Friedenslogik

Frieden, Zivile Konfliktbearbeitung und die Plattform ZKB beim Evangelischen Kirchentag

Der Deutsche Evangelische Kirchentag in Berlin und Wittenberg steht bevor – und für alle, die sich für Frieden und Zivile Konfliktbearbeitung interessieren, werden vom 24.-28. Mai 2017 eine ganze Reihe von spannenden Veranstaltungen angeboten, deren Besuch sicher lohnenswert ist. Viele Plattform-Mitglieder und Mitgliedsorganisationen und auch die Plattform selbst mit ihrem Projekt „Friedenslogik weiterdenken“ werden vielerorts und vielgestalt Friedensarbeit auf dem Kirchentag zum Thema machen.

Deutschlands Verantwortung in der Welt? Friedensförderung!

Zivilgesellschaftliche Stellungnahme zur Erarbeitung der Leitlinien „Krisenengagement und Friedensförderung“

Mit Blick auf die Bundestagswahl formuliert die gemeinsame Stellungnahme von Brot für die Welt, Forum Menschenrechte, Konsortium ZFD,  Plattform Zivile Konfliktbearbeitung sowie Misereor eine Reihe von Anforderungen, die deutlich machen, dass ein friedenspolitisches Leitbild und konkret darauf ausgerichtete politischen Entscheidungen vonnöten sind.

Wege ziviler Gewaltprävention - eine deutsche Bilanz

Plattform ZKB bei der Podienreihe Frieden auf dem Evangelischen Kirchentag

Die Themen Frieden und Zivile Konfliktbearbeitung sind in diesem Jahr beim Kirchentag und seinen Begleitveranstaltungen sehr präsent. Wir möchten besonders auf einen der Workshops in der Reihe: Unter dem Titel „Wege ziviler Gewaltprävention – eine deutsche Bilanz" hinweisen. Am Freitag, dem 26. Mai wird neben Beiträgen von Franziska Brantner (MdB., Unterausschussvorsitzende), und Natascha Zupan (Leiterin von FriEnt) auch die Plattform ZKB als zivilgesellschaftliches Netzwerk ihre Arbeit vorstellen und eine „friedenslogische“ Bilanz ziehen teilnehmen.

Termin
von: 
Freitag, 26. Mai 2017 - 15:00
bis: 
Freitag, 26. Mai 2017 - 17:00

Sozialer Frieden. Eine nationale und globale Verpflichtung aus der Agenda 2030

Bericht von der Jahrestagung der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung 2017

„Sozialer Frieden - Eine nationale und globale Verpflichtung aus der Agenda 2030“ – den Titel der Tagung füllten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom 31. März bis 2. April 2017 in der Evangelischen Akademie Villigst mit Leben. Der Begriff „Sozialer Frieden“ war Inspiration und Ansporn für konstruktive Diskussionen auf unterschiedlichen Ebenen und zu unterschiedlichen Themen auf der gemeinsam mit der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung und Brot für die Welt veranstalteten Tagung:

Zivile Lösungen für Syrien - Was können wir als Friedensbewegung tun?

Aktionskonferenz zum Syrienkonflikt in Köln

Am Samstag, dem 13. Mai 2017, veranstaltet die Kampagne "MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien" gemeinsam mit der Kooperation für den Frieden eine Aktionskonferenz zum Syrienkonflikt.

Termin
von: 
Samstag, 13. Mai 2017 (Ganztägig)
bis: 
Samstag, 13. Mai 2017 (Ganztägig)

Sozialer Frieden. Eine nationale und globale Verpflichtung aus der Agenda 2030

Bericht von der Jahrestagung der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung 2017

„Sozialer Frieden - Eine nationale und globale Verpflichtung aus der Agenda 2030“ – den Titel der Tagung füllten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom 31. März bis 2. April 2017 in der Evangelischen Akademie Villigst mit Leben. Der Begriff „Sozialer Frieden“ war Inspiration und Ansporn für konstruktive Diskussionen auf unterschiedlichen Ebenen und zu unterschiedlichen Themen auf der gemeinsam mit der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung und Brot für die Welt veranstalteten Tagung:

Wie können wir miteinander reden? Polarisierung und Schwarz – Weiß – Denken

Workshop des Projekts „Friedenslogik weiterdenken“ auf der Friedenswerkstatt Pankow zum Ev. Kirchentag in Berlin

Vielfältige Kommunikation, gegenseitiges Vertrauen und gemeinsam gelebte Werte sind der gesellschaftliche Kit, der ein gutes Zusammenleben ermöglicht. Die Zeichen der Zeit verweisen jedoch nicht nur auf der internationalen Bühne, sondern auf allen Ebenen auf Dialogverweigerung, Abgrenzung und Polarisierung.

