Fragile Staaten

Das World Food Programme der Vereinten Nationen erhält den Friedensnobelpreis 2020

Das World Food Programme (WFP) wird mit dem Friedensnobelpreis 2020 ausgezeichnet. In der Begründung heißt es, dass das WFP den Preis für seine Bemühungen gegen Hunger, seine Verdienste in der Schaffung besserer Lebensbedinungen in Konfliktregionen und seine treibende Kraft hinter der Verhinderung von Hunger als eine Waffe in Kriegen und Konflikten verliehen wurde.

"Leaving no one behind" - Ohne nachhaltige Entwicklung kein gerechter Frieden

Präsenzveranstaltung in der Evangelischen Akademie zu Berlin und online am 26. Oktober 2020

Ungerechtigkeit, Ausgrenzung und Ungleichheit verhindern weltweit stabile Friedensverhältnisse. Die wechselseitigen Auswirkungen zunehmender Gewaltkonflikte wirken sich negativ nicht nur auf die Länder des globalen Südens aus sondern auch auf den globalen Norden. Die einfache Gleichung „mehr Entwicklung gleich mehr Frieden“ geht schon längst nicht mehr auf. Die Vereinten Nationen (VN) haben 2015 mit ihrer "Agenda 2030" und den darin enthaltenen Sustainable Development Goals (SDGs) einen qualitativ neuen globalen Orientierungsrahmen geschaffen. Nur auf der Grundlage eines integrierten Ansatzes soll den Problemen dieser Welt begegnet werden.

Termin
von: 
Montag, 26. Oktober 2020 - 18:00
bis: 
Montag, 26. Oktober 2020 - 20:30

Eröffnung des neuen europäischen Exzellenzzentrums für Ziviles Krisenmanagement

Europäische Friedensarbeit

Am 17. September 2020  wurde das European Centre of Excellence for Civilian Crisis Management (CoE) in Berlin eröffnet. Es hat zum Ziel, internationale Partner*innen in der Zusammenarbeit zu unterstützen, um Konflikte mit zivilen Mitteln zu entschärfen.

Transformation und Konflikt

Workshop in Frankfurt am Main am 18. September 2020

In diesem Workshop wird sich mit den Menschenrechte im Kontext von Frieden und Konflikt im globalen Zusammenhang der Sustainable Development Goals auseinandergesetzt und unsere Rolle darin reflektieren.

Termin
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Freitag, 18. September 2020 - 10:00
bis: 
Freitag, 18. September 2020 - 17:00

Ein neues Klima für den Frieden – Klimawandel bekämpfen. Gewalt verhindern.

Online-Diskussion im Rahmen der Bonner Friedenstage am 21. September 2020, 18 Uhr

Der Klimawandel bedroht schon heute die Existenz vieler Menschen, besonders in Ländern des globalen Südens. Konflikte um Ressourcen wie Wasser oder Weideland verschärfen sich, Extremwetter und Naturkatastrophen rauben die Lebensgrundlagen und treiben Menschen in die Flucht. Dies birgt immense Gefahren und Risiken für den Frieden.

Was wissen wir über den Zusammenhang von Klimawandel und Konflikten? Können wir aus dem Umgang mit der Corona-Krise neue Antworten auf die Klimakrise ableiten? Der Klimawandel als weltweite Herausforderung verlangt gemeinsame Antworten. Doch wie steht es um die multilaterale Zusammenarbeit? Welchen Beitrag können wir beispielsweise von der Europäischen Union erwarten?

Diesen drängenden Fragen gehen wir im Rahmen einer Online-Diskussion am internationalen Friedenstag aus der Perspektive der Vereinten Nationen, der Europapolitik und der Friedensforschung nach.

PolisTalk München digital: Global Health Security und die globalen Auswirkungen von Pandemien für Klima, Wirtschaft und Gesellschaft

Online-Veranstaltung organisiert von Polis180 am 12. Mai 2020

Mit der zukünftig zu erwartenden Zunahme von Epidemien und Pandemien wird es eine Vielzahl von gesundheitlichen Herausforderungen und neuen Krankheiten geben, die die Stabilität ganzer Länder und Weltregionen bedrohen. Der Klimawandel und die sich daraus ergebenden Verschiebungen bei der Ausbreitung von Krankheitserregern und der Epidemiologie von Krankheiten sowie die zunehmende Migration und Mobilität der Globalisierung werden diese Situation noch verschärfen.

