Friedens- und Konfliktforschung

Welt im Umbruch – Perspektiven für europäische Friedenspolitik

34. Sommerakademie an der Friedensburg Schlaining

In den vergangenen Jahren hat eine Abfolge von Krisen, Umbrüchen und Konflikten nicht nur dazu beigetragen, vermeintliche Gewissheiten in Frage zu stellen, sondern auch das Grundvertrauen eines Teils der Bevölkerung in die Politik und andere Organe des öffentlichen Lebens in ganz Europa zu erschüttern.

Termin
von: 
Freitag, 14. Juli 2017 - 17:00
bis: 
Freitag, 14. Juli 2017 - 13:30

Friedens- und Konfliktforschung 2.0

Workshop der Jungen AFK in Berlin

*Wo steht die Friedens- und Konfliktforschung? Was sind ihre Perspektiven? Welche Möglichkeiten der aktiven Teilnahme bieten sich jungen Friedensforscher*innen?* Im Rahmen des Workshops wollen die Veranstalter sich sowohl mit dem gegenwärtigen Selbstverständnis als auch mit der Zukunft der Friedens- und Konfliktforschung auseinandersetzen. So soll erarbeitet werden, was aus einer jungen und partizipativen Perspektive, was Friedens- und Konfliktforschung darf, kann und sollte.

Termin
von: 
Freitag, 7. April 2017 - 13:00
bis: 
Freitag, 7. April 2017 - 18:00

2 Postdoctoral Researchers und 4 Doctoral Researchers

Stellenausschreibungen an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg. Bewerbungsfrist ist 6. März 2017

An der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg (HSU/UniBw H), Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Professur für Internationale Sicherheitspolitik und Konfliktforschung, sind im Rahmen des Drittmittelforschungsvorhabens (DFG funded research group “Overlapping Spheres of Authority and Interface Conflicts in the Global Order” (OSAIC)) zwei Stellen einer/eines Wissenschaftlichen Mitarbeiterin / Wissenschaftlichen Mitarbeiters (jeweils Entgeltgruppe 13 TVöD) zum nächstmöglichen Zeitpunkt ab dem 01.06.2017 befristet für die Dauer von 36 Monaten zu besetzen.

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in

Stellenausschreibung der Westfälischen Wilhelms-Universität. Bewerbungsfrist: 17.02.2017

Am Institut für Politikwissenschaft der Westfälischen Wilhelms-Universität ist in einem interdisziplinären Forschungsprojekt zu Themen des Polizierens und der Sicherheitsproduktion im urbanen Raum voraussichtlich zum 1. Mai die Stelle einer/eines wissenschaftlichen Mitarbeiterin/ wissenschaftlichen Mitarbeiters (75 %) vorbehaltlich der endgültigen Bewilligung eines Drittmittelprojektes für drei Jahre zu besetzen. Die regelmäßige Arbeitszeit beträgt derzeit 29 Std. 53 Min. wöchentlich.

Wissenschaftler fordern Stärkung der Flucht- und Flüchtlingsforschung

BICC (Internationales Konversionszentrum Bonn) und das IMIS (Institut für Migrationsforschung und interkulturelle Studien) fordern dezentrale Förderung des Forschung

BICC - Presseerklärung - 19. Januar 2017 - Bei der Anhörung des Ausschusses für Bildung und Forschung am 18. Januar 2017 in Berlin stellten das BICC (Internationales Konversionszentrum Bonn) und das IMIS (Institut für Migrationsforschung und interkulturelle Studien), Universität Osnabrück neue Daten zur Situation der Flucht- und Flüchtlingsforschung in Deutschland vor und forderten eine dezentrale Förderung des Forschungsbereichs.

Doktoranden/innen und Post-Doc Wissenschaftler/innen

Stellenausschreibung des Max-Planck-Instituts für ethnologische Forschung. Bewerbungsfrist: 15.02.2017

Das Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung sucht Doktoranden/Doktorandinnen und Post-Doc Wissenschaftler/innen
für die Mitarbeit am Forschungsprojekt Komplementäre Streitbeilegung mit kultureller Konnotation in Deutschland (sog. Paralleljustiz).

