(Ab-)Rüstung/Militär

Die Mehrheit der Deutschen ist gegen die Stationierung von Atomwaffen in Deutschland

Greenpeace-Umfrage zum Thema Atomwaffen

Laut einer aktuellen repräsentativen Umfrage von Greenpeace Deutschland zum Thema Atomwaffen möchte eine deutliche Mehrheit der Menschen in Deutschland keine Atomwaffen. So gaben 74% der Befragten an, dass sie sich durch die Stationierung von Atomwaffen in Deutschland unsicherer fühlten und 84% waren der Meinung, die in Deutschland stationierten Atomwaffen sollten gänzlich verschwinden. Ein mehr als deutliches Statement! Doch am deutlichsten wurden die Ergebnisse bei der Frage nach dem Atomwaffenverbotsvertrag.

20 Wochen Protest gegen Atomwaffen in Büchel enden am Nagasaki-Gedenktag

Die Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“ zieht eine positive Bilanz

Die Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“ beendet am Freitag, dem 74. Jahrestag des Atombombenabwurfs auf die japanische Stadt Nagasaki, ihre 20-wöchige Aktionspräsenz am Fliegerhorst Büchel. Seit Ende März protestierten Friedensbewegte für den Abzug der in Deutschland stationierten US-amerikanischen Atomwaffen sowie den Beitritt Deutschlands zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag. Die in Büchel stationierten Atomwaffen sollen in den kommenden Jahren aufgerüstet werden.

Nukipedia – Zeit zu handeln?!

ICAN Herbst-Nukipedia mit dem Fokus Atomwaffen und Umwelt

Die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) setzt in ihrer Herbst-Nukipedia einen Schwerpunkt auf die Verbindung von Nuklearwaffen und Umwelt.
Wie beeinflussen sich diese Risiken? Welche Auswirkungen haben Uranbergbau und Atomwaffentests auf Mensch und Umwelt? Welche globalen Folgen hätte heute ein regionaler Atomkrieg? Verschiedenen Akteure aus Wissenschaft und Aktivismus geben Einblicke in den Zusammenhang zwischen Atomwaffen und Umwelt.

Termin
von: 
Freitag, 4. Oktober 2019 - 10:00
bis: 
Sonntag, 6. Oktober 2019 - 17:00

Der Entwurf für den Bundeshaushalt 2020 aus friedenspolitischer Sicht

Eine Kurzanalyse vom Bund für Soziale Verteidigung

Dr. Ute Finckh-Krämer (BSV-Vorstand und ehemalige MdB) hat den aktuellen Entwurf des Bundeshaushalts 2020 mit Fokus auf den Posten für Zivile Konfliktbearbeitung analysiert:

EU-Sicherheitspolitik: Der (un)aufhaltsame Weg Europas zur militärischen Großmacht?

Podiumsdiskussion in Frankfurt (M)

2012 erhielt die EU den Friedensnobelpreis. Gleichzeitig wird die militärische Komponente der EU intensiviert und eine verstärkte sicherheitspolitische und militärische Kooperation innerhalb der EU umgesetzt. Wie verträgt sich das mit dem vielbeschworenen Europa als „Raum des Friedens, der Freiheit und des Rechts“?

Termin
von: 
Mittwoch, 28. August 2019 - 19:00
bis: 
Mittwoch, 28. August 2019 - 21:00

Kritik an der Streichung der Zivilklausel in NRW

Stellungnahme der IPPNW
Durch Neufassung des Landeshochschulgesetzes hat der Landtag in Düsseldorf kurz vor seiner Sommerpause auf Antrag der schwarz-gelben Landesregierung die „Zivilklausel“ gestrichen. Bislang hatten sich mehr als 60 Hochschulen in mehreren Bundesländern durch eine solche „Zivilklausel“ die Selbstverpflichtung auferlegt, ausschließlich für zivile und nicht für militärische Zwecke forschen. Die IPPNW sieht in dem Erhalt und der Weiterverbreitung von Zivilklauseln einen notwendigen ethischen Beitrag der Hochschulen, Nachhaltigkeit, Frieden und Demokratie zu fördern.
 