Termin
von: 
Dienstag, 12. Mai 2020 - 19:00
bis: 
Dienstag, 12. Mai 2020 - 21:00

Covid-19 verstärkt Eskalationsgefahr in fragilen Staaten

Konsortium Ziviler Friedensdienst zur Corona-Pandemie

Das Konsortium Ziviler Friedensdienst warnt in der Corona-Pandemie vor neuen Konfliktherden und Gewaltausbrüchen. Besonders in Krisen- und Konfliktregionen besteht die Gefahr, dass sich Konflikte verschärfen und Gewalt ausbricht. Fragile Gesellschaften brauchen jetzt internationale Unterstützung und menschliche Solidarität, um den Frieden zu wahren. Der ZFD und seine Partner*innen setzen ihre Arbeit daher fort und reagieren auf die neuen Herausforderungen.

HIIK veröffentlicht Konfliktbarometer 2019

Ausmaß der Gewalt sinkt weltweit

Das Heidelberger Institut für Internationale Konfliktforschung (HIIK) hat das Konfliktbarometer 2019 veröffentlicht. Im vergangenen Jahr gab es demnach 358 politische Konflikte, von denen 196 mit Gewalt ausgetragen wurden. 2018 waren es 213 von 372 Konflikten. Im Vergleich zum Vorjahr ging die Zahl der Kriege von 16 auf 15 leicht zurück. Die Anzahl der Konfliktregionen ist weiterhin hoch, wozu auch ZFD-Partnerländer zählen.

Menschenrechtsbeobachtung in Chiapas/Mexiko

Vorbereitungsseminar von CAREA e.V. in Zusammenarbeit mit der Heinrich Böll Stiftung Rheinland-Pfalz vom 14.-17. Mai 2020, in der Nähe von Kassel

CAREA führt zweimal jährlich Vorbereitungsseminare für den Einsatz als Menschenrechtsbeobachter*in in Chiapas/Mexiko durch. Das nächste Seminar findet vom 12.-15. November und vom 10.-13. Dezember 2020 in der Nähe von Kassel statt.

Termin
von: 
Donnerstag, 12. November 2020 - 0:00
bis: 
Sonntag, 13. Dezember 2020 - 0:00

Der ehrliche Dritte – Wege zu mehr Rechtssicherheit und Effizienz in Transformationsstaaten

Eine Veranstaltung von der Bundesnotarkammer in Kooperation mit der Weltbank-Gruppe in Berlin

Unter der Schirmherrschaft von Herrn Ottmar von Holtz MdB richtet die Bundesnotarkammer gemeinsam mit der Weltbank-Gruppe eine Veranstaltung zum Thema „Der ehrliche Dritte – Wege zu mehr Rechtssicherheit und Effizienz in Transformationsstaaten“ aus.

Termin
von: 
Dienstag, 28. Januar 2020 - 18:30
bis: 
Dienstag, 28. Januar 2020 - 20:00

Partizipation in Post-Konflikt-Phasen

8. Cologne Latin America Symposium in Köln

Das achte Symposium soll am 29. und 30. November 2019 unter dem Titel „Partizpation in Post-Konflikt-Phasen - die Rolle zivilgesellschaftlicher Akteur*innen bei der Aufarbeitung von Menschenrechtsverbrechen in Lateinamerika“ in den Räumlichkeiten der Fritz Thyssen Stiftung abgehalten werden. Die Wahl der Thematik begründet sich in laufenden und in weiten Teilen noch ausstehenden Aufarbeitungsprozessen vergangener Menschenrechtsverletzungen auf dem amerikanischen Kontinent.

