Klimawandel im südlichen Afrika: Folgen und Anpassungsstrategien - Was kann deutsche Entwicklungszusammenarbeit leisten?

TitleKlimawandel im südlichen Afrika: Folgen und Anpassungsstrategien - Was kann deutsche Entwicklungszusammenarbeit leisten?
Publication TypeJournal Article
Year of Publication2014
AuthorsN.N.
JournalVideodokumentation einer INISA-Tagung
Abstract

Die Länder des afrikanischen Kontinents leiden besonders unter den weltweit zu beobachtenden Klimaänderungen. Innerhalb der letzten zehn Jahre verschlechterten sich gerade auf diesem Kontinent die Lebensverhältnisse der Menschen.

 

Zu den vier so genannten “klimainduzierten Konfliktkonstellationen“ gehören:
• die Degradation von Süßwasserressourcen,
• der Rückgang der Nahrungsmittelproduktion,
• die Zunahme von Sturm- und Flutkatastrophen und
• Migration. 

 

Einer der regionalen Brennpunkte ist das südliche Afrika. Den Bewohnern stehen so gut wie keine Ressourcen zur Verfügung, um geeignete Maßnahmen zur Vermeidung bzw. Linderung der Effekte des Klimawandels einzuleiten. Das südliche Afrika bildet eine der ärmsten Partnerregionen der EU. Malawi, Mosambik und Sambia gelten trotz wirtschaftlichem Wachstums als am wenigsten entwickelte Länder (Least Developed Countries, LDC). Ein gewisser "klimapolitischer Beitrag" wäre gegenwärtig wohl nur aus der Republik Südafrika zu erwarten, wobei dessen Größe und Effekt umstritten sind.

 

Ziel der Tagung im Oktober 2014 war es, die Effektivität internationaler und speziell deutscher Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsprojekte generell und insbesondere im Hinblick auf Anpassungsstrategien an die Folgen des Klimawandels hin zu analysieren.

 

Wie muss eine Entwicklungszusammenarbeit aussehen, die alle erklärten Entwicklungsziele

• Förderung des afrikanischen Rechtes auf Entwicklung,
• Förderung von möglichst emissionsneutralem Wachstum
• Schutz der regionalen Umwelt und der Ressourcen gleichermaßen berücksichtigt?

 

Beiträge als Videos

URLhttp://inisa.de/
DOI