(Ab-)Rüstung/Militär

Nukipedia-Online

16.-17.10.2020

NVV, TPNW, nuklearer (Neo)kolonialismus – die Begriffe sagen dir noch nichts oder du willst mehr darüber erfahren? Du willst verstehen, warum Atomwaffen auf einmal wieder ein Thema in den Nachrichten sind? Dann sei dabei – bei unserer ersten Online-Nukipedia. Denn trotz Corona wollen wir uns mit aktuellen Fragen und Themen beschäftigen. Wir werden das Programm abwechslungsreich gestalten, damit keine Langeweile aufkommt.

Termin
von: 
Freitag, 16. Oktober 2020 - 16:00
bis: 
Samstag, 17. Oktober 2020 - 16:30

Menschenrechte bei Waffenlieferungen von Heckler & Koch noch immer zweitrangig!

DFG-VK Pressemitteilung

Staaten mit erheblichen Defiziten bei der Achtung von Menschenrechten fallen aus den selbstgewählten Exportbeschränkungen von Heckler & Koch, darunter Oman, Malaysia, Indonesien und Singapur. Exportstopp für Brasilien wird mit u.a. mit „harten Polizeieinsatz gegen die Bevölkerung“ begründet, während selbst von der UN verurteilte Polizeigewalt in Chile keine Konsequenzen hat.
Vorstand und Aufsichtsrat sprechen über die Forderung der Kritischen Aktionär*innen Heckler & Koch nach einem Opferfonds. Blockadehaltung gibt es jedoch bei dringend gebotener Rüstungskonversion.

Atomwaffen ächten noch im Jahr 2020

pax christi fordert den Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen

Erklärung des pax christi-Präsidenten, Bischof Peter Kohlgraf, anlässlich des 75. Gedenkens der Atombombenangriffe auf Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August 2020:

Vor 75 Jahren, am 6. und 9. August 1945 fielen die amerikanischen Atombomben auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki. Sie rissen mehr als 200.000 Menschen in einen unvorstellbar grausamen Tod, die Überlebenden litten ihr Leben lang unter der nuklearen Verseuchung wie unter den psychischen Folgen, beide Städte wurden fast vollständig ausgelöscht.

Hiroshima mahnt zur atomaren Abrüstung

Pressemitteilung der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für KDV und Frieden (EAK)

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für KDV und Frieden (EAK) haben anlässlich des 75. Jahrestages des ersten Atombombenabwurfs auf Hiroshima die Bundesregierung nachdrücklich aufgefordert, den UN-Atomwaffenverbotsvertrag zu unterzeichnen und alles dafür zu tun, dass die letzten Atomwaffen in Deutschland in Büchel in der Eifel endlich abgezogen werden.

Mehrheit der Deutschen ist für Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvetrags

Repräsentative Umfrage von Greenpeace

Laut einer Umfrage von Greenpeace zu Atomwaffen und dem Atomwaffenverbotsvertrag ist die Mehrheit der Deutschen gegen Atomwaffen. 92 Prozent der befragten Personen sind dafür, dass die Bundesregierung den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnet.

„Gemeinsam. Europa wieder stark machen“ - die zivilen Friedenskapazitäten der EU fördern!

Pressemitteilung von Church and Peace

Zum Beginn der deutschen EU-Ratspräsidentschaft vom 1. Juli bis 31. Dezember 2020 erinnert das europaweite friedenskirchliche Netzwerk Church and Peace an die biblische Zusicherung Gottes (Hos 2,20), sicher zu wohnen ohne Waffen. Es fordert konkrete Schritte zur Stärkung der Rolle Europas als ,Friedensmacht', wie es sich Deutschland für die EU-Ratspräsidentschaft mit dem Motto „Gemeinsam. Europa wieder stark machen" als Ziel gesetzt hat.

Pressemitteilung

Erste Verleihung des Roland-Vogt-Friedenspreises am 12. September in Kaiserlautern

Initiative der Kampagne „Stopp Air Base Ramstein"

Auf Initiative der Kampagne „Stopp Air Base Ramstein" wird ab 2020 jährlich der Roland-Vogt- Friedenspreis an eine Aktivistin oder einen Aktivisten der Friedensbewegung vergeben, die oder der sich in der Tradition von Roland Vogt dauerhaft für Frieden, Abrüstung und zivile Konfliktlösungen in außerordentlicher Weise engagiert.

