Frieden ist eine Kunst. Kultur, Konflikt und Widerstand

Tagung des Bund für Soziale Verteidigung
Veranstaltungstyp: 
Fachtagungen und Konferenzen

Protestlieder, Deserteurs- und Friedensdenkmäler, Antikriegsgraffiti, Straßentheater und das Theater der Unterdrückten, genähte Bilder, Malerei und die Fotografie von Aktivist*innen und künstlerische Ausdrucksformen haben soziale Bewegungen immer begleitet. Kunst gehört zum Widerstand wie zur Friedensarbeit auch oft ohne, dass darüber viel nachgedacht wird. Die Mittel der Kunst können friedenspolitische Positionen und Protest gegen Krieg und Gewalt auf kreative, bildhafte und eindrucksvolle Weise ausdrücken.

Während unserer Tagung "Frieden ist eine Kunst. Kultur, Konflikt und Widerstand" möchten wir uns mit einigen künstlerischen Formen des Protests auseinandersetzen und dabei besonders beleuchten, welchen Beitrag Kunst in der Zivilen Konfliktbearbeitung leisten kann. Denn Kunst eröffnet neue Perspektiven und trägt das Potenzial zur Veränderung. Sie kann Vergangenes lebendig machen, Visionen ausdrücken, Widersprüche und Missstände aufzeigen und Wege aus festgefahrenen Konflikten zeigen. Sie spricht Menschen auf eine besondere Weise an, denn sie verbindet Verstand und Emotion, bezieht den ganzen Menschen, sein Denken und Fühlen mit ein.

Die Tagung soll die vielfältigen Verbindungen von Kunst und Frieden umfassen. Nicht so sehr die "große" Kunst, die Kunst der etablierten Maler*innen, Schriftsteller*innen und Musiker*innen oder der "Profis", wie man heute sagen würde. Sondern eher die Kunst des Alltags, die Kunst, die jederfrau und jedermann nicht nur als bewundernd Zusehende, sondern als aktiv Gestaltende zugänglich ist: Kunst für den Frieden MACHEN, nicht nur ansehen oder anhören.

Flyer

Veranstaltungsort
Name: 
Naturfreundehaus Hannover
Straße: 
Hermann-Bahlsen-Allee 8,
Ort: 
30655 Hannover
Anmeldefrist: 
Auch kurzfristige Anmeldungen sind noch möglich!
Termin
from: 
Friday, 5. April 2019 (All day)
to: 
Sunday, 7. April 2019 (All day)
Kosten: 
Teilnahmebeitrag: 25,- bis 50,- Euro
Anmeldekontakt: 
Bitte alle Anmeldungen an info[at]soziale-verteidigung.de.