Termin
von: 
Donnerstag, 25. Mai 2017 - 14:00
bis: 
Donnerstag, 25. Mai 2017 - 15:30

Sozialer Frieden. Eine globale und nationale Verpflichtung aus der Agenda 2030

Jahrestagung der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung an der Akademie Villigst

Gesellschaftlicher Zusammenhalt, soziale Gerechtigkeit und die Friedensfähigkeit eines Landes hängen eng zusammen. Wie können sich diese Ziele in einer „sozialen Friedenspolitik“ gegenseitig stärken? Erstmals beinhalten die Entwicklungsziele der Vereinten Nationen Frieden als Grundprinzip und Zielsetzung. Nun gilt es, die in der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung angelegte Verbindung zwischen Mensch, Planet, Wohlstand, Frieden und Partnerschaft mit Leben zu füllen.

Termin
von: 
Freitag, 31. März 2017 - 14:30
bis: 
Sonntag, 2. April 2017 - 13:00

Friedenslogik weiterdenken – sich in den Dialog einbringen

Neues Projekt der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung gestartet

Nach einer Förderzusage durch das Institut für Auslandsbeziehungen konnte das Projekt noch in 2016 beginnen. Ziel des Projekts ist, „Friedenslogik“ in verschiedenen Feldern der Konfliktbearbeitung und Krisenprävention zu diskutieren, Handlungsansätze zu erarbeiten und diese in den politischen Dialog einzubringen. Was bedeutet friedenslogisches Handeln konkret? Welche Implikationen hat ein am Konzept Friedenslogik orientiertes Handeln? Wie können eigene Arbeitsansätze friedenslogisch weiterentwickelt werden? Was sind politische Herausforderungen der Friedenslogik?

Karlsruher Aufruf

Badischer Appell zur Neuorientierung der kirchlichen Friedensethik in Magdeburg an die EKD übergeben

Evangelische Landeskirche in Baden - 7.11.2016 - Es ist ein Appell für eine Neuorientierung der kirchlichen friedensethischen Position mit einer klaren Absage an die Bereithaltung, Androhung und Anwendung militärischer Gewalt und einem deutlichen Bekenntnis zur zivilen Konfliktbearbeitung. Mehr als 3100 Menschen, darunter allein 1850 aus der badischen Landeskirche, haben den „Karlsruher Aufruf an die EKD“ seit 2015 unterschrieben.

„Es geht auch anders“: Hamburger Friedenskonferenz 2016

Veranstaltung im Rahmen der Evangelischen Akademiewoche "Revolutionen"
Als „Tor zur Welt“ ist Hamburg reichhaltige Quelle internationalen kulturellen Austauschs. Andererseits ist die Hafenstadt Metropole des maritimen Rüstungsexports und der -produktion. Jede Waffe findet ihren Krieg – und so beteiligt sich Hamburg an dem Geschäft mit dem Tod, an Vertreibung und Flucht. Viele Menschen, die ihre Heimat aufgrund von Gewalt verlassen mussten, suchen verstärkt Zuflucht in Europa, auch in Hamburg.
Termin
von: 
Samstag, 5. November 2016 - 9:30
bis: 
Samstag, 5. November 2016 - 20:00

Zukunft der Prävention - Schritte in eine neue Friedenskultur

Vorstellung des neuen Kompass, des Themenmagazins des Weltfriedensdienst e.V. in Berlin

Es geht um mehr als nur darum, Gewalt zu verhindern. Es geht darum, die Welt, in der wir leben und weiter leben wollen, vorausschauend zu gestalten. Dafür brauchen wir eine Vision davon, wie Gemeinschaft aussehen soll und welche Strukturen wir dafür benötigen. Wir müssen Handlungsräume schaffen, in denen immer wieder neu Frieden entstehen kann. Die Zukunft zu gestalten, öffnet neue Sichtweisen und lädt ein zur Kreativität.