Termin
von: 
Samstag, 12. September 2020 - 19:00
bis: 
Samstag, 12. September 2020 - 22:00

Referent*in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (40 WoStd)

Stellenausschreibung von IPPNW. Bewerbungsfrist: 24. Juli 2020

Die Deutsche Sektion der Internationalen Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzt*innen in sozialer Verantwortung (IPPNW) e. V. sucht zum 1. November 2020 für ihre Geschäftsstelle in Berlin eine(n) Referent*in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Rüstungsexportbericht 2019: Menschenrechte bei Genehmigungen offenbar nachrangig

Anstieg an Exporten in Staaten mit menschenrechtlich bedenklicher Lage

Am 17. Juni 2020 hat das Bundeskabinett den Rüstungsexportbericht für das Jahr 2019 verabschiedet. Amnesty International ist besorgt über den Anstieg beim Wert der Genehmigungen. Insbesondere der deutliche Sprung nach oben bei Exportgenehmigungen für Staaten mit menschenrechtlich bedenklicher Lage wie Algerien, Ägypten, die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar und Indonesien sendet ein fatales Signal.

3. Kirchlicher Aktionstag in Büchel wurde abgesagt

Kirche gegen Atomwaffen

Angesichts der Corona-Pandemie, deren Ende noch nicht absehbar ist, hat sich die Projektgruppe „Kirchen gegen Atomwaffen“ dafür entschieden, den für den 6. Juni geplanten Kirchlichen Aktionstag am Fliegerhorst Büchel abzusagen und auf einen noch nicht festgelegten späteren Zeitpunkt zu verschieben.

IPPNW ruft Bundesregierung auf, sich für mehr Rüstungskontrolle einzusetzen

Pressemitteilung anlässlich der Kündigung von mehreren Rüstungskontrollverträgen

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW ruft die Bundesregierung auf, sich aktiver für den Erhalt der Rüstungskontrolle einzusetzen. Angesichts der Kündigung mehrerer Rüstungskontrollverträge wie dem INF-Vertrag, dem Iran-Abkommen und jetzt neuerdings dem Vertrag zum offenen Himmel (Open Skies Treaty), sollten Außenminister Heiko Maas und Bundeskanzlerin Angela Merkel ihren Einfluss geltend machen, um vor allem die USA an den Verhandlungstisch mit den jeweiligen Vertragspartnern zu holen. Laut Medienberichten hat die US-Administration sogar erwogen, wieder Atomtests  aufzunehmen. Auch der bilaterale „New START“-Vertrag zur Reduzierung von strategischen Atomwaffen droht, nächstes Jahr ohne Ersatz auszulaufen.

Abzug der Atomwaffen aus Deutschland endlich umsetzen

Pressemitteilung von Ohne Rüstung Leben, IPPNW, ICAN Deutschland und der Kampagne "Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt"

Vor genau zehn Jahren, am 26. März 2010, sprach sich der Deutsche Bundestag fraktionsübergreifend mit großer Mehrheit für einen Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland aus. Daran erinnern die Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt!“, die deutsche Sektion der „Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges“ (IPPNW), ICAN Deutschland und Ohne Rüstung Leben. Mit einer Unterschriftensammlung – an der sich bereits rund 5.000 Menschen beteiligt haben – und mehr als 40.000 Aktionspostkarten fordern sie eine Umsetzung des Beschlusses.

Geld für Gesundheit statt für Rüstung

Appell - Netzwerk Friedenskooperative

Die Corona-Krise führt uns vor Augen, wie wichtig ein funktionierendes und gut ausgestattetes Gesundheitssystem ist. Jahrelang wurde beim Personal gespart und wichtige Bereiche wurden privatisiert. Angesichts der Corona-Krise und zukünftiger Prävention von Pandemien müssen die Gelder für das Gesundheitswesen massiv erhöht werden. Gleichzeitig gibt die Bundesregierung jedoch Milliarden Euro für Rüstung und Militär aus. Daher fordern wir von der Bundesregierung: Geld für Gesundheit statt für Rüstung!

Aus-, Auf- oder Abrüsten? Nukleare Teilhabe und die Tornado-Nachfolge aus dem Blickwinkel der Rüstungskontrolle

Webinar von ICAN Germany

Die Debatte um die nukleare Teilhabe und den Kauf neuer atomwaffenfähiger Kampfflugzeuge wird intensiv und bisweilen emotional geführt. Wir beleuchten näher, wie die damit verbundenen Problemstellungen im Kontext der nuklearen Rüstungskontrolle und Abrüstung aussehen. Im ICANtalk online werden Dr. Katarzyna Kubiak und Dr. Ulrich Kühn einen sachlichen Blick auf die Hintergründe und die
derzeitige Diskussion werfen.

