25 Jahre seit dem Völkermord in Ruanda – Genozidprävention damals und heute

Fachgespräch von Bündnis 90/Die Grünen
Veranstaltungstyp: 
Other

Lücken und Lehren der Aufarbeitung in Deutschland und in der Weltgemeinschaft

Vor 25 Jahren, am 7. April 1994, begann in Ruanda der Völkermord an den Tutsi und moderaten Hutu, bei dem in weniger als 100 Tagen mehr als 800.000 Menschen getötet wurden. Viele der ruandischen Täterinnen und Täter wurden zur Verantwortung gezogen. Doch auch die internationale Gemeinschaft musste sich mit ihren eigenen Fehlern und Versäumnissen auseinandersetzen. Diese Mitverantwortung ist auch heute noch Gegenstand vieler Diskussionen.

Das Ziel dieses Fachgesprächs ist es festzustellen, welche Lehren aus den Geschehnissen in Ruanda für die deutsche Politik und für die internationale Genozidprävention gezogen wurden. Die noch bestehenden Lücken in der Aufarbeitung durch die damalige Bundesregierung sollen beleuchtet und ihre Gründe diskutiert werden. Darauf aufbauend sollen Schwachstellen der internationalen Zusammenarbeit ermittelt und Möglichkeiten analysiert werden, wie in Deutschland, in der EU und in den Vereinten Nationen z.B. mithilfe eines Frühwarnsystems schneller und effektiver reagiert werden kann, um solche Massenverbrechen wie in Ruanda erst gar nicht geschehen zu lassen.

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Termin
from: 
Monday, 1. April 2019 - 15:00
to: 
Monday, 1. April 2019 - 18:00