Wachsam und aktiv gegen Atomwaffen

Erklärung des pax christi-Präsidenten anlässlich des 74. Jahrestages der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki

Selten wird der Wahnsinn des Krieges schmerzlicher bewusst als je am 6. und 9. August, da wir der Opfer der Atombombenangriffe auf Hiroshima und Nagasaki gedenken. Indes bedrohen uns auch 74 Jahre nach diesen Katastrophen immer noch Atomwaffen, die mit unvorstellbarer Sprengkraft alles Leben auf der Erde mehr als hundertfach vernichten können.

Call for Papers: Atomwaffen – Ein Schrecken ohne Ende?

»Wissenschaft und Frieden« 1/2020

Die Vierteljahreszeitschrift »Wissenschaft und Frieden« (W&F) widmet sich in der Ausgabe 1/2020 dem Thema Atomwaffen mit dem Arbeitstitel »Atomwaffen – Ein Schrecken ohne Ende?«. Die Redaktion bittet bis 10. August 2019 um Einreichung kurz skizzierter Artikelvorschläge (max. 2.000 Zeichen).

Rüstungsexportkontrolle – Menschenrechtsinstitut sieht weiteren Reformbedarf

Export von Kleinwaffen in Drittländer

Das Deutsche Institut für Menschenrechte begrüßt, dass die Bundesregierung den Export von Kleinwaffen in Drittländer künftig grundsätzlich nicht mehr genehmigen will. "Kleinwaffen richten in bewaffneten Konflikten oft besonders großen Schaden an; den illegalen Handel mit ihnen und ihre Weiterverbreitung können Staaten nicht kontrollieren", erklärte Beate Rudolf, Direktorin des Instituts.

Kirchlicher Aktionstag in Büchel

Großer Erfolg für Büchel ist überall! atomwaffenfrei jetzt

Am 7. Juli 2019, dem zweiten Jahrestag der Verabschiedung des UN-Atomwaffenverbots, kamen rund 1.000 Menschen zum kirchlichen Aktionstag nach Büchel. Es war eine der größten Protestaktionen der Kampagne Büchel ist überall! atomwaffenfrei jetzt seit Beginn der Proteste im Jahr 1996. Die Predigt der Theologin und früheren EKD-Ratsvorsitzenden Margot Käßmann war der Höhepunkt des Aktionstages.

Autonome Waffensysteme – Realitäten und Imaginationen zukünftiger Kriegführung

Wissenschaftliche Fachtagung und Öffentliche Podiumsdiskussion vom HIIG in Berlin

Die Veranstaltung von dem Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) umfasst eine wissenschaftliche Fachtagung als auch eine öffentliche Podiumsdiskussion mit Publikumsbeteiligung. Es wird diskutiert, welche vermeintlichen Gewissheiten um LAWS als ‘realistisch’ gelten müssen. Welche politischen Konsequenzen und ethischen Problemstellungen erwachsen aus ihrer Entwicklung – oder auch nur der prinzipiellen Möglichkeit ihrer Verwirklichung?

Termin
von: 
Donnerstag, 4. Juli 2019 (Ganztägig)
bis: 
Donnerstag, 4. Juli 2019 (Ganztägig)

Kleinwaffenhersteller im Visier: "Sig Sauer" und "Heckler&Koch"

Podiumsgespräch mit Holger Rothbauer, Carola Hausotter, Lotta Ramhorst und Charlotte Kehne im Hospitalhof
Mehrere Gerichtsverfahren verschaffen deutschen Kleinwaffenherstellern derzeit eine ungewollte Aufmerksamkeit. Am 21. Februar 2019 wurden zwei ehemalige Mitarbeitende von Heckler & Koch wegen illegaler Waffenexporte nach Mexiko zu Bewährungsstrafen verurteilt. Von Heckler & Koch selbst soll der Verkaufserlös der illegalen Geschäfte in Millionenhöhe eingezogen werden.
Termin
von: 
Mittwoch, 10. April 2019 - 19:00

Aktion Aufschrei! - Stoppt den Waffenhandel! Waffenhandel stoppen! Abrüsten jetzt!