Anmeldung

Termin
von: 
Mittwoch, 27. Mai 2020 - 16:30
bis: 
Mittwoch, 27. Mai 2020 - 18:00

Globale Militärausgaben steigen um 3,6 Prozent im Jahr 2019

Laut dem Forschungsinstitut SIPRI sind die globalen Militärausgaben 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 3,6 Prozent gestiegen. Zu den den Top 5-Ländern gehören die Vereinigten Staaten (USA), China, Indien, Russland und Saudi Arabien. Deutschland erhöht seine Militärausgaben in so einem großen Umfang wie kein anderes Land in Europa.

10 Jahre Bundestagsbeschluss zu Atomwaffen

Unterschriftenaktion

Am 26. März 2010 beschloss der Deutsche Bundestag fraktionsübergreifend einen Antrag, in dem es heißt: "Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf, sich (...) mit Nachdruck für den Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland einzusetzen". Dieser Beschluss wurde bis heute nicht umgesetzt.

Protest- und Kunstaktion der „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“

Rückblick auf die Aktion am 26.02.2020 vor dem Bundestag

Friedensaktivist*innen protestierten am 26.02.2020 vor dem Deutschen Bundestag gegen die Rüstungsexportpolitik der Bundesregierung. Sie fordern, dass die Erteilung von Ausfuhrgenehmigungen „Keine Frage der Abwägung!“ zwischen Menschenrechten und außen- und sicherheitspolitischen Interessen mehr sein darf. Stattdessen müsse die Einhaltung der Menschenrechte immer das entscheidungsrelevante Kriterium sein. Staaten, wie die der sog. „Arabischen Koalition“, die seit 5 Jahren am Krieg im Jemen beteiligt sind und denen schwere Menschenrechtsverletzungen nachgewiesen wurden, dürfen keine Rüstungsgüter mehr aus Deutschland erhalten. Die Bundesregierung wird aufgefordert ihre Rüstungsexportpolitik am Schutz der Menschenrechte auszurichten.

Weltuntergangsuhr: Nur noch 100 Sekunden bis Mitternacht

Am 23. Januar 2020 wurde der Zeiger der "Doomsday Clock" vorgerückt

Die Wissenschaftler des Bulletin of Atomic Scientists haben die Weltuntergangsuhr (Doomsday Clock) am 23. Januar 2020 auf 100 Sekunden vor Mitternacht vorgerückt. Der Zeiger stand noch nie so nahe vor Mitternacht, dem symbolischen Zeitpunkt des Weltuntergangs.

Global net - Stop the Arms trade

Neue Informationsplattform über den globalen Waffenhandel

Das neue Projekt "Global net - Stop the Arms trade" bietet Informationen zu besonders verwerflichen Fällen von Waffenhandel, Opfer der Rüstungsexporte, über die Täter in der Politik, beim Militär und in der Industrie sowie über rüstungsproduzierende Unternehmen.

Konferenz „Killerroboter & Gender“

Am 8. Februar in der Universität Kassel

Während der Konferenz der Campaign to Stop Killer Robots soll vermittelt werden, warum eine Betrachtung von Waffensystemen und Konflikten aus der Perspektive der Genderforschung gewinnbringend für das Verständnis der u.a. humanitären und sicherheitspolitischen Implikationen von autonomen Waffen ist. Aus dieser Perspektive kann untersucht werden, welche Machtverhältnisse bei der Entwicklung, Produktion und dem Einsatz von Killerrobotern vorliegen und wie ungerechte Machtverteilung sowie soziale Ungleichheiten durch diese Technologie verstetigt werden. Daraus sollen Handlungsempfehlungen für die Politik abgeleitet werden, wie wir für eine nachhaltige Gerechtigkeit sorgen können. Dafür muss ein Blick darauf geworfen werden, wer von technologischen Entwicklungen besonders betroffen ist, um so eben nicht soziale Ungerechtigkeiten zu wiederholen, sondern diese aufzulösen.

Termin
von: 
Samstag, 8. Februar 2020 - 10:00
bis: 
Samstag, 8. Februar 2020 - 17:00

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