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Auswirkungen der Corona-Pandemie gefährden Existenz von Friedensorganisationen

Positionspapier der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF)

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat angesichts der zunehmend spürbareren und existenzbedrohenden Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Arbeit ihrer Mitgliedsorganisationen im Bereich der Freiwilligen- und Friedensarbeit einen dringenden Hilferuf an Bund und Länder gerichtet.

Covid-19 verstärkt Eskalationsgefahr in fragilen Staaten

Konsortium Ziviler Friedensdienst zur Corona-Pandemie

Das Konsortium Ziviler Friedensdienst warnt in der Corona-Pandemie vor neuen Konfliktherden und Gewaltausbrüchen. Besonders in Krisen- und Konfliktregionen besteht die Gefahr, dass sich Konflikte verschärfen und Gewalt ausbricht. Fragile Gesellschaften brauchen jetzt internationale Unterstützung und menschliche Solidarität, um den Frieden zu wahren. Der ZFD und seine Partner*innen setzen ihre Arbeit daher fort und reagieren auf die neuen Herausforderungen.

Corona-Pandemie wirkt sich auch auf den Zivilen Friedensdienst aus

Der Zivile Friedensdienst hat aktuelle Informationen über die Auswirkung der Corona-Pandemie auf die Arbeit in Krisen- und Konfliktregionen veröffentlicht. Alle ZFD-Trägerorganisationen stehen mit den Fachkräften und Partner*innen vor Ort in Kontakt.

HIIK veröffentlicht Konfliktbarometer 2019

Ausmaß der Gewalt sinkt weltweit

Das Heidelberger Institut für Internationale Konfliktforschung (HIIK) hat das Konfliktbarometer 2019 veröffentlicht. Im vergangenen Jahr gab es demnach 358 politische Konflikte, von denen 196 mit Gewalt ausgetragen wurden. 2018 waren es 213 von 372 Konflikten. Im Vergleich zum Vorjahr ging die Zahl der Kriege von 16 auf 15 leicht zurück. Die Anzahl der Konfliktregionen ist weiterhin hoch, wozu auch ZFD-Partnerländer zählen.

Friedensfilmpreis 2020 wurde verliehen

Der Film „Los Lobos“ erhält den 35. Friedensfilmpreis

Im Rahmen der 70. Internationalen Filmfestspiele Berlin wurde „Los Lobos“ am 1. März 2020 der 35. Friedensfilmpreis verliehen. Der Preis würdigt Filme, die in herausragender Weise das friedliche Zusammenleben fördern und ist mit 5.000 Euro dotiert. Eine unabhängige Jury sichtet sektionsübergreifend die Filme der Berlinale und prämiert alljährlich den Film, der durch seine eindringliche Friedensbotschaft und seine ästhetische Umsetzung besticht.

AGIAMONDO - neuer Name der AGEH verkündet

Feier des 60-jährigen Jubiläums

„Vom Entwicklungsdienst zum Weltdienst“ – unter dieser Überschrift begeht die Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe (AGEH) mit Sitz in Köln ihr 60-jähriges Bestehen. Das heißt, seit 1959 hat der Personaldienstleister der deutschen Katholiken für internationale Zusammenarbeit, der unter anderem die großen Hilfswerke Caritas International, Misereor und Renovabis zu seinen Auftraggebern zählt, rund 7.000 Fachkräfte in Entwicklungsprojekte weltweit vermittelt.

20 Jahre Ziviler Friedensdienst: Konstruktiv streiten lohnt sich

Festakt mit Bundesminister Dr. Gerd Müller und ZFD-Partnern im Dezember

Am 22.11.2019 wurde der Zivile Friedensdienst 20 Jahre alt. Seit 1999 haben sich rund 1.400 ZFD-Fachkräfte in knapp 60 Ländern erfolgreich für Friedensförderung und Gewaltprävention eingesetzt. Der ZFD ist zu einem wichtigen Bestandteil deutscher Friedenspolitik geworden. Im Dezember feiert der ZFD sein 20-jähriges Bestehen mit Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller und vielen Partnern in Berlin.

Der Entwurf für den Bundeshaushalt 2020 aus friedenspolitischer Sicht

Eine Kurzanalyse vom Bund für Soziale Verteidigung

Dr. Ute Finckh-Krämer (BSV-Vorstand und ehemalige MdB) hat den aktuellen Entwurf des Bundeshaushalts 2020 mit Fokus auf den Posten für Zivile Konfliktbearbeitung analysiert:
Nach einer ersten Durchsicht ist beim Zivilen Friedensdienst (ZFD) keine Erhöhung gegenüber 2019 vorgesehen, da ist also noch Lobbyarbeit sinnvoll. Im Etat des Auswärtigen Amts (AA) sind eher leichte Erhöhungen (vermutlich Inflationsausgleich) zu finden als im Haushalt des Entwicklungsministeriums (BMZ). Inhaltlich interessant ist, dass bei "Humanitäre Hilfsmaßnahmen im Ausland" (687 32) die "Maßnahmen der internationalen Katastrophenhilfe im Ausland außerhalb humanitärer Hilfsmaßnahmen" in einen eigenen Titel (687 38) ausgegliedert wurde, aber ohne Mittel, dafür deckungsfähig zum Titel Humanitäre Hilfe. Das heißt, dass diese Maßnahmen weiter aus dem Titel "Humanitäre Hilfsmaßnahmen im Ausland" bezahlt werden, bei der Abrechnung aber im neuen Titel ausgewiesen werden.