Termin
von: 
Freitag, 18. November 2016 - 19:00
bis: 
Freitag, 18. November 2016 - 21:00

Nachhaltige Sicherheit braucht Frieden! Positionen und Forderungen zur Bundestagswahl 2017

Positionen und Forderungen des SprecherInnenrats der Plattform ZKB zur Bundestagswahl 2017

Die Parteien und die Kandidatinnen und Kandidaten für den Deutschen Bundestag werden sich zur Bundestagswahl im Jahr 2017 noch stärker als in der Vergangenheit Fragen nach Sicherheit und Frieden stellen müssen: Mehr als 60 Millionen Menschen fliehen vor Krieg und Not, die höchste Zahl seit Ende des 2. Weltkriegs. Ein kleiner Teil sucht Zuflucht in Deutschland.

Neue Geschichten braucht das Land

Friedenslogische Aktionstagung des Forums Ziviler Friedensdienst in Königswinter

Täglich erreichen uns Bilder von Zerstörungen durch Kriege und Konflikte. Die Schicksale von Geflüchteten machen uns sprachlos und ohnmächtig. Gleichzeitig erleben wir in Deutschland eine zunehmende Polarisierung und Polemik, die Salonfähigkeit rechten Gedankenguts und offene Gewalt gegen Geflüchtete.

Termin
von: 
Freitag, 21. Oktober 2016 - 16:00
bis: 
Samstag, 22. Oktober 2016 - 18:00

Empathie lernen mit Gewaltfreier Kommunikation

Seminar von gewaltfrei handeln e.V.

In diesem Seminar haben Interessierte Gelegenheit, die vier Schritte der Gewaltfreien Kommunikation (GfK) zu vertiefen. Sie üben den Zugang zu Ihren eigenen Gefühlen und Bedürfnissen und verbessern Ihre Fähigkeit zur klaren und achtsamen Kommunikation mit anderen. Auf diese Weise schaffen Sie die Voraussetzung, dass das Modell der GfK immer mehr zu Ihrer persönlichen Haltung wird.

Termin
von: 
Donnerstag, 12. Januar 2017 (Ganztägig)
bis: 
Sonntag, 15. Januar 2017 (Ganztägig)

'We shall overcome!' Gewaltfrei aktiv für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht. Drei biographische Zugänge

Tagung im Lebenshaus Schwäbische Alb

„Wie kann es ein Mensch in dieser Welt voller Kriege und Ungerechtigkeit schaffen, sich sozial zu engagieren, weiter zu streiten und gesund zu bleiben, ohne sich aufzureiben, aufzugeben oder zynisch zu werden?“ (Howard Zinn, www.lebenshaus-alb.de/magazin/006172.html)

Viele Organisationen, Netzwerke und soziale Bewegungen in Deutschland und weltweit wollen mit ihrem Engagement zu mehr Frieden und Gerechtigkeit beitragen und die Vision einer anderen Welt lebendig halten.

Termin
von: 
Donnerstag, 15. Oktober 2015 - 10:00
bis: 
Freitag, 16. Oktober 2015 - 15:00

Empathie lernen mit Gewaltfreier Kommunikation

3 Module in Gewaltfreier Kommunikation von November 2016 bis März 2017 bei gewaltfrei handeln e.V.

„Wie sage ich meinen Liebsten, was mir am Herzen liegt?“ „Wie muss ich sprechen, damit andere nicht abblocken?“ „Wie sag ich’s der Chefin? Wie den Kollegen?“ Gewaltfrei handeln e.V. veranstaltet ein Training zum simplen und zugleich hochwirksamen Modell der Gewaltfreien Kommunikation. Im Mittelpunkt: Empathie - für Ihre eigenen Anliegen und die anderer.

Termin
von: 
Freitag, 25. November 2016 (Ganztägig)
bis: 
Sonntag, 26. März 2017 (Ganztägig)

Gewaltfreie Kommunikation und persönliches Konfliktverhalten

Seminar von peace brigades international in München

Unsere Sprache und unser Denken sind eine der Ursachen, dass wir gewalttätig werden. Gegen uns selbst (z.B. wenn wir denken „ich bringe nichts zustande, ich bin unfähig") oder gegen andere Personen („Du verdienst es, bestraft zu werden, damit Du endlich lernst, dich richtig zu verhalten").

