Demokratie und Staatlichkeit

Parteien reagieren auf Memorandum zur zivilen Konfliktbearbeitung

Zur Bundestagswahl 2013 haben namhafte Vertreter der deutschen Friedens- und Konfliktforschung ein Memorandum veröffentlicht. Es wirbt für eine Stärkung der zivilen Konfliktbearbeitung als Säule deutscher Friedenspolitik. Verfasst wurde das Memorandum von Mitgliedern des Beirats zum Aktionsplan „Zivile Krisenprävention, Konfliktlösung und Friedenskonsolidierung“ (2005). Zu den zahlreichen Unterstützerinnen und Unterstützern des Memorandums gehört auch die Plattform Zivile Konfliktbearbeitung.

Wer die Wahl hat ist in Gefahr?

Kooperationsveranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung zu den Bonner Friedenstagen

Wahlen und Referenden sind aus Friedensprozessen kaum noch wegzudenken. So sollen die Legitimität der jeweiligen Regierung und ihrer Entscheidungen sichergestellt werden. Die Erfahrung lehrt jedoch auch, dass gerade solche Formen demokratischer Entscheidungsfindung das Risiko für den Ausbruch von Gewalt oftmals erhöhen. Zudem werden Wahlen aber häufig auch als Ausdruck eines westlichen Demokratie- und Staatsverständnisses interpretiert.

 

Termin
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Sonntag, 22. September 2013 - 11:00
bis: 
Sonntag, 22. September 2013 - 13:00

Blutvergiessen in Ägypten stoppen

Zwei Amnesty International Aktionen am 19.08.2013 in Berlin

Polizei und Militär gingen in den vergangenen Tagen und Wochen immer wieder mit unverhältnismäßiger und tödlicher Gewalt gegen Protestierende vor. Amnesty fordert die ägyptischen Behörden auf, weiteres Blutvergießen zu verhindern und die Übergriffe unabhängig und umfassend aufzuklären.

Ist der „arabische Frühling“ schon vorbei?

Vortrag mit Diskussion am BICC

Werden in Tunesien, Ägypten oder Libyen nur die Machteliten ausgetauscht? Oder kann eine „islamische Demokratie“ erkämpft werden? Welche Rolle spielen absolutistisch-konservative Staaten der arabischen Halbinsel wie Saudi-Arabien und Katar, die die Freiheitsbewegung in Bahrain niederschlagen, aber die Opposition in Syrien unterstützen? Und – wie reagiert der Westen angesichts dieser Umwälzungen in der Region? Zu diesen und anderen Fragen will der engagierte Nahostkenner und Publizist Marcel Pott Stellung nehmen, der jüngst das Buch „Der Kampf um die arabische Seele“ veröffentlicht hat.

Termin
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Dienstag, 14. Mai 2013 - 18:00
bis: 
Dienstag, 14. Mai 2013 - 20:00

Neue Politik für den Mittleren Osten: Wie kann die iranische Zivilgesellschaft gestärkt werden?

Tagung an der Evangelischen Akademie Loccum

Im Iran stehen im Juni Wahlen und damit die Ablösung von Präsident Ahmadinejad an. Irans schärfste Kontrahenten im Atomstreit, die USA und Israel, haben selbst gerade neue Regierungen in ihre Ämter gewählt. Diese neue Konstellation führt gegenüber dem Herbst 2012 zu einer weniger aggressiven Rhetorik. Fortschritte in den Atomverhandlungen sind nach den iranischen Wahlen denkbar. 

Termin
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Mittwoch, 17. April 2013 - 15:30
bis: 
Freitag, 19. April 2013 - 12:30

Gewaltfrei im Schatten von Gewalt

Tagung des Bund für Soziale Verteidigung in Würzburg

Die diesjährige Tagung des Bunds für Soziale Verteidigung beschäftigt sich mit der Frage, wie AktivistInnen in Belarus, Syrien und Ägypten im Schatten von Gewalt und Repression arbeiten, welche Strategien sie entwickelt haben, wie sie mit der eigenen Gefährdung umgehen und welche Rolle internationale Partner spielen können.

Termin
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Freitag, 22. März 2013 - 18:00
bis: 
Sonntag, 24. März 2013 - 10:45

Zwei Jahre nach dem ‚Arabischen Frühling’ – Versuch einer Bilanz

Diskussion und Vernissage am BICC in Bonn
Eine Expertendiskussion soll zum einen die Auswirkungen des „Arabischen Frühlings“ auf die geopolitische Großwetterlage im Nahen Osten, speziell auf die US-Politik beleuchten. Ein weiterer Focus wird auf der Frage liegen, welche Interessen hinter der regionalen Militarisierung seitens der Rüstungsimporteure und –exporteure stecken. Schließlich wird es um die Auswirkungen der Militarisierung auf die Entwicklung Ägyptens und Syriens gehen: Wie ist das Konfliktgeschehen? Wie ist die wirtschaftliche Situation?
 