Termin
von: 
Freitag, 29. November 2019 - 0:00
bis: 
Samstag, 30. November 2019 - 0:00

Von Halabja bis Afrin. Aktuelle Herausforderungen und die internationale Beteiligung

Tagung der Ev. Akademie Bad Boll

Der Nahe Osten befindet sich im Umbruch, Teile der Zivilbevölkerung leidet unter katastrophalen Lebensbedingungen. Viele Menschen werden zur Flucht gezwungen. Im Zentrum der Gewaltsituation stehen die bisherigen Siedlungsgebiete des kurdischen Volkes, dessen Bevölkerung in der Türkei, im Irak und in Syrien zwischen allen politischen und wirtschaftlichen Machstrukturen steht.

Termin
von: 
Freitag, 6. Dezember 2019 - 18:00
bis: 
Sonntag, 8. Dezember 2019 - 12:30

33. Afghanistan-Tagung. Frieden in Afghanistan: Wer zahlt den Preis?

Tagung der Ev. Akademie Villigst in Schwerte

Seit 40 Jahren herrscht Krieg in Afghanistan. Seit über einem Jahr verhandeln USA und Taleban über ein Friedensabkommen. Was ist ein "Frieden" wert, wenn die afghanische Regierung nicht mit am Verhandlungstisch sitzt?

Termin
von: 
Freitag, 6. Dezember 2019 - 0:00
bis: 
Sonntag, 8. Dezember 2019 - 0:00

Kolumbien - Der Friedensvertrag und die Landfrage

Eine Veranstaltung von peace brigades international in Hamburg

Kolumbiens Geschichte ist bis heute von unterschiedlichen, langandauernden Konflikten geprägt. Ein zentraler Konfliktgegenstand ist die Landfrage, da sich der Großteil des Bodens in den Händen einiger weniger Großgrundbesitzer befindet. Zahlreiche Konfliktparteien versuchen ihre Interessen mit Gewalt durchzusetzen. Dabei nutzen Sie auch Menschenrechtsverbrechen, wie das gewaltsame Verschwindenlassen. Organisationen, die sich für Gerechtigkeit einsetzen und Aufklärung fordern, werden häufig bedroht.

Termin
von: 
Donnerstag, 31. Oktober 2019 - 19:00
bis: 
Donnerstag, 31. Oktober 2019 - 21:00

Der Konflikt in Kamerun: Möglichkeiten des Krisenmanagements

Eine Veranstaltung des DGVN-Landesverbands Berlin-Brandenburg in Berlin

Der DGVN-Landesverband Berlin-Brandenburg lädt im Rahmen seiner "Interationalen Reihe" zu einer Veranstaltung zum anhaltenden Bürgerkrieg in Kamerun ein. Wie kann ein dauerhafter Frieden zwischen der französischsprachigen Mehrheit und den anglophonen Separatisten ermöglicht werden?

Termin
von: 
Dienstag, 22. Oktober 2019 - 18:00
bis: 
Dienstag, 22. Oktober 2019 - 20:00

Guatemala wählte – Korruption und Straflosigkeit ohne Ende?

Eine Diskussion mit peace brigades international in Berlin

Guatemala geriet in die internationalen Schlagzeilen, als US Präsident Trump das Land Ende Juli zum „sicheren Drittstaat“ erklärte und den guatemaltekischen Präsidenten Jimmy Morales in erniedrigender Form zwang, dies schriftlich zu bestätigen. Unter diesen Vorzeichen standen die Wahlen am 11. August, die der konservative frühere Chef der Gefängnisverwaltung Alejandro Giammattei gewann. Deutlich verloren hatte die Sozialdemokratin Sandra Torres. Diese und weitere Punkte werden in dieser Veranstaltung von peace brigades international diskutiert:

Termin
von: 
Donnerstag, 19. September 2019 - 19:00
bis: 
Donnerstag, 19. September 2019 - 21:00

Entwicklungspolitik in Syrien? Humanitäre Hilfe, Wiederaufbau und Friedensförderung vor schwierigen Herausforderungen

Eine Dikussionsveranstaltung in Bonn

Auch wenn ein Abkommen zur Beendigung des Krieges in einzelnen Landesteilen von Syrien nicht in Sicht ist und die Konfliktparteien kein Abkommen zur Beendigung der Kampfhandlungen abgeschlossen haben – die Auseinandersetzungen um den Wiederaufbau und die politische Zukunft des Landes haben längst begonnen. Aber selbst wenn die Waffen eines Tages schweigen sollten, von friedlichen Verhältnissen ist Syrien weit entfernt. Verhaftungen, Folter und Entführungen sind laut Menschenrechtsorganisationen an der Tagesordnung.