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in

Stellenausschreibung an der Universität Duisburg-Essen. Bewerbungsfrist: 09.02.2017

Die Universität Duisburg-Essen sucht am Campus Duisburg in der Fakultät für Gesellschaftswissenschaft eine/n Promovierende/n in den Bereichen Internationale Beziehungen, Friedens- und Konfliktforschung oder Entwicklung zu besetzen. Die Stelle ist auf vier Jahre mit Option auf Verlängerung im Rahmen des WissZeitVG befristet.

Wer bin ich in der Friedens- und Konfliktforschung?

Reflexionsworkshop des AKs Junge Wissenschaftler/innen der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung (AFK)
Am Freitag, den 03.02.2017, startet der AK Junge Wissenschaftler*innen eine partizipative Workshop-Reihe, die an verschiedenen Hochschulstandorte im Bereich der Friedens– und Konfliktforschung stattfinden wird. Thematisch orientiert sich dieser erste Workshop in Marburg (!) an der Frage „Wer bin ich in der Friedens- und Konfliktforschung?“.
 
Termin
von: 
Freitag, 3. Februar 2017 (Ganztägig)
bis: 
Freitag, 3. Februar 2017 (Ganztägig)

Die Welt von den Rändern aus denken. Neue Perspektiven auf Konflikt und Frieden

Tagung an der Evangelischen Akademie Villigst

Die Frage nach der Bedeutung, die globale Ungleichheiten und Gewaltverhältnisse zwischen Nord und Süd, Zentrum und Peripherie sowie zwischen sozialen Gruppen für bewaffnete Konflikte und Friedensprozesse haben, gewinnt zunehmend an Interesse. Angesichts aktueller Herausforderungen europäischer Politik gibt die Tagung Denkanstöße zu Europas Verantwortung und stellt eurozentrisches Denken infrage. In Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung (AFK) und der European Peace Research Association (EUPRA).

Termin
von: 
Donnerstag, 16. März 2017 - 15:00
bis: 
Samstag, 18. März 2017 - 13:00

Mediation in Bürgerkriegen, Lebensbedingungen in Flüchtlingslagern und Landgrabbing

Neue Ausgabe der der Zeitschrift für Friedens- und Konfliktforschung (ZeFKo) erschienen

Die Zeitschrift für Friedens- und Konfliktforschung (ZeFKo) ist ein peer-reviewed journal, das seit 2012 zweimal im Jahr erscheint und sich als Forum für die interdisziplinären Debatten der Friedens- und Konfliktforschung versteht.

Call for Papers Zeitschrift für Friedens- und Konfliktforschung (ZeFKo). Frist: 15.12.2016

Forums-Beiträge sollen über aktuelle Entwicklungen in der Friedens- und Konfliktforschung informieren. Willkommen sind Kommentare und Diskussionsbeiträge zu anderen Veröffentlichungen im Bereich der Friedens- und Konfliktforschung, also auch Repliken auf in der ZeFKo erschienene Beiträge. Die Forums-Beiträge werden keinem anonymisierten Begutachtungsverfahren unterzogen und sollten 18.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) nicht überschreiten.

Flucht: Forschung und Transfer

Neue Website zur Vernetzung der Flüchtlingsforschung in Deutschland

Dem Thema „Flucht“ gelten spätestens seit 2015 zahllose politische und öffentliche Diskussionen. Wissenschaftler in Deutschland setzen sich bereits seit langer Zeit mit dem Thema auseinander: Sie untersuchen Fluchtursachen und -wege, sich verändernde rechtliche, politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen, Erwartungen und Erfahrungen von Geflüchteten sowie Herausforderungen der Integration.