Termin
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Donnerstag, 21. Februar 2013 - 18:00
bis: 
Donnerstag, 21. Februar 2013 - 21:00

Russland: Das System Putin und die gesellschaftlichen Aufbrüche

Veranstaltung der pax christi-Projektgruppe Zivile Konfliktbearbeitung Rhein-Main

Russland macht wieder Schlagzeilen: Das Demonstrationsrecht wird weiter eingeschränkt, friedliche Proteste niedergeknüppelt, Nichtregierungsorganisationen mit fi nanzieller Unterstützung aus dem Ausland müssen sich als »ausländische Agenten« registrieren und streng überwachen lassen, Oppositionelle werden unter absurden Vorwürfen mit Prozessen überzogen, die Punkband Pussy Riot wegen ihres Protestes zu zwei Jahren Straflager verurteilt. Regimekritische Journalisten und Journalistinnen zu ermorden, ist fast schon Alltag.

Termin
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Freitag, 16. November 2012 - 16:00
bis: 
Montag, 19. November 2012 - 19:00

Föderalismus als Konfliktregelung – auch gegenüber islamischen Fundamentalisten?

Podiumsdiskussion des BICC in Bonn

Vielvölkerstaaten gelten häufig als instabil - bietet Föderalismus eine Lösung oder ist er ein Teil des Problems? Nigeria gehört zu den wenigen Versuchen in Afrika, Vielfalt durch Föderalismus einzubinden. Aber auch hier zeigen sich kulturelle und ethnische Spannungen, die in religiösem Fundamentalismus münden.

Termin
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Donnerstag, 30. August 2012 - 18:00
bis: 
Donnerstag, 30. August 2012 - 21:00

Verbandstag 2012 der Humanistischen Union

Der Bundesvorstand der Humanistischen Union (HU) lädt alle Mitglieder herzlich zum diesjährigen Verbandstag ein. Er dient dem (informellen) Austausch über die Arbeitsschwerpunkte der HU, der Diskussion kontroverser Themen und der Meinungsbildung im Verband, aber auch dem Kennenlernen anderer Mitglieder und Regionalgruppen. Der Verbandstag steht allen Mitgliedern der HU offen, aber auch Interessierte, die noch nicht Mitglied sind und unsere Arbeit kennen lernen wollen, sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen.

Termin
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Freitag, 21. September 2012 - 20:00
bis: 
Sonntag, 23. September 2012 - 13:00

Sorge über Einschränkung von Bürgerrechten in Russland

Brot für die Welt kritisiert verabschiedetes NGO-Gesetz

(Brot für die Welt Presseinformation vom 13. Juli 2012) „Brot für die Welt“ sieht die Verschärfungen des Gesetzes über Nichtregierungsorganisationen in Russland mit großer Sorge. „Nichtregierungsorganisationen, die Gelder aus dem Ausland erhalten, werden nun - unter dem Vorwand höherer Transparenz - gezwungen, sich selbst öffentlich als ‚ausländische Agenten‘ zu bezeichnen, d.h. sie werden mehrheitlich gezwungen, über ihren wahren Auftrag und Charakter Lügen zu verbreiten.

Bürgerbeteiligung als Motor der kommunalen Entwicklung. Chancen – Herausforderungen – Handlungsansätze

Forum für Bürgerbeteiligung und kommunale Demokratie in Loccum

Die Beteiligung der Bürger/innen an politischen und gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen ist ein Thema, das die Debatten in vielen Kommunen wesentlich prägt. Vielen Akteuren aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft wird zunehmend bewusst, dass Bürgerbeteiligung ein wichtiger Impulsgeber und Innovationsfaktor der kommunalen Entwicklung ist. Doch was heißt dies konkret? Welche Potenziale und Chancen bieten sich vor Ort durch eine verstärkte und strukturierte  Bürgerbeteiligung?

Termin
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Freitag, 14. September 2012 - 16:00
bis: 
Sonntag, 16. September 2012 - 13:30

Syrien - Ein Jahrzehnt verpasster Chancen: Repression und Revolution vom Damaszener Frühling zum Arabischen Frühling

Buchvorstellung und Podiumsdiskussion bei der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin

Die Situation in Syrien ist in den letzten 15 Monaten immer weiter eskaliert. Fast 10.000 Tote sind den Auseinandersetzungen inzwischen zum Opfer gefallen. Dabei ist die Opposition nach wie vor extrem gespalten und selbst in der grundsätzlichen Frage einer Intervention von außen gibt es keine Annäherung. Die Nachbarschaft Syriens reagiert mit großer Nervosität und regionale Konflikte, namentlich zwischen sunnitischen Staaten wie der Türkei und schiitischen Staaten, wie dem Iran, intensivieren sich.