Termin
von: 
Dienstag, 24. September 2019 - 18:00
bis: 
Dienstag, 24. September 2019 - 20:15

Women beyond passive victimhood

Work-in-Progress-Workshop in Magdeburg

Unter dem Titel "Women beyond passive victimhood" findet am 7. und 8. Oktober 2019 der zweite englischsprachige Work-in-Progress-Workshop vom Frauennetzwerk der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung (AFK) an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg statt. Auf dem Programm stehen Arbeiten unterschiedlichster Stadien aus dem Bereich feministische Friedens- und Konfliktforschung.

Termin
von: 
Montag, 7. Oktober 2019 - 0:00
bis: 
Dienstag, 8. Oktober 2019 - 0:00

Stoppt den Krieg im Jemen: Jemenitische Frauen kämpfen um den Frieden

Veranstaltungsreihe der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit

In diesem Jahr wird die jemenitische Menschenrechtsaktivistin Rasha Jarhum mit dem „Rebellinnen gegen den Krieg – Anita Augspurg-Preis“ ausgezeichnet. Erstmals organisiert die Interantionale Frauenliga für Frieden und Freiheit (IFFF/WILPF) eine Vortragsreihe mit der Preisträgerin in verschiedenen deutschen Städten, um von der Situation in ihrem Heimatland zu berichten.

Termin
von: 
Montag, 16. September 2019 - 0:00
bis: 
Samstag, 21. September 2019 - 0:00

Open-Air Kino GLOBALE in Hamburg

Organisiert von Peace Brigades International

Die Open-Air Kinoreihe GLOBALE dreht sich um die Themenschwerpunkte Klima und Frieden in aktuellen Diskursen. Die Filme bieten den Einstieg in entwicklungspolitische Debatten, wie zum Beispiel die Auswirkungen des Klimawandels auf Kleinbauern, den friedlichen Umgang mit bewaffneten Konflikten und die Umsetzung von kreativen Ideen für gesellschaftlichen Wandel.

Programm:

Dienstag, den 27.08., 21 Uhr:
Spielfilm: Die Konferenz der Tiere (2010) mit anschließendem Publikumsgespräch

Termin
von: 
Dienstag, 27. August 2019 - 0:00
bis: 
Samstag, 31. August 2019 - 0:00

Rüstungsexportkontrolle – Menschenrechtsinstitut sieht weiteren Reformbedarf

Export von Kleinwaffen in Drittländer

Das Deutsche Institut für Menschenrechte begrüßt, dass die Bundesregierung den Export von Kleinwaffen in Drittländer künftig grundsätzlich nicht mehr genehmigen will. "Kleinwaffen richten in bewaffneten Konflikten oft besonders großen Schaden an; den illegalen Handel mit ihnen und ihre Weiterverbreitung können Staaten nicht kontrollieren", erklärte Beate Rudolf, Direktorin des Instituts.

Human Rights between Despotism and Profit: Women's Suffering and International Interests in the Democratic Republic of Congo

Votrag von Dr. Denis Mukwege in Dortmund

Der Friedensnobelpreisträger Dr. Denis Mukwege wird am 21. Juni 2019 im Rahmen des 37. Deutschen Evangelischen Kirchentags in Dortmund über die Situation von Frauenrechten in der Demokratischen Republik Kongo berichten.

Moderation: Martin Domke, One World Center Herne
Music: Palaver Rhababa, Kassel

Termin
von: 
Freitag, 21. Juni 2019 - 16:30
bis: 
Freitag, 21. Juni 2019 - 18:00

Die neue Offensive der Türkei in Syrien verhindern - JETZT AUFRUF UNTERSCHREIBEN

Aktion des BSV

Der Bund für Soziale Verteidigung ruft die Bundesregierung, die NATO-Staaten und den UN-Sicherheitsrat auf, alles zu tun, um die Türkei daran zu hindern, ihre angekündigte Offensive auf Nordsyrien durchzuführen.

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