Prospects for Peace Research in Central Asia. Between Discourses of Danger, Normative Divides and Global Challenges

3. Zentralasientag am IFSH in Hamburg

Bei dieser internationalen, von der Deutschen Stiftung Friedensforschung geförderten Konferenz werden renommierte Wissenschaftler/-innen aus fünf europäischen und vier zentralasiatischen Staaten gemeinsam nach Ansatzpunkten und Perspektiven für Friedensforschung in und mit zentralasiatischen Staaten und Gesellschaften suchen.

Termin
von: 
Donnerstag, 17. November 2016 - 12:30
bis: 
Freitag, 18. November 2016 - 13:30

Konflikte analysieren - wie, was und wozu?

Call for Papers der Arbeitsgemeinschaft für Friedens - und Konfliktforschung e.V.
Konflikte, ihre Austragungsformen, Dynamiken und die Institutionen ihrer Bearbeitung sind zentrale Gegenstände einer empirischen Friedens- und Konfliktforschung. Dabei stehen zumeist konkrete Konflikte oder einzelne Phasen von Konfliktdynamiken im Mittelpunkt des Interesses. Seltener wird dagegen darüber reflektiert, wie die jeweils geeignetste Form der Konfliktanalyse aussehen könnte, welche Ansätze und Verfahren hierfür ausgewählt werden oder überhaupt zur Verfügung stehen und was es bei der Analyse von Konflikten besonders zu beachten gilt.

Hybride Kriege und Bedrohungen

Neue Ausgabe von S+F und Call for Papers. Frist: 15. September 2016
Krieg ist eine spezifische Form kollektiver Gewalt, die sich an die jeweils vorherrschenden Bedingungen anzupassen pflegt. An die Stelle regulärer konventionelle Kriege zwischen Staaten sind verstärkt irreguläre Kriege zwischen staatlichen und nicht-staatlichen sowie zwischen staatlichen Akteuren getreten. Es gibt aber auch eine Mischform beider Kriegstypen, wie in der Ukraine und in Syrien/Irak zu beobachten ist: der "hybride" Krieg.

Friedensforschung und (De)Kolonialität

Call for Papers des Arbeitskreises Herrschaftskritische Friedens- und Konfliktforschung der AFK

Dieser Workshop soll einer vertieften Beschäftigung mit dekolonialen Begriffen und Konzepten dienen, die Anschlussstellen an die Friedens- und Konfliktforschung, an universitäre Lehre und außeruniversitäre Bildungsarbeit sowie an soziales und zivilgesellschaftliches Engagement bieten. Ausgehend von der „Kolonialität von Wissen, Macht und Sein“ bildet die „Dekolonisierung von Wissen(schaft)“ den Horizont der Auseinandersetzung.

Fluchtursachen in den Fokus: Verantwortung übernehmen

Vorstellung des Friedensgutachtens 2016. Abendforum der Evangelischen Akademie zu Berlin

Über die Ursachen von Fluchtbewegungen wissen wir viel. Es mangelt nicht an Expertise über die Situation in der Welt – und auch nicht an Kenntnis über die Versäumnisse, die zur Flucht beigetragen haben. Aber sind wir uns auch unserer doppelten Verantwortung bewusst?

Termin
von: 
Dienstag, 7. Juni 2016 - 18:00
bis: 
Dienstag, 7. Juni 2016 - 20:00

Religion und Konflikt

Sommerakademie auf der Burg Schlaining

An der Friedensburg Schlaining findet in diesem Jahr die Sommerakademie zur aktuellen Thematik der Relevanz von Religion für Gewalt und Frieden in Konflikten statt. Zum Titel „Um Gottes Willen – Die ambivalente Rolle von Religion in Konflikten“ lädt die Akademie auch heuer wieder alle Interessierte zu diesem Informations- und Diskussionsforum mit Expertinnen und Experten aus Zivilgesellschaft, Forschung und Politik ein.