Termin
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Montag, 25. Juni 2012 - 18:00
bis: 
Montag, 25. Juni 2012 - 20:00

Journalistische Arbeit in Syrien

Ein Gespräch mit Rula Asad und Amer Mattar. Veranstaltung der Heinrich Böll Stiftung in Berlin

Die Bilder sind im Gedächtnis: In Syrien gehen seit über einem Jahr tausende Menschen auf die Straßen, um Bürgerrechte und Demokratie einzufordern. Die Protestbewegung wurde lange vorwiegend von der syrischen Jugend getragen, die, beflügelt von den Umbrüchen in Tunesien und Ägypten, die jahrzehntelange Herrschaft des Baath-Regimes herausfordert.

Termin
von: 
Dienstag, 5. Juni 2012 - 19:00
bis: 
Dienstag, 5. Juni 2012 - 21:00

Aufstand und Rebellion im arabischen Raum - Friedenswissenschaftliche Perpektiven

Neues Heft der Friedens-Warte

"Die politischen Veränderungen im arabischen Raum – medienwirksam zur „Arabellion“ verschlagwortet – gehörten zu den herausragenden Entwicklungen eines an Ereignissen nicht gerade armen Jahres 2011. Von Tunesien ausgehend erfassten die Aufstände Ägypten, Libyen und den Jemen; die monatelangen und opferreichen Kämpfe zwischen Regierung und Opposition in Syrien dauern zur Stunde noch an. Die Folgen der politischen Umbrüche für eine Region von singulärer weltpolitischer Bedeutung sind noch nicht absehbar." (aus dem Editorial)

Eurovision Song Contest: Ex-Teilnehmer fordern Meinungsfreiheit in Aserbaidschan

Facebook und Twitter-Kampagne von Amnesty International

Genau vor einem Jahr nahm die Polizei in Baku Dutzende friedliche Demonstranten fest, die sich über Facebook zu Protesten verabredet hatten. Bis heute sind 14 von ihnen in Haft. Deshalb startet Amnesty über Facebook und Twitter eine Kampagne, um ihre Freilassung zu erreichen und sich für Meinungsfreiheit in Aserbaidschan einzusetzen.

 

Too big to fail. McPlanet.com 2012

Internationaler Bewegungskongress zu Globalisierung, Umwelt und globaler Gerechtigkeit in Berlin

Vom 20. – 22. April  wird an der Technischen Universität Berlin zum fünften Mal der McPlanet.com-Kongress stattfinden – der größte Kongress seiner Art in Deutschland an der Schnittstelle von Globalisierungskritik, globaler Gerechtigkeit und Umweltbewegung.

Termin
von: 
Freitag, 20. April 2012 (Ganztägig)
bis: 
Sonntag, 22. April 2012 (Ganztägig)

Zivilen Widerstand in Syrien unterstützen!

Bund für Soziale Verteidigung fordert Deeskalation der Gewalt

Je gewalttätiger die Krise in Syrien wird, desto höher rückt sie auf der politischen Agenda. Das haben an diesem Wochenende gleich zwei Ereignisse gezeigt: Zum einen haben die Vereinten Nationen und die Arabische Liga keinen Geringeren als den früheren UNO-Generalsekretär Kofi Annan zu ihrem Sondergesandten für Syrien ernannt. Zum anderen hat erstmals in Tunis die „Gruppe der Freunde des syrischen Volks“ getagt, zu der unter anderem der jetzige UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon, die US-Außenministerin Hillary Clinton und der deutsche Außenminister Guido Westerwelle gehören.

 

Ihre Stimme für Baku

Amnesty International fordert Freilassung politischer Gefangener in Aserbaidschan

Noch bis zum 16. Februar 2012 findet der deutsche Vorentscheid zum Eurovision Song Contest in Aserbaidschan statt. Doch nicht in jedem Land können alle Menschen davon singen, was sie bewegt. Aserbaidschan ist solch ein Land. Seit Jahren beobachtet Amnesty International eine Verschlechterung der Menschenrechtslage in Aserbaidschan. Journalisten, Mitglieder von Nichtregierungsorganisationen und oppositionellen Parteien werden bedroht und teilweise misshandelt. Menschen werden ins Gefängnis gesteckt, nur weil sie sich kritisch über die Regierung geäußert haben.

