Dieses Schicksal unterschreibe ich nicht

TitleDieses Schicksal unterschreibe ich nicht
Publication TypeBook
Subtitle / Series TitleGespräche im Balkan
Year of Publication2007
AuthorsHolenstein, R
Number of Pages204 S.
PublisherChronos-Verlag
CityZürich
ISBN Number978-3-0340-0847-1
Accession Number1095
Abstract

Wie normale Bürgerinnen und Bürger in einem durchschnittlichen europäischen Land zu leben, das ist der Wunsch der 19 Intellektuellen aus dem ehemaligen Jugoslawien, die in diesem Buch zu Wort kommen. Sie alle treten für gesellschaftliches Engagement und Zivilcourage ein. In diesen Gesprächen wird deutlich, was Intellektuelle über ihr Land, die Region, den Krieg, über die Zeit nach dem Zerfall des Vielvölkerstaates, aber auch über die Zukunft und mögliche Alternativen denken. Durch ihre Sicht auf den Balkan wird das gängige Bild Europas vom Balkan, das die ewig gleichen Klischees von Gewalt, Hass, Rachegefühlen und Krieg reproduziert, korrigiert. Das Buch von René Holenstein, Leiter der Sektion Gouvernanz der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), wirft einen vielfältigen Blick auf die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft der Balkanregion. Die Auswahl der Personen und die vielen Querbezüge zwischen den einzelnen Gesprächen geben einen Eindruck davon, wie die Intellektuellen im ehemaligen Jugoslawien zusammengearbeitet haben. Erst wenn Europa bereit ist, auf solche Stimmen zu hören, wird eine echte Auseinandersetzung mit dem Balkan möglich. Die meisten Gespräche mit den Intellektuellen - Journalisten, Dichterinnen und Theaterschaffenden, Rechtsanwältinnen und Theologen, Philosophen und Soziologinnen - aus Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Serbien und Kroatien führte René Holenstein in den Jahren 2005/06. Das Buch enthält ein Nachwort von Carla Del Ponte, Chefanklägerin beim Uno-Kriegsverbrechertribunal für das ehemalige Jugoslawien in Den Haag.

URLhttp://www.chronos-verlag.ch/php/book_latest-new.php?book=978-3-0340-0847-1&type=Kurztext&access=Liste
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