Termin
von: 
Sonntag, 3. Juli 2016 (Ganztägig)
bis: 
Freitag, 8. Juli 2016 (Ganztägig)

Ein guter Grund zum Feiern - und Verstärken: 15 Jahre Dt. Stiftung Friedensforschung

Bericht von Winfried Nachtwei

Am 10. März 2016 feierte die Deutsche Stiftung Friedensforschung im Friedenssaal des historischen Rathauses in Osnabrück ihr 15-jähriges Bestehen. (vgl. Neue Osnabrücker Zeitung, Fotos unter www.facebook.com/winfried.nachtwei).

Conflict Barometer 2015

Jährliche Analyse des globalen Konfliktgeschehens des Heidelberger Institut für Internationale Konfliktforschung e.V. (HIIK) erschienen

In seiner alljährlichen ausführlichen Publikation gibt das HIIK einen Überblick über die weltweite Konfliktlandschaft und beinhaltet neben quantitativen Daten u.a. auch Konfliktbeschreibungen und Karten zu Konfliktdynamiken. Das Institut verfolgt seit 1991 sowohl innerstaatliche, substaatliche als auch zwischenstaatliche Konflikte, ebenso wie gewaltsame und gewaltlose Auseinandersetzungen.

15 Jahre Deutsche Stiftung Friedensforschung

Jubiläumsfeier in Osnabrück

Die Gründung der Deutschen Stiftung Friedensforschung jährt sich zum 15. Mal. Gewiss kein großes Jubiläum, aber doch eines, das einen Einschnitt in der Geschichte der Stiftung markiert: Die Stiftung erhält in diesen Tagen eine runderneuerte Satzung, die nicht nur den Stiftungszweck stärker ausdifferenziert, sondern auch eine grundlegend veränderte Organstruktur mit sich bringt.

Termin
von: 
Donnerstag, 10. März 2016 - 18:00
bis: 
Donnerstag, 10. März 2016 - 20:00

Kinder im Krieg

Veranstaltung im Rahmen der Osnabrücker Friedensgespräche

Was richten Kriegserfahrungen bei Kindern an? Wie und wo finden Kinder Schutz im Krieg? Wie gehen sie mit Bildern von Zerstörung, Verletzungen und Toten um? Wie verarbeiten Kinder außergewöhnliche Ängste, die über jedes Normalmaß hinausgehen? – Dieses Friedensgespräch knüpft an die Diskussion um steigende Zahlen minderjähriger Bürgerkriegs- und Kriegsflüchtlinge an, die etwa aus Syrien, Afghanistan und afrikanischen Staaten zu uns kommen.

Termin
von: 
Donnerstag, 17. März 2016 - 19:00
bis: 
Donnerstag, 17. März 2016 - 21:00

65 Jahre Genfer Flüchtlingskonvention

CfP der Konferenz des Netzwerks Flüchtlingsforschung. Frist: 31.03.2016

Für den 6. bis 8. Oktober 2016 organisiert das Netzwerk Flüchtlingsforschung die erste Konferenz der Flüchtlingsforschung. Das Ziel ist es, eine Plattform zur Diskussion zu bieten, und somit den Austausch über Forschungsergebnisse aus allen Gebieten der Zwangsmigrations- und Flüchtlingsforschung zu fördern. 

„Making the Invisible Visible“: (Un)sichtbarkeit im Konflikt und (un)sichtbare Konflikte

Tagung von Evangelischer Akademie Villigst und AFK in Bonn

Spätestens seit der medialen Offensive des so genannten Islamischen Staates und dem massiven Ansteigen der Flüchtlingszahlen im vergangenen Jahr wird auch in der nichtwissenschaftlichen Öffentlichkeit wieder vermehrt über die Sichtbarkeit und Formen der Repräsentation von Konflikten diskutiert. Gewalt wirkt also nicht nur in einer dualen Beziehung zwischen Täterinnen, Tätern und Opfern, sondern erhält gerade durch ihre Repräsentation in nationalen und internationalen Öffentlichkeiten eine besondere politische Qualität.

Termin
von: 
Mittwoch, 2. März 2016 - 11:00
bis: 
Donnerstag, 3. März 2016 - 12:00

Seiten