Termin
von: 
Samstag, 16. Juli 2016 - 10:00
bis: 
Donnerstag, 16. Juni 2016 - 17:30

Friedenslogik - Leitmotiv des Krisenengagements deutscher Politik im globalen Kontext

Stellungnahme der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung

Der SprecherInnenrat der Plattform ZKB hat zur Erarbeitung der "Leitlinien für das Krisenengagement der Bundesregierung" (29.5.2016) eine Stellungnahme herausgegeben.

Jahrestagung 2016 der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung: Zum Verhältnis von Staat und Zivilgesellschaft

Bericht von der Jahrestagung in Loccum
In welchem Verhältnis stehen Zivilgesellschaft und Staat im Bereich ziviler Konfliktbearbeitung? Welche Rolle(n) spielen Nichtregierungsorganisationen (NRO) bei der Friedensförderung im In- und Ausland? Welchen Einfluss können und dürfen sie auf staatliche Prozesse nehmen und wo liegen die gewollten und ungewollten Grenzen staatlich-zivilgesellschaftlicher Zusammenarbeit?
 

Trauer um Andreas Buro

Prof. Dr. Andreas Buro, Friedensforscher und jahrzehntelanger Vordenker der deutschen Friedensbewegung, ist am Dienstag, dem 19.1.2016, im Alter von 87 Jahren verstorben.

Andreas Buro gehörte zu den Mitbegründern der Friedensbewegungen ab Mitte des letzten Jahrhunderts und war bis wenige Tage vor seinem Tode friedenspolitisch aktiv. Er war Mitglied der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung und vieler anderer Friedens- und Bürgerrechtsorganisationen, und Initiator und Wegbegleiter zahlreicher friedenspolitischer Initiativen,

Friedenslogisch denken und handeln - Zivile Konfliktbearbeitung als Leitbild

Fachtagung des Norddeutschen Netzwerks Friedenspädagogik in Ratzeburg/ Bäk, Schleswig-Holstein

Vom 18. bis 20.Februar 2016 veranstaltet das Norddeutsche Netzwerk Friedenspädagogik eine Fachtagung mit dem Titel "Friedenslogisch denken und handeln - Zivile Konfliktbearbeitung als Leitbild" in Ratzeburg/ Bäk, Schleswig-Holstein.

Termin
von: 
Donnerstag, 18. Februar 2016 (Ganztägig)
bis: 
Samstag, 20. Februar 2016 (Ganztägig)

Bevor Angst die Seele auf isst. Über Bedrohungen und friedenspolitische Alternativen in unserer krisenhaften Zeit

Tagung des Bundes für Soziale Verteidigung

Viel ist nicht nur in diesen Tagen von „Bedrohungen“ die Rede, denen wir ausgesetzt seien. Dabei ist es immer schwer zu durchblicken; welche Bedrohungen reiner Spuk sind und welche Hand und Fuß haben. Dazu kommt, dass Ängste und ein legitimes Bedürfnis nach Sicherheit von verschiedenen Seiten ausgenutzt werden, um die eigene politische Agenda voranzutreiben. Oder umgekehrt durchaus reale Bedrohungen heruntergespielt werden, weil die Bereitschaft fehlt, notwendige grundlegende Änderungen in Angriff zu nehmen.

Termin
von: 
Mittwoch, 11. März 2015 - 18:00
bis: 
Sonntag, 13. März 2016 - 11:00

Gewaltfreiheit hat Vorrang

EKD-Friedensbeauftragter warnt vor Militäreinsatz in Syrien

Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) - Pressemitteilung - Bremen, 2.12.2015 - Der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, hat vor einem Einsatz der Bundeswehr in Syrien gewarnt. Nach den Grundsätzen evangelischer Friedensethik müsse für einen militärischen Einsatz als äußerstes Mittel einer rechtserhaltenden Gewalt zwingend ein Mandat des UN-Sicherheitsrates vorliegen, sagte Brahms. "Wir dürfen das ohnehin durch Einsätze in der Vergangenheit angeschlagene Völkerrecht nicht weiter aushöhlen", mahnte der Leitende Theologe der Bremischen Kirche.

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