Widerstand – Gewalt – Umbruch: Bedingungen gesellschaftlichen Wandels

Tagung der Evangelischen Akademie Villigst

Einer Bertolt Brecht zugeschriebenen Parole zufolge wird Widerstand dort zur Pflicht, wo Unrecht zu Recht wird. Wahrgenommenes Unrecht kann zu Widerstand führen - etwa dann, wenn einem gesellschaftlichen Wandel kein politischer folgt oder wenn politische Herrschaft gesellschaftlichen Wandel unterdrückt. Zugleich muss ein politischer Umbruch nicht zwingend auch in gesellschaftlichen Wandel münden.

Termin
von: 
Donnerstag, 22. März 2012 - 16:00
bis: 
Samstag, 24. März 2012 - 13:00

Emotionen und Gefühle - ein Hindernis für ein demokratisches Zusammenleben?

Vortrag am Institut für Konfliktbearbeitung und Friedensentwicklung in Bern

In einem Kontext von sozialen Krisen, welche auch ie Schweiz betreffen, können uns unsere Emotionen und Gefühle vor Gefahren schützen und eine kollektive Kreativität in Bezug auf den Umgang mit den Krisen fördern. Leider sind sie in der Realität meistens die Ursache für verschiedene Formen von (sozialer) Gewalt. Wie kann diese Gewalt umgewandelt werden, damit wir unsere Konflikte konstruktiv angehen und auf diese Weise unsere Demokratie stärken und Diskriminierung und Paranoia reduzieren können?

Termin
von: 
Donnerstag, 2. Februar 2012 - 19:30
bis: 
Donnerstag, 2. Februar 2012 - 21:00

Macht - Arabien - Demokratie? Wandlungsprozesse in Syrien und Ägypten

Tagung der Petra Kelly Stiftung in München

Gebannt, erschüttert, hoffnungsvoll und auch voller Sorgen verfolgen wir die Aufstände und die politischen Veränderungsprozesse in vielen Ländern des arabischen Raums. Verstehen wir wirklich, was da passiert? Sicher ist eins: Viele Bürgerinnen und Bürger der sogenannten westlichen Welt haben in den vergangenen Monaten mancherlei Vorstellungen von „der arabischen Welt“ revidieren müssen, z.B. was das Bild der Frau und den Stellenwert von Demokratie und Menschenrechten betrifft. Ebenso sicher ist: Mit den Veränderungen im arabischen Raum wird die Welt eine andere.

Termin
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Freitag, 27. Januar 2012 - 19:00
bis: 
Samstag, 28. Januar 2012 - 17:30

Eine funktionierende Demokratie heisst gemeinsam handeln gegen Gewalt

Workshop des Instituts für Konfliktbearbeitung und Friedensentwicklung (ICP) in Bern

Gewalt ist ein Symptom der Krise der Demokratie, aber auch einer Krise des Zusammenlebens. Das wachsende Unsicherheitsgefühl in bestimmten Milieus öffnet Räume für verschiedenste Formen von Gewalt, welche die Demokratie gefährden. Durch die Übernahme von Verantwortung, Autonomie und die Wiederentdeckung der eigenen Schaffungskräfte, kann das Gefühl, Opfer der Anderen zu sein, überwunden werden. Dies ist Voraussetzung für die Umwandlung von sozialer Gewalt in konstruktive Konfliktfähigkeit und Empathie.

Termin
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Freitag, 24. Februar 2012 (Ganztägig)
bis: 
Sonntag, 26. Februar 2012 (Ganztägig)

Nordafrika und Mittlerer Osten: Gefahr von Gewalt und Unterdrückung auch 2012

Amnesty International fordert konsequenten Schutz der Menschenrechte

Anlässlich seiner Nordafrika-Reise fordert Amnesty International Außenminister Westerwelle auf, die Reise zu nutzen, um konsequenten Menschenrechtsschutz in der Region zu fordern. In der Presseinformation vom 9. Januar 2012 heißt es: "Gewalt und Unterdrückung drohen den Ländern im Mittleren Osten und Nordafrika auch im Jahr 2012, solange die Regierungen der Länder die Forderungen der Demonstranten nicht ernsthaft aufgreifen und umfassende Reformen umsetzen.

Arabischer Frühling ist Ermutigung im Kampf für die Menschenrechte

Amnesty International zieht gemischte Bilanz der Proteste im arabischen Raum / Deutschlands Menschenrechtspolitik nicht konsequent

Amnesty International zieht eine gemischte Bilanz der Proteste in den arabischen Ländern. „In Tunesien sind große Fortschritte etwa bei der Achtung der Meinungsfreiheit zu beobachten,“ sagte Wolfgang Grenz, Generalsekretär von Amnesty International in Deutschland auf der Pressekonferenz anlässlich des Tags der Menschenrechte (10. Dezember).

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