Kunst- und Protestaktion

Am 26. Februar war es wieder soweit: Aktion Aufschrei! - Stoppt den Waffenhandel hat wieder einen Bundesweiten Aktionstag begangen, um für die Änderung von Art. 26 Abs.2 des Grundgesetzes und verfasssungsrechtliche Klarstellung der Rüstungsexport zu streiten.

Projekt-Referent/in Rüstungsexport

Stellenausschreibung von pax christi. Bewerbungsfrist: 11. Februar 2019

Die deutsche Sektion der Internationalen Katholischen Friedensbewegung pax christi sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt, zunächst befristet für zweieinhalb Jahre eine/einen Projekt-Referent/in Rüstungsexport mit einem Beschäftigungsumfang von 50%.

Globaler Militarisierungsindex 2018 \ Europa: Trend zum Aufrüsten in Ost und West

Pressemitteilung von BICC

Beinahe alle europäischen Staaten (Ost und West) geben mehr Geld für ihr Militär aus als noch im Vorjahr. Gestiegen sind auch die Anzahl des militärischen Personals und der Großwaffensysteme. Der Grlobale Militarisierungsindesx 2018 analysiert nicht nur diesen und andere regionale Trends, sondern untersucht weltweit auch mit Hilfe von Daten des Freedom House Index und des Polity IV Project das Verhältnis zwischen dem Militarisierungsgrad von Staaten und ihrem politischen System.

Unterrichtsmaterialien zu Rüstungsexporten

Initiative der pax christi-Kommission Rüstungsexporte

Die pax christi-Kommission Rüstungsexport stellt Unterrichtsmaterial für die Sekundarstufe II zur Verfügung. Die Frage, wohin Kriegswaffen aus Deutschland geliefert werden und was damit geschieht, interessiert auch junge Menschen. pax christi macht Schüler*innen Basiswissen zugänglich, damit sie sich eine fundierte Meinung bilden und mitdiskutieren können. Mit Arbeitsblättern für den Unterricht in der Schule unterstützt pax christi Lehrerinnen und Lehrer dabei, das politische Interesse Ihrer Schüler*innen zu fördern.
 

Christliche Friedensethik und Rüstungsexporte gehen nicht zusammen

Studientag in Bonn berät über Handlungsmöglichkeiten für kirchliche Akteure

Im Gedenken an das Ende des Ersten Weltkriegs 1918 hat die Landessynode, das oberste Leitungsgremium der Evangelischen Kirche im Rheinland, in diesem Jahr ein Friedenswort verabschiedet, das sich eindringlich für gewaltfreie Lösungen eingesetzt. Gewaltfreie Lösungen sind keine Utopie, aber eine Herausforderung für alle Beteiligten. Sie fordern ein Umdenken, z. B. auf dem Sektor der Rüstungsindustrie. Christliche Friedensethik und Rüstungsexporte in Kriegs- und Krisenländer passen nicht zusammen. Sie werden von den Kirchen  als "Schmerzpunkte" erlebt.

Wissenschaftliche MitarbeiterInnen im Forschungs- und Beratungsprojekt Rüstungskontrolle, Abrüstung und Risikotechnologien

Stellenausschreibungen des IFSH - bis zu 8 wissenschaftliche MitarbeiterInnen zum nächstmöglichen Zeitpunkt gesucht

Im Rahmen des Forschungs- und Beratungsprojekts Rüstungskontrolle, Abrüstung und Risikotechnologien sucht das Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolititk an der Universität Hamburg (IFSH) zum nächstmöglichen Zeitpunkt bis zu 8 Wissenschaftliche MitarbeiterInnen (65-100%, TV-AVH EG 13/14, Laufzeit 1,5-4 Jahre). Das Projekt wird mit finanzieller Unterstützung des Auswärtigen Amts durchgeführt.

