erpresst. Wird das internationale Scheinwerferlicht während des Eurovision Song Contest auch auf die Situation der Journalisten in Aserbaidschan fallen? Oder wird der mediale Glamour der dortigen Regierung wunschgemäß zu einem weltoffenen Image verhelfen?

Termin
von: 
Freitag, 11. Mai 2012 - 11:00
bis: 
Freitag, 11. Mai 2012 - 12:30

Eurovision Song Contest: Ex-Teilnehmer fordern Meinungsfreiheit in Aserbaidschan

Facebook und Twitter-Kampagne von Amnesty International

Genau vor einem Jahr nahm die Polizei in Baku Dutzende friedliche Demonstranten fest, die sich über Facebook zu Protesten verabredet hatten. Bis heute sind 14 von ihnen in Haft. Deshalb startet Amnesty über Facebook und Twitter eine Kampagne, um ihre Freilassung zu erreichen und sich für Meinungsfreiheit in Aserbaidschan einzusetzen.

 

Friedensfilmpreis 2012 vergeben

Csak a szel - Just a Wind thematisiert Diskriminierung von Roma in Ungarn

In der Begründung der Jury heißt es: "Ausgehend von einer realen Mordserie an Roma in Ungarn, erzählt der Film „Just the Wind“ einen Tag im Leben einer Roma Familie, vierundzwanzig Stunden der Angst vor der Gewalt, die sich das nächste Opfer sucht. In unvergesslichen Bildern zeichnet der Regisseur den Wendekreis der Angst, in dem die Roma leben, immer auf der Flucht, immer in Erwartung der nächsten Demütigung, immer in der Not, lieber unsichtbar und schutzlos, als sichtbar und ausgeliefert zu sein.

 

Ihre Stimme für Baku

Amnesty International fordert Freilassung politischer Gefangener in Aserbaidschan

Noch bis zum 16. Februar 2012 findet der deutsche Vorentscheid zum Eurovision Song Contest in Aserbaidschan statt. Doch nicht in jedem Land können alle Menschen davon singen, was sie bewegt. Aserbaidschan ist solch ein Land. Seit Jahren beobachtet Amnesty International eine Verschlechterung der Menschenrechtslage in Aserbaidschan. Journalisten, Mitglieder von Nichtregierungsorganisationen und oppositionellen Parteien werden bedroht und teilweise misshandelt. Menschen werden ins Gefängnis gesteckt, nur weil sie sich kritisch über die Regierung geäußert haben.

Friedensfilmpreis 2012

Preisverleihung, Filmvorführung, Diskussion in Berlin

Im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele Berlin wird der Friedensfilmpreis zum 27. Mal vergeben. Der Preis wurde 1986 im UNO-„Jahr des Friedens“ von Berliner Friedensgruppen gestiftet; im Laufe der Jahre ist er zu einer der bedeutenden Auszeichnungen der Internationalen Filmfestspiele Berlin geworden. Er ist weltweit der einzige Friedenspreis auf einem A-Festival.

Termin
von: 
Sonntag, 19. Februar 2012 - 17:00
bis: 
Sonntag, 19. Februar 2012 - 21:00

Peace & You & a Video

Uraufführung des Filmes aus dem gleichnamigen Jugendprojekts des BSV in Berlin

Peace&You&aVideo ist ein Filmprojekt, das versucht, verschiedene Aspekte der Thematiken Frieden und Krieg zu beleuchten. Durch Interviews wie z.B. mit einem ehemaligen Soldaten der KSK (Kommando Spezialkräfte), Flüchtlingen aus dem Irak, Libanon, Kurdistan und Palästina, Demonstranten und Journalisten wird ein umfangreiches Bild gezeichnet und gezeigt, dass es bei den Konflikten der Welt nicht nur eine Sichtweise geben kann. Zusätzlich versuchen auch die jugendlichen ProjektteilnehmerInnen vor der Kamera die Frage zu beantworten, was bedeutet Frieden überhaupt für mich?

Termin
von: 
Dienstag, 20. Dezember 2011 - 18:00
bis: 
Dienstag, 20. Dezember 2011 - 20:00

Workshop „Kultur und Religion“

Call for Contributions der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung (AFK). Einsendeschluss: 1.August 2011

Der „Arbeitskreis Kultur und Religion“ wurde auf der AFK-Jahrestagung in Villigst im April 2011 mit dem Ziel der inter- bzw. transdisziplinären Erforschung kultureller und religiöser Aspekte von Frieden und Konflikt gegründet. Durch die Arbeit des AKs sollen in der deutschsprachigen Friedens- und Konfliktforschung somit auch jene relevanten Disziplinen stärker verankert werden, die bislang eine eher nachgeordnete Rolle spielen. Dazu zählen unter anderem: Ethnologie, Postkoloniale Studien, Anthropologie, Religionswissenschaften, Cultural Studies, Kunstgeschichte etc.

Fotografie und Konflikt

Neuer blog online

Im Rahmen seiner Dissertation zum Thema "Fotojournalistische Produktion im Nahostkonflikt: Eine vergleichende Kommunikatorstudie über israelische, palästinensische und internationale Foto-Reporter" an der Universität Erfurt hat Felix Koltermann einen Blog eingerichtet auf dem regelmäßig Texte und Gedanken veröffentlicht und ein Austausch über dieses Thema ermöglicht werden soll. Daneben entsteht auf der Social-Bookmarking Plattform Mister Wong eine öffentliche, kommentierte Linksammlung.

Die Kunst der Intervention

Gesellschaftliche Eingriffe von Kunst, Politik und Militär. Symposium der Körber-Stiftung in Hamburg

Am 15. Juni treffen sich Künstler, Angehörige des Militärs und Sozialwissenschaftler im KörberForum, um über das Konzept »Intervention« zu debattieren. Die Körber-Stiftung veranstaltet das Symposium gemeinsam mit der Helmut-Schmidt-Universität – Universität der Bundeswehr Hamburg (HSU) und der Hochschule für bildende Künste Hamburg (HFBK).

Termin
von: 
Mittwoch, 15. Juni 2011 - 10:00
bis: 
Mittwoch, 15. Juni 2011 - 21:00

Kunst. Kultur. Konflikt.

Tagung der Arbeitsgruppe 'Kultur und Entwicklung'

Kunst und Kultur agieren in und reagieren auf Konflikte. Kunst reflektiert, pointiert und provoziert das Zeitgeschehen. Gleichzeitig braucht es Kreativität zur Überwindung der Krisen. Im Spannungsfeld zwischen Kultur und Krise positionieren sich auch die Mittler deutscher Kultur- und Bildungsarbeit ebenso wie die Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit und setzen Akzente.

Termin
von: 
Dienstag, 17. Mai 2011 - 17:30
bis: 
Mittwoch, 18. Mai 2011 - 16:00

Seiten