Legacies of Violence und die Arbeit mit „neuen Eliten“ in Postkonfliktsituationen

TitleLegacies of Violence und die Arbeit mit „neuen Eliten“ in Postkonfliktsituationen
Publication TypeBook
Subtitle / Series TitleFriEnt report
Year of Publication2012
AuthorsLorenz, K, Müller-Hennig, M
Number of Pages9
PublisherArbeitsgemeinschaft Frieden und Entwicklung (FriEnt)
CityBonn
Abstract

Durch Verhandlungs- und Friedensprozesse gelangten im letzten Jahrzehnt verschiedene ehemalige bewaffnete Widerstandsbewegungen in Regierungsverantwortung. Als „neue politische Eliten" gehen sie entweder Koalitionen mit den „alten Eliten" (und ehemaligen Gegnern) ein, oder sie übernehmen gar alleinige Verantwortung. Diese spezifischen Konstellationen in Postkonfliktsituationen werfen zahlreiche Fragen auf:

  • Welche Auswirkungen haben „Legacies of Violence" – wie etwa militärische Kommandostrukturen oder „Freund-Feind"-Schemata - auf das (Regierungs-)Handeln dieser neuen Eliten?
  • Welche Spannungsfelder zwischen ihren alten und neuen Rollen existieren?
  • Welche Kapazitäten bringen Angehörige ehemaliger RLM mit – und welche Herausforderungen der Zusammenarbeit ergeben sich für externe Akteure?

 Diese und weitere Fragen wurden im Rahmen eines gemeinsamen Workshops von FES, FriEnt und GIZ im Juni 2012 intensiv diskutiert. Die vorliegende Dokumentation stellt zentrale Einsichten und Lessons Learned aus der Diskussion vor und weist ebenso auf bisher unbeantwortete aber zentrale Fragen hin, deren Beantwortung weitere wesentliche Anhaltspunkte für die Gestaltung der Arbeit in entsprechenden Kontexten bieten würde." Download

URLwww.frient.de
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