Abrüsten statt Aufrüsten - das Gefechtsübungszentrum in der Colbitz-Letzlinger-Heide schließen

Vortrag- und Diskussionsveranstaltung des Friedenskreis Halle e.V. gemeinsam mit der Bürgerinitiative „Offene Heide“

In Sachsen-Anhalt wurde eine hypermoderne Gefechtsübungsstadt aus dem Heidesand gestampft. Friedensbewegte engagieren sich seit vielen Jahren dagegen und wollen die Colbitz-Letzlinger Heide zu einem Lernort für Versöhnung machen. Am Dienstag den 13. November um 19 Uhr lädt der Friedenskreis Halle e.V. gemeinsam mit der Bürgerinitiative „Offene Heide“ interessierte Menschen ein zum Vortrag und Diskussion über das Gefechtsübungszentrum (GÜZ) in der Colbitz-Letzlinger-Heide. Die Veranstaltung wird im Saal der Marienbibliothek (An der Marienkirche 1, Halle) stattfinden.

Rüstungsgeschäfte mit Saudi-Arabien sofort stoppen - Kehrtwende bei Rüstungsexporten gefordert

Pressemitteilung der Aktionskampagne Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel

Eine Anzahl an Organisationen und Friedensinitiativen, die im Aktionsbündnis der Kampagne "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" mitarbeiten fordern, die Waffenlieferungen nach Saudi-Arabien zu stoppen - auch bereits genehmigte, den Jemen-Exportstopp nicht aufzuweichen, sondern konsequent umzusetzen und die Beihilfe zu schweren Menschenrechtsverletzungen und zu Morden mit deutschen Waffen unwiderruflich zu stoppen.

Rettet den INF-Vertrag zur Vernichtung aller landgestützten Mittelstreckenraketen in Europa!

Pressemitteilung der NaturwissenschaftlerInnen-Initiative für Frieden und Zukunftsfähigkeit

Die Naturwissenschaftlerinitiative „Verantwortung für Frieden und Zukunftsfähigkeit“ wurde vor mehr als 30 Jahren gegründet in der Auseinandersetzung gegen die Stationierung der nuklearen Mittelstreckenraketen in Europa, die in den achtziger Jahren ein Antrieb für den Aufschwung der Friedensbewegung war. Die Absicht der Trump-Administration, den Vertrag zum Verbot dieser Waffen aufzukündigen, gefährdet den Weltfrieden.

Rommel und das Traditionsverständnis der Bundeswehr

Konferenz der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegdienstgegnerInnen Nordrhein-Westfalen

Der Skandal um rechtsextreme Soldaten bei der Bundeswehr führte Mitte letzten Jahres zu einer öffentlichen und auch militär-internen Debatte über die Tradition der Bundeswehr.  Ergebnis der Debatte war ein neuer Traditionserlass, der im März dieses Jahres unterzeichnet wurde. Weiterhin heißen jedoch zwei Kasernen in Augustdorf (bei Bielefeld) und Dornstadt (bei Ulm) nach den Wehrmachts-Generalfeldmarschall Rommel.

Termin
von: 
Samstag, 17. November 2018 (Ganztägig)

4 Promotions­stellen (65%, Ent­gelt­gruppe 13 TV-H) im Bereich der Rüstungs­kontrolle, Ab­rüstung und Nicht­ver­breitung

Ausschreibung der HSFK. Bewerbungsfrist: 31. Oktober 2018

Am Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konflikt­forschung in Frankfurt am Main (HSFK) werden in Ko­op­eration mit dem Aus­wärtigen Amt der Bundes­republik Deutsch­land zum nächst­möglichen Zeit­punkt 4 Promotions­stellen (65%, Ent­gelt­gruppe 13 TV-H)
im Bereich der Rüstungs­kontrolle, Ab­rüstung und Nicht­ver­breitung ver­geben. Die Ein­stellung erfolgt zu­nächst für drei Jahre und kann um ein weiteres Jahr ver­längert werden (Befristung nach WissZVG).

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